Brussels Sprouts Curry

Blog-Event XXXI - Curry [15. Februar 2008]Oops, it is middle of February already. And blog events galore! Last week I bought brussels sprouts, just because they looked so nice and fresh. Which blog event is the best? Hmm, the sprouts are not heart-shaped. Also not so thin like a flat bread. Brussels sprouts with star anise? Shudder! And curry? No, doesn’t work, I thought. But after some browsing the internet I discovered that there actually are curry dishes with brussels sprouts. From those recipes I found I created my own.

Wikipedia explains, that the spice mix ‚Panch Phoron‘ has its origin in Northern India and mostly contains the below-mentioned spices in equal parts. They are fried in hot ghee or oil until the seeds pop.

Brussels Sprouts and Red Lentils Curry

Source: February 10, 2008 by Sus
categories: Curry, Brussels Sprouts
Servings: 4 servings

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Ingredients:

Panch Phoron:
2 teaspoons Fenugreek
2 teaspoons Nigella seed
2 teaspoons Mustard seed
2 teaspoons Fennel seed
2 teaspoons Cumin seed
Vegetable:
50 gram Ghee (or some oil)
200 gram Red lentils (Masoor Dhal)
750 gram Brussels sprouts
100 ml Vegetable stock
2 Onions; finely chopped
1/2 ts Chilli powder
1 small can Tomatoes
Lemon juice
Salt
Meat:
400 gram Ground Beef
1 small Onion

Preparation:

Put the lentils in a small pot, cover them generously with water and bring to a boil. Reduce heat and cook until lentils are soft, about 10 minutes. When they are cooked, drain and keep warm.

Clean the sprouts and cut into halves. Put the ghee (I used oil) into a large pot, add half of the panch phoron and fry it for half a minute. It will jump and pop! Stir in the chopped onions and then add the sprouts. Add the stock and the tomatoes. Mix well and sprinkle with chilli powder. Add salt and lemon juice to taste. Cover and cook on a gentle heat for 10-15 minutes, stirring occasionally.

Put the ground beef into a bowl and mix with the onion and the second half of the panch phoron, salt and pepper. Form little meatballs and roast them in a hot pan.

Mix the lentils with the sprouts and add the meatballs to serve.

Notes:

– Served with self-made chapatis.
– Nice spice mix, although next time I will use less fennel.
– Vegetarians omit the meatballs, of course.


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Rosenkohl-Curry

Blog-Event XXXI - Curry [15. Februar 2008]Huch, es ist ja schon wieder Mitte Februar. Die Blog-Events überschlagen sich gerade. Letzte Woche hatte ich Rosenkohl gekauft, weil er einfach so toll aussah. Und nun? Herzförmig ist Rosenkohl nicht. Platt wie ein flaches Brot auch nicht. Rosenkohl mit Sternanis? Schüttel! Rosenkohl-Curry? Das passt ja mal auch gar nicht, dachte ich. Bis ich dann ein bisschen im Internet stöberte und herausfand, dass es sehr wohl Curry-Gerichte mit Rosenkohl gibt. Aus den Rezepten, die ich gefunden habe, habe ich mir dann ein eigenes zusammengemixt.

Wikipedia erklärt, daß die Gewürzmischung ‚Panch Phoron‘ aus Nord-Indien stammt und meistens die unten aufgeführten Gewürze zu gleichen Teilen enthält. Sie werden in Ghee oder Öl angebraten bis die Körner aufplatzen.

Rosenkohl-Curry mit roten Linsen

Quellenangabe: 10.02.2008 von Sus
Kategorien: Curry, Rosenkohl, Hackfleisch
Mengenangaben für: 4 Portionen

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Zutaten:

Panch Phoron:
2 Teelöffel Bockshornklee
2 Teelöffel Schwarzer Sesam (Nigella)
2 Teelöffel Senfsamen
2 Teelöffel Fenchel
2 Teelöffel Kreuzkümmel
Gemüse:
50 Gramm Ghee (oder Öl)
200 Gramm Rote Linsen (Masoor Dhal)
750 Gramm Rosenkohl
100 ml Gemüsebrühe
2 Zwiebeln; fein gehackt
1/2 Teelöffel Cayennepfeffer
1 kleine Dose Tomaten
Zitronensaft
Salz
Fleisch:
400 Gramm Rinder-Hackfleisch
1 kleine Zwiebel; fein gehackt

Zubereitung:


In einem kleinen Topf die Linsen mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Mit verringerter Temperatur köcheln lassen. Wenn die Linsen weich sind (ca. 10 Minuten), das Wasser abschütten und die Linsen warm stellen.

Den Rosenkohl putzen und die Röschen halbieren. Das Ghee (ich habe Öl verwendet) in einen großen Topf geben und erhitzen. die Hälfte des Panch Phoron darin anbraten. (Achtung: es lebt!) Die Zwiebelstückchen hineinrühren und den Rosenkohl dazugeben. Mit der Gemüsebrühe und den Tomaten ablöschen. Gut vermischen. Mit Cayennepfeffer, Salz und ggf. Zitronensaft würzen. Bei mittlerer Hitze zugedeckt 10-15 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren.

Das Hackfleisch in einer Schüssel mit der gehackten Zwiebel, der anderen Hälfte des Panch Phoron, Salz und Pfeffer mischen. Kleine Bällchen daraus formen und diese in der Pfanne kross anbraten.

Die Linsen gleichmäßig unter den Rosenkohl mischen. Mit den Fleischbällchen servieren.

Anmerkungen:


– Dazu gab es selbstgemachte Chapatis.
– Die Gewürzmischung war lecker, aber nächstes Mal nehme ich etwas weniger Fenchel; er hat mir zu stark hervorgeschmeckt.
– Vegetarier lassen natürlich die Fleischbällchen weg.

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Das Jahr der Ratte …

Am 7. Februar feiern die Chinesen dieses Jahr ihr Neujahrsfest. Nach dem vergangenen Jahr des Feuer-Schweins beginnt nun das Jahr der Erd-Ratte. Laut hier bedeutet dies „… Die Zeichen stehen also auf Frühling, Neuerungen, Innovation, Wachstum und Fortschritt. Da das zugehörige Element die Erde ist, fallen die schöpferischen Impulse auf fruchtbaren Boden und können prächtig gedeihen. … “ Das klingt doch verheißungsvoll.

Weil Foodfreak uns nun zum zweiten Mal zum Blog-Event „Chinese New Year“ einlädt, gab es zur Feier des Tages:

Chinesisches Frühlingshuhn mit gebratenem Pak Choi

Quellenangabe: 03.02.2008 von Sus
Kategorien: Huhn, Pak Choi, Ananas
Mengenangaben für: 6 Portionen

ChinesischesHuhnMitPakChoi.jpg

Zutaten:

600 Gramm Hühnerbrustfilet
Marinade
3 Esslöffel Soja-Sauce
1 Teelöffel Reis-Essig
2 Esslöffel Erdnußöl
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
1 Stück Ingwer (walnußgroß); gerieben
1 Teelöffel Cayennepfeffer
Gemüse
1 Rote Paprika
1 Rote Peperoni, scharf
1 Handvoll Mungbohnen-Keimlinge (auch als Sojasprossen bekannt)
1 Dose Bambusstreifen
50 Gramm Mu-Err-Pilze, getrocknet
2 Stangen Lauch / Poree
4-5 Frühlingszwiebeln
1/2 Ananas, frisch; geschält
1/2 Teelöffel Szechuanpfeffer; frisch gemahlen
1 Prise Kardamom; frisch gemahlen
Salz
2-3 Esslöffel Erdnußöl
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
Pak Choi
10 Köpfe Baby Pak Choi
2 Knoblauchzehen; gerieben
Dunkles Sesamöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die getrockneten Mu-Err-Pilze (auch treffenderweise Wolkenohrpilze genannt) für eine Stunde in Wasser einweichen. Dann gut waschen und für 10 Minuten kochen lassen. Abtropfen und beiseite stellen, gegebenenfalls in kleinere Stücke reißen.

Das Hühnerfleisch in ca. 1 cm dünne Streifen schneiden. Die Zutaten für die Marinade vermischen und das Fleisch 15-30 Minuten darin ziehen lassen.

Paprika in Streifen, Lauch und Peperoni in Scheiben schneiden. Die Ananas in kleine Stücke schneiden, den Saft dabei auffangen. Die Frühlingszwiebeln fein schneiden. Die Sprossen waschen und auslesen, wenn nötig. Die Dose mit den Bambussprossen öffnen () und die Flüssigkeit abgießen.

Pak Choi waschen und den Strunk etwas kürzen, wenn nötig. Die Köpfe auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit dem frisch geriebenen Knoblauch, Salz, Pfeffer und Sesamöl würzen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Pak Choi für ca. 7-8 Minuten backen lassen, bis die äußersten Spitzen braun werden.

Das Hühnerfleisch in heißem Erdnussöl mit der Marinade bei starker Hitze 3-4 Minuten anbraten; dann mit dem Bratensaft in eine Schüssel füllen und abgedeckt auf die Seite stellen.

Wieder etwas Öl erhitzen. Paprika, Bambusstreifen, Lauch, Zwiebeln und Pilze mit dem Ananassaft, etwas Sojasauce und Sesamöl darin unter Bewegung anbraten. Mit den Gewürzen abschmecken. Wenn nötig, noch etwas Wasser hinzufügen.

Das Fleisch wieder hinzugeben und mit den Ananasstücken und den Sprossen für 2-3 Minuten unterrühren.

Zusammen mit dem Pak Choi und Reis servieren.

Anmerkung:


– In Anlehnung an gebackene Ananas aus dem China-Restaurant gab es als Nachtisch die restliche Ananas mit Honig und braunem Zucker im noch heißen Backofen überbacken.


Frühling im Backofen

BreadBakingDay #6  [February 1st, 2008]Der aktuelle Bread Baking Day wird von Eva auf Sweet Sins veranstaltet und hat ‚Geformte Brote‘ zum Thema.

Ich wollte etwas Blumen-ähnliches backen, um dieser trübseligen Jahreszeit entgegen zu wirken. Meine Brotblume kann zwar nicht gegen die tollen Brote der anderen Teilnehmer ankommen, aber das macht ja nix. Die erste Blume aus meinem Backofen!

Brot-Blume

Quellenangabe: 29.01.2008 von Sus
Kategorien: Brot, Brotbackautomat, Hefe, Gewürze
Mengenangaben für: 1 Brot

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Zutaten:

350 Gramm Dinkelmehl
150 Gramm Weizenmehl
300 ml Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
1/3 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Basilikum; gehackt
1 Esslöffel Dill; gehackt
1 Teelöffel grüne Pfefferkörner; gequetscht
5 Scheiben Salami; kleingeschnitten
1 Teelöffel Koriandersamen; gemahlen
2 Esslöffel Sesam
1 Esslöffel Schwarzer Sesam
2 Esslöffel Röstzwiebeln
1 Teelöffel Piment; gemahlen

Zubereitung:

Die Hefe mit dem Mehl mischen. Zuerst das Wasser, dann das Mehl und das Salz in die Form des Brotbackautomaten geben. Mit dem Programm „Hefeteig“ zuerst kneten und dann für ca. 1 Stunde gehen lassen. (Geht natürlich auch ohne Brotbackautomat. SmileyGrin.gif)

Den Teig in neun gleiche Teile teilen. Jedes Teil wird jetzt kräftig geknetet und dann zu einer handtellergroßen Platte geformt. Von jedem Gewürz ca. die Hälfte in die Mitte der Platte legen, die Ränder zusammenfalten und wieder kräftig kneten, damit sich die Gewürze verteilen. Auf die Oberseite der Teigbälle die jeweilige zweite Hälfte der Gewürze gut eindrücken. In einer Spring- oder Pieform anordnen.

Mit einem sauberen Handtuch zugedeckt noch eine gute halbe Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Etwas Wasser auf die Brötchen sprenkeln und für ca. 30 Minuten backen.


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Spring time in the oven

BreadBakingDay #6  [February 1st, 2008]The current Bread Baking Day is hosted by Eva on Sweet Sins with the motto ‚Shaped Breads‘.

I was inspired by the need for spring time in this dismal season and wanted to create something flower-like. My little bread flower looks much less sophisticated like those breads of some of the other participants, but this doesn’t matter. It is a flower and it grew in my oven!

Bread Flower

Source: January 29, 2008 by Sus
Categories: Bread, Bread machine, Spice
Servings: 1 bread

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Ingredients:

350 gram Spelt flour
150 gram Wheat flour
300 ml Water
1 pck Dry yeast
1/3 teaspoon Salt
1 tablespoon Basil, fresh; chopped
1 tablespoon Dill; chopped
1 teaspoon Fresh pepper; crushed
5 slices Salami; chopped
1 teaspoon Coriander seeds; ground
2 tablespoons Sesame
1 tablespoon Nigella/black sesame
2 tablespoons Dried roast onions
1 teaspoon Allspice; ground

Preparation:

Mix the yeast into the flour. Put the water, the flour and the salt into the bread machine. Use the program „yeast dough“ for kneading and letting it rise for about one hour. (Of course, you can do all this without a bread machine. SmileyGrin.gif)

Divide the dough into nine parts. Knead ever part again and form it to a palm-sized plate. Take half of every kind of filling and put it into the middle of the plates, respectively. Fold the edges to keep the filling in and knead again to distribute the spices evenly. On each ball put the other half of the spices and press them into the dough. Arrange them in a spring or pie form.

Cover with a clean towel and let rise again for at least half an hour. Preheat the oven to 200°C. Sprinkle some water on the bread and bake it for about 30 minutes.

Notes:

I tried to cut the top of each ball first with a knife and then with scissors but unfortunately, as you can see, with no effect.


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Lammkeule, mit Knoblauch gespickt

Think Spice - Think Garlic [January 25, 2008]Seit August letzten Jahres veranstaltet Sunita von Sunita’s World ein monatliches Koch-Event: Think spice …. Jeden Monat lädt sie zur Teilnahme mit einem Rezept ein, in welchem das jeweilige Gewürz eine herausragende Rolle spielt. Diesen Monat war Knoblauch an der Reihe. Ich liebe Knoblauch in allen Variationen. So fiel es mir nicht schwer, die Lammkeule, die letztes Wochenende unbedingt aus der Gefriertruhe rauswollte, mit viiieeel Knoblauch aufzupeppen.

Als ich vorgestern noch schnell die Event-Regeln nachschauen wollte, war die verlinkte Seite nicht mehr vorhanden. Auf der Startseite erzählte Sunita dann, daß sie bei der Administration ihres Blogs dieses aus Versehen gelöscht hatte. Au weh! Was für eine gräßliche Vorstellung! Zum Glück hat sie sowohl den Blognamen als auch den Inhalt restaurieren können. Und jetzt kann das Event doch noch stattfinden. (Und ich habe sofort ein Backup meines Blogs gemacht – bei Twoday geht das glücklicherweise sehr einfach!)

Lammkeule, mit Knoblauch gespickt

Quellenangabe: 22.01.2008 von Sus
Kategorien: Fleisch, Lamm, Knoblauch
Mengenangaben für: 4 Portionen

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Zutaten:

1900 Gramm Lammkeule (mit Knochen)
10-15 Knoblauchzehen
1 Zitrone, Saft davon
200 ml Weißwein
1 Teelöffel Instant-Hühnerbrühen-Pulver
10 Stengel Minze, frisch
2 Eßlöffel Gänseschmalz (oder Butter)
1 Steckrübe
2-3 Pastinaken
5 Petersilienwurzeln
3 Zwiebeln
3 Möhren
3-5 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Die Lammkeule vom gröbsten Fett befreien und trockentupfen. Die Knoblauchzehen schälen und jeweils in zwei bis drei Stifte teilen. Die Lammkeule mit dem Knoblauch spicken und für mindestens 2-3 Stunden in Weißwein und Zitronensaft einlegen.

Den Römertopf gut wässern. Das Wurzelgemüse putzen und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebeln und die restlichen Knoblauchzehen schälen und halbieren.

Die Minze waschen, die Blätter von den Stielen trennen und kleinhacken. Mit dem Gänseschmalz vermischen und die Lammkeule damit von allen Seiten einreiben.

Das geputzte Gemüse in den Römertopf geben, so daß in der Mitte eine Mulde für die Lammkeule bleibt. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer Pfanne die Lammkeule von allen Seiten gut anbraten und dann auf/in das Gemüse im Römertopf legen. Den Bodensatz in der Pfanne mit der Marinade ablöschen und auflösen. Je nach Geschmack die Instant-Brühe hinzufügen. Die Flüssigkeit über das Gemüse im Römertopf geben.

Den geschlossenen Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen stellen und bei 180°C ca. 2 bis 2 1/2 Stunden darin belassen. Nach einer Stunde die Lammkeule wenden.

Dazu gab es Bratkartoffeln.


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Ingwer …

Blog-Event XXX: Ingwer

Es ist schon manchmal komisch:

Da wird das 30. (dreißigste! Wow!) Koch-Event im Kochtopf mit dem schönen Thema Ingwer ausgerufen und man freut sich tierisch über die vielen Möglichkeiten, die man mit Ingwer hat, und den verlängerten Zeitraum bis zum Einsendeschluß … und dann? … Dann hat man es gerade mal geschafft, zwei, drei Rezepte mit Ingwer auszuprobieren, die entweder nicht photogen genug waren oder uns nicht vom Hocker gerissen haben. Gestern haben wir dann doch noch einen Kandidaten für die Teilnahme gefunden: Der scharfe Ingwer zusammen mit der süßen Sahne schmeckt hervorragend.

Honig-Waffeln mit Ingwerschaum

Quellenangabe: 13.01.2008 von Sus
Kategorien: Waffel, Sahne, Ingwer
Mengenangaben für: 7 Waffeln

WaffelnMitIngwerschaum.jpg

Zutaten:

Waffeln
125 Gramm Butter
1 Päckchen Vanillezucker
5-6 Eßlöffel Honig
2 Eier
250 Milliliter Milch
250 Gramm Mehl
2 Teelöffel Backpulver
Ingwer-Schaum
1 Apfel
100 Milliliter Apfelwein
3-4 Eßlöffel Ingwer, frisch; gerieben
200 ml Schlagsahne
1 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eßlöffel Zucker

Zubereitung:

Den Apfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. In einem kleinen Topf mit etwas Apfelwein und Zucker weichkochen lassen, dann pürieren. Den Ingwer schälen und in das Apfelmus reiben. Gut vermengen. Die Masse sollte schon recht scharf sein.

Die Sahne mit dem Zucker, Vanillezucker und gegebenenfalls Sahnesteif schlagen, bis sie schön fest ist. Vorsichtig das Ingwer-Apfelmus gleichmäßig unterrühren. Kalt stellen.

Für die Waffeln Butter, Honig und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier nacheinander zugeben. Das mit Backpulver gemischte Mehl abwechselnd mit der Milch unterrühren. Der Teig sollte recht flüssig sein.

Die Waffeln nach Anweisung im Waffeleisen backen. Jede Waffel auf einen Teller legen und mit der Ingwer-Sahne und Schokoladenraspel garnieren.

Anmerkung:

– Der Apfel dient als „Füllmaterial“; die Ingwer-Sahne-Masse wird dadurch etwas cremiger und fruchtiger.
– Als Kontrast einen dunklen, würzigen Honig für die Waffeln verwenden.
– Nächstes Mal nehme ich Vollkornmehl.


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Nachgebacken: Lussekater

Im Kulinarischen Adventskalender von 2007 fand sich neben vielen schönen Rezepten auch ein Beitrag von www.esskultur.at über safranige, sonnige, schwedische Lussekater bzw. Lichtkatzen. Die sahen so toll aus, daß ich beschloß, sie für Silvester bzw. für das Neujahrsfrühstück nachzubacken.

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Anmerkungen:

– Ich habe das dortige Rezept mit halbierten Mengenangaben und nur einem Döschen (0,1g) gmahlenem Safran nachgebacken.

– Beim Formen der Kringel mußte ich dann aber doch mit viel Mehl arbeiten, denn sonst hätte ich den Teig sicher heute noch an den Händen kleben. SmileyGrin.gif

– Auf dem Photo sind die Katzen noch etwas hell. Da ich aber vorhatte, sie für das Neujahrsfrühstück nach Anweisung wieder im Backofen zu erwärmen, bekamen sie dann eine schöne goldbraune Färbung.

– Mit etwas salziger Butter (gibt es mittlerweile auch tatsächlich in D zu finden!) ein Gedicht!


Quittenpaste

Best of 2007Zorra von 1 x Umrühren und Sandra von Un tocco di Zenzero laden ein, das beste Rezept vorzustellen, welches man in 2007 gekocht oder gebacken hat.

Knifflig, sehr knifflig. Ich kann mich doch nicht für eines entscheiden, es sind doch alles meine und ich hätte sie doch nicht veröffentlicht, wenn ich sie nicht gemocht hätte …

Von einem meiner absoluten Lieblingsrezepte habe ich im Herbst zwar dauernd gesprochen, habe es aber nicht vorgestellt: Quittenpaste oder Quittenkonfekt.

Kennengelernt habe ich diese süßen, köstlichen kleinen Rauten schon als Kind, wenn meine Großtante aus München an Weihnachten ein Plätzchenpaket schickte. Die Päckchen waren nie sehr groß und entsprechend war immer viel zu wenig Quittenpaste enthalten. Damals schwor ich mir: „Die mache ich selbst, wenn ich groß bin!“

Im Laufe der Jahre habe ich viele Varianten ausprobiert, aber dieses Jahr war mal wieder die ganz klassische Methode dran. Und sie schmeckt doch am Besten!

Die offizielle Version besteht darin, daß aus den Resten, die bei der Saftherstellung entstehen (restliches Fruchtfleisch, Schale, Kerngehäuse) jeglicher Saft entfernt wird und sie dann durch einen Fleischwolf geleiert werden. Diese Masse wird dann für Quittenpaste weiterverarbeitet. Nun gut, da für mich eher der Saft das unerwünschte Nebenprodukt ist, habe ich es mir etwas einfacher gemacht.

Quitten-Paste

Quellenangabe: Das Rezept meiner Großtante
Kategorien: Quitte, Weihnachten
Mengenangaben für: 1 Rezept

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Zutaten:

2 Kilogramm Quitten
Wasser
oder:
1 Kilogramm Entsaftete Quittenmasse
500 Gramm Zucker (je nach Ertrag der Entsaftung)
Zucker zum Wälzen

Zubereitung:

Die Quitten abreiben, um den Flaum zu entfernen, und waschen. In grobe Stücke schneiden, dabei nur das Kerngehäuse entfernen, alles andere kann verwendet werden.
Im Dampfentsafter solange kochen lassen, bis der ganze Saft gewonnen wurde. Wenn man möchte, kann man die Quittenmasse jetzt noch für ca. 1 Tag in einem feinen Sieb oder in einem Mulltuch weiter abtropfen lassen.
Die restliche Quittenmasse abwiegen und in einen großen Kochtopf geben und gegebenenfalls mit einem Rührstab zu einer homogenen Masse pürieren. Je nach Festigkeit mit ca. der Hälfte der Menge an Zucker verrühren und unter ständigem Rühren bei schwacher Hitze zu einer festen, dunkelrot-braunen Masse einkochen lassen. Dies kann schon mal 2-3-4 Stunden dauern.

Die fertige Masse ca. 1 cm dick auf nicht benötigte Teller streichen und diese mit Pergamentpapier bedeckt an einem trockenen Ort (Speisekammer, auf den Küchenschränken) mehrere Wochen trocknen lassen. Dies ist die klassische Variante, welche aber die Gefahr von z.B. Schimmel oder Tierchenbefall birgt. Deshalb wird heute die Quittenpaste meist für ein paar Stunden bei 50°C im Backofen getrocknet.

Ich habe diesmal eine Mischform gewählt: Die Paste wurde auf ein Backblech mit Backpapier gestrichen und in der nächsten Woche immer dann in den Backofen geschoben, wenn er gerade benutzt worden war und abkühlte. Dadurch hat die Paste innerhalb von zwei Wochen die richtige Konsistenz erhalten.

Zum Schluß die getrocknete Quittenpaste in Rauten schneiden und in Zucker wälzen.

Anmerkung:

Man kann je nach Geschmack beim Kochen noch Zitronensaft, Zimt und/oder andere weihnachtliche Gewürze hinzufügen.
– Vor ein paar Jahren passiert: Falls die Quittenpaste beim Kochen doch einmal anbrennen sollte, vorsichtig den nicht verbrannten Teil herausnehmen und in einen anderen Kochtopf transferieren. Nicht den verbrannten Teil unterrühren: Man ärgert sich die ganze Adventszeit darüber!


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Quince Paste

Best of 2007Zorra from 1 x Umrühren and Sandra from Un tocco di Zenzero have invited the food bloggers to introduce their best recipe from 2007.

Difficult, very difficult. I can’t choose one: they are all mine and I wouldn’t have published them if I didn’t like them…

In autumn, I always referred to my all-time-favorite recipe, but I didn’t publish it: Quince Paste or Quince Bread.

I love these sweet and delicious little rhombs since I was a child. Before christmas my great-aunt from Munich always sent a parcel with biscuits. Those parcels weren’t very large and never contained enough quince paste. Then I vowed: „One day I will make my own! And lots of it!“

Over the years I have tried many variations, but this year I used the traditional recipe again. And these are the best ever and always will be!

The official version says to use all the remains from making quince juice (remaining fruit, peel and core) and still remove every little drop of juice and then mince it thoroughly. This quite dry stuff will be used for quince paste.

Well, since the main thing for me is not making juice as much as possible, but making quince paste, I had it a little easier.

Quince Paste

Source: The recipe of my great-aunt
categories: Quince, Christmas
Servings: 1 recipe

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Ingredients:

2 kg Quinces
Water
or:
1 kg De-Juiced quince pulp
500 g Sugar (depending on the amount of pulp)
Sugar, for coating

Preparation:

Rub the quinces to remove the fluff and wash them. Cut into large pieces. Only remove the core, everything else may be used.
Let cook in the steam juicer until no more juice will come out. If you want, you may drain the pulp further letting it sit in a fine sieve or cloth for another day.

Weigh out the remaining quince pulp, put it into a large cooking pot and purée with a hand mixer.
Depending on the pulp’s consistency, add about half again the weight in sugar. Boil down on low heat, stirring constantly, until the pulp changes to a dark redbrown paste. This may take 2 or 3 or 4 hours.

Spread the paste 1 cm thick on plates, cover them with paper and put them in a dry place (on top of the kitchen cupboards or in the larder), letting it dry for several weeks. This is the traditional method, but unfortunately this way the paste is in danger of getting mouldy or eaten by tiny moths. So today the quince paste is usually dried by putting it into the stove for some hours with a temperature of 50°C.

This time I mixed both methods: I spread the paste on a baking tray with baking paper. Over the next weeks I put the tray into the stove whenever it had been used and was cooling down. After two weeks the paste had the right consistency: dry on the outside, but still springy when pressed.

Finally cut the paste into little rhombs and roll them in sugar.

Notes:

– Depending on your taste, you may add lemon juice, cinnamon and/or other christmas spices.

– This happened to me some years ago: When the paste gets burned, carefully remove the part which isn’t scorched and put it into another cooking pot. Do not stir-in the dark stuff: Every time you eat a piece, you’ll be annoyed.


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