An touristischen Attraktionen kann es Lelystad nicht mit Amsterdam aufnehmen. Nicht wirklich. Dennoch haben wir uns schon am zweiten Tag dorthin aufgemacht, um eine arme notleidende Südhessin mit einem Care-Paket aus 5 Kilo Spargel, diversen Kabanossis und deutschem Brot zu versorgen.
Als Dank dafür gab es eine Führung durch Lelystad, inkl. Begehung des dortigen Einkaufszentrums. Auf dem Bild sieht man die untere Hälfte des Denkmals des Herrn Cornelis Lely, der diese Stadt möglich gemacht hat, indem er sich einen Plan ausgedacht hatte, wie man durch einen Deich einen ganzen Küstenabschnitt vor Sturmfluten und Hochwasser schützen kann. (Warum ich von der Säule nur die untere Hälfte geknipst habe, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben.)
Weil Lelystad eben so aufregend ist, mussten wir uns von dort zurückziehen und kamen nach einer langen Fahrt über das Meer (für die nächsten 30 Kilometer rechts das Ijsselmeer, links das Markermeer und in der Mitte die Straße) nach Enkhuizen.

So eine niedliche Stadt sieht der Tourist gerne:


Die Enten sind hier auch sehr frech zutraulich:
In Enkhuizen habe ich ein Getränk kennengelernt, welches ich als Südhessin ehrlich gesagt nur gruselig finde:
Eine Mischung aus Cidre, Gerste und Wasser mit Fruchtgeschmack, für die (angeblich hauptsächlich weibliche) Kundschaft, die kein Bier mag. Der arme Apfelwein…
Nach der Rückkehr nach Lelystad besuchten wir noch eine leider an diesem Tag geschlossene Einrichtung: Den Tauschgarten von Lelystad. Das Konzept finde ich super: Wenn man zuviele Pflanzen im Garten hat, die sich ja auch noch selbstständig vermehren, kann man diese hier abgeben. Sie werden in die Erde gepflanzt und gepflegt, bis sich jemand findet, der genau diese Pflanze schon immer gesucht hat. Warum gibt es sowas bei uns nicht?
Es folgte noch ein Rundgang durch den eigenen Garten (Jetzt kenne ich einige Pflanzen des Gärtner-Blogs auch persönlich!
) und dann wurde ein Teil des frisch importierten Spargels geschält, lecker marinierte Koteletts gebraten und gemütlich beisammengesessen, bis wir dann leider etwas abrupt aufbrechen mussten, um den letzten Zug zurück in die große Stadt zu bekommen.
Vielen lieben Dank für diesen wunderschönen Tag! Ich sag’s mal frei nach Paulchen Panther: Wir kommen wieder, keine Frage!

Amsterdam ist irgendwie niedlich: die meisten Häuser sehen aus als würden sie gleich umfallen, alle paar Meter führt eine Brücke über eine Gracht, ein kleiner Winkel (= Laden) neben dem anderen und alle zwei Minuten wird man von mindestens einem wildgewordenen Radfahrer überfahren (alternativ auch von einem Motorroller).
Essenstechnisch schwankt Amsterdam (die ganzen Niederlande?) zwischen todlangweilig (belegte Labber-Brötchen) über Junkfood pur (Frikandel, Fritten mit z.B. Satésaus, Vlammetje und ähnlichen frisch frittierten 
Auf dem 
Für Leute, denen die Original- Clogs zu hart und zu schwer sind: Plüsch-Klompen
Schuhe zum Dahinschmelzen:![Garten-Koch-Event Mai: Spargel [31.05.2010]](http://farm5.static.flickr.com/4018/4578979879_c26bdb6e2c_o.jpg)










Deshalb steuere ich für den großen 



