Es wird herbstlich …

Bei diesem Wetter hat mensch mal wieder Lust auf etwas einfache, klassische Hausmannskost:

Kartoffel-Lauch-Auflauf

KartoffelLauchAuflauf.jpg

Quellenangabe: 15.08.2010 von Sus
Kategorien: Auflauf, Lauch, Kartoffel
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 kg Lauch
500 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g Speckwürfel
1 Eßlöffel Butter
400 ml Sahne
2 Eier
Ggf. Käse (hier: Ziegenfrischkäse)
Salz, Pfeffer
Paprika, nach Geschmack mild oder scharf
Muskat

Zubereitung:


Wurzeln und Grünes vom Lauch abschneiden, gründlich waschen und in dünne Ringe schneiden. Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Knoblauch schälen, halbieren und in dünne Scheibchen schneiden. Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln.

In einer heißen Pfanne die Zwiebeln mit der Butter mischen, Speck dazugeben und zusammen anschwitzen lassen. Lauch und Knoblauch dazugeben. Nach ein bis zwei Minuten Rühren 3/4 der Sahne zufügen. Unter regelmäßigem Umrühren die Flüssigkeit auf die Hälfte reduzieren. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.

Eine Auflaufform mit Butter bestreichen. Zuerst eine Lage Kartoffelscheiben leicht überlappend in die Form legen. Darauf kommt eine Lage Lauchgemüse, wieder eine Lage Kartoffeln, dann wieder Lauchgemüse etc., bis die Zutaten aufgebraucht sind. Die oberste Schicht sollte aus Lauch bestehen, man kann diese aber auch mit überzähligen Kartoffelscheiben garnieren. 🙂

Eier in einer kleinen Schüssel mit der Sahne (und Käse) mischen; mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Diese Masse gleichmäßig über den Auflauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen (200 °C) für 40 Minuten backen (variiert je nach Dicke der Kartoffelscheiben) bis die oberste Schicht leicht bräunt.

Anmerkung:


– Dazu gab’s eine überzählige Bratwurst vom Firmen-Sommerfest am Samstag (damals, als noch die Sonne schien…)


Nachschlag …

Weil am Montag vom Tag zuvor noch Fleisch übrig war, aber kein Gemüse mehr, habe ich vorhandene Paprikas frei Schnauze zu einer weiß-grünen Peperonata verarbeitet.

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Weiße Peperonata

Quellenangabe: 09.08.2010 von Sus
Kategorien: Paprika, Zwiebel, Beilage
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

500 g Ungarische gelbe Paprika
3 Lauchzwiebeln
1/2 Bund Glatte Petersilie
3-4 Eßlöffel Gemüsebrühe oder Wasser
1 große Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 Teelöffel Öl
3-4 Teelöffel Zucker
3-4 Eßlöffel Weißwein
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Die Zwiebel schälen, vierteln und dann in sehr dünne Streifen schneiden. Knoblauchzehe fein hacken. Öl in einen Topf geben und die Zwiebeln mit Knoblauch darin anschwitzen. Zucker darüberstreuen und karamelisieren lassen. Mit dem Weißwein ablöschen. Die Zwiebeln aus dem Topf nehmen und beiseite legen.

Paprika putzen und quer in dünne Streifen schneiden. Petersilie putzen und grob hacken, aber vorher die Stiele entfernen und sehr fein hacken. Lauchzwiebeln in schmale Ringe schneiden.

Paprikastreifen und gehackte Petersilienstiele in den selben Topf geben, ggf. etwas Gemüsebrühe hinzufügen. Bei mittlerer Hitze unter Rühren köcheln lassen, dabei die Lauchzwiebeln hinzufügen. Würzen.

Wenn die Paprika fast fertig ist, die Zwiebeln wieder hinzufügen und die restliche gehackte Petersilie untermischen. Noch 2-3 Minuten im Topf lassen, dann servieren.


Zucchini aus dem Backofen

Nach der Heimkehr aus der Kurpfalz wurde dann dem heranziehenden Regen getrotzt und gegrillt. Dazu habe ich die von Robert bei lamiacucina angepriesene Dicke-Zucchini-Vernichtungs-Methode ausprobiert. Ich habe mich stark an sein Rezept (frischer Oregano und Knoblauch) angelehnt (aus technischen Gründen: zwei Bleche einlagig bedeckt, mit Umluft gebacken, den Backofen regelmäßig geöffnet), aber den Käse weggelassen.

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Ich muss gestehen, ich war ein bißchen enttäuscht: Sehr intensiv haben sie doch nicht geschmeckt, obwohl sie richtig schön kross waren. Und von der Menge her waren vier normale Zucchini plötzlich zu zwei knappen Portionen zusammengeschrumpft. SmileySauer.gif

Ich hatte noch eine Zucchini übrig, die habe ich dann schnell mit drei Lauchzwiebeln klassisch im Topf angebraten und mit dem Saft einer Zitrone, Salz, Pfeffer und Knoblauch gewürzt. Das gab’s noch dazu.

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Aber: Am nächsten Tag habe ich mir einen vom Mund abgesparten Rest der Backofen-Zucchinis mit etwas Käse in der Mikrowelle aufgewärmt, da haben sie plötzlich sehr viel kräftiger nach Zucchini geschmeckt. Also ist wohl der Käse als Geschmacksträger notwendig.


Uiih, soo viele …

Irgendwie komme ich momentan kaum zum Bloggen, dabei könnte ich doch Einiges erzählen. Zum Beispiel waren der Liebste und ich am Sonntag – mehr oder weniger spontan – in Böhl-Iggelheim auf der 1. Kurpfälzischen Gemüseschau. Dort wurden von einigen Veranstaltern Kräuter und Gemüsepflanzen, vor allem aber Tomaten, Chilis und Samen alter Getreide- und Gemüsesorten teils zum Verkosten, teils zum Anschauen und hauptsächlich zum Kauf angeboten. Daneben gab es auch noch einen kleinen Bauernmarkt und private Verkäufer.

Also, ich muss sagen, die Auswahl der ausgestellten Tomaten war wirklich beeindruckend!

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Beeindruckend war auch die Anzahl der Besucher: selbst als wir gegen 17:00 Uhr nach Hause fuhren, kamen uns immer noch mehr Menschen entgegen. Von mehreren Seiten war zu hören, daß die Veranstalter nicht mit einer solch hohen Resonanz gerechnet hätten.

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Ich habe mich natürlich mit verschiedenstem Saatgut eingedeckt. Zum Glück habe ich mich aber (wegen Reizüberflutung, ehrlich!) doch ziemlich zurückgehalten. Juchhu, die Pflanzenbörsen im nächsten Frühjahr können kommen! SmileyFreu.gif


Gar nicht mal so übel …

Heute morgen schlappte ich etwas unmotiviert durch den Supermarkt, um etwas für’s Mittagessen zu suchen. Auf Salat hatte ich eigentlich keine Lust, es sollte etwas Warmes sein. Fertigfutter wollte ich aber auch nicht. Das kam dann dabei heraus:

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Überbackenene Zucchinistreifen

Quellenangabe: 03.08.2010 von Sus
Kategorien: Zucchini, Käse, Büro
Mengenangaben für: 1 große Portion

Zutaten:

1 Zucchini
100 g Feta
1 Lauchzwiebel
2-3 Scheiben Schwarzwälder Schinken
3-4 Stück Tomatenpaprika; aus dem Glas
Zitronenöl
Weißweinessig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zucchini waschen und der Länge nach in 4 bis 5 Streifen schneiden; je dünner, je besser (da benötigt man aber besseres Werkzeug als ein stumpfes Kantinenmesser). Auf einen Teller legen. Die Lauchzwiebel in Ringen darüber verteilen und mit Öl, wenig Essig, Salz und Pfeffer (und Kräutern nach Wahl, falls vorhanden) marinieren und bis kurz vor der Mittagspause in den Kühlschrank stellen.

Feta und Schinken in Brocken zupfen und verteilen. Den Teller in der Mikrowelle erhitzen, bis der Käse angeschmolzen und der Schinken knusprig ist. Die Zucchini sollte dabei weich werden, aber nicht ganz durch sein.

Tomatenpaprika in Streifen darauf verteilen, noch einmal nachwürzen und servieren.

Anmerkung:

– Mit Grill oder Backofen geht’s natürlich besser.


Index: , Überbacken,

Hurra!

Während sich die Gärtnerin über eine neue Farbkombination ihrer Mirabilis wundert, freue ich mich wie doof über eine ‚ganz normale‘ Variante:

WunderblumeGelbPink2010.jpg

Eben nach dem kleinen Gewitter habe ich meine erste gelb-pink gemusterte Mirabilis-Blüte entdeckt!!! Darauf habe ich vier oder fünf Jahre mit den verschiedensten Samen (Korfu, Nachbarschaft, Alanya, Pflanzenbörse, …) gewartet!
Freu!


Apropos Mitbringsel …

Tulpen Amaryllis aus Amsterdam …

Anfang des Monats habe ich das folgende Photo meiner Amsterdamer Amaryllis (offiziell: Ritterstern bzw. Hippeastrum)) geknipst:

AmaryllisRotAmsterdam2010.jpg

Abgesehen davon, daß ich die Zwiebel aus einer Kiste mit weißen Amaryllissen genommen habe, finde ich es auch erstaunlich, daß sie im Hochsommer blüht. Das hat nicht jeder!

Bei den beim Händler danebenliegenden Tulpenzwiebeln stand sinngemäß: „Diese Zwiebeln wurden behandelt, damit sie in sechs Wochen blühen. So haben sie ein wunderschönes Souvenir für Ihre Verwandten und Freunde.“ Wahrscheinlich sind die Amaryllis-Zwiebeln genauso behandelt. Mal sehen, ob sie sich spätestens nächstes Jahr an den richtigen Rhythmus angepaßt hat.

Im Moment schiebt sie schon die nächste Blüte…