Romanesco-Kartoffel-Suppe

Am Sonntag gab es ein ofengeröstetes Romanesco-Kartoffel-Gericht mit Huhn und Speck. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich erwähnenswert. Jetzt hat zufälligerweise gestern Barbara ein Rezept für eine schnelle Blumenkohlsuppe vorgestellt, welches mich angelacht hat. Da ich Sonntags immer so viel koche, dass wir am Montag auch noch etwas davon haben, war natürlich noch genug da, um eine Variante nachzukochen.

RomanescoKartoffelSuppe.jpg

Dieses Mal gibt es kein richtiges Rezept. Wenn man sich an Barbaras Rezept orientiert, sind hier die Abweichungen:

  • keine Kokosmilch, stattdessen Gemüsebrühe
  • keine Cashewkerne, dafür in der Pfanne angebratene Hühnerfleischstücke
  • Knusprig ausgelassener Pancetta
  • Garam Masala und Gochugaru
  • Kein Ingwer, dafür Zitronensaft
  • Knoblauch und Schalotten waren schon drin, Kartoffeln und Romanesco-Blumenkohl-Stücke waren zum großen Teil schon geröstet, die noch rohen Stücke wurden gekocht.
  • Ach ja, Granatapfelkerne habe ich noch drübergestreut.

Lecker war’s! SmileyLecker.gif


Schlürf!

Letzte Woche an Himmelfahrt hatte ich etwas Probleme mit meinen Kauwerkzeugen. Deshalb gab es ein leckeres Süppchen, bei dem man nicht allzuviel beißen mußte.

ZucchiniCremeSuppe.jpg

Zucchinicremesuppe

Quellenangabe: frei nach Schnell, schneller, Henssler! von Steffen Henssler
Erfaßt 30.05.2014 von Sus
Kategorien: Suppe, Zucchini
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Kartoffel
2 Eßlöffel Olivenöl
1 Eßlöffel Butter
500 ml Gemüsefond
500 g Zucchini
1/2 Teelöffel Zimt
1 Prise Muskat
1 Teelöffel Zitronenthymian
1 Teelöffel Zitronenabrieb
150 g Sahne
Salz, Pfeffer
1 Eßlöffel Zitronensaft
1 Handvoll Petersilienblätter
4 Eßlöffel Spargel-Chutney

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Kartoffel schälen und auf der Küchenreibe grob raspeln.

Das Olivenöl und die Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Kartoffelraspel dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Gemüsefond ablöschen, den Deckel auflegen, aufkochen und 10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen.

Zucchini längs vierteln und in 1 cm große Stücke schneiden. Zucchini, Zimt, Zitronenabrieb und Thymian zur Suppe geben und weitere 5 Minuten kochen lassen. Petersilienblätter fein hacken.

Suppe vom Herd nehmen. Sahne dazugeben. Alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken.

Die Suppe in tiefen Tellern anrichten. Mit Petersilie bestreuen und etwas Olivenöl beträufeln.

Anmerkung: Bei uns gab es statt Olivenöl etwas Spargel-Orangen-Chutney zum Garnieren.


Index: ,

Nachgekocht …

… kann man diesen Beitrag nicht ganz nennen, denn gekocht wurde hier gar nichts.

Für die Vorspeise an Ostern habe ich endlich die bei der fress:publica09 servierte „Hessische Gazpacho“ zubereitet. Und ich muss sagen, sie hat sogar noch besser als in der Erinnerung geschmeckt. SmileyLecker.gif.

Mit dieser Suppe habe ich sogar einer ob der grünen Farbe ziemlich mißtrauischen Suppenverächterin ein „Schmeckt ja wirklich gar nicht schlecht!“ abgerungen. SmileyFreu.gif

HessischGazpacho.jpg

Hessische Gazpacho

Quellenangabe: fress:publica09
04.04.2010 nachgekocht von Sus
Kategorien: Suppe, Kalt, Grün, Apfel
Mengenangaben für: 3 nicht besonders große Portionen

Zutaten:

1 Schlangengurke
2 Grüne Äpfel, säuerlich
2 Grüne Paprika
2 Blätter Bärlauch [*]
150 ml Apfelwein
450 ml Fleischbrühe [hier: Rinderfond]
1-2 Eßlöffel Apfelessig
2 Messerspitzen Chili [* Cayennepfeffer]
Salz, Pfeffer
Chilifäden, mild [*]

Zubereitung:



[*] = eigene Änderungen/Anmerkungen

Gewaschene und geputzte grüne Äpfel und gleiche Menge grüne Paprika und geschälte Gurke [und Bärlauch] mit einer Apfelwein-Fleischbrühe- Mischung (1/4 zu 3/4) pürieren und durch ein feines Sieb streichen. [Dabei kräftig drücken, damit auch genügend ‚Fruchtfleisch‘ durchkommt. Gegebenenfalls noch etwas Flüssigkeit zugeben.] Mit Apfelessig, feingehacktem Chili [mit Absicht wenig Cayennepfeffer], Salz und Pfeffer abschmecken. Die Konsistenz sollte fein-sämig sein. Eventuell mit Flüssigkeit auffüllen. Gut kühlen.

Vor dem Servieren aufmixen und mit entsprechenden Zutaten, sprich Apfel-/Gurken-/ Paprikawürfelchen [und Chilifäden] garnieren.

Anmerkung:

– Die Blüten stammen vom hier verwendeten Choi Sum.