Was …

… macht eine voll-berufstätige Food-Bloggerin an ihrem ersten Urlaubstag:

  • Ausschlafen
  • Feedreader checken
  • Rasen mähen
  • Festplatte aufräumen
  • Wäsche waschen
  • Barbecue Sauce kochen
  • Apfelmus kochen
  • Bloggen

Barbecue Sauce à la St. Barts

BarbequeSauce.jpg

Quelle: Sehr frei nach ‚St. Barts Barbeque Sauce‘ in ‚Sauces, Rubs and Marinades‘ von Steven Raichlen;
29.08.2011 von Sus
Kategorien: Sauce, Ketchup, Tomate, Barbecue, Grill
Mengenangaben für: 400 ml

Zutaten:

2 Esslöffel Butter
1 kleine Zwiebel; fein gehackt
4 Lauchzwiebeln; fein gehackt
2 Knoblauchzehen; fein gehackt
1-2 Chili (Schärfe nach Geschmack)
4 Stengel Glatte Petersilie; fein gehackt
1 Teelöffel Thymian, frisch
2 Teelöffel Oregano, frisch
1 Teelöffel Fenchel; geröstet
1/2 Teelöffel Bockshornklee
1/2 Teelöffel Koriandersaat
2 Messerspitzen Pimentón de la Vera, mild
600 Milliliter Passierte Tomaten
3 Esslöffel Zuckerrübensirup
4 Esslöffel Limettensaft
2 Esslöffel Malzessig
2 Esslöffel Rotwein
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Die Butter in einem Topf über mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebeln, Lauchzwiebeln, Knoblauch, Chili, Petersilie, Thymian und Oregano hinzufügen und ca. 3 Minuten weichkochen, aber nicht bräunen. Die restlichen Zutaten unterrühren und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren, so daß die Flüssigkeit leise vor sich köchelt. Die nächste halbe Stunde regelmäßig umrühren, bis die Masse schön dickflüssig geworden ist. Dabei immer mal wieder abschmecken und nachwürzen. Die Sauce sollte kräftig schmecken.

Entweder gleich verwenden oder noch heiß in sterilisierte Flaschen oder Gläser abfüllen. Trotzdem sicherheitshalber so kühl wie möglich aufbewahren und bald verzehren.


Halloween kann kommen …

… oder: Warum ist Elvis plötzlich so grün im Gesicht?

Braunfäule- und kältebedingt sind bei mir viele Tomatenpflanzen eingegangen, bevor sie ihre Früchte ausreifen lassen konnten. Aber es waren zuviele, dass ich sie ohne schlechtes Gewissen hätte wegschmeißen können.

Hmmm, da war doch was …

Vor vielen Jahren (Anfang 2001) produzierte die wohl bekannteste Ketchup-Firma der Welt ein giftgrünes Ketchup mit einem solchen Grün, wie es in der Natur nicht vorkommt. Das musste ich damals natürlich haben, was sonst? Das faszinierende daran war, dass der Geschmack absolut identisch zu dem ganz normalem Ketchup war. Mit geschlossenen Augen war kein Unterschied festzustellen. Aber wehe, man hat hingeschaut …

Und deshalb habe ich aus meinen grünen Tomaten ein ebensolches Ketchup gebastelt, mit angenehm wenig Zucker drin.

CurrywurstMitGruenemKetchup.jpg

Die Wurst ist eine Fleischwurst vom Metzger, von allen Seiten schön angebraten und die Pommes Frittes sind zugegebenermaßen von der Imbissbude, aber mir kam es ja für das Event „The Real Deal“ im Kochtopf (diesmal ausgerichtet von Schnickschnackschnuck) auf das Ketchup an.

Blog-Event LXI - The Real Deal (Einsendeschluss 15. Oktober 2010)

Grünes Ketchup

Quellenangabe: 07.10.2010 von Sus
Kategorien: Tomate, Ketchup
Mengenangaben für: 1/2 Liter

Zutaten:

400 g Grüne Tomaten
1 Grüne Paprika
1 Säuerlicher Apfel (Boskop)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Bund Glatte Petersilie
5 Stengel Thymian
2 Stengel Oregano
1 Esslöffel Olivenöl
1/2 Teelöffel Zucker
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer
Kreuzkümmel, gemahlen
2 Eßlöffel Speisestärke

Zubereitung:


Tomaten, geputzte Paprika, entkernten Apfel, geschälte Zwiebeln und Knoblauchzehen grob zerteilen und zusammen mit dem Öl und den gezupften Kräutern mit den Pürierstab oder im Mixer zerkleinern. Danach durch ein Sieb in einen kleinen Kochtopf passieren.

Masse vorab würzen, kurz aufkochen und dann mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen. Noch einmal abschmecken.

Für eine dickere Konsistenz das Stärkemehl in zwei bis drei Esslöffel des Ketchups verrühren, zusammen wieder in den Topf geben und noch einmal kurz aufkochen lassen.

Sofort in heiß ausgewaschene und saubere Gefäße abfüllen. Verschließen, kurz auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

Anmerkung:

– Leider ist durch das Kochen die grüne Farbe doch etwas schwächer geworden. Schade.
– Der Geschmack erinnert ein bisschen an die hessische Gazpacho.


Eßbares Mitbringsel …

Neulich waren wir mittags zum Grillen eingeladen. Spontan habe ich mich morgens noch hingestellt, um ein eigenes Sößchen zu zusammenzubasteln. Auf der Hinfahrt (ich saß am Steuer) habe ich dann dem Liebsten das Rezept in den Handheld diktiert, denn spätestens am nächsten Tag hätte ich es nicht mehr gewusst. Geht Euch das auch so? Wenn ich nicht eigene Rezeptkreationen oder -änderungen sofort aufschreibe, sind sie vergessen.

Ein Photo gibt’s keins; wie Ketchup aussieht, weiß wohl jeder. SmileyGrin.gif

Fruchtiges Tomaten-Ketchup

Quellenangabe: 04.07.2010 von Sus
Kategorien: Tomate, Sauce, Grillen
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

750 ml Passierte Tomaten
1-2 Teelöffel Koriandersamen; gemahlen
4 Kardamomkapseln; Kernchen gemahlen
2 1/2 Eßlöffel Rübensirup
3 Eßlöffel Apfel-Balsamico-Essig
1/4 Salzzitrone; in ganz dünne Streifchen geschnitten
Alternativ:
1   Zitrone; Saft und abgeriebene Schale
1 Teelöffel   Salz
200 ml Orangensaft
1/2 Teelöffel Frischer Knoblauch; gerieben
1/2 Teelöffel Pimenton de la vera dulce
1/2 Teelöffel Shoarma-Gewürzmischung
1 cm Frischer Ingwer; gerieben
1/2 Vanilleschote; ausgeschabt
1/2 Zimtstange
Tellicherry-Pfeffer; frisch gemahlen

Zubereitung:


Alle Zutaten in einem Topf erhitzen, auch die ausgeschabte Vanilleschote dazugeben. Unter beständigem Rühren einköcheln lassen, bis sich die Menge auf die Hälfte (oder noch weniger) reduziert hat. Dabei immer mal wieder abschmecken. Am Ende die Zimtstange und die Vanilleschote entfernen.

Die Sauce hält sich im Kühlschrank einige Tage. Für eine längere Lagerung empfiehlt sich, die Sauce in Eiswürfelbehältern einzufrieren. Dann kann man spontan die aktuell benötigte Menge in ein feuerfestes Schälchen geben und direkt auf dem heißen Grill auftauen lassen.

Fazit: SmileyLecker.gif


Index: , ,