Es wurde auch Zeit …

Garten-Koch-Event Oktober 2011: Knoblauch [31.10.2011]

Ich gebe ja zu, daß ich das Garten-Koch-Event „Knoblauch“ im Gärtner-Blog nicht ganz uneigennützig ins Leben gerufen habe. Schließlich wollte ich schon seit längerer Zeit mal wieder diese in Rotwein eingelegten Knoblauchzehen zubereiten, bin aber einfach nicht dazu gekommen. Jetzt hatte ich wenigstens einen wichtigen Grund dafür. SmileyGrin.gif

Wenn ich mich richtig erinnere, war dies eines der ersten Rezepte, die ich je aufgeschrieben oder gesammelt habe. Ich habe, glaube ich, sogar noch bei meinen Eltern gewohnt und der Gedanke an eine eigene Küche war noch sehr weit entfernt. Aber dieses Rezept wollte ich haben!

Als ich dann eine eigene Küche besaß, habe ich dieses Rezept so alle 1-2 Jahre nachgekocht, damit immer ein genügender Vorrat im Haus ist. Irgendwie ist das dann aber eingeschlafen. Aber wenn nicht zu diesem Event, wann dann?

Rot eingelegter Knoblauch

Quellenangabe: Vom Fernseher abgeschrieben, damals, als es noch kein Internet gab…
Elektronisch erfaßt 11.09.2005 von Sus
Kategorien: Knoblauch, Eingelegt, Rotwein
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

RotEingelegterKnoblauch2.jpg

3-4 Knoblauchzwiebeln, frisch
5-8 Schalotten
4 Lauchzwiebeln
1 Tasse (250ml) Rotweinessig
1 Tasse (250ml) Rotwein, Italienischer oder Côte du Rhone
1 Tasse (250ml) Wasser
2-4 Chilischoten, scharf
2 Eßlöffel Zucker
4 Gewürznelken
1 Lorbeerblatt
Thymian
Rosmarin
2 Eßlöffel Olivenöl

Zubereitung:


Knoblauch und Schalotten schälen und mit Zutaten in einen Topf geben. Die Knoblauchzehen müssen von der Flüssigkeit bedeckt sein, wenn sie gar schmoren. Die Schmorzeit beträgt ca. 10 min. Nach dem Schmoren auskühlen lassen und in ein Weckglas füllen. Mit dem Olivenöl abdecken.

Man kann diesen Knoblauch zwar auch gleich servieren, aber nach zwei bis drei Wochen ziehen lassen schmecken Knoblauch und Zwiebeln viel besser. Im Kühlschrank aufgehoben halten sie sich sehr lange. (Natürlich nur, wenn sie nicht vorher von uns zu frischem Brot und einem schönen Rotwein weggefuttert werden…)


Igel-TV…

Weil in den letzten Jahren schon öfter mal Igel durch unseren und die Nachbargärten gestreift sind, habe ich auch irgendwann angefangen, im Spätherbst Igel-Futter in einer Schale im Garten bereitzustellen. Frei nach dem Motto: „Wenn sich schon mal ein Igel in die Kleinstadt-Mitte verirrt, soll er auch gut über den Winter kommen.“ Irgendwann war ich mir nicht so sicher, ob nicht andere Tiere sich nicht auch an dem Futter gütlich tun: Die Nachbarskatze war schon recht häufig in der Nähe…

Dann habe ich im Internet zufälligerweise gelesen, daß eine Freßstation für Igel so gestaltet sein sollte, daß sie relativ niedrig überdacht ist, weil Katzen es nicht mögen, beim Fressen keine Kopffreiheit zu haben. Okay, klingt nicht unlogisch. Aber: Gekaufte Designer-Igel-Häuser waren zum Einen nicht das Richtige und zum Anderen (m.M.n.) zu teuer. Also musste was Selbstgebasteltes her:

IgelPavillon2011.jpg

Bauplan: Einen großen Blumen-Untersetzer in gleichmäßigen Abständen am Rand so durchbohren, daß drei Schrauben (lange Nägel wären wohl auch ok) in drei Füßen (Holz-Stangen oder -Kantstücke) Halt finden können.

Anfang/Mitte Oktober haben wir dann den Igel-Pavillon aufgebaut und mit speziellem Igelfutter bestückt. Prompt waren die Amseln die Nutznießer: Eine Amsel habe ich morgens in flagranti erwischt, wie sie vollgefressen davon wankte. Ist denn überhaupt ein Igel anwesend? Lohnt sich das Ganze überhaupt?

Dank einer kleinen Infrarot-Kamera*, die der Liebste schon länger in seiner Technik-Sammlung hatte, war uns heute abend um halb neun endlich folgende Photo-Aufnahme vom Fernseher möglich:

IgelTV2011.jpg

Hurra, ein Igel im Garten!

Nachtrag: Eben habe ich erfahren, daß es sich nicht um eine Infrarot-Kamera, sondern um eine Kamera mit Infrarot-Beleuchtung handelt. Aha.


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Belohnung …

Letztes Wochenende haben wir mal wieder Pflanzen in den Keller versenkt, leider noch nicht bei uns. Da stehen sie alle noch im Wohnzimmer im Weg rum … SmileySauer.gif

Zur Energierückgewinnung war danach der folgende Kuchen bestens geeignet:

VersunkenerQuittenKastenKuchen.jpg

Versunkener Quitten-Kastenkuchen

Quelle: Meine Familie&ich Booklet: Äpfel und Birnen;
Verquittet, weiter variiert und erfaßt 15.10.2011 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Quitte
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

4 Eier
130 g Weiche Butter
130 g Zucker
200 g Mehl
50 g Maisstärke
1/2 Päckchen Backpulver
5 Eßlöffel Süße Sahne
1 Zitrone; Saft davon
5 Eßlöffel Rosengelee
2 mittlere Quitten
3 Eßlöffel Vanille-Puderzucker (Mit Vanille aromatisierter, fein gemahlener Zucker)

Zubereitung:

EierTrennen.jpgBackofen auf 180 °C vorheizen. Eier trennen.

Was habe ich bloß an „Eier trennen“ nicht verstanden?



Weiche Butter mit Zucker und Eigelb schaumig rühren. Mehl, Backpulver und Stärke sieben, unter die Eigelbmasse rühren.

Eiweiß steif schlagen und vosichtig unterziehen. Nach Bedarf etwas Sahne (oder Milch) unterziehen, der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen. Das Rosengelee unterrühren.

Die Hälfte des Teigs in eine gut gefettete Kastenform füllen.

Quitten entpelzen, waschen, ggf. schälen, vierteln und entkernen. Quittenviertel in Spalten schneiden, diese sofort in Zitronensaft wenden.

Quittenspalten in den Teig drücken, den restlichen Teig darüber verteilen, dann die restlichen Quittenspalten senkrecht in den Teig drücken.

Den Kuchen im Backofen für ca. 50-60 Minuten (Stäbchenprobe!) backen, abkühlen lassen und mit Vanille-Puderzucker bestreuen.


Flammkuchen zweimal anders …

Flammkuchen gab es bei uns noch nie. Als ich letzte Woche Barbaras Beitrag über süßen Flammkuchen mit Äpfeln und Zimt zu Evas Beitrag über deftigen Apfelflammkuchen gefolgt bin, war mir klar: Den will ich backen! Natürlich nicht mit Äpfeln, sondern mit Quitten. Ach.

Gestern war es dann soweit. Vor diesem Brot wurden schnell die Flammkuchen in den Backofen geschoben.

Als Ersatz für den Schmand bekam der Liebste eine Version mit kräftig gewürzter Tomatensauce. Beide Varianten waren sehr, sehr lecker!

FlammkuchenMitQuitten.jpg

Flammkuchen mit Quitten

Quelle: Apfel-Flammkuchen in Deichrunner’s Küche; mit Änderungen nachgebacken 16.10.2011 von Sus
Kategorien: Backen, Flammkuchen, Quitte
Mengenangaben für: 4 Stück

Zutaten:

Teig:
10 g Frische Hefe
4 Eßlöffel Warmes Wasser
250 g Mehl
100 ml Buttermilch
2 Eßlöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Salz
Belag:
1 große Quitte
1 Zitronen; Saft davon
4 kleine Rote Zwiebeln
120 g Schinkenspeck
100 g Schmand
100 g Tomatensauce
Salz, Pfeffer
Petersilienblättchen

Zubereitung:

Für den Teig die frische Hefe im warmen Wasser auflösen. Zusammen mit dem Mehl, der Buttermilch, dem Olivenöl und Salz zu einem glatten Teig verkneten, diesen zu einer Kugel formen und entweder zugedeckt an einem warmen Ort gut 1 Std gehen lassen oder in der Kälte des Kühlschranks ca. 12 Stunden und drei Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Zwischenzeitlich 4 (*) Stücke Backpapier in Backblechgröße zuschneiden und Backofen inklusive des zu verwendenden Backblechs auf 250°C vorheizen.

Teig mit den Händen durchkneten und in 4 Portionen teilen. Nacheinander auf je 1 Bogen Backpapier dünn ausrollen. Jeweils 10 Minuten ruhen lassen und dann noch dünner ausrollen.

Den Flaum von der Quitte reiben, wenn notwendig schälen und in sehr dünne Schnitze schneiden; diese sofort in Zitronensaft wenden. Zwiebeln schälen und in dünne Ringe hobeln. Fettrand vom Schinkenspeck entfernen und den Speck in Stücke reißen.

Teigfladen mit Schmand oder Tomatensauce bestreichen, salzen und pfeffern. Mit Quitten, Zwiebeln und Schinkenspeck belegen. Nacheinander mit dem Backpapier auf das heißen Blech ziehen und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 5-7 Minuten backen. Mit einigen glatten Petersilienblättern bestreut sofort servieren.

Anmerkung:

– Ich habe trotz des sehr dünn ausgerollten Teigs nur zwei Bleche gebraucht.
– Ein bißchen frischer Thymian hätte gut gepaßt.

Fazit: SmileyLecker.gif


Spätes Brot …

Bake Bread for World Bread Day 2011Weil der Backofen heute eh‘ schon aufgeheizt werden sollte, gab es noch ein Brot für den diesjährigen World Bread Day, wie immer veranstaltet von 1x Umrühren bitte.

Ich habe den Teig schon früh am Morgen angesetzt und dann raus in die Kälte geschickt (ca. 9 °C). Gute 3 Stunden vor dem Backen habe ich ihn wieder hereingeholt, damit er sich noch ein bißchen aufwärmen konnte.


New Yorker Roggenbrot

NewYorkerRoggenbrot.jpg

Quelle: „Brot backen“ von Linda Collister; erfaßt und modifiziert nachgebacken 16.10.2011 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Hefe
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

200 Gramm Roggenmehl
300 Gramm Weizenmehl
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Fenchel (Original: Kümmel)
15 Gramm Hefe, frisch
280 Milliliter Wasser; lauwarm
2 Esslöffel Buttermilch (Original:  Naturjoghurt)

Zubereitung:


Mehl, Salz und Kümmel Fenchel in einer großen Schüssel mischen und eine Mulde in die Mitte drücken.

Hefe in eine kleine Schüssel bröckeln, ca. 1/4 des Wassers zugeben und die Hefe darin auflösen. Zusammen mit dem restlichen Wasser und dem Joghurt der Buttermilch in die Mulde geben. Mehl nach und nach einarbeiten, bis ein weicher, nicht klebriger Teig entsteht.

Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche in ca. 10 Minuten sehr geschmeidig kneten. Wieder in die Schüssel geben, mit Klarsichtfolie bedecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

NewYorkerRoggenbrotAufgeschnitten.jpgDen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche fest zusammendrücken und zu einem Oval formen. Mit der Handkante längs (?) einen tiefen Spalt in die Mitte des Brotes drücken und dann zu einer ovalen Wurst formen, bis die Naht unten liegt und die Oberfläche glatt und gleichmäßig ist.

Den Brotlaib auf Backpapier (oder dem entsprechenden Ersatz) legen, mit z.B. einer Plastiktüte bedecken und in ca. 1 Stunde zu erneut der doppelten Höhe aufgehen lassen.

Inzwischen den Backofen, inkl. des zu verwendenden Backblechs, auf 220 °C (Umluft 190 °C, Gas Stufe 3-4) vorheizen. Die Oberfläche des Brotes mit einer scharfen Klinge einschneiden. Das Brot mit dem Backpapier auf das heiße Backblech ziehen und ca. 35 Minuten backen, bis das Brot bei der Klopfprobe auf der Unterseite hohl klingt. Photographieren. Auskühlen lassen.


Auch …

… vor der Kombination mit Fisch mache ich bei Quitten nicht halt: Da ich auf der Suche nach neuen Ideen grundsätzlich auch alle ‚Apfel-oder Birnen‘- Rezepte auf Quittenkompatibilität überprüfe (das Wort ‚Quittenkompatibilität‘ kann es wohl auch nur in der deutschen Sprache geben…), habe ich folgende Idee natürlich ausprobieren müssen:

Matjes in Honig-Vinaigrette mit Quitte und Dill

MatjesMitQuitten.jpg

Quellenangabe: Meine Familie&ich Booklet: Äpfel und Birnen; verquittet und erfaßt 13.10.2011 von Sus
Kategorien: Fisch, Quitte, Matjes
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

75 Gramm Flüssiger Honig
50 Milliliter Apfelessig
Salz, Pfeffer
100 Milliliter Rapsöl; kalt gepreßt
1 Rote Zwiebel
1 klein Quitte
1/2 Bund Dill (*)
8 Matjes-Doppelfilets  (‚Primtjes‘)

Zubereitung:


Honig mit Apfelessig, Salz und Pfeffer verrühren. Das Öl darunterschlagen.

Zwiebel abziehen und in sehr feine Scheiben schneiden. Quitte abreiben, waschen, trocknen, tupfen und vierteln. Kerngehäuse entfernen. Die Quittenviertel in feine Streifen schneiden. Die Dillspitzen abzupfen.

Die Matjesfilets auf einem Teller anrichten und die Honig- Vinaigrette darüberträufeln. Mit Zwiebelringen, Quittenstreifen und Dill bestreuen. Die Matjesfilets 15 Minuten ziehen lassen, dann servieren.

Oder die Matjesfilets am Vortag marinieren und über Nacht kühl stellen. 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

Anmerkung:

– Frischer Dill war aus, da musste gefrorener herhalten.

Fazit:

Ich habe beide Varianten ausprobiert, mit und ohne längerer Marinierzeit. Insgesamt war mir die Marinade zu süß; etwas weniger Honig wäre besser gewesen. Am nächsten Tag hat das Ganze ‚runder‘ geschmeckt.

– Die Kombination von Matjes mit Quitte war wirklich nicht schlecht.


Natürlich …

… habe ich auch wieder etwas mit Quitten gebacken:

QuittenStreuselkuchen2011_2.jpg

Quitten-Streusel

Quellenangabe: 01.10.2011 von Sus
Kategorien: Kuchen, Hefe, Quitte
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

Teig:
500 g Mehl
250 ml Milch
42 g Hefe
80 g Zucker
125 g Butter
1 Ei
Belag:
4 Quitten
3 Esslöffel Brauner Rohrzucker
3 Esslöffel Zitronensaft
Streusel:
250 g Mehl
125 g Butter
100 g Brauner Rohrzucker
1 Päckchen Vanillezucker (oder das persönliche Äquivalent davon)

Zubereitung:

Für den Hefeteig die Hefe mit etwas Zucker und Mehl in der Milch auflösen. Zucker, weiche Butter und Ei hinzugeben und gleichmäßig mit dem Mehl verrühren; solange kneten, bis sich der Teig als Ball vom Schüsselrand löst.

Die Schüssel mit einem Tuch zudecken und den Teig auf ca. doppelte Größe gehen lassen. Dann den Teig gut durchkneten, auf einem Blech mit Backpapier ausrollen und noch einmal gehen lassen.

QuittenStreuselkuchen2011_1.jpgIn einer kleinen Schüssel Zitronensaft mit etwas Wasser verdünnen. Den Flaum von den Quitten reiben und diese waschen. Je nach Vorliebe die Quitten schälen, dann in ganz dünne Scheiben schneiden. Sofort in das Zitronenwasser legen.

Zwischenzeitlich den Backofen auf 200°C vorheizen.

Die Quittenscheiben mehrlagig auf dem Teig verteilen; mit Zucker bestreuen.

Für die Streusel sollte die Butter kalt und hart sein. Alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen verkneten und die Streusel gleichmäßig auf den Quitten verteilen.

Backzeit: ca. 30 Minuten

Anmerkung:

Die Quitten werden deshalb in dünne Scheiben geschnitten, damit die Härte der Früchte keinen großen Einfluss auf die Backzeit hat.


Gefunden…

Ich habe sie gefunden: Die ultimative Quittenvernichtung! Die Lösung meines WmibmdvQ-Problems!

Letztes Jahr habe ich ja meine Quitten beim Griesheimer Kelterfest erst zu Bröckchen und dann zu Saft verarbeiten lassen. Kaltgepreßter Quittensaft ist soooo lecker!

Der Weihnachtsmann hatte mir netterweise einen richtig kräftigen elektrischen, zentrifugierenden Entsafter zukommen lassen (nachdem ich einen etwas schwächeren mit meinen Quitten gnadenlos überfordert und damit gekillt hatte). Ca. 7 Kilo Quitten ergaben damit etwas mehr als anderthalb Liter Saft und eine Menge recht feuchten Trester. Das fand ich nicht so wirklich befriedigend.

QuittenEntsaften2011.jpgDa kam mir eine glorreiche Idee: Im Keller steht noch eine kleine Obstpresse, die ich schon vor einiger Zeit auf einem Flohmarkt günstig erworben hatte.

QuittenSaft2011.jpgDa habe ich den Trester gerade noch einmal ausgepreßt. Siehe da, noch einmal gute anderthalb Liter. Somit ergab sich eine Ausbeute von gut 50-60% – schon ganz ordentlich für den Hausgebrauch, oder?

Interessanterweise schmeckt der Saft aus der Presse viel besser als der zentrifugierte. Nächstes Mal werde ich den elektrischen Entsafter nur noch zum Kleinhäckseln der Quitten verwenden und den dabei entstandenen Saft auch noch einmal mit auspressen.


Zwei Quitten weniger …

Zum Thema WmibmdvQ: In Spanien gibt es auch Quittenpaste. Dort heißt sie Dulce de membrillo und wird zu Käse gegessen. Genau das – aber ganz anders – habe ich gestern abend auch getan:

QuitteMitManchegoUeberbacken.jpg
Vollkornbrot mit Quittenscheiben und Manchego; überbacken

Und weil’s so schön war, heute mittag eine Variation davon:

QuitteMitMozzarellaUeberbacken.jpg
Quitten auf Reis, mit Mozzarella mikrowelliert, Curry und Feldsalat


Mal was Neues …

Weil der Grill noch so schön heiß war (und wir noch nicht satt), gab es auch noch kleine Lamm-T-Bone-Steaks, gerade so wie hier, und in Alufolie gegrillte Kartoffeln mit saurer Sahne.

Wegen meines aktuellen WmibmdvQ-Projekts habe ich für die Beilage mich an einer für mich neuen Kombination versucht. Geschmeckt hat es sehr gut!

GrueneBohnenMitQuitten.jpg

Grüne Bohnen mit Quitten

Quellenangabe: 02.10.2011 von Sus
Kategorien: Bohne, Quitte, Beilage
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 kg Grüne Bohnen
2 mittlere Zwiebeln
100 g Speck; in kleinen Würfeln
2-3 Stengel Bohnenkraut
2 mittlere Quitten
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Apfelwein
Gemüsebrühe

Zubereitung:


Bohnen putzen und in passende Stücke schneiden und waschen. Quitten abreiben und in Schnitze schneiden, diese sofort mit Zitronensaft bestreichen. Zwiebeln schälen und in kleine Würfelchen schneiden.

Zwiebeln und Speck in einem großen Topf anschwitzen; Quittenschnitze dazugeben und anbraten. Ein bißchen Flüssigkeit (Apfelwein, Gemüsebrühe) angießen und die Quitten darin nicht ganz weich schmoren lassen. Dies dauert je nach Härte der Quitten unterschiedlich lang. Quitten aus dem Topf entnehmen und beiseite legen.

Weitere Flüssigkeit angießen, Bohnen mit Bohnenkraut darin kochen, bis sie gerade noch bißfest sind (15-20 Minuten). Salz und Pfeffer nicht vergessen.

5 Minuten vor dem Ende die Quitten dazugeben, um sie wieder aufzuwärmen.