Jetzt …

7 Jahre kochtopf - Blitz-Blog-Event - Gib ihm Süsses! (Einsendeschluss 30. September 2011)… hat sie wieder begonnen, die Phase WmibmdvQ oder auch „Was-mach-ich-bloß-mit-den-vielen-Quitten?“

Dieses Jahr sind uns leider (oder zum Glück?) einige Quitten am Baum vergammelt: gestern noch unreif, heute schon schimmelig.

Deshalb haben wir sie letzte Woche alle gerntet und die Quitten, die nur leichte braune Flecken hatten, sofort zu Mus gekocht und in diese kleinen Kuchen gesteckt. Die anderen Früchte werden wir dann wohl nacheinander, je nach entstehender Notwendigkeit, verarbeiten.

Zorra von 1x Umrühren bitte wünscht sich zum siebten(!) Geburtstag ihres Blog von uns lauter süße Rezepte. Bitte schön, gerne! Die kleinen Quittenkuchen schmecken schön süß, nach Quitte und nach Schokolade, was will man mehr?

Kleine Schokoladen-Quitten-Kuchen

Quellenangabe: 24.09.2011 von Sus
Kategorien: Kuchen, Quitte, Schokolade
Mengenangaben für: 12 Stück

SchokoladenQuittenKleinKuchen.jpg

Zutaten:

Füllung:
2 große Reife Quitten
100 g Blockschokolade
Teig:
175 Gramm Butter; weich
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker (oder das persönliche Äquivalent davon)
4 Eier
250 g Weizen- oder Dinkelmehl
50 g Stärkemehl
1/2 Päckchen Backpulver
Schokoladenguss

Zubereitung:

Quitten abreiben und waschen. Wenn sie reif genug sind, müssen sie nicht geschält werden. Eine Quitte grob reiben, die andere Quitte in kleine Würfelchen schneiden, dabei jeweils die Kerngehäuse wegwerfen.

Blockschokolade in kleine Stücke hacken, etwa die gleiche Größe wie die Quittenwürfel.

Für den Teig die weiche Butter, Zucker und Vanillin-Zucker schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren.

Mehl und Backpulver mischen und alles zu einem cremigen, glatten Teig verrühren. Quittenraspel, -würfel und die Schokolade unterheben.

Muffinförmchen ggf. einfetten, den Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Ober-/Unterhitze) ca. 30 Minuten backen.

Die Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, vorsichtig herausnehmen und mit Schokoladenguss bestreichen.


Herbstlich …

Garten-Koch-Event September 2011: Aubergine [30.09.2011]

Den eigentlichen Beitrag für das Garten-Koch-Event „Aubergine“ habe ich schon vor ein paar Tagen gekocht, aber irgendwie nicht online gebracht; es kam immer etwas anderes dazwischen.

Ein Auberginen-Curry sollte es sein, denn vor zwei Wochen war uns eher herbstlich zumute. Aber dann konnte ich mich nicht entscheiden, ob es Linsen oder Kartoffeln dazu geben sollte. Da habe ich eben beides verwendet.

AuberginenLinsenCurry.jpg

Auberginen-Curry mit Linsen und Kartoffeln

Quellenangabe: 17.09.2011 von Sus
Kategorien: Curry, Aubergine, Linse, Kartoffel
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

2 mittlere Auberginen
300 g Rote Linsen
6-8 kleine Kartoffeln
6-8 kleine Tomaten
2-3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Kreuzkümmel
Fenchelsaat
Koriandersaat
Chili; gemahlen (Schärfe nach  Geschmack)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Auberginen ggf. schälen und in Würfel von ca. 1,5 cm schneiden. Mit Salz bestreuen und mind. eine halbe Stunde abtropfen lassen. Das Salz abspülen und die Auberginen gut abtrocknen.

Kartoffeln schälen und in ebensolche Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und achteln; Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden; Tomaten nicht schälen und vierteln.

In einer trockenen Pfanne Fenchel-, Senf- und Koriandersaat kurz rösten; beiseite legen.

Öl in der Pfanne erhitzen, Kartoffelwürfel 3-4 Minuten schmoren, bis sie anfangen, weich zu werden. Beiseitegelegte Gewürze mit Chili dazugeben, Auberginenwürfel und Zwiebeln (und evtl. etwas Wasser oder Gemüsebrühe) hinzufügen; die Hälfte der Tomaten dazugeben. Wenn die Auberginen anfangen, weich zu werden, die Linsen dazugeben. Alles unter ständigem Rühren kochen lassen. 1-2 Minuten vor Ende die restlichen Tomatenstücke unterrühren.

Anmerkung:


– Etwas Grünes wie Koriander oder Petersilie wäre optisch nicht schlecht gewesen, war aber nicht im Haus.
– Dazu frische Lammbeinscheiben aus dem Odenwald. SmileyLecker.gif


Wir üben noch …

Garten-Koch-Event September 2011: Aubergine [30.09.2011]

Nicht nur in italienischen, abgelegenen Dörfern kennt man die rote Aubergine, sie wächst in diesem Jahr auch im Rhein-Main-Gebiet:

RoteAuberginen2011.jpg
Rote Aubergine (Solanum Aethiopicum), wahrscheinlich die Sorte „Turkish Orange“

Die Samen habe ich von einer Pflanze, die ich letztes Jahr hier an einem Stand zur Erhaltung der Pflanzenvielfalt (Name weiß ich leider nicht mehr) erstanden habe.

Mit diesem Rezept habe ich versucht, ein Rezept für eingelegte Auberginen meines Olivendealers nachzuempfinden, nach denen ich so gut wie süchtig war. Dummerweise ist besagter Dealer zwischenzeitlich in seine Heimat nach Ägypten zurückgekehrt und hat seinem Nachfolger das Rezept nicht verraten. Mir leider auch nicht.

Eingelegte rote Auberginen

EingelegteRoteAuberginen.jpg

Quellenangabe: 29.09.2011 von Sus
Kategorien: Aubergine, Antipasti, Tapas
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

5-10 Rote Auberginen(*)
300 g Olivenöl
6-8 kleine Weißwein-Essig
2 Knoblauchzehen; in dünnen Scheiben
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
2-3 Nelken
1/3 Teelöffel Piment
1/3 Teelöffel Schwarze Senfkörner
1/2 Teelöffel Schwarzkümmel (Nigella)
1 kleine Chili, nicht zu scharf; in ganz dünne Ringe geschnitten
Salz, Pfeffer
1 Handvoll Frischer Basilikum

Zubereitung:


* Natürlich gehen auch violette Auberginen. Da diese aber meistens größer sind, dann statt 5-10 Stück nur 1-2 Auberginen.

Auberginen in Scheiben schneiden, salzen und ziehen lassen. Dann abspülen und trockentupfen.

In einer Pfanne die gemahlenen oder gemörserten Gewürze (ohne Salz) trocken anrösten; beiseite legen. Dann etwas Öl erhitzen und die Auberginen- und Knoblauchscheiben mit den Chiliringen darin anbraten. Gewürze wieder hinzufügen und gut vermengen.

Die Auberginen in eine Schüssel geben, etwas Öl und Essig darübergießen, die Hälfte des Basilikums in feinen Streifen untermischen und mindestens 2 Stunden ziehen lassen, besser über Nacht.

Zum Servieren den restlichen Basilikum untermischen.


Das Ende …

Natürlich haben wir auch wieder einiges mitgebracht:

Sizilien2011_Mitgebrachtes.jpg

  • Limoncello zum Verschenken
  • Das klassische Touristen-Kochbuch
  • Eine italienische Kochzeitschrift (ich kann eigentlich kein Italienisch…)
  • Crodino (so was ähnliches wie Kinnie)
  • Zitronenlimo mit viel Fruchtfleisch
  • Alkohol 95% (war echt billig!)
  • Zitronen (die mussten sein, obwohl eigentlich gerade keine Saison ist)
  • Getrocknete Tomaten
  • Gelbe und weiße, sehr aromatische Pfirsiche (die bekamen wir am letzten Tag am Strand geschenkt)
  • Frische Pistazien und gemahlene Pistazien
  • Geräucherten Scamorza
  • Ricotta al forno
  • Pizza-Mehl Tipo ’00‘
  • Fenchelsalami
  • Pistaziengebäck aus der Bäckerei in Randazzo mit dem besten Pistazieneis ever
  • Cannolli und ein Arancino vom Flughafen
  • Kandierte Zitrus-, Orangen- und Zedratschalen
  • Ein kleines Brot, frisch vom Bäcker
  • Gesalzene Kapern
  • Eine hübsche Billig-Brille zum kleingedruckten-Zutaten-Lesen (jaja, man wird nicht jünger)
  • Lidschatten (den selben hätte ich hier um die Ecke zum selben Preis bekommen, aber so hat’s mehr Spaß gemacht)
  • Samen vom Gummibaum
  • Eine vom Mund abgesparte köstliche Datteltomate, der Samen wegen
  • Lavasteine, auf dem Ätna selbst gesammelt
  • Ach ja, und noch eine Bluse, aber die steckt schon steckte zu dem Zeitpunkt der Aufnahme schon in der Waschmaschine

So, wann ist der nächste Urlaub?


Die Fortsetzung …

Grünzeug gibt’s auf Sizilien auch, massenweise, was aber auch kein Wunder ist, bei diesem Klima.

An ’nützlichen‘ Pflanzen wachsen in der östlichen Region um den Ätna herum Zitronen-, Zedrat- und Orangenbäume, Wein, Pistazien, Mandeln; in anderen Gegenden wird auch Getreide angepflanzt, Olivenbäume wachsen überall.

Daneben gibt es natürlich unzählige Blüh- und Hübsch-Ausseh-Pflanzen:

Sizilien2011_Himmelsblume.jpg Sizilien2011_Oleander.jpg
Grossblütige Himmelsblume
(Thunbergia grandiflora)
Rotblühender Oleander

Meinen Lieblingsbaum habe ich auch entdeckt:

Sizilien2011_Florettseidenbaum2.jpg

Florettseidenbaum (Ceiba speciosa) – leider wächst er bei uns nicht so gerne, da er als gebürtiger Brasilianer keine deutschen Winter mag.

Sizilien2011_FlorettseidenbaumBluete.jpg Sizilien2011_FlorettseidenbaumStamm.jpg
Einzelne Blüte Stamm mit Dornen

Alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird von Bougainvilleas überwuchert. Und selbst das hilft nicht immer:

Sizilien2011_TaorminaBougainvillea.jpg Sizilien2011_TaorminaBougainvilleaImBaum.jpg
Mehrere Bougainvilleas stürmen einen Balkon in Taormina Überwucherte Zypresse

Auch auf dem Ätna ist es nicht ganz leblos:

Sizilien2011_AetnaPflanzen.jpg Sizilien2011_AetnaMarienkaefer.jpg
Blühende Pflanzen auf dem Ätna Marienkäfer auf dem Ätna

Die Marienkäfer fliegen haufenweise auf den Berg, sterben dort und sind damit der wichtigste Dünger, damit dort oben auch wieder etwas wachsen kann. Angeblich dauert es hundert Jahre, bis auf einem Lavafeld wieder etwas wächst.

Der größte Gummibaum, den ich je gesehen habe, steht in Messina:

Sizilien2011_MessinaPiazzaFeliceCavallotti.jpg

Außerdem habe ich irgendwann angefangen, Hibiskusblüten zu sammeln:

Sizilien2011_HibiskusLachsGefuellt.jpg Sizilien2011_HibiskusRosa.jpg

Sizilien2011_HibiskusRosaGefuellt.jpg Sizilien2011_HibiskusRot.jpg

Sizilien2011_HibiskusWeiss.jpg Sizilien2011_HibiskusStrauchRosaGefuellt.jpg

Es war einmal …

Sizilien2011_Logo.jpgAuch wenn es jetzt schon wieder ein paar Tage her ist, so möchte ich Euch doch noch von unserer Reise erzählen. Als wir ankamen, hatten wir gleich ein Deja-Vu-Erlebnis:

Nein, wir waren nicht schon wieder auf der Isle of Man, sondern auf Sizilien. Witzigerweise haben beide Inseln ähnliche Wappen.


Wir haben an der Ostküste in Giardini Naxos gewohnt, einem Ort zwischen Taormina und Catania, der (ganz) früher der erste von den Griechen bewohnte Ort war und heute von Touristen aus aller Welt.

Sizilien2011_GiardiniNaxosBlickAufTaormina.jpg

Neben ein paar gemütlichen Strandtagen waren wir auch viel unterwegs.

Taormina:
Sizilien2011_Taormina2.jpg

Catania:

Sizilien2011_Catania_Fontana_dell_Elefante.jpg Sizilien2011_Catania_Fontana_dell_Amenano.jpg

Rundfahrt mit der Schmalspurbahn Ferrovia Circumetnea um den Ätna herum:

Sizilien2011_AetnaLavafeld.jpg

Sizilien2011_RandazzoBasilicaSantaMariaAssunta.jpg Sizilien2011_Ferrovia_Circumetnea.jpg

So sah der Ätna meistens aus:
Sizilien2011_AetnaWeinberge.jpg

Manchmal ein bißchen dramatischer, aber immer noch recht harmlos:
Sizilien2011_AetnaSonnenuntergang.jpg

Aber eines Morgens hatten wir dieses Bild vor Augen:
Sizilien2011_AetnaGasWolke.jpg

Das war glücklicherweise schnell wieder vorbei, so daß wir ein paar Tage später auch eine Fahrt auf den Ätna mitmachen konnten:

Sizilien2011_AetnaCaldera.jpg

Eigentlich kann man es nicht richtig beschreiben, aber es hätte mich nicht gewundert, wenn ein paar Außerirdische vorbeigekommen wären. Es sah so gar nicht aus wie man es gewohnt ist.

Sizilien2011_Aetna3.jpg

Aber der Ausblick war toll:
Sizilien2011_AetnaUeberDenWolken.jpg

To be continued …

Nur Nudeln mit N…

Blog-Event LXXI - Rezepte mit N (Einsendeschluss 15. September 2011)

Astrid von Arthurs Tochter kocht wollte diesen Monat für den Kochtopf Rezepte mit „N“, da ihr Rezeptregister bei diesem Buchstaben eine große Lücke aufweist. Hmm, in meiner Liste sind da tatsächlich (außer Nudeln) ganze drei Rezepte vorhanden: Naan, Nackensteaks und Nektarinen-Mus.

Jetzt begab es sich aber, daß wir die letzte Woche auf Sizilien weilten (Bericht folgt.), uns die Sonne auf den Bauch scheinen und die italienische Küche servieren ließen, anstatt selbst zu kochen. Ich habe zwischendurch mal brav in diversen italienischen Kochbüchern geblättert: auch die italienische Sprache enthält keine Rezepte mit ‚N‘.

Ein Rezept habe ich dann doch noch gefunden: Pasta alla Norma oder eben auf Deutsch Nudeln alla Norma. Immerhin zwei Ns und die am Anfang der Worte. SmileyGrin.gif

PastaAllaNorma.jpg

Pasta alla Norma

Quellenangabe: Erfaßt 15.09.2011 von Sus
Kategorien: Nudeln, Aubergine, Tomate
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

500 g Spaghetti oder Penne Rigati
1 kg Reife Tomaten
200 g Gesalzenen Ricotta; gerieben
Sizilianischer Pecorino; gehobelt
3 Auberginen
3 Knoblauchzehen
2 mittlere Zwiebeln
Reichlich Basilikum
Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Die Auberginen in Stücke schneiden und in einem Sieb kräftig salzen. Je nach Alter der Auberginen eine halbe Stunde bis Stunde ziehen lassen, bis einiges an Flüssigkeit ausgetreten ist. Gut abspülen und abtropfen lassen.

Zwischenzeitlich die Tomatensauce vorbereiten: In einen großen Topf gibt man die grob geschnittene Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum und die in Stücke geschnittenen Tomaten. Salzen und auf kleinem Feuer kochen, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist. Passieren.

Die Auberginen audrücken, mit Küchenpapier trocknen und in eine Pfanne mit Öl geben. Die Nudeln in reichlich kochendem Wasser kochen. Sobald sie gar sind, herausnehmen und auf den Servierteller legen.

Die Hälfte des gesalzenen Ricottas darüberstreuen, mit der Tomatensauce überdecken und gut vermischen. Mit etwas Basilikum (oder hier: Oregano) garnieren und die Auberginenstücke dazugeben. Gegebenenfalls mit etwas Pecorino bestreuen.