Mein Beitrag für das Blog-Event XX: Käse ist eine typisch hessische Spezialität. Am Besten schmeckt sie im Sommer in einem Biergarten im Schatten einer großen Kastanie. Aber bei anderen Gelegenheiten – wie z.B. Blog-Events – sage ich auch nicht nein.

Und damit da Ganze nicht zu einfach wird, erst einmal in der Eingeborenensprache:
Handkees mid Musigg
| Rezebbd is vunn: | Vunn de Sus, der ihrer Mamma, der ihrer Omma, unn so weider… |
| Geheert zu: | Kees, Handkees |
| Reichd für: | Aan Esser |
Was gommd rinn:
| 2-4 | Schdügg | Hand- odder Harzer Kees, am liebsde schee raif |
| 1 | Zwiwwel | |
| 1 | Schlodd | |
| 1 | gannz klaane | Knoblaachzeeh |
| 6-8 | Eßleffel | Eel (z.B. Dischdel- oder Sonneblumme-Eel) |
| 4-6 | Eßleffel | helle Essisch (z.B. Waaßwaa-Essisch) |
| Kimmel | ||
| Salz unn Peffer |
Wie machsdes:
Zwiwwel, Schlodd unn Knoblaach schääle unn klei schnibbele. Mid’m Essisch unn’m Eel innen Dibbe dun, den de owwe zumache kannsd. De Kees dezu und inn de Brieh en paarmal wenne.
Dibbe zumache und e guude Schdund – liewwer länger – schdeje lasse, abbunnzu umriehre.
Zum Esse in e hibsche Schissel umfille unn Kimmel druff. En guude G’spritzde unn en Budderbrot geheern dezu.
Und jetzt noch mal für die der (süd-)hessischen Sprache Unkundigen:
Handkäse mit Musik
| Quellenangabe: | Sus, ihre Mutter, ihre Großmutter, etc … |
| Kategorien: | Käse, Handkäse |
| Mengenangaben für: | 1 Portion |
Zutaten:
| 2-4 | Stück | Hand- oder Harzer Käse, vorzugsweise reif |
| 1 | Zwiebel | |
| 1 | Schalotte | |
| 1 | ganz kleine | Knoblauchzehe |
| 6-8 | Eßlöffel | Öl (z.B. Distel- oder Sonnenblumenöl) |
| 4-6 | Eßlöffel | hellen Essig (z.B. Weißweinessig) |
| Kümmel | ||
| Salz, Pfeffer |
Zubereitung:
Zwiebel, Frühlingszwiebel und Knoblauch schälen und kleinschneiden. Mit Essig und Öl in einem verschließbaren Behälter mischen. Die Käsestücke dazugeben und mehrmals wenden. Behälter verschließen und mind. 1 Stunde – lieber länger – ziehen lassen, dabei gelegentlich wenden.
Zum Servieren umfüllen und mit Kümmel bestreuen. Dazu gehören ein schöner Sauergespritzter und ein Butterbrot.



Die Grünkohlblätter vom Stiel trennen und die Blattrippen herausschneiden. Waschen. In kochendem Wasser 1-2 Minuten blanchieren, dann abschrecken. Die Blätter klein hacken.
Zwiebeln und Knoblauch schälen und in kleine Stückchen schneiden. In einem großen Topf mit Gänseschmalz anbraten. Die Leberwurst mit der Gabel zerdrücken und mit dem Speck dazugeben. Unter ständigem Rühren schön braun werden lassen.
Auf einer bemehlten Fläche den Teig 2-3 mm dünn ausrollen und in 8 cm große Quadrate schneiden. Die Ränder mit Eiweiß bestreichen. Von der Grünkohl-Masse einen Teelöffel in die Mitte der Teigquadrate geben. Eine Ecke diagonal(!) über die andere legen und mit einer Gabel festdrücken.




Fast genau vor einem Jahr habe ich eine(!) 

Meine Topinamburs sind nicht so ordentlich und gleichmäßig geformt wie die im Handel erhältlichen. Sie erinnern fast an Ingwerknollen.
Die 
