… unsere Nachbarn sollten mal auf ihrem Dachboden auf Schatzsuche gehen:

Schön ist es, vor der großen Hitze auf der Terrasse zu frühstücken, nachdem man noch schnell die Blumentöpfe und Kübel mit Wasser versorgt hat, weil man gestern nicht dazu gekommen ist, weil man den Tag und den Abend auf interessante Weise in extrem lieber Gesellschaft verbracht hat, dabei den Vögeln zuzuhören und den Schmetterlingen beim Flattern zuzusehen. Die Nachbarn haben einen Brunnen, der angenehm vor sich hin plätschert, ein leichtes Lüftchen weht …
Das Frühstück besteht aus vorgestern abend gebackenem Kirschen-Michel (im Kühlschrank aufbewahrt) nach dem gleichen Rezept wie der Johannisbeer-Jockel von letztem Jahr.
Natürlich mit Sauerkirschen von hier, die inzwischen tatsächlich noch viel dunkler geworden sind. Mittlerweile habe ich schon 527 Kirschen gepflückt und die eine Hälfte des Baums hängt immer noch fast voll.
Aktuelle Neuerwerbung (deshalb noch nicht eingepflanzt):

Taglilie (Hemerocallis) ‚Court Magician‘
Nachtrag: Die Sonne kommt gerade um die Ecke – jetzt geh ich an den See …
… Mai … Er kam so schnell, daß ich’s fast nicht bemerkt hätte.
Zorra möchte im 4. Food-o-Grafie-Event wissen, mit welcher Software auf welche Weise wir unsere Bilder bearbeiten, bevor wir sie ins Netz stellen.
Ich muß zugeben, ich mache es mir so einfach wie möglich: Nachdem die Bilder von der Kamera geladen wurden, betrachte ich sie mit IrfanView, meinem Standard-Bildbetrachter-Programm. In der einfachsten Variante suche ich mir dann den passenden Ausschnitt aus, schneide das Bild zu, verkleinere es auf (meist) 500 Pixel Breite (die sinnvolle Maximalgröße bei http://twoday.net) und speichere es so komprimiert ab, daß das Bild noch gut aussieht (so bei 75-85% Qualität). Übrigens relativiert die Bildverkleinerung einige Fehler, die in der Originalgröße noch richtig gestört haben können (z.B. Schärfefehler oder kleinere Bildflecken).
Manchmal stimmen die Farben nicht ganz, da lasse ich IrfanView auf dem Originalbild eine automatische Farbjustierung durchführen. Für ein Freeware-Programm kommen dabei erstaunlich gute Ergebnisse dabei heraus! Weitergehende Farbanpassungen mit z.B. Histogramm mache ich sehr, sehr selten.
So, das war die einfache Variante für ca. 80% meiner Photos.
Spannender wird es, wenn mir z.B. der Ausschnitt nicht gefällt bzw. ich einen Gegenstand nicht aus dem Bild entfernen kann ohne gleich den Teller zu zerteilen. Hierfür verwende ich dann PaintShop Pro in mittlerweile Version 12. (Das waren noch Zeiten, als PaintShop ebenfalls Freeware war!)
Mit dem Klonpinsel werden dann wirklich stark störende Elemente entfernt. Aber, wenn ich ehrlich sein soll, bin ich meist zu faul dazu.
Seit meiner Teilnahme als Veranstalterin am Garten-Koch-Event im Gärtner-Blog bastele ich aus meinen Photos auch die Banner dafür. Dies erledige ich zum großen Teil ebenfalls mit PaintShop, wobei schon immer Schwierigkeiten mit der Eingabe von Text hatte. Deshalb verwende ich zusätzlich seit ein paar Monaten Gimp. Gimp ist ebenfalls Freeware und hat daneben noch (mindestens) zwei Vorteile: Ich komme mit der Textfunktion klar und es läßt sich auch auf einem USB-Stick installieren und damit von jedem Windows-Rechner aus starten.
So, jetzt hätte Zorra gerne noch Vorher-/Nacher-Bilder. Ein schönes Beispiel für viel Korrektur am Bild wäre das Photo zur Avocado-Creme mit Flußkrebsen.
Links ist das Originalbild (verkleinert auf 250 Pixel Breite und auch komprimiert) und rechts daneben die veröffentlichte Version.
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Wie man sieht, habe ich zuerst einen Ausschnitt gewählt, dann habe ich die automatische Farbkorrektur von IrfanView drübergejagt. Danach habe ich mit PaintShop die schwarze Linie entfernt und, weil’s grad so schön war, auch ein paar Flecken am Glas.
Aber soviel Arbeit mache ich mir, wie bereits gesagt, nicht immer. Wenn ich ehrlich sein soll, lege ich auch mit Absicht nicht so immens großen Wert auf die Photos, denn je schöner die Photos, desto eher werden sie geklaut.
Ich bin beeindruckt! So beeindruckt, daß ich sogar mehr als einen Beitrag pro Tag blogge …
Auf der Heimfahrt nach Feierabend habe ich im Autoradio mitbekommen, daß zwischen 20:08 und 20:11 die ISS irgendwie besonders gut sichtbar über den Abendhimmel fliegen soll, aber natürlich nur bei klarem Himmel.
Nachdem ich dann zufälligerweise genau um 20:01 Uhr vor’m Haus aus dem Auto stieg und den klaren Sternenhimmel gesehen habe, bin ich ganz schnell ins Haus, um per Internet zu erfahren, wo ich überhaupt hinschauen muß. (Trust a computer to update itself at the worst possible moment!) Okay, ich habe doch noch herausgefunden, daß die ISS von West nach Ost fliegt. Da war’s dann schon 20:08 Uhr. Haustürschlüssel geschnappt und raus und nach Süden geschaut … Huch, da bewegt sich was? Und so hell! Und das sind ja zwei Punkte, die im Abstand von 4-5 cm synchron über den Himmel wandern … Ist die ISS wirklich so groß? Wahnsinn! (Aus der Nachbarschaft freudige Kinderstimmen: „Da ist sie! Da ist sie!“) Auf dem höchsten Punkt der Flugbahn sind dann beide Punkte dunkler geworden und verschwunden.
Photo war natürlich nicht drin: keine Kamera parat, der Flug viel zu dunkel und ohne Vorbereitung (Stativ etc.) witzlos.
Danach habe ich mich erst mal schlau gemacht: gestern ist das Space Shuttle gestartet, um zur ISS zu fliegen. Heute abend um ca. 22:13 Uhr ist/war die Ankopplung geplant, um u.a. Sonnensegel für die Energieversorgung aufzurüsten.
Wie oberaffencool ist das denn? Da fliegen zwei Lichtpunkte – die ISS und das Space Shuttle in Verfolgung – ziemlich nah (und synchron) an der Erde vorbei, und in beiden Pünktchen sitzen Menschen!!! Menschen, die ihre ganz stinknormale (mehr oder weniger) Arbeit erledigen… Und das im Weltraum … und ich guck zu …
Ich bin immer noch ganz hin und weg …
… Heute ist schon Einsendeschluß und ich habe mich immer noch nicht um den Beitrag für Food-o-Grafie #3 gekümmert.
Zorra wollte diesmal von uns wissen, wie wir unsere Photos ohne vernünftiges Tageslicht hinbekommen, was hierzulande zu dieser Jahreszeit natürlich ein Thema ist.
Wahrscheinlich habe diesen Beitrag so lange vor mir hergeschoben, weil ich mich eigentlich mit dem Thema nicht wirklich beschäftigen wollte. Ich weiß schon, daß meine Photos manchmal richtig gut (meine Meinung), aber manchmal auch grottenschlecht (nicht nur meine Meinung) sind. Meistens verwende ich den Always-Happy-Modus, da es bei meiner Kamera etwas umständlich ist, davon in den Ich-stelle-alles-selber-ein-Modus zu wechseln und dann auch noch die richtigen Angaben zu machen. Das Problem liegt darin, daß die Kamera sich dann die eingestellten Werte merkt, aber ich mir dummerweise nicht, welche ich bei der letzten Photo-Aktion verändert habe. (Merke: Flash-Speicher für’s menschliche Gehirn entwickeln und der Nobel-Preis ist geritzt!) So kommt es dann vor, daß ich z.B. den Weißabgleich neu einstelle, aber dann der Blitz wieder zu stark ist. Und es soll es ja beim Photographieren schnell gehen, denn schließlich wird das Essen kalt. Und da ich mir die Bilder erst nach dem Essen am PC ansehe, ist es natürlich schon zu spät für eine neue Photo-Session. Und ohne Flash-Speicher im Kopf reicht das Erinnerungsvermögen eben nicht von Wochenende zu Wochenende. 
Wie schon beim letzten Mal beschrieben, behelfe ich mich meist mit Blitzen-Auf-Entfernung und zoome den Ausschnitt heran oder schneide das Bild nachträglich zu.
Bei den folgenden Test-Aufnahmen war das Tageslicht stark bewölkt; das Fenster geht nach Osten und liegt auf der rechten Seite. Das Kunstlicht besteht aus einer recht gelblichen Neonröhre und etwas weiter entfernten Halogenlämpchen.
![]() 6205: Stativ/ Tageslicht/ Modus: Auto/ Blitz: Auto/ Exif |
![]() 6206: Stativ/ Tageslicht/ Modus: Auto/ Blitz: aus/ Exif |
![]() 6207: Stativ/ Tageslicht/ Modus: P/ Weißabgleich: Auto/ Exif |
![]() 6208: Stativ/ Tageslicht/ Modus: P/ Weißabgleich: ‚Bewölkt’/ Exif |
![]() 6209: Stativ/ Kunstlicht/ Modus: P/ Weißabgleich: Auto/ Exif |
![]() 6210: Stativ/ Kunstlicht/ Modus: P/ Weißabgleich: ‚Tungsten’/ Exif |
![]() 6211: Stativ/ Kunstlicht/ Modus: P/ Weißabgleich: ‚Flourescent’/ Exif |
![]() 6212: Stativ/ Kunstlicht/ Modus: P/ Weißabgleich: ‚Blitz‘ mit Zwangsblitz/ Exif |
![]() 6213: Stativ/ Kunstlicht/ Modus: P/ Weißabgleich: Auto mit Zwangsblitz/ Exif |
![]() 6214: Frei Hand/ Kunstlicht/ Modus: Auto/ Weißabgleich: Auto/ Blitz: Auto/ Exif |
![]() 6215: Frei Hand/ Kunstlicht/ Modus: Auto/ Weißabgleich: Auto/ Blitz: Auto/ Exif |
![]() 6216: Frei Hand/ Tageslicht/ Modus: Auto/ Weißabgleich: Auto/ Blitz: Auto/ Exif |
Schlechtestes Bild: 6206 und 6212
Bestes Bild: Schwierig … bei Tageslicht: 6205 / bei Kunstlicht: 6210 oder 6214
Möge es Euch allen Glück und Zufriedenheit bringen!

… Heidelberger Kreuz, 12:05 …

Zorra von 1x umrühren, bitte möchte im zweiten Event der Food-o-Grafie-Reihe, in der es nicht um das Zubereiten der Speisen, sondern primär um das Photographieren derselben geht, etwas über die Objektive bzw. die verwendeten Kameraeinstellungen wissen.
Bei meiner Powershot G7 (übrigens wieder von der Reparatur zurück) ist kein Objektivwechsel möglich. Es gibt zwar Weitwinkel- und Telekonverter, aber die habe ich bisher nicht gebraucht.
Eine schöne Spielerei ist ein Makroaufsatz, mit dem man den Blumen und den Insekten direkt und ohne Abstand auf den Pelz rücken kann. Im Normalfall reicht aber (wie im Bild rechts zu sehen) die eingebaute Makro-Funktion, mit der man bis auf 1-2 cm an das Objekt herankommt.
Natürlich hat die Kamera auch voreingestellte Programme, aber die verwende ich nicht. (Ich habe gerade mal nachgesehen – interessant, was es alles gibt: Neben Portrait und Landschaft auch Schnee, Aquarium, Laub und Feuerwerk. Essen ist leider nicht dabei.) Meistens verwende ich Automatik oder Zeit-Automatik mit manueller Blendenwahl.
Im Sommer ist Essen photographieren einfach: Den Teller in ein sonniges Plätzchen stellen, aufpassen, daß man selbst keinen Schatten wirft und im Automatikmodus abgedrückt. Vielleicht noch ein oder zwei Bilder aus einer anderen Perspektive und gut ist: scharf, hell, schöne Farben.
Jetzt im Winter ist das Ganze viel komplizierter: Die Beleuchtung paßt einfach nicht. Selbst mit subjektiv ausreichender Beleuchtung möchte die Kamera zu gerne blitzen. Da sieht dann fast jedes Essen (selbst ein zu dunkel gebratenes Schnitzel) aus wie eine Portion Vanillesauce. Ohne Blitz kommen farblich schönere Bilder zustande (mit Weißabgleich), manchmal etwas zu gelblich (Weißabgleich vergessen), aber ohne Stativ besteht die Gefahr des Verwackelns. (Dummerweise sieht man das aber erst nach dem Essen, wenn man die Bilder auf den PC überspielt.) Da ich die Kamera immer bei mir führe, müsste ich sie für jedes Essen auf’s Stativ schrauben. Ist mir zu mühselig, außerdem wird das Essen kalt. Die beste Variante, die ich gefunden habe, besteht darin, daß ich auf den Stuhl steige, um den größtmöglichen Abstand zum Teller herzustellen, den passenden Ausschnitt etwas heranzoome und dann die Kamera fröhlich blitzen lasse.
Das folgende Bild ist gestern Abend mit dem eingebauten Weißabgleich auf Leuchtstoffröhre entstanden, mit Abstand (Kamera über Augenhöhe gehalten) und etwas herangezoomt, ausnahmsweise war kein Blitz notwendig:

Das Bild wurde außer einer Verkleinerung auf 500 Pixel Breite (IrfanView) nicht bearbeitet.
Jetzt folgt noch ein Rattenschwanz von EXIF-Daten für dieses Bild, bei dem ich gestehen muß, daß ich von der Hälfte nicht sicher bin, was es bedeutet.
Make – Canon Model – Canon PowerShot G7 Orientation – Top left XResolution – 180 YResolution – 180 ResolutionUnit – Inch DateTime – 2008:12:07 18:19:46 YCbCrPositioning – Centered ExifOffset – 196 ExposureTime – 1/10 seconds FNumber – 2.80 ExifVersion – 0220 DateTimeOriginal – 2008:12:07 18:19:46 DateTimeDigitized – 2008:12:07 18:19:46 ComponentsConfiguration – YCbCr CompressedBitsPerPixel – 5 (bits/pixel) ShutterSpeedValue – 1/10 seconds ApertureValue – F 2.80 ExposureBiasValue – 1.00 MaxApertureValue – F 2.80 MeteringMode – Multi-segment Flash – Flash not fired, compulsory flash mode FocalLength – 7.40 mm UserComment – FlashPixVersion – 0100 ColorSpace – sRGB ExifImageWidth – 3648 ExifImageHeight – 2736 InteroperabilityOffset – 3314 FocalPlaneXResolution – 12710.80 FocalPlaneYResolution – 12725.58 FocalPlaneResolutionUnit – Inch SensingMethod – One-chip color area sensor FileSource – DSC – Digital still camera CustomRendered – Normal process ExposureMode – Auto bracket White Balance – Manual DigitalZoomRatio – 1.00 x SceneCaptureType – Standard |
Maker Note (Vendor): – Macro mode – Normal Self timer – Off Quality – Superfine Flash mode – Not fired Sequence mode – Single or Timer Focus mode – Single Image size – Large Easy shooting mode – Manual Digital zoom – None Contrast – Normal Saturation – Normal Sharpness – Normal ISO Value – Auto Metering mode – Evaluative Focus type – Auto AF point selected – Manual AF point selection Exposure mode – Program Focal length – 7400 – 44400 mm (1000 mm) Flash activity – Not fired Flash details – Focus mode 2 – Continuous White Balance – Fluorescent Sequence number – 0 Flash bias – 0 EV Subject Distance – 38 |
Jetzt will Zorra von 1x umrühren, bitte nicht mehr nur unsere Mittag- und Abendessen wissen, sondern auch noch, wie und womit wir sie photographieren…
Angefangen hat alles vor gefühlten hundert Jahren mit einer Ritsch-Ratsch-Klick von Agfa. Mit der konnte man immerhin schon von Schlechtes-Wetter auf Gutes-Wetter umschalten. 
Einige Jahre später hatten wir in der Schule einen Photo-Labor-Kurs. Nicht zuletzt wegend des schnuckeligen Junglehrers hat es viel Spaß gemacht. Mein Vater vermachte mir damals seine alte Voigtländer, die er schon zur Konfirmation geschenkt bekommen hatte. Entfernung und Belichtung mußten manuell korrekt eingestellt werden. Dadurch lernte ich, Entfernungen abzuschätzen; für die Lichtverhältnisse hatte ich ein externes Gerätchen. Die Schwarz-Weiß-Filme fieselten wir im Labor selbst in die Patronen und die Bilder habe ich dann natürlich auch selbst entwickelt. Damals merkte ich, daß es mehr Spaß macht, wenn man sich nicht einschränken muß, sondern von einem Motiv gleich mehrere Aufnahmen machen kann.
Die nächste Kamera war die allererste EOS von Canon: EOS Rebel (deutsch: EOS 1000) mit einem 35-70 Objektiv. Ein Traum wurde wahr! Zoomen! Scharfstellen im Sucher! Diese Kamera hat mich auf vielen Reisen begleitet und wir haben gemeinsam viele schöne Bilder festgehalten. Als Immer-Dabei-Kamera ist sie leider zu groß und zu schwer.
Als es Zeit wurde, sich mit der Digitalphotographie zu beschäftigen, waren die digitalen Spiegelreflexkameras preislich noch jenseits von Gut und Böse. Deshalb wurde es eine kompakte: Canon Powershot G2. Die konnte ich wenigstens immer mitnehmen. Super war das schwenkbare Display und die Bilder waren auch klasse. Mit ihr fing es an, daß ich wirklich alles und jedes aus jedem Winkel photographiert habe. Die ersten Food-Bilder in diesem Blog sind auch noch mit ihr entstanden. Ich hätte sie wahrscheinlich immer noch ständig in Betrieb, wenn sie nicht irgendwann einmal in meiner Tasche den Kampf gegen einen halben Liter Buttermilch verloren hätte.
Trotz Zerlegen und Reinigen hat sie jetzt eine Art Wackelkontakt.
Die Nachfolgerin ist die Canon PowerShot G7. Leider kann ich Euch kein eigenes Bild von ihr zeigen, weil sie gerade in Reparatur ist: Merkwürdige Flecken auf dem Sensor, die sich dann natürlich auf jedem Bild ausbreiten.
Dennoch war und bin ich mit der G7 ziemlich zufrieden: Klassisches Suppen-Zoom von 35-210 mm, Makro bis 1 cm, kleine Video-Filmchen sind auch möglich, sämtliche Einstellungen können auch manuell gesetzt werden, nicht nur über irgendwelche Automatik-Programme. Der Akku hat eine angenehm lange Laufzeit, aber ohne Zweit-Akku geht’s trotzdem nicht.
Dummerweise ist gerade jetzt in der dunkleren Jahreshälfte der Blitz ist in seiner schwächsten Einstellung zu stark, um Mahlzeiten vernünftig zu photographieren, und für ein Stativ bin ich zu faul (und meistens dann auch zu hungrig). Mit Weißabgleich habe ich auch noch keine wirklich zufriedenstellenden Bilder hinbekommen. Aber das liegt wohl mehr an mir als an der Kamera.

Dieses Bild habe ich gewählt, um zu zeigen, daß ich eben alles photographiere, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.
Nachtrag: Zorra bat mich, doch ein Bild einzustellen, welches mit Food zu tun hat. Gar nicht so einfach, denn im September waren wir ja im Urlaub, da photographiert man eher andere Dinge, und die Food-Photos, die was taugen, habe ich schon veröffentlicht.

Das Bild zeigt eine kleine Auswahl der Bohnen, die der Markthalle von Lissabon erhältlich sind.
Meine Traumkamera gibt es nicht: Eine Spiegelreflex so klein und leicht wie z.B. die G7, mit einem (physikalisch kleinen) Objektiv von 20-300 mm ohne Einbußen bei der Lichtstärke und ohne Verzerrungen, mit einem Full-Frame-Sensor, aber nicht zuviel MegaPixel, unendlicher Akku…