Sommer auf’s Brot…

Bei The Traveler’s Lunchbox stieß ich auf ein leckeres Rezept: Wie man den Sommer in’s Glas packt.

NektarinenMus.pg Es handelt sich prinzipiell um püriertes Obst in Zuckerlösung aufgekocht. Das klingt jetzt auch nicht viel anders als Marmelade, enthält aber kein (zugesetztes) Pektin und viel weniger Zucker. Weil es deshalb relativ schnell verzehrt werden muß, kann man wunderbar mit kleineren Mengen experimentieren.

Und da wir sowieso gerade zuviele Nektarinen eingekauft hatten:

Nektarinen-Mus

Quellenangabe: http://www.travelerslunchbox.com
Ausprobiert 29.07.2006 von Sus
Kategorien: Eingemacht, Aufstrich, Frucht, Nektarine
Mengenangaben für: 3 Gläser

Zutaten:

1 Kilo Nektarinen
230 Gramm Zucker
4 Stengel Zitronengras; grob gehackt
1 Limone, Saft davon
250 ml Wasser

Zubereitung:


Nektarinen für ca. 1 Minute in einen Topf mit kochendem Wasser legen. Danach mit Eiswasser abschrecken. Nach dem Abkühlen schälen, entkernen und in Scheiben schneiden.

Mit dem Zucker in eine große Schüssel geben und für einige Stunden bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Es sollte reichlich Saft austreten.

Die Nektarinen abtropfen lassen und den Saft zusammen mit dem Zitronengras und einer Tasse Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis ein dicker, duftender Sirup entsteht. Den Sirup durch ein Sieb geben und das Zitronengras entfernen. (Wenn es fein genug geschnitten und lange genug gekocht wurde, kann man das Zitronengras auch essen. Lecker!)

Den Sirup zusammen mit den Nektarinen zurück in den Topf geben und solange köcheln, bis die Nektarinen völlig weich sind (ca. 20-25 Minuten; bei mir weniger). Vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer pürieren. Limonensaft dazugeben und solange (ca. 30 Minuten) weiterköcheln, bis die Masse zu einer Konsistenz von Apfelbrei eingedickt ist. Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.

Nach Geschmack mit Limonensaft oder Zucker abschmecken.

Danach vom Herd nehmen und in saubere, vorzugsweise sterilisierte Gläser abfüllen. Für längere Aufbewahrung die Gläser dann noch einkochen oder im Kühlschrank aufbewahren und dann innerhalb ein paar Wochen verzehren.

Anmerkung:


Mit mehr Zucker wird das Mus wahrscheinlich haltbarer (und ähnelt dann ‚Fruchtaufstrich‘, aber der Fruchtgeschmack wird dann wahrscheinlich in den Hintergrund gedrängt.)


Von einer, die auszog, Pfefferminzeis herzustellen…

Pfefferminz und Hitze – Das bringt sofort die Erinnerung an meinen ersten England-Aufenthalt zurück. Auch dort war es – für englische Verhältnisse – sehr warm und ich entdeckte Wall’s quietschgrünes Pfefferminzeis. Das gab es in kleinen Buden neben jeder zweiten Sehenswürdigkeit.

Das ist die Idee. Das will ich machen. Doch wie? Eine Variante mit Schokolade wie z.B hier wollte ich nicht. Und Eier hatte ich nicht mehr genügend im Haus. (Gut vorbereitet, Sus!) Sollte ich stattdessen Pfefferminz-Gelee oder Sirup machen? Hmm, Pfefferminze und Zucker im Mörser zemantschen – das klingt lecker. Gleich mal ausprobieren: Schmeckt auch so!!!

Aber was jetzt? Ich hätte ja doch lieber Eis. Im Kühlschrank steht noch Schlagsahne. Warum nicht? Ok, angefangen, die Sahne zu schlagen. Komisch, die wird ja gar nicht schaumig… und wo kommen denn die kleinen gelben Bröckchen her? Sollte die Küchenweisheit etwa recht haben, daß man bei schwülem Wetter keine Sahne schlägt, es sei denn, man will Butter? Toll, also kein Eis.
Was mache ich jetzt mit der ‚Butter-Sahne‘? Verbacken wäre am Einfachsten. Muffins? Pfefferminz-Muffins? Gute Idee!

PfefferminzMuffins.pg

Pfefferminz-Muffins

Quellenangabe: Selbst fabriziert 29.07.2006 von Sus
Kategorien: Muffin, Pfefferminz, Backen
Mengenangaben für: 6 Stück

Zutaten

2 Eier
300 Gramm Mehl
1/2 Packung Backpulver
20 Gramm Pfefferminzblätter
75 Gramm Zucker
50 Gramm Schoko-Streusel
  Guß
100 Gramm Puderzucker
3 Esslöffel Wasser; heiß
1 Tropfen Lebensmittelfarbe Grün
1 Tropfen Pfefferminzöl

Zubereitung:


Die Pfefferminzblätter waschen und klein hacken. In eine Schüssel mit dem Zucker geben und mit dem Mörser zerstampfen. (Nicht zuviel davon naschen!)

Die Schlagsahne schlagen (darf auch Butter werden :-)). Das Mehl und das Backpulver in eine Schüssel geben. Den Pfefferminzzucker dazugeben. Sahne, Eier und Schokostreusel dazugeben und verrühren.

In eine Muffinform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 20-30 Minuten backen.



Aus der Form holen und erkalten lassen. Mit dem Wasser den Puderzucker glattrühren. Dabei das Pfefferminzöl und die Farbe zugeben. Den Guß über die Muffins verteilen und mit Schokostreuseln verzieren.




Und diese Muffins reiche ich hiermit beim Garten-Koch-Event „Minze“ ein.

P.S: Einen Rest der Pfefferminz-Zucker-Mischung habe ich als Eiswürfel eingefroren. Einfach in ein Glas Mineralwasser und die Limonade ist fertig.

Gemüse-Kaltschale und Kartoffel-Omelett

Danke schön an hier, hier, hier auch, und hier für die Anregung, auch mal eine Gazpacho zuzubereiten.

Gazpacho.jpg
Nachtrag: Geeignete Gerätschaften sind wichtig! Unbedingt entweder einen Standmixer oder eine Schüssel mit schließender Abdeckung beim Mixen verwenden! Wenn nicht, findet man rote Spritzer auf sich und der halben Küche 🙂 !

Und weil ich schon dabei war, Blog-Rezepte nachzukochen, kamen mir die Versionen einer Tortilla von da bzw. dort gerade recht.

Tortilla1.jpg Tortilla2.jpg Tortilla3.jpg
Technorati: , ,

Es gibt wieder Bohnen…

Tomaten und Bohnen mit Minze

Quellenangabe: Anne Wilson – Gemüse schnell und schmackhaft II
Erfasst 18.07.06 von Sus
Kategorien: Bohne, Beilage, Pfefferminze
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

20 Grüne Bohnen
1 Teelöffel Öl
1 Knoblauchzehe; zerdrückt
1 Teelöffel Ingwer; gerieben
1/2 Teelöffel Koriander; gemahlen
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel; gerieben
1/2 Teelöffel Garam Masala
2 Teelöffel Reife Tomaten, gehackt
1 Esslöffel Frische Minze; gehackt

Zubereitung:

Die Bohnen diagonal halbieren. In einer Pfanne 1 TL Öl erhitzen. Den zerdrückten Knoblauch, die Gewürze und die Tomaten hinzufügen. Unter ständigem Rühren 1 Minute erhitzen. Die Bohnen zugeben; weitere 2-3 Minuten dünsten. Die gehackte Minze untermischen. Heiß servieren.

Anmerkung:

20 Bohnen für 4 Portionen??? 2-3 Minuten in der Pfanne schmoren lassen???

500 g Bohnen und drei Tomaten (und eine große Handvoll Minze) haben bei uns 3 Portionen als Beilage ergeben. Außerdem waren die Bohnen mindestens 10-15 Minuten in der Pfanne und dann immer noch relativ bissfest. Geschmeckt hat’s!



LammMitBohnen.jpg
Dazu gab’s frische Lamm-Beinscheiben in eigenen Kräutern und Knoblauch mariniert und gegrillte Kartoffeln.

Du weißt, es wird bedenklich, …

wenn Du Dich seit dem Wochenende darauf freust, heute ein Rezept nachzukochen, alle Zutaten besorgt hast, feststellst, daß Deine Kamera heute aushäusig ist und Du kein vernünftiges Photo machen kannst, und Dir dann ernsthaft überlegst, ob Du überhaupt Lust auf’s Kochen hast.

Aber dann fiel mir ein, daß mein Handy etwas besitzt, was in seinem Handbuch als Objektiv bezeichnet wird. Also, frisch an’s Werk!

Überbackene Avocado

Quellenangabe: sehr frei nach Anne Wilson – Gemüse schnell und schmackhaft I
Gekocht 18.07.06 von Sus
Kategorien: Vorspeise, Avocado, Überbacken
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1 reife Avocado
1 Tomate
1 Knoblauchzehe
1 Scheibe Schinkenspeck
1 kleine Zwiebel; gehackt
Salz, Pfeffer
1 Teelöffel Balsamico-Essig
5 Tropfen Tabasco
50 Gramm Pecorino; kleingehackt

Zubereitung:


Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Auflaufform mit zerlassener Butter oder Öl einfetten.

Die Avocado längs halbieren und die Kerne entfernen. Zwei Drittel des Fruchtfleischs herauslösen und fein hacken. Die Schalen zurückbehalten.

Die Tomate häuten, entkernen und fein hacken. Schinkenspeck fein hacken. Avocado, Tomate, Schinkenspeck, Zwiebel, in einer Schüssel mitenander vermischen. Mit Salz und Pfeffer, Essig und Tabasco abschmecken.

Die Füllung in die Avocadohälften geben und mit Käse bestreuen. In die Form legen und 10 Minuten backen, bis sie durchgewärmt sind und der Käse zerlaufen ist.

Sofort servieren.

AvocadoUeberbacken.jpg


Technorati: ,

Kompromiss

Der Liebste wollte mal wieder Würstchen grillen, ich hatte Lust auf Spieße.
Et voilà:

Spiesse1.jpg

Würstchen-Spieße

Quellenangabe: Zusammengesteckt v. Sus
Kategorien: Grillen, Wurst, Spieß, Gemüse
Mengenangaben für: 6 Stück

Zutaten:

2 Chorizo
2 Thüringer Bratwürste
2 Grobe Bratwürste
6 kleine Zwiebeln
1 Maiskolben; vorgekocht
1 kleine Aubergine
1 Paprika, rot
6 Knoblauchzehen
6 Salbeiblätter
Olivenöl
Honig
Salz, Pfeffer
6 Spieße à 25cm (Metall oder Holz-Schaschlik-Spieße)

Zubereitung:


Die Aubergine waschen, der Länge nach streifig schälen und in dicke Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben, salzen und ’schwitzen‘ lassen. Danach mit Olivenöl und Gewürzen nach Wahl (z.B. mediterran oder indisch) mind. 1/2 – 1 Stunde marinieren.

Den Maiskolben in sechs Teile teilen. Diese werden mit Honig und Salz eingerieben.

Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen, Paprika putzen und in Stücke schneiden.

Die Würstchen in jeweils 4-5 Stücke schneiden.

Alle Stücke in bunter Mischung auf die Spieße stecken. Dabei immer ein Gemüseteil mit einem Würstchenteil abwechseln, mit Ausnahme der Salbeiblätter: Diese sollten an ein saftigeres Würstchenteil (Chorizo oder Bratwurst), damit sie nicht zu schnell verbrennen.

Spiesse3.jpg


Dazu gab es Grillkartoffeln mit saurer Sahne. Der Schnittlauch wurde aus Deko-Gründen zur Feier des Tages dazugegeben.

Spiesse.4jpg

Hierfür die Kartoffeln waschen, auf ein Stück Alufolie legen (Glänzende Seite nach außen), salzen und einwickeln. Sie kommen direkt in die Glut. Nach langjähriger Übung hat der Liebste es perfekt heraus, sie auf den Punkt gar zu bekommen, aber die Schale nicht zu schwarz werden zu lassen.


Wer zu spät kommt, …

… trinkt sich einen:

Kuller-Walderdbeeren
in Prosecco

KullerErdbeeren.jpg

So ein Pech! Jedes Mal, wenn ich mir ein Rezept ausgesucht oder -gedacht, zum Teil sogar -probiert hatte, war ein ähnliches schon von anderen Event-Teilnehmern veröffentlicht worden. (Jaja, ich weiß: Das kommt davon, wenn man sich zu lange Zeit läßt.)



Bei meinen Versuchen hatte ich manchmal noch Erdbeeren übrig, die unbedingt verarbeitet werden wollten:

Klassische Erdbeer-Marmelade


1 Kilo Erdbeeren
1/2 Kilo Gelierzucker 2:1
1 Zitrone; Saft davon
1 Päckchen Vanillezucker

Die Erdbeeren waschen, putzen und geviertelt in einen Topf geben und Gelierzucker und Vanillezucker dazugeben; 1/4 -1/2 Stunde ziehen lassen.

Den Topf auf den Herd stellen und erhitzen. Dabei umrühren. Wenn man keine Fruchtstücke in der Marmelade haben möchte, mit einem „Zerstörer“ bzw. „Zauberstab“ die Früchte zerkleinern. Den Zitronensaft zugeben. Nach Angabe auf der Gelierzucker-Packung sprudelnd kochen lassen (mind. 3 Minuten). Umrühren!
In sauber gespülte Gläser füllen. Gläser mit Schraubverschluß nach dem Verschließen für 1 Stunde auf den Kopf stellen. (Achtung: Wenn die Marmelade schnell steif wird, vorher wieder umdrehen!)

Erdbeermarmelade.jpg

Nach dem Erkalten die Gläser sauberwischen und beschriften.




Da fällt mir noch ein Rezept ein, welches bisher noch kein Teilnehmer gepostet hat (vielleicht sollte ich nochmal nachschauen?): Eine berühmt-berüchtigte Don’t-Do-This-At-Home-Erdbeerbowle aus der Studentenzeit.

Erdbeer-Bowle

Quellenangabe: Ein Schmierzettel v. Sus
Kategorien: Getränk, Bowle, Erdbeere
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 Kilo Erdbeeren
1 Flasche Cointreau
1 Flasche Wodka
2 Flaschen Schaumwein (heute würde man Prosecco nehmen)
2 Flaschen Mineralwasser
1 Handvoll Zucker
Zitronensaft
Für den nächsten Morgen:
1 Handvoll Aspirin

Zubereitung:


Die Erdbeeren waschen, putzen und halbieren. In einer sehr großen Schüssel zuckern und Saft ziehen lassen.

Den Cointreau und den Wodka zugeben und ziehen lassen, mind. 3-4 Stunden, wenn möglich über Nacht. Den Schaumwein und das Wasser kaltstellen.

Kurz vor dem Servieren den Schaumwein und das Mineralwasser zugeben und mit Zucker und Zitronensaft abschmecken.

Lecker, viel zu lecker!


Johanni

Am Samstag war Johannistag, traditionell der letzte Tag im Jahr für Spargel und Rhabarber. Zum Einen wird somit beiden Pflanzen noch Zeit gegeben, vor dem Herbst noch genügend Blätter zu bilden, mit denen sie Kraft für den Winter sammeln. Zum Anderen steigt beim Rhabarber der Anteil an Oxalsäure in den Stengeln immer stärker an. Das ist nicht giftig, führt aber zu Kalzium-Entzug im menschlichen Körper. Dies war unser Abschlußessen:

Gegrillte Putensteaks mit Spargel und neuen Pellkartoffeln


PutensteaksTeller.jpg


Asiatisch marinierte Putensteaks

Quellenangabe: Zusammengerührt und erfasst 24.06.06 von Sus
Kategorien: Pute, Grill, Marinade
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

4 Putensteaks oder -schnitzel
Marinade:
1 Esslöffel Sesamöl
3 Esslöffel Öl (z.B. Distel)
1 Teelöffel Sojasauce, dunkel
4 Frühlingszwiebeln; in Ringe geschnitten
3 Knoblauchzehen; gehackt
1 Teelöffel Zitronengras; in ganz feine Ringe geschnitten (*)
5 Kaffir-Zitronen-Blätter; gebrochen
2 Limonen, Saft davon, bei ungespritzten Früchten auch etwas Schale in ganz feinen Streifen
1 rote Chilischote; in Ringe geschnitte
Salz
Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:


Die Zutaten für die Marinade in einer Schüssel vermengen. Nach eigenem Gusto abschmecken. Die Putensteaks (hier: dicke Scheiben aus einem Putenbraten geschnitten) mit der Marinade übergiessen und für mindestens 2 Stunden zugedeckt kühl stellen. Gelegentlich die Fleischstücke wenden, damit alle Seiten durchziehen können.
PutensteaksMariniert.jpg

Entweder beim Grillen die Fleischstücke mit der Marinade einpinseln oder die festen Teile aus der Flüssigkeit heraussieben, die Zitronenblätter entfernen und in reinem Limonensaft als Würze auf den Tisch stellen.
PutensteaksGrill.jpg

(*) Das Zitronengras gibt es im Asialaden bereits feingehackt in der Tiefkühltruhe. Es ist so klein geschnitten, daß man es spätestens nach dem Kochen ohne Probleme mitessen kann. Die Besitzerin des Ladens hat mir verraten, daß sie das auch viel praktischer findet und kaum noch frisches Zitronengras verwendet.


Zum Nachtisch gab es

Rhabarber-Crumble

RhabarberCrumble.jpg

Man nehme ein Backrezept für einen Blech-Streuselkuchen, lasse den unteren Teig weg und bereite die Streusel nach Rezept zu.
In eine kleine Springform (max. 20cm) oder in diesem Fall meine Silikon-Herzform die Hälfte des Streuselteigs geben und festdrücken.
Dabei den Rand des Teigs ein wenig nach oben führen. Den kleingeschnittenen und leicht gezuckerten Rhabarber darauflegen und dann die zweite Hälfte der Streusel darüberstreuseln.
Im Backofen bei 190°C ca. 1/2 Stunde backen. Wer mag, kann noch frische Schlagsahne dazugeben.


Blogevent „Hülsenfrüchte“

kochtopf-huelsenfruechte.jpg

Für meinen Beitrag zum Blogevent „Hülsenfrüchte“ im Kochtopf wollte ich ja endlich einmal ein Rezept mit den hübschen Zuckerschoten ausprobieren, wie sie im Logo zu sehen sind, habe aber leider keine bekommen können.
Der Auslöser war dann ein Grillabend bei den Nachbarn mit dem Thema „Grün“. Wie praktisch: gleich zwei Events mit einem Rezept! Für einen Dip waren mir frische Erbsen zu schade, da habe ich Tiefkühlware genommen.

Erbsen-Frischkäse-Dip

ErbsenFrischkaeseDip.jpg

Quellenangabe: Durch Inspirationen aus dem Internet ausgedacht v. Sus
Kategorien: Erbse, Käse, Dip, Aufstrich
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

300 Gramm TK-Erbsen
200 Gramm Frischkäse
3-4 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe; je nach Geschmack mehr
1 Zitrone; Saft davon
1 Handvoll Pfefferminzblätter, frisch; gehackt
1 Handvoll Schnittlauch
1 rote Chilischote
1 Teelöffel Curry (Bockshornklee, Koriander, Chili, Kreuzkümmel, Kardamom)
1/4 Teelöffel Zimt
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Die Zwiebeln und den Knoblauch kleinschneiden und in einem Topf mit dem Olivenöl anschwitzen. Die Curry-Mischung(*) dazugeben. Mit ein wenig Wasser die Erbsen darin weichkochen. Nach dem Kochen etwas abkühlen lassen, eine Handvoll Erbsen beiseite legen und dann den Rest pürieren. Mit dem Frischkäse vermengen.
Die Minze und den Schnittlauch (man kann hier auch noch die grünen Teile der Frühlingszwiebeln verwenden) kleinhacken. Die Chilischote entkernen und in feine Ringe schneiden (**).
Zusammen mit dem Zitronensaft und dem Zimt unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Am Schluss die aufgehobenen Erbsen dazugeben.
Kühlstellen und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen. Ggf. nochmals abschmecken. Mit Pfefferminzblättchen garnieren.

Passt gut zu Grillkartoffeln und zu Weißbrot.

Das Rezept eignet sich auch gut als Resteverwertung für Erbsen, die vom Vortag übrig geblieben sind.


(*) Dies ist meine Standard-Curry-Mischung, die ich je nach Lust und Laune variiere.

(**) Die Chilischote habe ich diesmal weggelassen, da auch kleine Kinder mitgegessen haben.

Dem aufmerksamen Beobachter fällt vielleicht auf, daß die Garnierung nicht aus Pfefferminz-, sondern aus Zitronenmelisse-Blättern besteht. Das kommt davon, wenn man erst nach dem Hacken der Kräuter daran denkt, daß man ja noch verzieren wollte.


Index: , ,