Resteverwertung …

Blog-Event L - Herbstliches mit Kartoffeln und Pilzen (Einsendeschluss 15. Oktober)

Anfang letzter Woche hatte ich von diesem Experiment noch leicht deformierte Kartoffeln übrig. Da kam mir ein Zeitschriften-Rezept gerade recht, in dem eine Pizza aus Kartoffelteig gebacken wurde. Alle anderen Zutaten habe ich frei Schnauze abgewandelt.

KartoffelPizza.jpg

Kartoffel-Pizza

Quellenangabe: Nach einer Idee aus Lisa – Kochen & Backen 10/2009; 05.10.2009 von Sus
Kategorien: Pizza, Kartoffel, Pilz
Mengenangaben für: 4-5 Portionen

Zutaten:

750 g Kartoffeln
Salz
4 Eßlöffel Olivenöl
50 g Mehl
750 g Tomaten
6 Sardellenfilets
2 Knoblauchzehen
1 kleine Dose Champignons (Ich weiß: Schande über mein Haupt. Aber es war eine Spontan-Idee und es waren keine anderen Pilze da. Und so eine Dose hat doch garantiert jeder im Haus, oder?)
1 Glas Marinierte Artischocken
1 Handvoll Speckwürfel
1 Rosmarinzweig, frisch
Manchego (oder anderer Hartkäse); gerieben
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser ca. 30 Minuten garen. Abgießen, etwas ausdampfen lassen, pellen und durch die Kartoffelpresse drücken. 1 TL Salz sowie 2 EL Olivenöl untermengen und abkühlen lassen.

Tomaten in Scheiben schneiden. (Im Original wurden sie ordentlich geschält, entkernt und in Stücke geschnitten.) Sardellenfilets abbrausen und trocken tupfen. Knoblauchzehen abziehen und fein hacken. Champignons und Artischocken gut abtropfen lassen und in passende Stücke zerteilen. Käse reiben.

Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen. Ein Backblech fetten oder mit Backpapier belegen. Kartoffelmasse mit dem Mehl verkneten. Teig auf dem Blech verteilen und flachdrücken, dabei einen Rand hochziehen.

Tomaten auf den Teig geben und pfeffern. Artischocken, Knoblauch, Champignons, Sardellen und Speckwürfel darauf verteilen. Mit gehackten Rosmarinnadeln und geriebenem Käse bestreuen und mit dem restlichem Olivenöl beträufeln. (Auf einer Hälfte der Pizza wurden Käse und Sardellen weggelassen, dafür etwas mehr Speckwürfel genommen.) Ca. 40 Minuten backen. Pizza aus dem Ofen nehmen und servieren.

Anmerkung:


– Die Sache mit dem Servieren war gar nicht so einfach: Der Kartoffelteig war noch extrem weich und ich hatte Schwierigkeiten, ihn ordentlich auf die Teller zu bugsieren. Das Verhältnis von Kartoffeln und Mehl bedarf meiner Meinung nach der Überarbeitung. Aber lecker war’s! SmileyLecker.gif


Ebenfalls …

MarktMainzJuli2009.jpg … auf dem Mainzer Wochenmarkt, der im übrigen wunderschön und riesengroß ist, kam ich am Samstag nicht an einem Stand mit riesigen Moschus- kürbissen (Cucurbita moschata) vorbei. Leider wäre ein ganzer Kürbis viel zu viel geworden, deshalb habe ich mir ’nur‘ ein klitzekleines 2 kg-Scheibchen abschneiden lassen.


Bei dem gestrigen Regenwetter war uns dann nach etwas Warmem und Würzigem:

Chicken Curry mit würziger Tomatensauce (Gari Waali Murghi) und Kürbisgemüse

ChickenCurryMitKuerbis.jpg

Quellenangabe: Idee: FoodFreak und ‚660 Curries‘ von Raghavan Iyer;
frei abgewandelt 11.10.09 von Sus
Kategorien: Curry, Huhn, Kürbis
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Kürbis-Gemüse:
500 g Kürbis (hier: Moschus-Kürbis)
3 mittlere Rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe; fein gehackt
1 cm Ingwer; fein gehackt
Sonnenblumenöl
1 Eßlöffel Geröstete Sesamkörner
1/2 Teelöffel Bockshornklee-Samen, gemahlen
1/4 Teelöffel Cayenne-Pfeffer (je nach Schärfe)
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel; gemahlen
1/2 Teelöffel Koriander; gemahlen
Salz, Pfeffer
Chicken-Curry:
4 Hähnchenbrustfilets
500 ml Passierte Tomaten
1/2 Handvoll Kürbiswürfel
3-4 Rote Zwiebeln
1/2 Geräucherte Knoblauchzwiebel
2 cm Ingwer
Frische Korianderblätter (ich hatte nur luftgetrockneten)
1/2 Teelöffel Bockshornklee-Samen, gemahlen
1/4 Teelöffel Cayenne-Pfeffer (je nach Schärfe)
1 Teelöffel Kreuzkümmel; gemahlen
1 Teelöffel Koriander; gemahlen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Curry :

Ingwer und Knoblauch mit einem Teelöffel Wasser in einem Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten. Das Fleisch in große Würfel schneiden und mit dieser Paste gleichmäßig einschmieren; etwas ziehen lassen. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Fleischstücke von beiden Seiten jeweils ca. 3 Minuten bräunen lassen, dann beiseite legen.

Die Zwiebeln schälen, halbieren und der Länge nach in Scheiben schneiden. Wieder etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebelscheiben darin karamelisieren. Etwas abkühlen lassen und mit den Kürbiswürfeln im Mixer diesmal mit einem Eßlöffel Wasser ebenfalls zu einer glatten Paste verarbeiten.

Jetzt Tomatensauce, Zwiebel-Kürbis-Paste und Gewürze in die Pfanne geben und bei schwacher Hitze unter gelegentlichem bis ständigem Umrühren einkochen lassen, ca. 20-25 Minuten.

Das Fleisch wieder hinzugeben und noch einmal ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, dabei die Fleischstücke mit der Sauce bedecken. Das Huhn sollte innen noch saftig, aber nicht mehr rosa sein.

Kürbis-Gemüse:

Für das Gemüse den Kürbis in würfelähnliche Stückchen schneiden. Die Zwiebeln halbieren und der Länge nach in Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Kürbis hineingeben. Würzen und unter Rühren erst anbraten und dann weich köcheln. Wenn notwendig, ein wenig Flüssigkeit (Wasser, Wein, Gemüsebrühe) zugeben. Mit den gerösteten Sesamkörnern vermischen.

Dazu Reis oder Naan servieren.


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Versteckte Birnen …

Monatlicher Blog-Event bei Low Budget Cooking: Kleine KuchenDie Hedonistin von Low Budget Cooking wünscht sich kleine Kuchen, die von Singles oder Paaren in kurzer Zeit bewältigt werden können.

Meistens backe ich am Samstagmorgen. Da kann ich oft gleich am selben Tag ein Viertel weiterverschenken. Dann frühstücken wir am Sonntag noch ein Viertel. Damit bleibt meinem Liebsten der Rest der Woche, um einen ganzen halben Kuchen kleinzukriegen. (Gelegentlich hat er schon gemeutert …)

Dieses Wochende kam ich erst am Samstagabend zum Backen. Das war eine gute Gelegenheit, mal einen kleineren Kuchen zu backen. Auf dem Markt in Mainz habe ich ein paar Gellerts Butterbirnen erstanden, den Lieblingsbirnen meiner Großmutter.

BirnenKokosKuchen.jpg

Birnen-Kokos-Kuchen

Quellenangabe: Idee: ooooooh’rangenblog; abgewandelt 10.10.09 von Sus
Kategorien: Kuchen, Birne, Kokos
Mengenangaben für: 1 Springform, 20 cm

Zutaten:

Teig:
250 g Mehl
150 g Zucker
1 Stange Vanille
2 Eier
1 gehäufter Teelöffel Backpulver
125 ml Buttermilch
1 Eßlöffel Öl
Belag:
2 kleine Birnen (lieber doppelte Menge)
100 g Zucker
150 g Butter
150 g Kokosraspel

Zubereitung:


Backofen auf 175° C vorheizen.

Das Mehl mit Zucker, Vanilleschotenmark und Backpulver, den Eiern, der Buttermilch und dem Öl mit einem Handrührgerät zu einem Teig verrühren. In eine gefettete Springform geben.

Die Birnen schälen und in Scheiben schneiden, diese überlappend auf den Teig legen. Die Form für 10-15 Minuten in den Backofen geben.

In einem Topf die Butter und Zucker zergehen lassen und die Kokosraspeln untermengen. Den Kuchen kurz aus dem Ofen holen und den Belag auf den Kuchen streichen. Den Kuchen dann backen, bis bei der Stäbchenprobe nichts mehr dran klebt – 10-20 Minuten. Falls der Belag dabei zu dunkel wird, eine Alufolie drüber legen.

Anmerkung:


– Bei mir hat der Kuchen in der zweiten Backphase gute 30 Minuten gebraucht, bis der Teig nicht mehr am Stäbchen klebte.

– Es waren etwas zu wenig Birnen und beim nächsten Mal würde ich sie im Teig verteilen.

– Kommentar des Liebsten: „Oh, eine Riesen-Kokosmakrone!“ SmileyGrin.gif


Gerettet…

Nicht nur Herr Oldschool kämpft mit der Datenrettung von widerspenstigen USB-Sticks:

DatenrettungUSB.jpg

Von einem Tag auf den anderen waren 8GB Daten nicht mehr abrufbar. Kein Mucks, nichts! Und natürlich ist das letzte Backup ein paar Tage her. Dank eines netten, geduldigen Kollegen und mit einem Schraubstock haben wir ihn noch einmal wieder zum Leben erwecken können und ganz schnell alle Daten woandershin geschaufelt. Uff!


Es wird …

Blog-Event L - Herbstliches mit Kartoffeln und Pilzen (Einsendeschluss 15. Oktober)

… wohl doch leider – und entgegen aller Wünsche und Beschwörungen – wirklich langsam Spät-Spät-Sommer …

Das fünfzigste Event im Kochtopf wird diesen Monat von Smoothbreeze veranstaltet. Sie verbindet – ganz im Zeichen des Herbstes – Kartoffeln mit Pilzen.

Diese Kombination habe ich mir ein paar Tage durch den Kopf gehen lassen. Irgendwann wurde die klassische Variante ‚gefüllte Riesenchampignons mit Kartoffelpüree-statt-Käse überbacken‘ invertiert: wie wäre es mit ‚Kartoffeln mit Chamipgnonfüllung‘? Eine schöne Idee, die allerdings bei der Ansicht von wunderschönen Pfifferlingen auf dem Markt augenblicklich zu ‚Kartoffeln mit Pfifferlingen‘ mutierte …

Kartoffeln mit Pfifferlingen

KartoffelMitPfifferlingen.jpg
Quellenangabe: 03.10.2009; frei Schnauze von Sus
Kategorien: Kartoffel, Pilz, Pfifferling, Steinpilz
Mengenangaben für: 4 Portion(en)

Zutaten:

2 sehr große Kartoffeln; wenn normal groß, dann doppelte Menge
2 Lorbeerblätter
300 Gramm Pfifferlinge
1 Zwiebel; gehackt
1 Knoblauchzehe; gehackt
2 Getrocknete Tomaten; gehackt
50 Gramm Speckwürfel
4 Gramm Steinpilze; getrocknet, feinst gewürfelt
Butter
Salz, Pfeffer
Manchego (oder anderer Hartkäse); gerieben
Basilikum

Zubereitung:


Steinpilze in warmem Wasser ca. 30 Minuten einweichen, dann nochmal ca. 15 Minuten in selben Wasser köcheln lassen

Die Kartoffeln sauber waschen und ggf. dunkle Stellen entfernen; nicht schälen. Jede Kartoffel der Länge nach halbieren und mit einem Löffel aushöhlen. Kartoffeln und die herausgenommenen Stücke in Salzwasser zusammen mit den Lorbeerblättern weich kochen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Zwiebel, Knoblauchzehe, Tomaten und Speckwürfel in einer Pfanne anbraten. Pfifferlinge und Steinpilzstückchen dazugeben und unter Umrühren ebenfalls kurz anraten. Mit etwas Weißwein und einem Teil des Einweichwassers ablöschen. Etwas Sahne einrühren. Mit Salz und Pfeffer und etwas Gemüsebrühe abschmecken. Noch ein paar Minuten vor sich hin schmurgeln lassen.

Die Kartoffelhälften auf ein Backblech legen. Mit der Pfifferlingmasse auffüllen. Die restlichen Kartoffelstücke mit etwas Butter, Salz und Einweichwasser zu Püree zerstampfen. Masse dekorativ auf die Kartoffeln spritzen (muß ich wohl noch ein bißchen üben). Mit geriebenem Käse bestreuen. Im Backofen nochmal 5-10 Minuten backen, ggf. Grill einschalten.

Basilikumblätter hacken und darüberstreuen.

Anmerkung:


– Ich habe zuerst versucht, die Kartoffeln am Stück zu kochen und dann auszuhöhlen. Da sie innen noch etwas hart waren, gestaltete sich das Aushöhlen etwas schwierig: sie sind zerbrochen. Deshalb habe ich es noch einmal mit zwei neuen Kartoffeln versucht.


Herbst-Vergnügen

Letzten Samstag war mal wieder Pflanzen-Flohmarkt in Seeheim an der Bergstraße. Es hatte sich ja strahlender Sonnenschein angekündigt, also nichts wie rein ins Auto mit dem Gepflanz, welches sich den Sommer über in kleinen und mittelgroßen Pöttchen angesammelt hatte, weil es entweder aus Platzmangel irgendwo herausgerupft wurde und zu schade zum Wegschmeißen oder liebevoll aus Stecklingen herangezogen worden war. Auch die eine wunderschön pink blühende Mirabilis sollte mit, schließlich will man seine Kundschaft mit hübschen Blüten zum Kauf animieren.

Die anderen Pflanzenverkäufer hatten sich bereits eingefunden, mittlerweile kennt man sich, und man fror frohgemut gemeinsam den Kunden entgegen. Frohgemut. Ja. Und fror. Entgegen. Doch da kam nix. Keine Kunden.

Nach gegenseitigen Frusteinkäufen erschienen dann doch noch ein paar Exemplare der ersehnten Kundschaft.

PflanzenflohmarktSeeheim_Sept2009.jpg

Wie es sich herausstellte, war in der lokalen Presse keine Veranstaltungsankündigung abgedruckt worden, trotz vorheriger Bekanntgabe durch den Veranstalter Bund Darmstadt-Dieburg. Tja, keine Presse, keine Leute. Da sieht man mal wieder, welchen Einfluß selbst so ein kleiner Zweizeiler haben kann.

PflanzenflohmarktSeeheim_Sept2009_Stand.jpgGegen später kamen noch etwas mehr Leute, die sich für den Herbst vorzugsweise entweder mit winterharten Pflanzen oder Exoten wie Sukkulenten oder Kakteen eindecken wollten.

Leider nicht ganz mein Repertoire. Schade.



Interessanterweise gab es dieses Mal auch einen Stand mit vierbeinigen Ausstellungsstücken:

PflanzenflohmarktSeeheim_Sept2009_Schafe.jpg PflanzenflohmarktSeeheim_Sept2009_Ziege.jpg

Sie waren Werbeträger für einen nahegelegenen Bauernhof mit Fleisch- und Obstverkauf.

Die Termine für nächstes Jahr weiß ich auch schon:

Pflanzenflohmarkt Seeheim-Jugenheim

Sa, 24.04.2010 und Sa, 02.10.2010 von 08:00 bis 12:00

hinter der Sport- und Kulturhalle in Seeheim

Fazit: Alles in allem ein sehr schöner Herbst-Vormittag, der allerdings nicht wirklich profitabel war. Jetzt steht meine Mirabilis wieder neben meiner Terrasse. Selber schuld!


Technorati:

Sommer-Frische

Garten-Koch-Event

Letzten Mittwoch abend schien die Sonne noch so schön (ja, auch nach diesem nebligen Start), daß wir abends unbedingt auf der Terrasse einen schönen Salat essen wollten – halt nochmal so richtig ‚Sommer- und Urlaubs-Feeling‘.

Naja, bis ich dann fertig war, hatte sich die Sonne leider schon schneller als erwartet verabschiedet …

MangoldNektarinenSalat1.jpg

Und da der Abend dann doch etwas frischer wurde, habe ich mich mit den Photos beeilt, so sehr, daß ich beim Dekorieren die Hälfte vergessen hatte. Deshalb zeigt das folgende Photo zwar einen etwas angefutterten Salat, aber diesmal mit allen Zutaten.

Lauwarmer Mangoldsalat mit karamelisierten Nektarinen


MangoldNektarinenSalat2.jpg

Quellenangabe: 23.09.09 von Sus
Kategorien: Salat, Mangold, Obst
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

400 g Junger Mangold
30 g Pinienkerne
2 g Nektarinen
2-3 Eßlöffel Rohrzucker
2 Ziegenfrischkäserollen
1 kleine Zwiebel
4 Scheiben Serrano-Schinken
1 Handvoll Mini-Tomaten (hier: Johannisbeer- und gelbe birnenförmige Tomaten)
Distelöl
Himbeeressig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Nektarinen schälen, entkernen und in Schnitze schneiden.

Pinienkerne in einer trockenen Pfanne leicht anrösten und beiseite stellen.

Danach in der selben Pfanne den Zucker schmelzen lassen und die Nektarinenschnitze hineingeben. Unter gelegentlichem Rühren und Wenden die Schnitze karamelisieren lassen (Wobei das bei mir durch den austretenden Saft mehr Nektarinen in Sirup ergeben hat.) Beiseite legen.

Eine Vinaigrette aus der kleingeschnittenen Zwiebel, Essig, Öl, Salz und Pfeffer bereiten.

Den Mangold gründlich waschen. Je nach Größe die Stiele abtrennen und in schmale Stifte schneiden, die Blätter gabelgerecht kleinzupfen. Kleine Blättchen können am Stück bleiben; ein paar ganz kleine beiseite legen.

Eine Schüssel mit sehr kaltem Wasser bereitstellen. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Salz hinzufügen und zuerst die Mangoldstiele ca. 3-4 Minuten kochen lassen. Währenddessen in das kalte Wasser einige Eiswürfel geben. Die Stiele mit einem Schaumlöffel aus dem kochenden Wasser herausnehmen und in das Eiswasser geben. Nun das Ganze zuerst mit den großen Blattstücken und dann mit den kleinen Blättchen wiederholen, dabei die Kochzeit auf jeweils zwei und eine Minute verkürzen.

Mangold gut abtropfen lassen.

Die Schinkenscheiben in Stücke reißen und entweder in der Pfanne (oder in der Mikrowelle – funktioniert prima) kross braten.

Den Mangold auf den Tellern verteilen und mit der Vinaigrette beträufeln, darüber Tomaten, Schinken, zerkrümelten Ziegenkäse, Nektarinenschnitze und Pinienkerne verteilen und servieren.

Zubereitung:


– Wenn möglich, Mangold ‚Bright Lights‘ mit bunten Stielen verwenden.


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Nem a la platja … *

Blog-Event XLIX - Ferienküche (plus Wettbewerb) - Abgabetermin 15.9.2009

‚Schon fünf Jahre gibt es 1x umrühren bitte, der Blog mit dem wohl bekanntesten deutschsprachigen Koch-Blog-Event, dieses Mal bereits in neunundvierzigster Folge …

Zorra wünscht sich im Ausklang der Sommer- und Ferienzeit Rezepte mit den liebsten Feriengerichten. Das ist dieses Mal ganz einfach: Zufälligerweise sind wir gerade in der Gegend, in der ich mit meinen Eltern die ersten Mittelmeerurlaube verbracht habe. Dort gab es für mich am Strand (neben klebrig-süßem Wasser-Eis) die Ferien-Mahlzeit schlechthin:

Bocadillos.jpgMorgens wurde ich zum Bäcker um die Ecke geschickt, frisches Brot zu holen. Vom Wechselgeld durfte ich mir dann Lutscher oder Kaugummis kaufen. Das Brot wurde dann mit quietschroter Salami, Käse und Paprika belegt, gut eingepackt und mit an den Strand genommen. Nach ein paar Stunden in der Sonne waren die Salami und der Käse so richtig schön zerlaufen. Fein!

Soweit zur Vergangenheit – heute ist alles anders: die Einheimischen sprechen offiziell nicht mehr ’spanisch‘ sondern katalanisch, die Salami ist nicht mehr so schön quietschrot, der Käse ist Emmentaler oder Gouda und Paprikas findet man auch nur noch im richtigen Supermarkt, nicht mehr im Tante-Emma-Laden um die Ecke. Die Orangenlimo ist auch blasser geworden und schmeckt langweilig international. Aber das Brot riecht noch genauso lecker wie damals, die Lutscher gibt es noch und immerhin die Zitronenlimo schmeckt noch genauso wie in der Erinnerung.

Strand-Bocadillos

Quellenangabe: 14.09.2009 von Sus
Kategorien: Brot, Spanien, Urlaub
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1 spanisches Weißbrot
einfache Salami; in Scheiben
Käse; in Scheiben
2 grüne Paprika
2 Stunden Sonne

Zubereitung:

Paprika waschen und entkernen. Brot der Länge nach aufschneiden und mit Salami, Käse und Paprika belegen.

In einer Plastiktüte in die Badetasche legen und diese in der Sonne stehen lassen.

Anmerkung:

(*) Katalanisch für „Vamos a la playa‚“ (obwohl die damals aktuelle Musik eher bei „Eviva España“ lag)


Alle Jahre wieder …

… gibt es diesen Zwetschgenkuchen. Dieses Jahr aber mit vollständig eigener Ernte! SmileyFreu.gif

Zwetschgen2009.jpgDer Baum hat brav 3 Kilo Zwetschgen heranreifen lassen, die letzte Woche dringend geerntet werden mußten, weil die Wespen der Meinung waren, daß die Früchte jetzt genau richtig für sie wären. Womit sie gar nicht mal unrecht hatten: süß, saftig, aber nicht überreif!

Zwei Kilo habe ich im Kuchen verarbeitet, den Rest erst einmal eingefroren. Mal sehen, was ich nach dem Urlaub damit noch anstellen kann.