sondern eher eine Frage:
Wenn eine Sanduhr eine Uhr ist, bei der Sandkörner durch eine kleine Öffnung fallen, was ist dann eine Eieruhr?
sondern eher eine Frage:
Wenn eine Sanduhr eine Uhr ist, bei der Sandkörner durch eine kleine Öffnung fallen, was ist dann eine Eieruhr?
Wie gut, dass es das nachfolgende Essen nicht erst heute gibt – den Thymian hätte ich hier nicht mehr gefunden:

Moskitogras (Bouteloua gracilis) im Schnee;
davor der versteckte Zitronenthymian.
Doch nun zum eigentlichen Beitrag:
Im Gärtner-Blog geht es diesen Monat kochtechnisch um Champignons. Ich mag Rühreier bzw. Omeletts: Man öffne die Kühlschranktür, schaue zuerst nach, ob genügend Eier vorhanden sind und gehe dann auf Entdeckungstour. Alles, was sich nicht laut genug wehrt, wird kleingeschnibbelt, in der Pfanne angebraten und dann mit geklepperten Eiern zugedeckt. Fertig.
Soweit zur Kurzfassung. Jetzt folgt die ausführliche Version, in der ich auch die Champignons vorher mariniert habe:
(Wem das Bild zu unscharf ist:
)
| Quellenangabe: | Eigenkreation 14.02.2009 von Sus |
| Kategorien: | Ei, Champignon, Huhn |
| Mengenangaben für: | 2 Portionen |
| 200 | g | Frische Champignons |
| 2 | Knoblauchzehen | |
| 2-3 | Esslöffel | frische Zitronenthymianblättchen |
| 6 | Esslöffel | Distelöl |
| 2 | Hühnerbrustfilets | |
| 50 | g | Speckwürfel |
| 4 | Eier | |
| 1 | kleine | Zwiebel |
| Salz, Pfeffer | ||
| Piment; gemahlen | ||
| Ancho Chili Pulver (oder Cayennepfeffer) |
Die Champignons putzen, die Stiele entfernen und die Hüte sechsteln oder achteln. In eine Schüssel mit Öl und den gezupften Thymianblättchen die geschälten Knoblauchzehen mit einer Knoblauchpresse hineindrücken. Die Champignonstücke darin für mindestens eine Stunde marinieren.
Die Hühnerbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden, salzen, pfeffern und mit Chili leicht einreiben. In einer Pfanne scharf von allen Seiten anbraten, beiseite legen.
Die Zwiebel schälen, kleinhacken und mit den Speckwürfelchen in dem von den Hühnerbrustfilets erzeugten Bratensaft anbraten. Wenn davon nicht genügend vorhanden ist, die Menge der Speckwürfel etwas erhöhen. Die Champignons dazugeben und unter Rühren schmoren lassen. Die Fleischstücke hinzufügen.
Die Eier in einer Schüssel, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Piment, mit etwas Mineralwasser schaumig schlagen. Die Eimasse gleichmäßig über die Champignons verteilen und bei mittlerer Hitze langsam stocken lassen. Wenn möglich, das Omelett wenden und ebenfalls von der anderen Seite bräunen.
Zusammen mit etwas Feldsalat servieren.
In dieser kalten und trüben Jahreszeit hat man Lust auf Soul food – alles, was das Herz erwärmt. Da kam der Valentinstag gerade recht, um mal wieder Valentins-Brownies in Herzform zu backen.
Da momentan in der Foodblogger-Szene die Nach-Koch- und Nach-Back-Laune (oder auch ‚Fremdkochen‘ genannt) um sich greift (Ist ja wohl auch verständlich bei den vielen tollen Rezepten!
), gibt es mittlerweile schon richtige Kaskaden. Bei Petra von Chili und Ciabatta habe ich die Brownies entdeckt, die sie wiederum von der Hedonistin in Low Budget Cooking abgeschaut hat.
Und auch ohne Schnee, der es wert gewesen wäre, ihn wegschippen zu müssen, schmecken die Brownies extrem lecker.
| Quellenangabe: | Chili und Ciabatta bzw. Low Budget Cooking Erfasst 14.02.2009 von Sus |
| Kategorien: | Gebäck, Brownies, Schokolade, Valentinstag |
| Mengenangaben für: | 2 Herzkuchen |
| 150 | g | Weiche Butter |
| 200 | g | Zucker |
| 1/2 | Fläschchen | Vanille-Aroma |
| 3 | Eier | |
| 170 | g | Mehl |
| 50 | g | Kakao |
| 1/4 | Teelöffel | Salz |
| 175 | g | Blockschokolade (40%); grob gehackt |
| 250 | g | Gemischte Beeren, gefroren |
| Deko: | ||
| 50 | g | Weiße Kuvertüre; geschmolzen |
Zwei Herzformen kreuzweise mit Backpapier auslegen, das Papier soll an den Seiten etwas überhängen.
Butter, Zucker und Vanille hellcremig rühren. Eier nacheinander gründlich einmixen. Mit Kakao und Salz gemischtes Mehl nach und nach einrühren. Die Hälfte der grob gehackten Schokolade untermengen. Eine Hälfte des Teigs in die Formen füllen. Darauf die Fruchtmasse verteilen (2-3 Eßlöffel zurückbehalten) und den restlichen Teig vorsichtig darübergeben und glattstreichen. Mit dem Rest der gehackten Schokolade bestreuen.
Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Form auf die zweitunterste Schiene schieben und backen, bis die Masse sich von den Formrändern löst, die Stäbchenprobe aber eine noch leicht feuchte Mitte ergibt (Bei Petra ca. 25-30 Minuten, bei mir etwas länger). Nach dem Backen in der Form abkühlen lassen. Kuvertüre schmelzen und die Herzen mit Hilfe einer Gabel mit der Hälfte der Schokolade verzieren. Die zweite Hälfte mit der Fruchtmasse verrühren und ebenfalls über die Kuchen ‚zittern‘. Fest werden lassen.
Die Herzen mit Hilfe des Backpapiers aus der Form heben. In Stücke habe ich sie nicht gleich geschnitten, da zum Verschenken die Herzform erst einmal erhalten bleiben sollte.
Nachtrag: So sieht der Kuchen im Anschnitt aus. Der Teig ist sehr cremig und schokoladig. Durch die leichte Säure der Beerenfrüchte wird es nicht zu mächtig.
Kürzlich im Asialaden fiel mir ein Beutel „Moth Beans“ in die Hände. Mottenbohnen? Niedlicher Name. Die Bohnen sind sehr klein, knapp 2 mm breit und 4 mm lang und mittelbraun. Niedliche Bohnen. Bloß, was fange ich damit an? Da kam das Event im Kochtopf, diesmal ausgerichtet von Eva (Deichrunner’s Küche) gerade recht. Also ein Bohnen-Eintopf soll es werden.
Auf der Suche nach einem hübschen Rezept habe ich auch gleich ein bißchen über die Bohnen nachgeforscht. Sie wächst hauptsächlich in Indien und ist sehr gut für trockene Steppengebiete geeignet. Der Name ‚Mottenbohne‘ ist wohl eine Verballhornung des ursprünglichen Namens: Aus dem Indischen ‚mat‘ wurde im Englischen ‚moat‘ und dann ‚moth‘ und dadurch im Deutschen even ‚Motte‘ oder ‚Matte‘. Im Lateinischen heißt sie übrigens ‚Vigna aconitifolia‘.
Ein konkretes Rezept habe ich nicht gefunden, da habe ich halt mal wieder selbst was zusammengewürfelt:

Auf dem Photo sind die Bohnen schon gequollen – trocken sind sie etwa halb so groß und etwas dunkler.
| Quellenangabe: | Gekocht 08.02.09 und erfasst 12.02.09 von Sus |
| Kategorien: | Eintopf, Bohne, Kartoffel |
| Mengenangaben für: | 4 Portionen |
| 250 | Gramm | Mottenbohnen |
| 6 | kleine | Chorizo-Würste |
| 1/2 | Knollensellerie | |
| 1 | mittlere | Pastinake |
| 3-4 | Kartoffeln | |
| 3 | Zwiebeln | |
| 1-2 | Knoblauchzehen | |
| 1 | Chipotle in Adobo-Sauce (geräucherte Poblano-Chilis) | |
| Koriander | ||
| Kreuzkümmel | ||
| 1 | Salz, Pfeffer | |
| 1 | Gemüse- oder Fleischbrühe | |
| 1/2 | Bund | Glatte Petersilie |
Das Wasser abschütten und die Bohnen solange abspülen, bis das Wasser klar ist.
Sellerie und Pastinaken putzen und in kleine Stücke (0,5-1cm) schneiden. Kartoffeln schälen und in etwas größere Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob hacken. Die Würstchen häuten und in Scheiben schneiden. Koriander und Kreuzkümmel im Mörser zerstoßen.
Würstchen mit Zwiebeln, Knoblauch und den zerstoßenen Gewürzen in einem großen Topf unter ständigem Rühren anbraten. Sellerie, Pastinake und eine Handvoll Bohnen dazugeben und weiterrühren. Mit der Brühe ablöschen und die restlichen Bohnen und Kartoffeln dazugeben. Die Chipotle in Streifen schneiden und dazugeben. Das Ganze jetzt für ca. 1 Stunde köcheln lassen (ggf. kürzer oder länger – solange, bis die Bohnen weich sind) und dabei gelegentlich umrühren. Gegebenenfalls zwischendurch noch etwas Flüssigkeit nachgießen und wieder abschmecken.
Vor dem Servieren mit gehackter Petersilie bestreuen. Dazu paßt frisches Weiß- oder Fladenbrot.

Aufgrund immer noch akuten Zeitmangels habe ich für das Koch-Event im Gärtner-Blog nicht viel ausprobieren können. Vorgestern Abend gab es deshalb noch schnell:

| Quellenangabe: | 29.01.09 von Sus |
| Kategorien: | Lamm, Knollensellerie, Auflauf, Backofen, Ohne_Käse |
| Mengenangaben für: | 3 Portionen |
| 400 | Gramm | Lammhackfleisch |
| 1/2 | große | Sellerieknolle |
| 2 | Zwiebeln | |
| 1 | Knoblauchzehe | |
| Salz, Pfeffer | ||
| 3 | Eßlöffel | Weißer Sesam |
| 3 | Eßlöffel | Schwarzer Sesam (Nigella) |
| 2 | Eßlöffel | Worcestersauce |
| 500 | Gramm | Kartoffelpüree |
| Muskat | ||
| Optional: | ||
| 100 | Gramm | Käse (Cheddar oder alten Gouda) |
Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
Im einer trockenen Pfanne den weißen und den schwarzen Sesam zusammen rösten, bis die Kernchen aufplatzen. Den Knollensellerie schälen und in ganz kleine Würfel schneiden. Beide Zwiebeln hacken, aber nur eine davon mit dem Sellerie in eine heiße Pfanne mit etwas dunklem Sesamöl geben. Die Hälfte der gerösteten Sesamkörner unterrühren. Den Sellerie gut anbraten, dann beiseite stellen.
Das Hackfleisch mit der zweiten gehackten Zwiebel in der Pfanne ebenfalls gut anbraten, mit Worcestersauce, Salz und Pfeffer abschmecken.
In einer Auflaufform die Selleriewürfel verteilen, darauf die Hackfleischmasse und darauf das Kartoffelpüree verstreichen. Mit einer Gabel das Püree einritzen, damit eine unregelmäßige Oberfläche entsteht. Mit den restlichen Sesamkörnern bestreuen.
Die Form für 25-30 Minuten in den Backofen stellen. Wenn das Püree anfängt, sich zu bräunen (ca. 10 Minuten vor Ende), kann man noch geriebenen oder gehackten Käse darüber verteilen. (Dann natürlich die Sesamkörner erst jetzt draufstreuen!)
Für das aktuelle Event der Hüttenhilfe sollten wir uns im Januar bei unseren Mit-Bloggern ein Entenrezept aussuchen. Aber das mit dem Fremdkochen ist gar nicht so einfach: ich schaffe es einfach nicht, bei einem Rezept zu bleiben und dieses dann buchstabengetreu nachzukochen.
Ich habe viele schöne Beiträge gefunden und von dann einigen etwas mitgenommen: Die Grundidee stammt von 1 x umrühren bitte mit einem Verweis zu Chili und Ciabatta. Dort fand ich auch die Bestätigung, daß Paprikagemüse sehr wohl zu Ente paßt. Die Idee für die Sauce stammt von Didos Kochblog und den Anstoß für die Schupfnudeln gab es bei Einfach Guad.
| Quellenangabe: | Gekocht 18.01.09 und erfasst 19.01.09 von Sus Ideengeber: 1 x umrühren bitte, Chili und Ciabatta, Didos Kochblog, Einfach Guad |
| Kategorien: | Ente, Orange, Niedertemperatur, Deutschland |
| Mengenangaben für: | 3 Portionen |
| 1 | Entenbrust | |
| 5 | Salbeiblätter | |
| 1/2 | Knoblauchzehe; in Scheiben | |
| Salz, Pfeffer | ||
| Sauce: | ||
| 4 | Orangen, Saft und ausgetretenes Fruchtfleisch | |
| Zucker | ||
| 1 | Schuss/Spur | Sherry, medium |
| Rotwein | ||
| 1 | Teelöffel | Sojasauce |
| Rosmarin | ||
| Paprikagemüse: | ||
| 2 | gross | Rote Paprika |
| 200 | Gramm | Champignons |
| 1 | Zwiebel | |
| 1/2 | Knoblauchzehe; gehackt | |
| 1 | Esslöffel | Sojasauce |
| Salz, Pfeffer | ||
| 1 | Esslöffel | Gänseschmalz |
| Schupfnudeln: | ||
| 500 | Gramm | Kartoffeln; geschält und gekocht |
| 300 | Gramm | Mehl (hier: Vollkorn-Dinkelmehl) |
| 1 | Ei | |
| Salz | ||
| Muskat | ||
| 1 | Zweig Rosmarin |
Für die Sauce in einem kleinen Topf Zucker karamelisieren lassen und mit Orangensaft ablöschen. Das beim Anbraten ausgetretene Fett der Entenbrust dazugeben (War bei mir nicht sehr viel, vielleicht ein Eßlöffel voll). Mit Salz, Pfeffer, Sojasauce, Sherry und Rosmarinnadeln würzen. Je nach Geschmack mehr Rotwein oder mehr Orangensaft zugeben und einköcheln lassen. Wenn zum Schluß bei der Entenbrust Bratensaft anfällt, ebenfalls rein damit und noch einmal kurz aufköcheln.
Für die Schupfnudeln die Kartoffeln zerstampfen und mit Salz, Muskat und kleingeschnittenen Rosmarinnadeln würzen. Mit dem Mehl und dem Ei zu einem festen Teig verkneten. Aus diesem Teig kleine Kugeln entnehmen und entweder zwischen beiden Händen oder auf einer Arbeitsfläche zu kleinen Würstchen rollen. Portionsweise in kochendes Salzwasser geben. Wenn sie wieder auftauchen, sind sie durch. Mit einer Schaumkelle abschöpfen und beiseite legen. Kurz vor dem Servieren in einer Pfanne mit etwas Fett anbraten.
Die Paprika putzen und in schmale Streifen schneiden, die Zwiebel in kleine Stücke. Zusammen mit etwas Schmalz anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken. Die Champignons bürsten und in Stücke brechen. Kurz vor dem Servieren dazugeben und unter Rühren anbraten.
Also, als Erstes vorneweg: Ich bin blutiger Laie auf dem Gebiet des Räucherns. Ich habe keine Ahnung und die folgende Beschreibung würde ich nicht als Gebrauchsanweisung auffassen!
Anfang letzten Jahres legte mir ein netter, leicht verzweifelter Mensch („Was wünschst Du Dir denn jetzt endlich zum Geburtstag?“) einen kleinen Tisch-Räucherofen für den Anglerbedarf auf den Gabentisch.
Anfang des Sommers haben wir ihn dann ausprobiert: Dank einer dürftigen Anleitung und schlechten Suchergebnissen im Internet kamen versuchsweise auf den Rost: Hühnerbrustfilets, Zucchinischeiben und Kartoffelscheiben. Und eine Knoblauchzwiebel, weil ich irgendwo, irgendwann mal gehört hatte, daß das in Frankreich eine Spezialität sein soll. Alles einfach in den Ofen und los damit. Hm, ja. Das Fleisch war ganz lecker, aber fad, die Kartoffeln waren gerade noch eßbar und die Zucchini überhaupt nicht, viel zu bitter. Da haben wir gelernt, daß feuchte Sachen anscheinend im Räucherofen nichts zu suchen haben. Die Knoblauchzwiebel war allerdings eine Offenbarung. Eine Aioli aus geräuchertem Knoblauch schmeckt göttlich. 
Die nächsten Versuche waren auch nicht überzeugend. Mittlerweile habe ich aber dazugelernt: Man muß das Fleisch vorher in Salzlake, nach Belieben mit Gewürzen, relativ lange ziehen lassen. Zum Räuchern muß es dann gut abgetrocknet und ggf. noch etwas gewürzt werden. Das Räucherholz sollte man feucht machen.
So, eigentlich wollte ich zu diesem Event im Kochtopf, diesmal ausgerichtet von Véronique, Forellen räuchern. Leider habe ich momentan nicht allzuviel Zeit, so daß ich mir das nicht richtig zugetraut habe. Ich habe auch keine Lust, nachts um zehn Forellen zu räuchern und dann noch zu essen. So hatte ich ein paar Hühnerflügel besorgt, diese vorgestern Abend über Nacht eingelegt, gestern morgen rausgeholt und gestern abend geräuchert.
Ich muß sagen, sie sind gar nicht so schlecht geworden:

Geräucherte Hühnerflügel
| Quellenangabe: | 14.01.09 von Sus |
| Kategorien: | Geflügel, Huhn, Geräuchert |
| Mengenangaben für: | 6 Stück |
| 6 | Hühnerflügel | |
| 2 | Liter | Wasser |
| 150 | g | Salz |
| 1/2 | Zwiebel (oder: Zwiebelpulver) | |
| 1 | Knoblauchzehe | |
| 5 | Wacholderbeeren | |
| 3 | Pimentkörner | |
| 1/2 | Teelöffel | Cayennepfeffer |
| 3 | Pfefferkörner |
Die Hühnerflügel in die Lake legen und mindestens 12 Stunden marinieren lassen.
Die Flügel aus der Flüssigkeit nehmen und gut abtrocknen; evtl. mit noch etwas Gewürzmischung (ohne Salz) einreiben.
Holzbrösel mit wenig Wasser einweichen und ausdrücken, gemäß Anleitung auf dem Boden des Räucherofens verteilen. Hühnerflügel auf den Rost legen, Ofen verschließen und Feuer entzünden.
Nach 25-30 Minuten waren die Flügel durch.
– Bei größeren Fleischmengen empfiehlt sich ein Thermometer und eine korrekte Regulierung des Feuers; bei den kleinen Flügeln war das nicht so wichtig.
– Ich habe auch während des Räucherns bei -7°C Außentemperatur den Ofen geöffnet, um ein Photo zu machen. Das macht man nicht! Deswegen haben die Flügel wahrscheinlich auch so lange gebraucht.
Noch ein Fall für „Hol mich hier raus“:
Diesmal war es ein Fund im Supermarkt Mitte Dezember und ging für 50 Cent mit nach Hause. |
![]() Ritterstern (Hippeastrum) |
|
| Die junge Dame heißt Sydney und hat sich doch richtig schön gemacht, oder? | ||
Zorra hat zum Backen eines Dreikönigskuchens aufgerufen. Von Haus aus kenne ich diese Sitte überhaupt nicht, für uns in Hessen ist Heilige Drei Könige ja noch nicht mal Feiertag. Der klassische „deutschsprachige“ Dreikönigskuchen ist ein Hefekuchen, aber dazu hatten wir keine Lust, wir sind ja gerade erst mit der großen Neujahrbrezel fertig geworden. (Nein, die zeige ich nicht, Eure sind viel hübscher geworden!)
Auf der Suche nach einem netten Rezept bin ich auf die traditionelle französische Gebäckvariante gestoßen: Galette des Rois. Normalerweise gibt es die mit einer Mandelcreme-Füllung, aber ich habe auch eine Schokoladenversion gefunden, allerdings nur auf französisch. Meine Schulkenntnisse sind etwas eingerostet, deshalb habe ich den Babelfisch mit interessanten Ergebnissen bemüht. Unten habe ich Euch mal die verschiedenen Versionen dargestellt.
Auf den König warten wir immer noch; das Galette ist so mächtig, daß wir noch nicht alles aufgegessen haben.
|
Das war der Originaltext:
Galette des rois au chocolat Recipe By : France Serving 2 pk pâte feuilletée Préchauffer le four Th ° 180 Casser le chocolat en morceaux dans un saladier et mettre à fondre au bain-marie. Battre vivement les oeufs et le sucre. Une fois le chocolat fondu ajouter la crème liquide et le beurre. Prendre un disque de pâte feuilletée et, à l’aide d’un pinceau trempé dans l’eau, faire un passage au bord. Disposer au centre la crème d’amande chocolatée à l’aide d’une spatule. Remettre l’autre disque de pâte feuilletée par-dessus en évitant dessinant avec la pointe d’un couteau tout en faisant des rainures dans la pâte, ceci pour éviter la formation de poches d’air. Dorer au jaune d’oeuf si envie (moi hier je ne l’ai pas fait) puis faire cuire pendant 30 mn. Servir tiède. |
Und das kam beim Babelfisch heraus:
Fladen der Könige an der Schokolade Recipe By: Frankreich Serving 2 pk Blätterteig Den Ofen Th ° 180 vorheizen Die Schokolade in Stücken in einer Salatschüssel brechen und stellen zu schmelzen an Bad-Marie. Die Eier und den Zucker sehr schlagen. Einmal die geschmolzene Schokolade die flüssige Sahne und die Butter hinzuzufügen. Dann die d’mischung hinzuzufügen; Mandeln. Eine Platte von Blätterteig und an l‘ nehmen; d’hilfe; ein in l‘ getränkter Pinsel; Wasser einen übergang zum Rand zu machen. Im Zentrum die d’sahne verfügen; Schokoladenl’mandel; d’hilfe; ein Spachtel. L‘ verschieben; andere Platte von Blätterteig über, indem man vermeidet zeichnet mit der d’spitze; ein Messer, indem man Rillen macht in der Teig, dies, um die Taschenbildung d‘ zu vermeiden; Luft. Am d’gelben vergolden; Ei, wenn (mich gestern beneidet ich l‘ ließen) dann während 30 kochen lassen Mn. Dienen lauwarm. |
Und das ist dann dabei herausgekommen:
| Quellenangabe: | fr.rec.cuisine 06.01.09 von Sus |
| Kategorien: | Galette, Blätterteig, Schokolade, Frankreich |
| Mengenangaben für: | 1 Stück (22 cm Durchmesser) |
| 1 | Platte | Blätterteig, rechteckig, ca. 25x42cm, aus dem Kühlregal |
| 15 | g | Butter |
| 150 | g | Schlagsahne |
| 150 | g | dunkle Schokolade (hier: Blockschokolade mit einem Rest Nougat) |
| 75 | g | Zucker |
| 80 | g | Mandeln; gemahlen |
| 55 | g | Ganze Mandeln; geschält |
| 2 | Eier | |
| 1 | Bohne | |
| 1 | Krone | |
| 1 | Ei |
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Die flüssige Sahne und Butter zur geschmolzenen Schokolade hinzufügen und gleichmäßig verteilen. Die Ei-Zucker-Mischung unter die Schokoladenmasse rühren. Dann die Mandeln hinzufügen.
Die Blätterteigplatte halbieren und beide Teile ein wenig ausrollen, damit eine Springform von 22 cm Durchmesser einen vollständigen Abdruck hinterlassen kann. Beide Kreise ausschneiden, einen davon auf ein Blech mit Backpapier legen.
Das Ei trennen und mit dem Eiweiß den Rand des Kreises einpinseln. In die Mitte die Schokoladen-Mandel-Masse geben und die Bohne oder Figur irgendwo verstecken.
Den zweiten Kreis oben drauf legen und mit einer Gabel am Rand festdrücken. Löcher oder kleine Schnitte in die obere Platte stechen, damit die Luft entweichen kann.
Mit dem Eigelb bestreichen und im Backofen 20-30 Minuten backen. Lauwarm servieren.
Kurz nach Weihnachten hatte ich ganz plötzlich zu viel Eiweiß übrig. Plätzchen wollte ich keine mehr backen, zumal Makronen bei mir die Angewohnheit haben, eher in die Breite zu gehen als kleine hübsche Häufchen zu bilden. Beim Wegräumen der Plätzchenback-Ideengeber für nächstes Jahr fiel mir dann doch das folgende Rezept in die Hände: Leipziger Lerchen. Wie praktisch: Nußmakronen mit Teig drumherum, der sie am Weglaufen hindert!

| Quellenangabe: | 100 Backideen 01/09 – 26.12.08 von Sus |
| Kategorien: | Gebäck, Ei, Mürbeteig, Makrone |
| Mengenangaben für: | 12 Stück |
| Teig: | ||
| 250 | g | Mehl |
| 1 | Ei | |
| 1 | Prise | Salz |
| 1 | Teelöffel | Weinbrand (hier: Orangenlikör) |
| 65 | g | Zucker |
| 125 | g | Butter |
| Füllung: | ||
| 125 | g | Butter |
| 200 | g | Puderzucker |
| 1 | Eigelb | |
| 100 | g | Mandeln (hier: Haselnüsse); gemahlen |
| 1/2 | Fläschchen | Bittermandelöl (hier: entfallen) |
| 75 | g | Mehl |
| 25 | g | Speisestärke |
| 4 | Eiweiß (hier: 5) | |
| Butter für die Förmchen | ||
| 300 | g | Aprikosenkonfitüre (hier: Quittengelee, was sonst?) |
Für die Füllung Butter schaumig rühren und nach und nach Puderzucker, Eigelb, Mandeln, Bittermandelöl, Mehl und Speisestärke unterrühren.Eiweiß steif schlagen und unter die Masse heben. Die Lerchenförmchen (ca. 6cm Durchmesser) einfetten. Teig ca. 1/2 cm dick ausrollen, die Förmchen damit auslegen und mit einer Gabel einpieksen. Aus dem übrig gebliebenen Teig 24 Streifen von ca. 6 cm Länge ausradeln.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Aprikosenkonfitüre durch ein Sieb streichen, die Böden damit bestreichen und die Füllung darauf verteilen. Jeweils mit einen Kreuz (#) aus Teigstreifen belegen.
Die Leipziger Lerchen ca. 20-30 Minuten auf mittlerer Schiene backen (Unter-/Oberhitze 180 °C, Umluft 160 °C). Nach dem Backen aus den Förmchen stürzen und sofort wieder umdrehen.
Kühlzeit: ca. 30 Minuten