Asia-Pesto

Und weil’s gerade so viel Spaß gemacht hat, kam gleich noch ein Pesto hinterher:

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Asia-Pesto

Quellenangabe: Food Blog Day 2016
Erfasst 12.06.16 von Sus
Kategorien: Pesto, Wildkräuter
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1/2 Bündel Koriandergrün
5 Blätter Spitzwegerich
1/2 Handvoll Brunnenkresse
5 Stengel Petersilie
4 Blätter Bärlauch
2 Knoblauchzehen
2 cm Ingwer
1/2 Chili, nicht zu scharf
1/2 Passionsfrucht
1/2 Limette; Schale und Saft
2 Eßlöffel Pinienkerne; geröstet
Rapsöl
Salz, Pfeffer
1/2 Teelöffel Currypulver

Zubereitung:

Kräuter waschen und trocken schleudern. Dickere Stiele entfernen. Alle Zutaten ohne Gewürze mit dem Öl kurz pürieren, dann mit den Gewürzen abschmecken.


Gundermann-Himbeer-Pesto

Letzten Samstag war ich (mal wieder) auf dem Food Blog Day in Frankfurt. Schöne Veranstaltung, die viel Spaß gemacht hat.

Bei einem der Workshops ging es um Rapsöl-Pesto mit Wild- und Küchenkräutern.

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Es war schon toll, aus wievielen Zutaten wir uns unser eigenes Pesto zusammenstellen konnten. Rezeptvorschläge gab es auch, das folgende Rezept ist eine sehr freie Abwandlung…

Und ja, es stimmt, wenn das Pesto mindestens ein paar Stunden gezogen hat, schmeckt es sehr viel „runder“.

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Gundermann-Himbeer-Pesto

Quellenangabe: Food Blog Day 2016
Erfasst 12.06.16 von Sus
Kategorien: Pesto, Wildkräuter, Himbeere
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1/2 Handvoll Gundermann
1/2 Handvoll Kapuzinerkresse
1/2 Handvoll Sauerampfer
1 Handvoll Himbeeren; TK
1/2 Limette; Schale und Saft
2 Knoblauchzehen
1 Eßlöffel Hanföl; geröstet
Rapsöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Kräuter waschen und trocken schleudern. Dickere Stiele entfernen. Alle Zutaten ohne Gewürze mit dem Öl kurz pürieren, dann mit den Gewürzen abschmecken.


Saison-Eröffnung: Bärlauch-Knoblauchrauke-Gremolata

Garten-Koch-Event April 2015: Frühlingskräuter [30.04.2015]

Vorletztes Wochenende kündigte sich der Frühling mit aller Macht an. Deshalb beschlossen wir, die Saison in mehrfacher Hinsicht zu eröffnen: Es gab den ersten Spargel und zwei schöne Steaks landeten auf dem Grill. Dazu gab es eine einfache Gremolata aus dem eigenen Garten mit Bärlauch und Knoblauchrauke.

Und ab damit zum Garten-Koch-Event „Frühlingskräuter“ im Gärtner-Blog.

Bärlauch-Knoblauchrauke-Gremolata

Quellenangabe: Erfasst 19.04.2015 von Sus
Kategorien: Beilage, Dip, Bärlauch, Knoblauchrauke, Petersilie
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

20 Blätter Bärlauch
40 Blätter Knoblauchrauke
8 Stengel Glatte Petersilie
100 g Mandeln; gemahlen
2 Eßlöffel Zitronenschale, unbehandelt; gerieben

Zubereitung:

Mandeln in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett vorsichtig goldbraun rösten, auf einem Teller abkühlen lassen und beiseitestellen.

Schale fein abreiben. Kräuter waschen und trocken schleudern. Mittelfein hacken. Mit der Zitronenschale und den Mandeln zu einer Gremolata mischen.


Schließen von Wissenslücken…

Den letzten Spargel für diese Saison habe ich noch schnell am Wochenende ergattert. Mein regulärer Spargelbauer hatte schon letzte Woche die gepackten Koffer vor dem geschlossenen Hoftor stehen, deshalb musste ich drei Straßen weiter suchen und habe leider nicht mehr die von uns so geliebten super-dicken Stangen bekommen.

Der Liebste wünschte sich Pfannkuchen zum Spargel. Das hatten wir zwar schon mal, ist aber lange her. Beim Internet-Ideen-Suchen stieß ich bei Robert, Petra und Jutta auf einen Begriff, der mir rein gar nichts sagte: Kratzete.

Kratzete ist die badische/schwäbische Bezeichnung für einen Schmarr’n und das ist wiederum die Bezeichnung für einen Pfannkuchen, der beim Backen in der Pfanne in Stücke gerissen wird.

Ob nun ein Pfannkuchen im Ganzen oder in kleinen Fetzen auf den Teller kommt, war mir jetzt eher egal. SmileyGrinsStatic.gif Der Liebste kannte den Begriff übrigens auch nicht, obwohl er offiziell zu den (Nord-)Badenern gehört.

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Spargel mit Dinkel-Kräuter-Kratzete

Quellenangabe: Erfaßt 25.06.2012 von Sus
Kategorien: Spargel, Ei, Pfannkuchen
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 kg Spargel
Kratzete:
150 g Dinkel-Vollkornmehl
50 g Stärke
2 Eier
170 ml Milch
30 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
1 Teelöffel Speiseöl
Salz, Pfeffer
100 g Speckstreifen
2 Handvoll Gemischte Garten- (Un-)kräuter (hier: Zitronenmelisse, Melde, Borretsch, Basilikum, Petersilie); in feinen Streifen
50 g Crème fraîche

Zubereitung:

Die Zutaten für den Pfannkuchenteig (ohne Kräuter) in der Küchenmaschine 5-10 Minuten zu einem luftigen Teig schlagen, ca. 30 Minuten mit einer Folie über der Schüssel ruhen lassen.

Spargel schälen und in Salzwasser kochen.

In einer beschichteten Bratpfanne den Speck knusprig anbraten, mit den Kräutern zu dem Pfannkuchenteig geben. Mineralwasser leicht unterrühren.

Etwas Butter in der Pfanne schmelzen lassen, mit dem Teig Pfannkuchen ausbacken, gegen Ende, wenn sie angebräunt sind, die Pfannkuchen mit Holzlöffeln in kleine Stücke zerreissen. Warmstellen.

Abgetropften Spargel mit Kratzete und einem Klacks Crème fraîche servieren.

Anmerkung:

– Die Pfannkuchenstücke sehen übrigens deshalb so dunkel aus, weil der Teig aus Dinkel-Vollkornmehl besteht.


Schnell gezaubert…

Shermin wünschte sich zu ihrem (Blog-)Geburtstag Rezepte aus der Hexenküche. Wie praktisch, daß ich gerade vor kurzem ein passendes (wunderhübsch gestaltetes) Kochbuch zum kleinen Preis gefunden hatte, aus dem ich schon lange etwas nachkochen wollte. Heute morgen wurde mir dann schlagartig klar, daß ich nicht mehr viel Zeit hatte. SmileyWeia2.gif

Deshalb bin ich vorhin schnell in den Garten gerannt, um Löwenzahn mit Blüten zu pflücken. Aber: Bei Sonnenuntergang gibt es auch keine gelben Löwenzahnblüten mehr!

Zusätzlich zum Löwenzahn habe ich noch mit Knoblauchrauke aufgestockt, die sich seit letztem Jahr explosionsartig im Garten vermehrt hat und die ich momentan nach und nach food-kompatibel wieder dezimiere.

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Löwenzahn-Knoblauchrauke-Pesto

Quellenangabe: Frei nach „Hexenküche“, Otus-Verlag
Erfaßt 04.05.2012 von Sus
Kategorien: Wildkräuter, Löwenzahn, Knoblauchrauke, Pesto
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 Handvoll Löwenzahnblätter
1 Handvoll Junge Knoblauchrauke-Blätter
1 Knoblauchzehe
50 g Sonnenblumenkerne
30 g Parmesankäse; gerieben
100 ml Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Löwenzahn- und Knoblauchraukenblätter waschen, vorsichtig trocknen und in feine streifen schneiden. Geschälten Knoblauch feinhacken und mit den Sonnenblumenkernen in einer Pfanne leicht rösten.

Mit dem Pürierstab zerkleinern. Nacheinander die restlichen Zutaten hinzugeben und pürieren, bis eine cremige Masse entsteht.

Zum Aufbewahren in kleine Gläsern füllen; so mit Öl auffüllen, daß die Pestomasse luftdicht abgeschlossen ist. Im Kühlschrank aufbewahren und bald verzehren.


Sommer, Sonne, Löwenzahn …

„Every year,“ said Grandfather. „They run amuck; I let them. Pride of lions in the yard. Stare and they burn a hole in your retina. A common flower, a weed that no one sees, yes. But for us a noble thing, the dandelion.“

Ray Bradbury: Dandelion Wine (eines meiner Lieblingsbücher)
http://Amazon.com bietet eine Leseprobe.

Ich liebe Löwenzahn. Die dicken gelben Blüten, die dunkelgrünen, saftigen, gezackten Blätter, die vielen kleinen weißen Fallschirmchen. Mein Garten hat die schönsten und dicksten Löwenzähne der gesamten Nachbarschaft. SmileyGrinsStatic.gif

Nachdem ich vor einigen Jahren ein Gläschen Löwenzahn-Gelee probiert habe (50g=3€!), steht das Selbermachen auf meiner At-least-once-in-my-life-Liste. Jetzt habe ich endlich eine Löwenzahnwiese gefunden, die verhältnismäßig sauber und garantiert hundefrei ist.

Die Pflückerei und Putzerei der Blüten war ein bißchen mühsam. Aber das Rezept steht jetzt auf meiner To-be-repeated-Liste.

Löwenzahn-Gelee

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Quellenangabe: Nach http://www.chefkoch.de 20.04.07 von Sus
Kategorien: Löwenzahn, Gelee, Marmelade, Wildkraut
Mengenangaben für: 4 Gläser

Zutaten:

250 Gramm Löwenzahn-Blüten
1 Liter Wasser
1 Zitrone, Saft davon
750 Gramm Gelierzucker 1:1

Zubereitung:

Die Löwenzahnblüten bei vollem Sonnenschein pflücken. Die gelben Blütenblätter vom grünen Blütenkelch trennen. Es werden nur die gelben Fusselchen verwendet. Je offener und größer die Blüten sind, desto leichter fällt das Trennen. Am einfachsten ging es, wenn ich die Blüten mit dem einen Daumennagel längs halbiert und mit dem anderen Daumen die Blättchen aus dem Kelch gekratzt habe.

Pro Glas die Blütenblätter von zwei bis drei Löwenzahnblüten beiseite legen. Die anderen Blüten im Wasser 5-10 Minuten kochen. Dann 24 Stunden ruhen lassen. Den Saft abseihen und die Blütenmasse noch fest auspressen. Mit dem Saft der Zitrone und dem Gelierzucker 4 Minuten sprudelnd kochen. Je nach Ergebnis der Gelierprobe noch 2-3 Minuten weiterkochen. Heiß in saubere Gläser mit Schraubdeckel füllen. Die restlichen Blütenblättchen auf die Gläser verteilen. Gläser verschließen und auf den Kopf stellen. Wenn die Masse dickflüssig wird, mehrmals langsam wenden, damit sich die Blättchen gleichmäßig verteilen.

Anmerkung:

– Die Blüten vorzugsweise nicht direkt am Straßenrand pflücken.
– 250 Gramm gepflückte Blüten ergeben ca. 150 Gramm Blütenblätter.
– Achtung: Die Fingerkuppen verfärben sich beim Putzen der Blüten schwarz.
– Wer wissen möchte, wie das Gelee schmeckt, sollte einfach mal ein oder zwei Löwenzahn-Blüten „roh“ essen. Das Gelee schmeckt intensiver.
– Beim Kochen roch es in der Küche ein bißchen wie auf einer Blumenwiese.