Das urgesunde Brot: Kefirbrot mit Chia-Samen

Von Barbara bekam ich beim großen Blogger-Treff in Würzburg einen kleinen Kefir-Pilz mitgebracht. Der wurschtelt nun schon seit dieser Zeit in seiner Milch herum, versorgt uns regelmäßig mit frischem Kefir und freut sich seines Lebens.

Im Plötzblog (wo auch sonst?) wurde ich sofort fündig auf meiner Suche nach einem Brotrezept mit Kefir. Und auch noch ohne größere Anstellzeiten! Na wunderbar, wird nachgebacken…

Während der Teig so in der Küchenmaschine gerührt wurde, kam ich auf die Idee, daß da ja noch was Körniges in den Teig könnte. Vor Kurzem hatte ich in einem Deko(!)-Laden Chia-Samen gesehen und sie prompt mitgenommen, weil ja mittlerweile alle davon reden und das ja sooo gesund sein soll. Nur wußte ich bisher nicht so wirklich was damit anzufangen. Jetzt landeten sie eben im Brot, zusammen mit ein paar konservativen Leinsamen. Der Knuspereffekt beim Kauen macht sich ganz gut!

Fazit: SmileyLecker.gif Megalecker! Und sooo gesund…

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Kefirbrot mit Chia-Samen

Quellenangabe: Plötzblog
Erfaßt 23.10.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Brot
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

350 g Weizenmehl 550
200 g Roggenmehl 1150
7 g Trockenhefe
Hier:
20 g Frische Hefe
250 ml Kefir (oder Buttermilch)
200 ml Wasser
10 g Salz
4 Eßlöffel Chia-Saat
4 Eßlöffel Leinsamen
75 ml Wasser
1 Prise Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten mischen, 10-15 Minuten auf mittlerer Stufe verkneten und den entstandenen Teig ca. 1 Stunde gehen lassen. Währenddessen alle 20 Minuten den Teig dehnen und falten. Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche einen Laib formen, in einem Gärkorb (oder einer mit Mehl bestäubten Schüssel) nochmals 20-30 Minuten gehen lassen. Laib auf ein Backblech stürzen und mit einem scharfen Messer einschneiden. Mit etwas Wasser bestreichen und mit Chia- und Leinsamen bestreuen. Im Ofen bei 250°C ca. 40 Minuten backen lassen. Die Temperatur nach 10 Minuten auf 180°C herunterregeln.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 3 Stunden

Anmerkung:

– Durch die Verwendung der Chia- und Leinsamen kam mir der Teig beim Kneten sehr fest vor, so daß ich noch etwas Wasser hinzugefügt habe.


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Verlängerung der Sommerzeit: Schweinefilet mit Couscous-Kruste

Eigentlich sollte es – herbstlich angemessen – am Wochenende ein Kürbisgericht geben. Doch dann lachten mich auf dem Markt die wahrscheinlich letzten grünen Bohnen des noch immer nicht ganz vergangenen Sommers an. So ein Kürbis hält sich ja noch ein paar Tage …

Der Grill war leider schon eingemottet, Kartoffeln waren aus, aber Couscous war vorhanden. Schweinefilet mit Couscous? Mit grünen Bohnen? Ja, warum nicht?… Mit Couscous-Panade? Auch nicht schlecht. Da habe ich mal schnell das Internet angeschmissen und bin bei der Vorspeisenplatte fündig geworden. Dort war es zwar Fisch statt Fleisch und den Tomatenspiegel habe ich einfach durch ein Gläschen der vor Kurzem eingeweckten Tomaten-Paprika-Sauce (Huch? Noch nicht gebloggt?) ersetzt. Fazit: Es hat gut geklappt und auch gut geschmeckt. SmileyLecker.gif

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Schweinefilet mit Couscous-Kruste

Quellenangabe: Inspiriert durch die Vorspeisenplatte
Erfaßt 20.10.2014 von Sus
Kategorien: Schwein, Couscous, Berberitze
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

4 Scheiben Schweinefilet
1 Ei
250 g Couscous
300 ml Apfelwein
4 Eßlöffel Berberitzen; getrocknet
Salz, Pfeffer
1 Eßlöffel Zitronenthymian
Grüne Bohnen:
750 g Grüne Bohnen
2 Zwiebeln
100 g Speckwürfel
Bohnenkraut
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Backofen auf 190 °C vorheizen.

Couscous und Berberitzen in eine Schüssel füllen. Apfelwein bis kurz vor dem Kochen erhitzen. Salz, Pfeffer und geriebenen Zitronenthymian in den Wein mischen und über den Couscous gießen. Schüssel abdecken. Wenn alle Flüssigkeit aufgesogen ist, mit einer Gabel auflockern.

Schweinefilets trockentupfen, salzen und pfeffern. Ei in einer Schüssel verkleppern. Filets nacheinander im Ei wenden, dann im Couscous. Couscous gut festdrücken und die Filets vollständig bedecken und dann in eine Auflaufform setzen.

Im Backofen ca. 15 Minuten garen. Gegen Ende den restlichen Couscous in einer backofengeeigneten Schüssel dazustellen, damit er warm bleibt.

Grüne Bohnen putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln fein würfeln und zusammen mit dem Speck anschwitzen. Mit etwas Wasser, Gemüsebrühe oder Wein/Apfelwein ablöschen und die Bohnen zugeben. Würzen und köcheln lassen, bis die Bohnen „al dente“ sind.


Gestern …

World Bread Day 2014 (submit your loaf on October 16, 2014)… morgen war ich mal wieder beim Discounter auf der Suche nach einem Mittagessen und da fiel mir in der Kühltheke ein neues Produkt auf: Pizzazopf – ein „Weißbrotgebäck italienischer Art“ – mit Ziegenkäse und Cranberries. Die Zutatenliste las sich gar nicht mal so schlecht, bis auf die letzte Zutat: natürliches Knoblaucharoma. Da hätte ich ja fast laut gelacht. Zugegebenermaßen habe ich keine Ahnung, aber was ist bitte an Knoblauch so teuer, daß man ihn ersetzen muß?

Also, das kann man doch auch selbst machen…

Nun denn, passend zum heutigen World Bread Day habe ich heute früh den Teig angesetzt, ihn gut eingepackt draußen in der Gartenhütte geparkt und vorhin wieder hereingeholt, damit er sich noch ein bißchen aufwärmen konnte.

Ein bißchen gewerkelt, in den Backofen geschoben, das Rezept hier eingetippt und jetzt ist er fertig:

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So gut wie der aus der Kühltheke sieht er allemal aus! SmileyLecker.gif

Pizzazopf mit Ziegenkäse und Cranberries

Quellenangabe: Erfaßt 16.10.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Pizza, Käse, Cranberries, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

300 g Mehl
150 ml Wasser
10 g Hefe
2 Eßlöffel Olivenöl
Salz
100 g Ziegenkäse in Salzlake
75 g Getrocknete Cranberries, ungesüßt (wenn möglich)
1/2 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Hefe in Wasser auflösen, Mehl und Salz zugeben und zu einem Teig verkneten, der sich gut vom Schüsselrand löst. Die Teigkugel mit etwas Olivenöl betreichen und zugedeckt für 8-10 Stunden kalt stellen.

Ca. 1 Stunde vor der Weiterverarbeitung ins Warme stellen. Teig auf einer bemehlten Fläche erneut durchkneten, dann in drei gleiche Teile teilen. Jedes Teil zu einem langen Strang formen, dann flach auf der Arbeitsfläche ausbreiten (ca. 50 cm x 10 cm). Knoblauchzehe in das restliche Olivenöl quetschen und damit die Teigstücke bestreichen. Mit feingehackten Cranberries und zerkrümeltem Ziegenkäse bestreuen und dann von der Längsseite her aufrollen und die Enden gut verschließen. Aus den drei Strängen einen Zopf flechten. An beliebigen Stellen (für Brötchen oder Mini-Brote) den Zopf durchschneiden und die Enden zusammendrücken. Die Teigstücke unter einem feuchten Tuch für ca. 1/2 Stunde gehen lassen, dann noch einmal mit Öl bestreichen, künstlerisch dekorativ ein paar Cranberry- und Käsekrümel darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen (220°C) für 20-25 Minuten backen lassen.


Badeschwamm mit Ei…

In Würzburg fiel mir etwas ins Auge, von dem ich erst neulich etwas gelesen hatte:

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Die Krause Glucke (Sparassis crispa), ein Speisepilz, der in Kiefernwäldern vorkommt. In natura hatte ich ihn bisher noch nie gesehen, nur auf Bildern. Weil wir den Geschmack kennenlernen wollten, habe ich den Pilz sehr einfach zubereitet: In etwas Ei geschwenkt, etwas Schnittlauch dazu und mit Salz und Pfeffer gewürzt.

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Fazit: Ja, ganz ok, aber der Geschmack war dann doch eher neutral…

Krause Glucke

Quellenangabe: Erfaßt 07.10.2014 von Sus
Kategorien: Pilz
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 Stück Krause Glucke
1 Ei
1 Eßlöffel Schnittlauch; in Ringen
1 Spritzer Mineralwasser
Salz, Pfeffer
2 Stengel Glatte Petersilie

Zubereitung:

Den Pilz in mehrere Teile schneiden oder brechen, die etwas größer als mundgerecht sein dürfen. Die Stücke vorsichtig reinigen, mit so wenig Wasser wie möglich.

Ei mit Schnittlauch, Salz und Pfeffer und Mineralwasser verrühren. Die Pfanne mit etwas Öl erhitzen. Die Pilzstücke im Ei schwenken und in der Pfanne unter vorsichtigem Rühren von allen Seiten anbraten. Mit Petersilie garnieren und servieren.


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Oh dieser Duft…

… nein, nicht der Blüten, sondern der Früchte!

Mein kleiner Zierquitten-Busch hat dieses Jahr wieder reichlich geblüht und fast genauso reichlich getragen.

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Wenn genügend Früchte zusammenkommen, mache ich daraus die – meiner Meinung nach – weltbeste Marmelade (ja, ich weiß: Konfitüre), die es geben kann.

Leider werden die kleinen Früchte immer nur nacheinander schön reif, so daß ich die ersten kühl und trocken lagern muß. Das hindert sie aber nicht daran, etwas zu schrumpfen und runzelig zu werden. Deshalb lege ich die Zierquitten vor der Verarbeitung für einige Zeit ins Wasser, damit sie sich wieder ein bißchen vollsaugen können.

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Zierquitten-Marmelade

Quellenangabe: Erfaßt 11.10.2014 von Sus
Kategorien: Konserve, Marmelade, Konfitüre, Quitte, Zierquitte
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 kg Zierquitten
Wasser
250 g Gelierzucker 2:1
250 g Zucker

Zubereitung:

Zierquitten in Wasser für ein bis zwei Stunden einweichen. Wasser wechseln und mit so wenig Wasser wie möglich in einem Topf die Quitten weichköcheln, bis sie mit der Gabel zerdrückt werden können. Aus dem Wasser fischen und so durch ein Sieb/Flotte Lotte/Fleischwolf mit Beerenaufsatz passieren, daß die Kerngehäuse und Kerne zurückbleiben.

Die Fruchtmasse einem Topf mit den Gelierzucker mischen, kurz ziehen lassen, dann nach Anweisung zu Konfitüre kochen. Die fertige Masse in vorbereitete, sterilisierte Gläser mit Schraubdeckel füllen, diese gut verschließen und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Kühl und dunkel lagern.

Anmerkung:

Obwohl ich die Menge an Gelierzucker schon verringert habe, hätte wahrscheinlich auch normaler Zucker ohne Pektin gereicht, denn gerade Zierquitten enthalten recht viel Pektin.


Hot Chocolate …

Die Kombination Chili und Schokolade gibt es ja nun schon seit einigen Jahren. Tomatensaucen mit Schokolade sind auch kein wirklicher Geheimtip mehr. Da müsste doch eine Verbindung aller drei Komponenten auch funktionieren?

Genau das habe ich heute abend noch ausprobiert, damit ich am Garten-Koch-Event „Peperoni“ auf den letzten Drücker noch teilnehmen kann.

Garten-Koch-Event September 2014: Peperoni [30.09.2014]

Weil ich so spät dran bin, kommt ein vernünftiges Photo erst morgen bei Tageslicht. (Oder auch nicht.)

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Fazit: SmileyLecker.gif SmileyLecker.gif Saulecker!

Schokoladen-Chili-Ketchup

Quellenangabe: Erfasst 30.09.2014 von Sus
Kategorien: Konserve, Sauce, Tomate, Ketchup, Chili, Schokolade, Blog-Event
Mengenangaben für: 750 ml

Zutaten:

600 g Tomaten
2-4 Chilis
1 große Zwiebel
1 großer Apfel
2 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Neutrales Öl
1 Esslöffel Zucker
1 cm Ingwer
100 ml Apfelwein
100 ml Apfelessig
1 Esslöffel Zuckerrübensirup
2 Esslöffel Paprikamark
1 Teelöffel Salz; geräuchert
1/2 Teelöffel Piment; gemahlen
1/2 Teelöffel Koriandersaat; gemahlen
1/3 Teelöffel Muskatnuss
50 g Schokolade 70%; ggf. mehr

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und mittelfein hacken. Apfel (ohne Kerngehäuse) in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit etwas Öl in einem mittelgroßen Topf anschwitzen. Mit Zucker bestreuen und etwas karamellisieren lassen. Mit Apfelwein ablöschen.

Tomaten grob zerkleinern (Stielansatz entfernen) und in dem Topf geben. Bei den Chilis ebenfalls den Stielansatz entfernen; je nach Schärfeempfindlichkeit auch die Kernchen. Chilis fein hacken und ebenfalls in den Topf geben. Restlichen Apfelwein und -essig zugeben. Gewürze zugeben und auf mittlerer Hitze unter regelmäßigem Umrühren so lange köcheln lassen, bis sich die Äpfel leicht zerdrücken lassen und sich die Flüssigkeitsmenge um ca. 1/3 reduziert hat.

Die Masse mit einem Stabmixer fein pürieren. Jetzt noch einmal die Schärfe überprüfen und ggf. etwas mehr Chilis oder mehr Tomaten zugeben und unterpürieren. Die Masse danach noch einige Zeit köcheln lassen. Gegen Ende stückweise die Schokolade zugeben und unterrühren. Das Ketchup sollte nicht zu stark nach Schokolade schmecken, sondern so, dass man kurz überlegen muss, um welchen Geschmack es sich handelt.

Heiß in vorbereitete Flaschen füllen und sofort verschließen.


Alle Jahre wieder…

Natürlich haben wir die Himbeeren nicht einfach nur so gepflückt und gegessen, sondern sie auch aus gegebenem Anlaß in einem Kuchen verarbeitet. Himbeeren und Schokolade sind immer eine unschlagbare Kombination, deshalb gab es eine Himbeer-Schokoladen-Biskuitrolle mit extra viel Guß obendrauf.

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Himbeer-Schokoladen-Biskuitrolle

Quellenangabe: 11.09.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Biskuit, Himbeere, Schokolade
Mengenangaben für: 1 Rolle

Zutaten:

4 Eigelb
3 Eßlöffel Warmes Wasser
4 Eiweiss
125 g Zucker
1/4 Vanilleschote; das Mark davon
125 g Mehl
1/2 Teelöffel Backpulver
2 Teelöffel Kakao
1 Prise Salz
Füllung:
300 ml Sahne
3 Eßlöffel Zucker
1 Packung Sahnesteif
300 g Himbeeren
3 Eßlöffel Zucker
Guss:
Dunkle Kuvertüre
Schöne Himbeeren

Zubereitung:

Himbeeren auslesen und durch ein feines Sieb passieren, um die Kernchen zu entfernen. Je nach Säure der Früchte Mit etwas Zucker verrühren.

Den Backofen auf 225°C vorheizen. Ein Backblech mit Backtrennpapier oder -folie auslegen.

Das Eigelb mit dem Wasser schaumig schlagen. Nach und nach 2/3 des Zuckers und die Vanille dazugeben. Solange schlagen, bis die Masse cremig ist.

Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker sehr steif schlagen und auf das Eigelb geben.

Mehl mit Kakao und Backpulver mischen und darübersieben. Alles vorsichtig unter die Eigelbmasse ziehen.

Den Teig ca. 1 cm dick auf das Blech streichen und sofort im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten backen.

Die gebackene Biskuitplatte auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und das Backpapier sehr vorsichtig, aber schnell abziehen. Die Biskuitplatte behutsam von der Längsseite her durch Anheben des Tuchs einrollen und abkühlen lassen.

Die Sahne mit dem Zucker und dem Sahnefestiger sehr steif schlagen. Die Hälfte der Sahne in eine weitere Schüssel geben und löffelweise mit dem Himbeermus vorsichtig verrühren. Dabei darauf achten, daß die Masse nicht zu flüssig wird.

Die Biskuitrolle abrollen. Abwechselnd einen Streifen Schlagsahne und einen Streifen Himbeersahne auf den Teig geben. (So ähnlich wie hier.) Die Biskuitrolle vorsichtig wieder aufrollen.

Die Kuvertüre schmelzen und die Rolle gleichmäßig dick damit bestreichen. Im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren ein paar Himbeeren auf der Biskuitrolle verteilen.

Achtung: Durch die frischen, nicht erhitzten Himbeeren muß der Kuchen gut gekühlt gelagert und baldigst verzehrt werden. Himbeermarmelade würde es etwas haltbarer machen, aber durch die Schlagsahne auch nicht viel länger.


Der Gummern dritter Teil: Slowakisches Gurkengemüse

Weil wir immer noch Gurken zu verarbeiten hatten, gab es zum gegrillten Huhn ein slowakisches Gurkengemüse, dessen Rezept zigfach im Internet zu finden ist, aber deshalb nicht weniger lecker!

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Slowakisches Gurkengemüse

Quellenangabe: Diverse Internetquellen bzw. „Slowakische Rezepte – Die besten Kochrezepte aus der Slowakei“ von Konrad Renzinger
Erfaßt 24.08.2014 von Sus
Kategorien: Gurke, Beilage, Speck
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 kg Schmorgurken
150 g Speck
3 Zwiebeln
1 Zitrone; Saft davon
1 Bündel Glatte Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Gurken waschen, schälen, halbieren und mit einem Löffel entkernen; das Gurkenfleisch in schmale Streifen schneiden. Speck würfeln, in einem großen Topf ausbraten. Zwiebeln schälen und in schmale Viertelringe schneiden und mit dem Speckfett anbraten. Die Gurkenstücke dazugeben und glasig dünsten – nicht zu weich werden lassen. Mit Salz (Achtung: Je nach Salzgehalt des Specks vorsichtig dosieren!), Pfeffer und mit Zitronensaft abschmecken, mit gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

Fazit: SmileyLecker.gif


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Der Gummern zweiter Teil: Gefüllte Schmorgurke mit Pfifferlingen

Die größeren Gurken muß man nicht kleinschneiden, sondern man kann sie auch füllen:

SchmorgurkeMitPfifferlingen3.jpg

(Gruseliges Bild, ich weiß.)

Gefüllte Schmorgurke mit Pfifferlingen

Quellenangabe: http://lecker.de
Erfaßt 26.08.2014 von Sus
Kategorien: Gurke, Pilz, Pfifferling
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1-2 Monster-Schmorgurken
1 Rote Zwiebel
1 Gelbe Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Öl
500 ml Gemüsebrühe
100 ml Schlagsahne
1 Spritzer Essig (hier: Holunderblüte)
Rosenpaprika
Muskatnuß
Salz, Pfeffer
300 g Pfifferlinge
100 g Speckwürfel
2-3 Frühlingszwiebeln
3 Tomaten
3 Stengel Glatte Petersilie

Zubereitung:

Gurke waschen, streifig schälen und in gut 10 cm breite Stücke schneiden. Mit einem Kugelausstecher die Gurken so aushöhlen, das ein dünner Rand und Boden stehen bleibt, dabei die Kerne entfernen und das herausgelöste Fruchtfleisch beiseite legen und später grob hacken. (Bei den Mittelstücken geht es auch ohne Boden.)

Zwiebeln schälen, fein würfeln. Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln darin glasig anschwitzen. das Gurken-Fruchtfleisch hinzugeben, kurz mit anschwitzen und mit ca. 500 ml Gemüsebrühe ablöschen. Alles aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten waschen, vierteln und Kerne entfernen und zum Fond geben. Fruchtfleisch in Würfel schneiden und beiseite legen. Gurken in den Topf geben und ca. 8 Minuten zugedeckt schmoren. Gurken aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Fond auf die Hälfte einkochen, Sahne zugießen, mit Essig und Salz abschmecken. Fein pürieren, durch ein Sieb passieren und wieder zurück in den Topf geben.

Während die Gurken schmoren, schon einmal die Pfifferlinge waschen und putzen. Den Speck klein schneiden, die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und fein würfeln, Tomaten ebenfalls würfeln. Petersilie waschen und grob zerzupfen.

3 Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen. Pfifferlinge goldbraun anbraten, Schalottenwürfel und Speck zugeben. 2-3 Minuten weiterbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, vom Herd ziehen. Tomatenwürfel und ca. 100 ml Soße zugeben und alles mischen. Pfifferlingsrahm in die Gurken füllen, zurück in den Bräter setzen und weitere 5-10 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren. Mit Petersilie bestreut servieren.


Der Gummern erster Teil: Gurkengemüse mit Borretsch

Ich habe Euch ja schon einmal unsere Gurkenpflanze im passenden Topf vorgestellt. Wie es bei Gurkengewächsen nun einmal so ist: Kaum schaut man nicht hin, sind die Biester plötzlich riesengroß.

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Als Einlegegurken waren diese Monstergurken nicht mehr zu gebrauchen. (Das stimmt so nicht ganz; hier ist mein Lieblingsrezept für Schlabbegummern ..äh.. Senfgurken). Gurken wollte ich dieses Jahr aber keine einlegen, deshalb blieb mir nur die Suche nach Rezepten, mit denen Gurken gleich verzehrt werden können und die keine Sahne, Schmand oder ähnliches enthalten. Das erste stelle ich hiermit vor, die nächsten kommen im Laufe der Woche.

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Gurkengemüse mit Borretsch

Quellenangabe: Nach Stöbern im Internet selbst zusammengestellt und erfaßt 17.08.2014 von Sus
Kategorien: Gurke, Beilage, Borretsch
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

4 Dicke Gurken (siehe Bild oben)
1 Bündel Frühlingszwiebeln
1 Handvoll Borretschblätter
Borretschblüten
25 g Gemischte Kräuter (TK)
1 Eßlöffel Öl
1 Eßlöffel Gelbe Senfkörner
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
100 ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Gurken schälen und längs halbieren. Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Die Gurkenhälften noch einmal längs halbieren und in knapp 1 cm breite Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Die Borretschblätter waschen, trocken tupfen und mittelfein hacken.

Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln, Senfkörner und Kreuzkümmel darin leicht anschwitzen. Gurken dazugeben. Die Brühe angießen und die Gurken zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 10 Min. schmoren; gegen Ende die Kräuter und den Borretsch unterrühren. Das Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Borretschblüten garniert servieren.