Neue Variation…

Neulich ergab sich die Gelegenheit, einen Kuchen für eine kleine Geburtstagsfeier (nein, weder meine, noch die des Liebsten) zu backen. Weil schon der Zimt-Zupf-Kuchen so gut ankam, gab es eine Variation davon – mit frisch geriebener Orangenschale, Schokolade und einem weißen Puderzucker-Guss.

OrangenSchokoladenZupfbrot2.jpg OrangenSchokoladenZupfbrot.jpg
… als Geburtstagskuchen … … und angezupft

Orangen-Schokoladen-Zupfbrot

Quellenangabe: Abgewandelt von hier
04.11.2012 von Sus
Kategorien: Kuchen, Hefe, Zimt, Orange, Schokolade
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Teig:
20 g Frischhefe
150 ml Milch
50 g Zucker
375 g Mehl
1/2 Teelöffel Salz
2 Eier
50 g Butter, geschmolzen
Füllung:
75 g Butter; geschmolzen
100 g Brauner Zucker
1 Teelöffel Zimt (oder mehr)
1 Orange, die abgeriebene Schale davon
75 g Dunkle Schokolade, gerne auch mit Orangenaroma
Guss:
100 g Puderzucker
1 Eßlöffel Milch
2 Eßlöffel Butter, geschmolzen
1 Teelöffel Geriebene Orangenschale

Zubereitung:

Eine kleine Kastenform (20 bis 22 cm) fetten und beiseite stellen.

Die Hefe in der lauwarmen Milch mit etwas Zucker auflösen und beiseite stellen, bis die Hefemilch zu schäumen beginnt. Dann mit den restlichen Teigzutaten (Butter höchstens lauwarm) verkneten, bis sich ein glatter Teig ergibt. Teig in einer geölten Schüssel gehen lassen (etwa 1 bis 1,5 Stunden), bis er sein Volumen sichtbar vergrößert hat.

Orange mit einer Reibe oder einem Zestenreißer schälen. Dabei darauf achten, nicht die weiße Schicht zu erwischen. Einen Teelöffel voll beiseite legen, den Rest mit dem braunen Zucker und Zimt für die Füllung vermischen. Schokolade in Würfelchen hacken.

Den Teig zusammenkneten und auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck oder Quadrat (etwa einen halben Zentimeter dick) ausrollen, mit der flüssigen Butter bestreichen und mit der Orangen- Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. Schokoladenstückchen gleichmäßig verteilen. Den Teig in Streifen schneiden, die der Breite der Kastenform entsprechen und die Streifen aufeinander legen. Diese Streifen in „Pakete“ schneiden, die der Höhe der Kastenform entsprechen. Die „Pakete“ hochkant hintereinander in die Kastenform legen (geht am Besten, wenn man die Form hochkant leicht schräg irgendwo anlehnt) und noch einmal gehen lassen (30 bis 60 Minuten), bis die Kastenform gut ausgefüllt ist. Eventuell mit noch etwas Butter bestreichen und mit Orangen-Zucker bestreuen.

Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und das Brot auf der zweiten Schiene von unten 30 bis 35 Minuten backen lassen.

20 bis 30 Minuten in der Form auskühlen lassen und dann auf ein Rost stürzen.

Für den Guss Orangenschale und Puderzucker mit Milch und Butter verrühren und über den Kuchen fließen lassen.

Anmerkung: – Dieser Guss ist im Original (diverse amerikanische Webseiten) schneeweiß – bei mir nicht. SmileySchulterzuck.gif


Neue Kombination…

Am Wochenende waren wir unterwegs und ich hatte total vergessen, für Sonntag einzukaufen. So wurden Speisekammer nebst Gefrier- und Kühlschrank befragt, was es denn zu essen geben könnte. Siehe da, es kam dann doch etwas Leckeres zusammen: die Odenwälder Lammbeinscheiben waren schön zart und Kürbis und Cranberries ergänzen sich gegenseitig richtig gut!

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Lamm mit Kürbis-Cranberry-Gemüse

Quellenangabe: Erfaßt 12.11.2012 von Sus
Kategorien: Kürbis, Cranberries, Beilage, Lamm
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Cranberries:
150 g Frische Cranberries
1 Prise Zucker
1 Teelöffel Frischer Zitronenthymian (alternativ: normaler Thymian und etwas geriebene Zitronenschale)
1 Eßlöffel Olivenöl
Kürbis:
1 mittlerer Hokkaido-Kürbis
1 Stange Lauch
2 Zwiebeln
1/2 Knoblauchzehe; fein gehackt
1 cm Frischer Ingwer; fein gehackt
Salz, Pfeffer; frisch gemahlen
Piment; frisch gemahlen
1 Prise Zimt
Gemüsebrühe
Öl
2 Eßlöffel Glatte Petersilie; gehackt
Lamm:
4 Lammbeinscheiben
1/2 Knoblauchzehe; in Scheiben
Salz, Pfeffer
Öl

Zubereitung:

Gewaschene Cranberries mit Öl, Zucker und Thymian mischen und in einer kleinen Pfanne (oder gleich in dem Topf für den Kürbis) anbraten, bis die Beeren platzen und leicht karamelisiert sind. Beiseite stellen.

Kürbis ggf. schälen (bei Hokkaido eigentlich nicht notwendig), Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und grob würfeln. Knoblauch und Ingwer fein hacken. Lauch putzen und in Scheiben schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Kürbis und Lauch hinzufügen, leicht anrösten lassen, dann mit Gemüsebrühe ablöschen. Würzen und dann ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis gerade noch bißfest ist. Die Cranberries wieder untermischen. Zum Servieren mit gehackter Petersilie bestreuen.

Für das Fleisch die Knoblauchscheiben in etwas Öl knusprig braten, beiseite legen. Fleisch salzen und pfeffern und von beiden Seiten 4- 5 Minuten anbraten.

Anmerkung:

– Leider war keine Petersilie im Haus; hätte ich aber hauptsächlich der Farbe wegen hinzugefügt.

– Dazu gab’s Basmati-Reis und gemischten grünen Salat (Rucola, Feld- und Endiviensalat).


Den ersten …

… Feldsalat gab es zwischenzeitlich auch schon:

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Feldsalat mit Fleischwurst und Röstzwiebeln

Quellenangabe: Erfaßt 02.11.2012 von Sus
Kategorien: Salat, Feldsalat, Büro
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

70 g Feldsalat
50 g Fleischwurst (hier mit Chili drin, muss aber nicht wirklich sein)
2 Eßlöffel Röstzwiebeln
Dressing:
2 Eßlöffel Öl
2 Eßlöffel Essig
3 Eßlöffel Joghurt; bis 1/3 mehr
1/2 Teelöffel Senf
1/2 Teelöffel Getrockneter Ingwer; frisch gemahlen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Feldsalat putzen und waschen. Dressing aus den angegebenen Zutaten zubereiten und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Fleischwurst in kleine Würfelchen schneiden und in der Pfanne oder Mikrowelle auslassen.

Feldsalat mit Dressing beträufeln, Fleischwurst und Zwiebeln darüber verteilen. Fertig!


Schon ein paar Tage her …

Bereits Mitte Oktober gab es bei uns dieses Gericht, als es noch die letzten grünen Bohnen auf dem Markt gab.

Das macht aber nichts, denn ein solches Essen paßt super in diesen im Moment etwas schmuddeligen Herbst.

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Straußen-Gulasch mit Quitten-Bohnen

Quellenangabe: Erfaßt 14.10.2012 von Sus
Kategorien: Strauß, Gulasch, Bohne, Quitte
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Gulasch:
500 g Straußengulasch
3 Eßlöffel Öl
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Zimt
Piment
Paprika, mild
300 ml Gemüsebrühe
100 ml Rotwein
Bohnen:
500 g Grüne Bohnen
1 groß Quitte
1 Zwiebel
1 Prise Bohnenkraut
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und grob hacken; Knoblauch in Scheibchen schneiden. Etwas Öl im Topf erhitzen und das Fleisch mit den Zwiebeln scharf anbraten. Knoblauch und frisch gemahlene Gewürze dazugeben, kurz umrühren; mit Gemüsebrühe und einem Schuss Rotwein ablöschen. Ca. 50 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, dabei ggf. Flüssigkeit zugeben.

Die Bohnen waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Geschälte Zwiebel fein hacken. Quitte schälen und entkernen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.

Alles zusammen zum Gulasch geben und noch etwas Flüssigkeit zugeben. Weitere 20-30 Minuten köcheln lassen, bis die Bohnen gar sind.

Anmerkung:

– Bei mir wollten die Bohnen einfach nicht durch werden. Durch die verlängerte Kochzeit sind die Quittenstücke leider zerfallen. Vielleicht beim nächsten Mal die Bohnen lieber getrennt kochen und erst kurz vor Schluss zum Fleisch geben.

– Dazu gab es Heidelbeer-Nudeln. (Wenn man sich genau konzentriert hat, konnte man die Heidelbeeren tatsächlich schmecken. Aber die Farbe war cool!)


Empfehlenswert…

Nachdem ich kurzfristig letzte Woche Shermin und ihre Freundin Nelly kennenlernen durfte, musste ich natürlich gleich den Rotweinkuchen nachbacken, mit dem ich schon seit seiner Vorstellung vor ca. drei Wochen geliebäugelt hatte.

Ich habe nur zwei Änderungen vorgenommen: Es kam noch etwas frisch gemahlener Piment in den Teig und ich habe den Kuchen nach dem Tränken noch mit Schokoladenglasur bestrichen.

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Schokoladiger Rotweinkuchen

Quellenangabe: Shermins magischer Kessel
Nachgebacken 27.10.2012 von Sus
Kategorien: Kuchen, Rührteig, Schokolade, Wein
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

250 g Weiche Butter
250 g Mehl
250 g Zucker
250 ml (trockenen) Rotwein
150 g Zartbitterschokolade
4 Eier
1/2 Teelöffel Gemahlene Vanilleschote oder Mark einer Vanilleschote
1 Packung Backpulver
1 Eßlöffel Echter Kakao
1 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Piment
1 Eßlöffel Orangenschale; frisch gerieben
Rotweinglasur zum Tränken:
3 Eßlöffel Puderzucker
5 Eßlöffel Rotwein
Glasur:
Dunkle Kuvertüre

Zubereitung:

RotweinkuchenMitSchokolade2.jpgDie Butter in eine große Backschüssel geben, schaumig schlagen und dann Eier und Zucker hinzugeben und zu einer cremigen Masse verarbeiten.

Zimt, Piment, Vanillezucker, Orangenschale und Kakao dazu geben und verrühren.

Das mit Backpulver vermischte Mehl und den Rotwein abwechselnd in den Teig geben und mit dem Rührgerät einarbeiten.

Die grob gehackte Schokolade unter den fertigen Teig heben.

Die Backform (zum Beispiel Gugelhupf- oder eine Springform mit Kranzeinsatz) mit Butter oder Margarine ausfetten, ausmehlen und den Teig vorsichtig in die Form füllen. Darauf achten, daß die Schokoladenstücke gleichmäßig verteilt sind.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Umluft) bei 180 °C auf der mittleren Schiene für circa 50 Minuten backen.

Will man den Rotweinkuchen tränken, muss der Kuchen nach etwas Abkühlzeit noch warm aus der Form gelöst und gestürzt werden.

Die dünnflüssig angerührte Glasur nun entweder mit einem breiten Backpinsel auftragen oder mit einem Eßlöffel über den warmen Kuchen geben. Der gesüßte Rotwein zieht so ins Innere ein, was dem Rotweinkuchen mehr Feuchtigkeit und ein unvergleichliches Aroma schenkt.

Alternativ zur eingesunkenen Glasur kann man den Kuchen auch erst nach dem Erkalten aus der Form lösen und ihn erst dann komplett mit einer dicker angerührten Rotweinglasur überziehen.

Anmerkung:

Ich habe den fertig gebackenen Kuchen mit der Rotwein-Zucker-Mischung getränkt und dann mit dunkler Kuvertüre überzogen.

Schmeckt noch lauwarm schon supergut, ist aber nach 1-2 Tagen fast noch besser.


Nachschlag

Hier kommt das gestern versprochene Rezept. Das Kartoffelpüree mit den Quittenstückchen schmeckt so lecker, das wird es garantiert wieder geben.

Leider waren die vom Bauern gekauften Kartoffeln doch nicht mehligkochend, sondern sogar ziemlich sehr festkochend, so daß die Konsistenz des Pürees nicht so fluffig ist, wie sie sein sollte. Aber dem Geschmack hat das absolut nicht geschadet! SmileyLecker.gif

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Kartoffelpüree mit Quitten

Quellenangabe: Frei nach „Frankfurter Küchenbibel – Die ultimative Rezeptsammlung“
Erfaßt 31.10.2012 von Sus
Kategorien: Kartoffel, Quitte, Beilage
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 kg Kartoffeln, mehlig-kochend
2 Eßlöffel Butter
1-2 Quitten
250 ml Apfelwein
1 Eßlöffel Zucker
1/2 Teelöffel Zimt
Muskat
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die ungeschälten Kartoffeln in einem Topf mit Salzwasser weichkochen, das Wasser abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Die Kartoffeln schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Butter hinzugeben und unterrühren.

Während die Kartoffeln kochen, die Quitten schälen, entkernen und in Würfel schneiden. In einer Kasserolle die Würfel mit Apfelwein, Zucker und Zimt kurz aufkochen. Sie sollten noch leichten Biß haben.

Durch ein Sieb abgießen und unter das Püree heben. Mit etwas Salz und Muskatnuss abschmecken.

Original: Äpfel statt Quitten, Kümmel im Kochwasser und keine Muskatnuss.


Verpackungskünstler…

Garten-Koch-Event Oktober 2012: Weißkohl [31.10.2012]

Kohlrouladen sind etwas, was ich bisher noch nie gekocht hatte. Das liegt vielleicht daran, daß weder meine Mutter noch meine Großmutter sie jemals auf den Tisch gebracht haben. Warum? Weiß ich nicht. Deshalb standen sie bisher auch auf meiner Liste der Gerichte, die ich einmal ausprobieren möchte.

Deshalb stand für mich schon gleich fest, daß dies mein Beitrag zum Garten-Koch-Event „Weißkohl „ im Gärtner-Blog werden sollte.

KohlrouladenOrientalisch.jpg

Natürlich habe ich sie etwas abgewandelt:

Kohlrouladen – orientalisch angehaucht

Quellenangabe: Erfaßt 30.10.2012 von Sus
Kategorien: Weißkraut, Hackfleisch
Mengenangaben für: 10 Stück

Zutaten:

1 kleiner Weißkohl
Apfel- oder Weißwein
Gemüsebrühe
Füllung:
500 g Lammhackfleisch
500 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel; fein gehackt
1 Brötchen, hart; gerieben (oder Semmelbrösel)
50 g Rosinen
1 Ei
70 ml Schlagsahne
1 Eßlöffel Senf
Salz, Pfeffer
1/2 Teelöffel Paprika, mild
1/4 Teelöffel Cayennepfeffer
1 Teelöffel Kreuzkümmel
1/2 Teelöffel Piment
1 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Fenchel

Zubereitung:

Rosinen in etwas Apfelwein für ca. 30 Minuten einweichen, danach grob hacken. Das Hackfleisch mit den restlichen Zutaten und den Rosinen vermengen und kräftig abschmecken. Aus dem Fleischteig längliche Laibe formen und mit etwas Fett in der Pfanne von allen Seiten kurz anbraten.

Einen großen Topf heraussuchen, in den der Kohl hineinpaßt. (Am Besten beim Gemüse-Einkauf schon auf die richtige Größe achten!) Reichlich Wasser darin zum Kochen bringen. Die äußeren Blätter entfernen, dann den Kopf am Strunk mit einer Fleischgabel (oder einem geeigneten Messer) aufspießen und kopfüber in das kochende Wasser halten. Nacheinander die einzelnen Blätter abschneiden und beiseite legen. Wenn für jede Roulade je ein großes oder zwei kleinere Blätter zusammengekommen sind, diese noch für ein paar Minuten in das kochende Wasser legen, damit auch der untere Bereich weich wird. Danach in kaltem Wasser abschrecken. Die harten Rippenstücke herausschneiden. Wasser weggießen.

KohlrouladenGewickelt.jpgAuf jedes Kohlblatt einen Fleischballen legen und von allen Seiten einpacken; mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.

Das ausgelassene Fett aus der Pfanne in den Topf geben, erhitzen und die Kohlrouladen darin anbraten. Mit Apfelwein ablöschen und mit Gemüsebrühe auffüllen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten schmoren lassen, dabei gelegentlich die Rouladen wenden und Flüssigkeit nachfüllen.

Die Rouladen aus dem Topf nehmen und warm halten. Den Bodensatz lösen und durch ein Sieb in einen kleinen Topf geben. Etwas Wasser und Sahne hinzugeben und kurz aufkochen; evtl. mit Saucenbinder etwas eindicken.

Anmerkung:

– Alle Gewürze sind frisch gemahlen und die Mengenangaben beziehen sich auf gestrichene Teelöffel.
– Dazu gab’s Kartoffelpüree mit Quitten, das war so lecker, das hat einen eigenen Beitrag verdient.
– Das mit dem Wickeln der Rouladen müssen wir wohl noch üben…


Kraniche und Sonnenuntergang

Am Samstag hörten wir beim Last-Minute-Pflanzen-vor-dem-Frost-retten plötzlich merkwürdige Geräusche am Himmel:

Kraniche2012.jpg

Mehrmals zogen einige Hundert Kraniche über uns hinweg, auf dem Weg in den warmen Süden. Recht hatten sie, wir wären gerne mitgeflogen…

Weitere Info: z.B. HR-online oder NABU.

Dann beim Sonnenuntergang kam so richtig Weltuntergangsstimmung auf:

SonnenuntergangOktober2012.jpg

Vielleicht hatten die Mayas ja doch recht? SmileyGrin.gif


Mit dem Essen spielt man nicht…

Doch, manchmal schon! SmileyGrin.gif

Als ich in den letzten Tagen in irgendeinem amerikanischen Blog im großen Haufen der Halloween-Rezepte eine Pizza mit niedlichen Käsegeistern gesehen hatte, wusste ich, daß ich die unbedingt nachmachen musste. Am Sonntag war es dann soweit. Das Originalrezept hatte ich mir nicht gemerkt (war auch irgendwie nach dem Muster „Kaufe einen Pizzateig, kaufe die Tomatensauce, …“), deshalb kommt hier meine eigene Version:

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Kürbis-Pizza mit Käse-Geistern

Quellenangabe: Frei nach Lafers Kürbisküche
Erfasst 22.10.2012 von Sus
Kategorien: Pizza, Kürbis, Ananas, Halloween
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Teig:
300 g Dinkelmehl
150 ml Wasser
10 g Frische Hefe
Salz, Pfeffer, Piment
Belag:
400 g Kürbis
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Eßlöffel Olivenöl
1 Teelöffel Zucker
150 ml Geflügelbrühe
Salz, Pfeffer
1 Teelöffel Oregano, getrocknet
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen
200 g Peperoni-Salami, scharf
1 Rote Zwiebel
4 Scheiben Ziegengouda
1/2 Teelöffel Nigella-Samen oder halbe Pfefferkörner – je nach Größe der Geister
1/2 Ananas, frisch
3-4 Eßlöffel Glatte Petersilie; grob gehackt

Zubereitung:

KuerbisPizzaMitGeistern2.jpgHefe im Wasser auflösen, Mehl und Gewürze dazugeben. Zu einem Teig verkneten, der sich leicht vom Schüsselrand löst. Im Kühlschrank für ca. 8-10 Stunden kalt stellen. Ca. 1/2-1 Stunde vor Backbeginn den Teig herausholen und sich aufwärmen lassen.

Kürbis putzen, ggf. schälen und klein würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel-, Knoblauch- und Kürbiswürfel darin andünsten. Das Ganze mit Zucker bestreuen, karamellisieren und mit Brühe ablöschen. Ein paar Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Die Sauce mit dem Mixstab grob pürieren und mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Oregano würzig abschmecken. Abkühlen lassen.

Salami schälen und in feine Scheiben schneiden. Rote Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Petersilie hacken. Ananas schälen und würfeln.

Aus den Käsescheiben mit einem passenden Plätzchenausstecher die Geister ausstechen. Falls so etwas nicht vorhanden ist, aus Papier eine Vorlage ausschneiden, diese auf den Käse legen und mit dem Messer die Umrisse nachfahren.

Backofen mit Backblech auf 230 °C vorheizen. Pizzateig noch einmal mit der Hand und etwas Mehl durchkneten und auf Backpapier ausrollen. Kürbismasse gleichmäßig auf der Pizza verteilen, einen dünnen Rand freilassen. Zuerst die Salami- und Zwiebelscheiben verteilen. Dann die Käsegeister und die Ananasstücke verteilen. Jeden Geist mit zwei Augen (Nigella oder Pfeffer) verzieren.

Backpapier mit Pizza auf das heiße Backblech ziehen und für 10-15 Minuten backen lassen.

Vor dem Servieren mit gehackter Petersilie bestreuen.


Jetzt aber …

World Bread Day 2012 - 7th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it!… schnell noch ein Brot für den World Bread Day bei Zorra abgeliefert.

Irgendwie war es dieses Mal schwierig: der Terminplan sah außer heute Abend absolut keine Möglichkeit, ein Brot zu backen. Und wenn man dann nach Feierabend Bücher wälzt, um ein schnelles Brot (sprich: keinen Vorteig, der mind. einen Tag vorher angesetzt wird; auch keinen Hefeteig, der 3 x 30-45 Minuten gehen muss) zu backen, aber dummerweise für geeignete Rezepte entweder die benötigten Zutaten nicht im Haus hat oder diese sogar schon in ähnlicher Form bei früheren Bread Baking Days eingereicht hat, wird’s langsam eng.

Glücklicherweise hat dann das Internet doch noch ausgeholfen. Nach den üblichen Anpassungen kam das folgende Rezept dabei heraus, welches echt super schmeckt! (Meine Tastaur kann das bestätigen, denn ich krümele sie gerade voll…)

MaisBrotMitPaprika.jpg

Maisbrot mit Paprika

Quellenangabe: Erfaßt 16.10.2012 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Mais, Hefe
Mengenangaben für: 1 Brot (Kastenform)

Zutaten:

20 g Frische Hefe
3 Eßlöffel Milch
1 Eßlöffel Zucker
200 ml Wasser
200 g Maisgrieß
200 g Dinkelmehl
1 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Pfeffer; frisch gemahlen
2 Eßlöffel Neutrales Öl
4 Halbe getrocknete Tomaten (sehr aromatisch)
1 Orange Snack-Paprika (mild)
1 Peperoni ‚Czech Black‘ (scharf, aber nicht zu scharf)

Zubereitung:

Hefe in einer großen Schüssel in der Milch und dem Zucker auflösen und abgedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen.

In einem kleinen Topf das Wasser zum Kochen bringen. Öl und Salz hinzugeben. Die Hälfte des Maisgrieß in das Wasser geben und eine Minute unter ständigem Rühren kochen lassen. Abkühlen lassen.

Mehl, Maisbrei und die restlichen Zutaten in die angerührte Hefemischung geben. Alles gründlich durchkneten (zuerst mit Knethaken, dann mit der Hand), ggf. noch etwas Flüssigkeit zugeben, bis ein geschmeidiger, glatter Teig entsteht.

Die Form einfetten und den Teig hineingeben, dann noch 15-30 Minuten im Warmen gehen lassen. Zwischenzeitlich eine Schüssel mit Wasser in den Backofen stellen und diesen aufheizen (Elektro: 170 °C, Umluft 160 °C).

Den Teig ca. 40 Minuten backen; gegen Ende eventuell noch ein paar Minuten ohne Form backen.

Anmerkung:

Lauwarm, mit Ziegenfrischkäse bestrichen, ein Gedicht! SmileyLecker.gif