Mein Lieblingskuchen

Seit ziemlich genau einem Jahr habe ich einen neuen Lieblingskuchen. Er ist einfach, geht schnell und ist sagenhaft lecker. Damals kamen wir gerade mit vielen Marillen im Gepäck aus der Wachau zurück und ich suchte ein schönes Rezept für einen Kuchen. Fündig wurde ich bei Katarina Seiser.

Seitdem habe ich diesen Kuchen in vielen Varianten gebacken:

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Aprikosen und Johannisbeeren
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Rhabarber
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Zwetschgen
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Reineclauden

Da das aktuelle Thema bei „Wir retten was zu retten ist“ der gute alte Blechkuchen ist, stand das Rezept für mich natürlich schon fest. Mit diesem Kuchen ist es wirklich einfach, schnell einen Blechkuchen zu backen, da braucht man nicht zu gefrorenen Kuchen aus dem Supermarkt zu greifen.

Den Teig kann man auch problemlos mit ein paar gemahlenen Haselnüssen oder Mandeln abwandeln; beim Zwetschgenkuchen war etwas Zimt im Teig.

Letzes Wochenende fand sich viel Obst im Vorrat, aber von jeder Sorte nur ein paar Früchte. Da habe ich sie eben wie bei einem Obstsalat zusammengemischt und auf den Kuchen gegeben.

ObstsalatBlechBiskuit.jpg

Obstsalat-Kuchen

Quellenangabe: http://www.esskultur.at/index.php/2012/07/10/macht-marillenkuchen/
bzw. http://wassersch.eu/corumblog/2017/08/marillenkuchen-schnell-und-lecker/
Erfasst 20.08.2018 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Obst, Rührteig, Biskuit
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

1 kg Gemischtes Obst (Aprikose, Johannisbeere, Aroniabeere, Apfel, Weinberg-Pfirsich)
200 g Butter
200 g Puderzucker
4 mittel Eier
200 g Mehl
5 g Weinstein-Backpulver (oder weniger)
1 Prise(n) Salz
1 Esslöffel Vanillezucker
1/2 Orange; die abgeriebene Schale davon

Zubereitung:

Obst waschen und trocken tupfen, dann ggf. entsteinen oder zupfen, evtl. in geeignete Stücke zerteilen.

Backofen auf ca. 175-180 °C vorheizen.

Butter nur soweit schmelzen, dass sie gerade flüssig ist. Währenddessen Mehl mit Backpulver und einer guten Prise Salz vermischen. In einer großen Rührschüssel Butter mit Puderzucker mit dem Mixstab oder Handmixer mischen. Etwa die Hälfte vom Mehl untermischen, dann die Eier einzeln unterrühren.

Vanillezucker und Orangenschale einrühren und das restliche Mehl hinzufügen.

Die recht flüssige Masse auf ein Blech mit Backpapier gleichmäßig verteilen und mit dem vorbereiteten Obst (bei halbierten Früchten mit der Schnittfläche nach oben) belegen. Im vorgeheizten Ofen ca. 40-45 Minuten backen, bis der Teig schön gebräunt ist (Stäbchenprobe). Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


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#WirRettenWasZuRettenIst

 
Die Beiträge der anderen Retter findet Ihr hier:
 
Anna Antonia – Apfel-Karamell-Kuchen
Barbaras Spielweise – Blondies mit Johannisbeeren
Bonjour Alsace – Mirabellen-Blechkuchen
Brittas Kochbuch – Sahne-Mandel-Becherkuchen
Brotwein – Schlesischer Streuselkuchen mit Quark und Hefeboden vom Blech
Cakes Cookies an more – Blechkuchen mit Zwetschgen
Das Mädel vom Land – Zitronenkräuterkuchen mit weißer Schokolade und Kokos
Fliederbaum – Obstkuchen mit Haselnussteig
genial-lecker – Pflaumenkuchen mit Quark-Guß vom Blech
Madam Rote Rübe – Apfel-Nuss-Vollkorn-Kuchen nach Bratapfel-Art vom Blech
Turbohausfrau – Apfelkuchen
Unser Meating – Cheesecake-Brownies vom Blech

Eierlikör-Marmor-Gugelhupf

Der gestrige Beitrag war nicht ganz grundlos…

Was macht man mit Resten von Eierlikör, denen man nicht mehr so ganz traut, weil Ostern ja schon zwei Wochen her ist?

Ganz einfach, man verbackt sie.

EierlikoerMarmorGugelhupf.jpg

Eierlikör-Marmor-Gugelhupf

Quellenangabe: Mein Lieblingskuchen-Rezept
Erfaßt 01.05.2017 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Eierlikör, Rührteig
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

200 g Butter
175 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
50-70 ml Eierlikör
250 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 Packung Backpulver
1/2 Teelöffel Zitronenschale; gerieben
1 Eßlöffel Kakao
1 Eßlöffel Puderzucker

Zubereitung:

Fett, Zucker und Vanille-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren.

Geriebene Zitronenschale zum Teig geben. Eierlikör unterrühren, so dass ein cremiger Teig entsteht.

Eine Gugelhupfform einfetten und die Hälfte des Teigs einfüllen. Den Kakao im restlichen Teig gleichmäßig verrühren und diesen dann ebenfalls in die Form geben. Mit einer Gabel den Teig vorsichtig mischen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C, Gas: Stufe 2) ca. 50 Minuten backen.

Nach dem Backen den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen. Dann auf ein Kuchengitter stürzen und mit gesiebtem Puderzucker bestreuen.


Yuzu-Zitronen-Kuchen

Hatte ich doch gedacht, dieser oberleckere Yuzu-Zitronen-Kuchen wäre bereits veröffentlicht? Das musste schleunigst nachgeholt werden, denn zum Einen schmeckt er wirklich genial und zum Anderen haben wir glücklicherweise keinen Schnee und wollen hier auch keinen mehr bekommen.

YuzuZitronenKuchen.jpg

Yuzu-Zitronen-Kuchen

Quellenangabe: Mein Lieblingskuchen-Rezept
Erfaßt 18.01.2017 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Zitrone, Yuzu, Rührteig
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

1 Yuzu; unbehandelt
1 Zitrone; unbehandelt
4 Eßlöffel Yuzu-Sirup
200 g Butter
175 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 Packung Backpulver
Guss:
100 g Zucker
10 g Kandierte Yuzuschale
3 Eßlöffel Yuzu-Sirup

Zubereitung:

Yuzu und Zitrone gründlich mit heißem Wasser abwaschen und dann abtrocknen. Die Schale fein reiben, aber aufpassen, daß die weiße Schicht nicht mit dabei ist! Dann die Früchte halbieren und den Saft auspressen, gerne auch mit Fruchtfleisch.

Fett, Zucker und Vanille-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren.

Geriebene Zitronen- und Yuzu-Schale und Sirup zum Teig geben. Soviel wie möglich vom Saft dazugeben; der Teig sollte aber nicht zu flüssig werden.

YuzuZitronenKuchen2.jpgEine Kastenform (30cm Länge) einfetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C, Gas: Stufe 2) ca 60 Minuten backen. Nach 10 Minuten Backzeit den Teig in der Mitte einschneiden, damit er gleichmäßig reißt.

Nach dem Backen den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen. Mit einem Holzstäbchen Löcher in den Kuchen pieksen und etwas Sirup oder restlichen Saft hineinlaufen lassen. Dann auf ein Kuchengitter stürzen.

Für den Guss den Zucker mit der kandierten Yuzuschale fein mahlen, Sirup hinzufügen und zu einer dicken Paste verrühren. Den Kuchen damit bestreichen.


Aprikosen-Mandel-Kuchen

Ende vorvorletzter Woche kam irgendwann die unten erwähnte Zeitschrift heraus. Beim Durchblättern hat mich der Aprikosenkuchen so angelacht, dass ich ihn gleich nachgebacken habe.

AprikosenMandelKuchen.jpg

Leider habe ich vergessen, den angeschnittenen Kuchen zu photographieren… er war so schnell weg … SmileyLecker.gif

Aprikosen-Mandel-Kuchen

Quellenangabe: meine Familie&ich 09/15
Erfasst 01.08.15 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Aprikose, Mandel
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Rührteig:
200 g Butter; weich
180 g Zucker
1/2 Vanilleschote; das Mark davon
1 Prise Salz
4 Eier
350 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
Belag:
750 g Aprikosen
125 g Butter
150 g Zucker
200 g Mandelstifte (hier: selbstgehackte Mandeln)
4 Eßlöffel Schlagsahne

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C (Umluft: 180°C) vorheizen. Aprikosen waschen, halbieren und entkernen.

Für den Teig die Butter mit dem Zucker, Vanille und Salz schaumig rühren. Eier nacheinander unterschlagen. Mehl mit Backpulver mischen und unterheben. Den Teig auf das mit Backpapier belegte Backblech streichen, die Aprikosen darauf verteilen und leicht eindrücken.

Den Kuchen im Ofen ca. 15 Minuten backen. In dieser Zeit für den Belag die Butter in einem Topf schmelzen und den Zucker darin auflösen. Mandelstifte und Sahne unterrühren. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit der Mandelmischung gleichmäßig bestreichen. Den Kuchen weitere 15-20 Minuten im Ofen backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Anmerkung:

Im Originalrezept hat der Teig nicht für ein ganzes Backblech gereicht – ich habe hier ca. ein Drittel mehr aufgeschrieben. Dafür habe ich aber viel weniger Aprikosen gebraucht.


Frühlingstorte mit Rhabarber und Löwenzahnwiese

Am Samstag war ich bei der lieben Yushka, um an ihrem Fondant-Kurs teilzunehmen. Eigentlich sollte die Veranstaltung schon vier Wochen früher stattfinden, aber durch die Absage einiger Teilnehmer wurde sie verschoben. Zwar kamen für den letzten Samstag eigentlich auch nicht genügend Teilnehmer zusammen, aber netterweise wollte Yushka nicht länger warten. So waren wir am Samstag ingesamt zu dritt und hatten einen vergnüglichen und sehr lehrreichen Nachmittag. Zugegebenermaßen hatte ich angenommen, daß wir uns mehr mit der Verzierung von Torten beschäftigen, aber Yushka hat uns die notwendigen und wichtigen Schritte für eine ordentliche(!) Torte beigebracht. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich bin immer noch stolz wie Bolle über meine kleine Löwenzahn-Torte.

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Am frühen Morgen hatte ich meinen Kuchen gebacken, der dann verziert werden sollte. Ich habe meinen Standard-Rührkuchenteig verwenden und noch frühlingshaften Rhabarber reingeschnippelt. Das waren dann schon mal die ersten zwei Fehler: Der Kuchen sollte vollständig ausgekühlt sein und eigentlich kein Obst enthalten, was an der Kuchenoberfläche erscheint. Tja!

FruehlingstorteMitRhabarber1.jpg

Nach einer gemütlichen Fahrt in den Kraichgau kam ich dann bei Yushka an und wurde auf’s Herzlichste begrüßt. Sie hatte schon alles bereitgelegt, was das Tortenbäckerherz sich wünschen konnte.

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Als dann auch die zweite Teilnehmerin eintraf, ging es auch gleich los. Nach einer kurzen Einführung sollten wir erst einmal unsere Torte-Dekoration entwerfen, denn eine vernünftige Planung ist wichtig! (Auch wenn man sie nachher wieder über den Haufen wirft! SmileyGrinsStatic.gif)

Hier ist der ordentlich begradigte Kuchen bereits mit der Buttercreme überzogen und darf sich ein Weilchen im Kühlschrank ausruhen. Das haben wir auch getan, einen Rundgang durch den schönen Garten gemacht und uns an leckerer Donauwelle und Kaffee gestärkt.

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Danach ging es gleich weiter. Ich wollte natürlich wieder eine Extrawurst und keine weiße Torte, sondern eine frühlingswiesenhaft hellgrüne. Dann durfte ich mein Fondant erst einmal einfärben.

Hier ist die Hauptarbeit bereits getan und der überzogene Kuchen sitzt auf dem ebenfalls mit Fondant bedeckten Cakeboard (ich wußte vorher gar nicht, was das ist und daß man so etwas überhaupt braucht).

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Danach ging es ans Verzieren. Der Löwenzahn und die weißen Blütchen standen von vornherein fest, die mußten sein. Eigentlich wollte ich den unteren Rand noch mit kleinen Kügelchen verzieren, aber das hätte viel zu lange gedauert. Auch so hat es schon länger gedauert als geplant.

Fertig!
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Am späten Abend fuhr ich dann – ganz vorsichtig, damit dem guten Stück ja nichts passiert – glücklich und zufrieden wieder nach Hause.

Wir haben übrigens den Kuchen erst am Sonntag Nachmittag auf der sonnigen Terrasse angeschnitten.

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Liebe Yushka, noch einmal vielen lieben Dank!

Und da ohne Dich diese Torte gar nicht zustande gekommen wäre, darf sie auch am Calender of Cakes-Event im April teilnehmen.

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Frühlingstorte mit Rhabarber

Quellenangabe: Mein Lieblingskuchen-Rezept
Erfaßt 20.04.2015 von Sus
Kategorien: Backen, Torte, Rhabarber, Rührteig, Fondant, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Torte mit 20 cm Durchmesser

Zutaten:

3 dicke Stangen Rhabarber
200 g Butter
150 g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 Packung Backpulver
Amerikanische Buttercreme
250 g Puderzucker
250 g Butter, weich
1 Vanilleschote
Dekoration
750 g Fondant-Masse in Weiß
50 g Fondant-Masse in Gelb
Grüne Lebensmittelfarbe (Gel)

Zubereitung:

Rhabarber schälen und in schmale Scheiben schneiden. In einem Sieb mit etwas Zucker bestreuen und abtropfen lassen.

Fett, Zucker und Vanille-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren. Rhabarberscheiben gleichmäßig unterrühren.

Eine Springform von 20cm Durchmesser einfetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C, Gas: Stufe 2) ca 50 Minuten backen.
Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen. Richtig auskühlen lassen!

Buttercreme vorbereiten, in dem die weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Mark der Vanilleschote so lange mit dem Handrührgerät verquirlt wird, bis die Masse richtig weiß wird. Das kann gut 10-15 Minuten dauern.

Anmerkung:

– Den Vanillezucker im Teig habe ich weggelassen, um die Vanille in der Buttercreme zu betonen.

So, jetzt kommen meine Notizen für die Verwandlung eines Kuchens in eine Torte:

  • Der Kuchen sollte wirklich ausgekühlt sein.
  • Mein Kuchen war mit 5 cm Höhe etwas zu niedrig für eine „ordentliche“ Torte.
  • Frucht im Kuchen ist nicht so günstig, da hält die Buttercreme nicht so gut.
  • Fondant (weiß) für das Cakeboard kneten, dünn ausrollen (Arbeitsplatte mit Puderzucker bestreuen) und auflegen, am Rand des Cakeboards vorsichtig abschneiden.
  • Rand des Cakeboards mit Bändchen verzieren.
  • Kühl stellen.
  • Kuchen-Oberfläche begradigen (gerade, nicht schief!) (und keine Maulwurfshügel! SmileyGrin.gif (Notfalls den Kuchen auf den Kopf legen.)
  • Buttercreme herstellen.
  • Pappkarton mit dem Durchmesser des Kuchen ausschneiden, auf eine drehbare Unterlage (Torten- oder Käseplatte) legen und den Kuchen daraufsetzen.
  • Kuchen mit einer dünnen Schicht Buttercreme bestreichen („Crumb Coat“).
  • Kalt stellen.
  • Kuchen mit einer etwas dickeren Schicht Buttercreme bestreichen. Mit z.B. Palettenmesser glatt(!) streichen. Oben, an der Seite, wieder oben, wieder an der Seite. Lieber mehr auftragen, denn beim Glattziehen wird wieder Creme abgetragen. Löcher ausstopfen, wieder glattstreichen. Wenn oben an der Kante etwas übersteht, kann man es nach der Kühlung vorsichtig abschneiden.
  • Kalt stellen.
  • Verschmierten Rand um den Kuchen säubern (damit läßt sich das überschüssige Fondant wiederverwenden).
  • Fondant mit grüner Lebensmittelfarbe verkneten (Achtung: Farbe dunkelt nach).
  • Fondant auf 3-5 mm ausrollen (Durchmesser des Kuchen plus 2x die Höhe) (je dicker das Fondant, desto einfacher ist es) (Puderzucker nicht vergessen!).
  • Vorsichtig auf den Kuchen legen. Achtung bei langen Fingernägeln!
  • Die Oberseite des Fondants von innen nach außen vorsichtig glatt streichen (Mit der Hand oder einem Glattstreicher. Luftblasen durch Anheben der Schürze entweichen lassen.
  • Mit der glatten, senkrechten Hand – auf der Hinterseite des Kuchens beginnend – das Fondant herunterstreichen, dabei mit der anderen Hand am Rand etwas anheben. Kuchen ein Stück drehen und wiederholen. Auf Luftblasen an der Oberfläche achten, diese noch entweichen lassen.
  • Überstehenden Fondant ca. 1 mm vom Kuchen entfernt abschneiden, dann den Rest unter den Kuchen vorsichtig schubsen. Glattstreichen!
  • Je wärmer die Buttercreme, desto leichter verformt sie sich am oberen Kuchenrand. Diesen Rand kann man mit zwei rechtwinklig aneinander gelegten Glattstreichern wieder etwas kantiger bekommen.
  • Den Kuchen vorsichtig an einer Seite anheben, darunter fassen und ihn mit beiden Händen hochheben und dann vorsichtig mittig auf das überzogene Cakeboard fallen lassen.
  • Für die Dekoration Fondant weichkneten, auf Puderzucker ausrollen und mit den Blütenförmchen ausstechen. Die einzelnen Teile lassen sich mit wenig(!) Wasser und einem Pinsel aneinanderkleben. Für schwierigere Sachen gibt es Spezial-„Kleber“.
  • Zeit einplanen und ruhig arbeiten.

Bei Nachbars …

… fallen die Äpfel vom Baum, schneller als sie gegessen werden können. Da haben wir auch welche abbekommen und gleich was damit gebacken:

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Apfel-Nuß-Kuchen-Muffins

Quellenangabe: Von der Rückseite einer Mehlpackung
Erfaßt 17.08.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Rührteig, Apfel, Mandeln, Muffin
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten:

350 g Mehl
250 g Weiche Butter
1 Packung Vanillezucker (oder das persönliche Äquivalent)
1/2 Packung Backpulver
100 g Weißer Zucker
100 g Rohrzucker
4 Eier
200 g Sahne
4 große Äpfel
100 g Mandeln; grob gehackt
4-5 Eßlöffel Mandelsplitter

Zubereitung:

Weiche Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Sahne unterrühren. Mehl, Backpulver und gehackte Mandeln unterrühren. Äpfel schälen, kerngehäuse entfernen, grob würfeln und gleich unter den Teig mischen, damit die Apfelstücke nicht braun anlaufen.

Masse in gefettete Muffinformen geben und mit den Mandelsplittern bestreuen. Bei (vorgeheizten) 180-200°C ca. 30 Minuten backen.

Anmerkung:

– Das ursprüngliche Rezept sah eine Springform von 26 cm Durchmesser vor. Dann erhöht sich die Backzeit auf ca. 60-70 Minuten.

– In diesem Fall (wie meistens) war das persönliche Äquivalent des Vanillinzuckers die Verwendung von 100 g mit verbrauchten Vanillestangen aromatisierten Zuckers.


Zwischendurch…

… hatte ich auch mal wieder einen Kuchen gebacken. Wie nicht anders zu erwarten, wurde es ein Maulbeerkuchen. Außerdem habe ich Kokosraspel dazu verwendet. (Im Original sind stattdessen Heidelbeeren und Mandeln vorgesehen.) Das Karamell war übrigens sehr lecker, besonders der Teil, der es irgendwie nicht in den Kuchen geschafft hat…

Fazit: Saftig, lecker! SmileyLecker.gif

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Maulbeerkuchen mit Karamell

Quellenangabe: Meine Familie&ich 07/2014
Erfaßt 07.06.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Rührteig, Maulbeere
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

Karamell:
50 g Zucker
1 Teelöffel Orangenschale
1 Prise Natron
Kuchen:
150 g Zucker
150 g Butter; weich
5 Eier
400 g Mehl
100 g Kokosraspel
1/2 Packung Backpulver
200 ml Buttermilch
500 g Maulbeeren

Zubereitung:

Für das Karamell den Zucker in einem Topf hellbraun schmelzen. Orangenschale und Natron dazugeben. Mit einem Löffel verrühren und aufschäumen lassen. Masse auf ein Stück Backpapier gießen und auskühlen lassen.

Den Backofen auf 180° C vorheizen. Butter mit Zucker schaumig rühren. Eier einzeln unterrühren, Mehl, Backpulver und Kokosraspel verrühren und abwechselnd mit der Buttermilch unter die Buttermasse rühren. Maulbeeren waschen, verlesen und trocken tupfen. Orangenkaramell in grobe Stücke brechen und mit den Heidelbeeren vorsichtig unter den Teig heben.

Teig in die gebutterte Kastenform geben und im Ofen auf der untersten Schiene 60-70 Minuten backen. Kuchen auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen. Mit Puderzucker bestäuben. (Hab ich vergessen.)


Die Brombeeren sind reif!

Sowohl die Brombeeren in unserem Garten als auch die wilden Brombeeren am Waldrand überschlagen sich gerade mit der Produktion von Früchten. Was liegt näher, als sie neben dem direkten Naschen vom Strauch auch in einem Kuchen zu verarbeiten? Ein reiner Obstkuchen sollte es nicht sein, der wäre bei dieser Hitze zu schnell schlecht geworden. Da bot sich dieser Gugelhupf doch direkt an. Im Original werden statt der Kokosraspel (und -sirup) gemahlene Mandeln verwendet. Die Kokosraspel machen den Kuchen aber supersaftig! SmileyLecker.gif

BrombeerKokosGugelhupf.jpg

Brombeer-Kokos-Gugelhupf

Quellenangabe: Zettelsammlung
Erfaßt 04.08.2013 von Sus
Kategorien: Kuchen, Rührteig, Brombeere, Kokos, Zitrone
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

200 g Butter, weich
175 g Zucker
1 Eßlöffel Vanillezucker (oder Äquivalent)
1 Prise Salz
4 Ei(er), ganz
300 g Mehl
200 g Kokosraspel
2 Eßlöffel Kokossirup
1 Packung Backpulver
1 Zitrone, unbehandelt; Schale und Saft
150 ml Buttermilch
150 g Brombeeren
Fett, für die Form
Mehl, für die Form
Für die Glasur:
Puderzucker
1/2 Zitrone, Saft davon
1 Eßlöffel Kokossirup

Zubereitung:

Die Brombeeren waschen und trocken tupfen. Kokosraspel mit dem Kokossirup und etwas Buttermilch einweichen. Zitronenschale abreiben und den Saft auspressen.

Weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Eier nacheinander einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Zitronenschale mischen. Abwechselnd mit der Buttermilch und der Hälfte des Zitronensafts zur Butter-Mischung geben und zu einem glatten Teil verrühren. Kokosraspel untermischen. Brombeeren vorsichtig unter den Teig heben. Teig in eine gefettete, mit Mehl bestäubte Gugelhupfform füllen. Bei 180°C Ober-/ Unterhitze im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 1 Stunde goldbraun backen (Stäbchenprobe). Kuchen noch weitere 5-10 Min. im ausgeschalteten Backofen stehen lassen. Aus der Form stürzen und fast erkaltet mit Zitronen-Kokossirup-Puderzuckerglasur überziehen.


Erdbeer-Rhabarber-Kuchen Surprise

Endlich hat es mal wieder geklappt, daß ich Samstags Zeit hatte, einen Kuchen zu backen.

Nur, was für einen? Es war noch der letzte Rhabarber da, Erdbeeren allerdings auch. Auf Hefe-Streuselkuchen hatte ich keine Lust. Ein Kastenkuchen wäre nicht schlecht. Aber mitgebackene Erdbeeren finde ich auch nicht so das Wahre.

Dies waren so meine Gedankengänge. Heraus kam dabei das da:

ErdbeerRhabarberKuchenGanz.jpg

Ja, aber, wo ist denn der Rhabarber?

Da ist er: im Teig versteckt.

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Ich muß sagen, der Kuchen ist echt lecker! Den gibt’s garantiert wieder, nächstes Jahr! SmileyLecker.gif

Erdbeer-Rhabarber-Kuchen Surprise

Quellenangabe: Erfaßt 29.06.2013 von Sus
Kategorien: Kuchen, Erdbeere, Rhabarber, Backen, Rührteig
Mengenangaben für: 1 /2 Backblech

Zutaten:

700 g Rhabarber
500 g Erdbeeren
200 g Butter
175 g Zucker
1 Packung Vanillinzucker (oder Äquivalent)
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Dinkelmehl
50 g Speisestärke
1/2 Packung Backpulver
1 Packung Tortenguß, klar

Zubereitung:

Rhabarber schälen und in schmale, kurze Stücke schneiden. Mit Zucker bestreuen und etwas ziehen lassen.

Backofen auf 200 °C vorheizen. Backblech (mit gefaltetem Alustreifen halbiert) oder entsprechende Form mit Backpapier auslegen.

Fett, Zucker und Vanillin-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren.

Rhabarberstücke vorsichtig unterheben und den Teig auf dem Blech/in der Form gleichmäßig verteilen. Im Backofen ca. 25 Minuten backen lassen.

Vorsichtig mit dem Backpapier aus der Form nehmen und abkühlen lassen. Ebenfalls vorsichtig das Backpapier entfernen.

Erdbeeren waschen und putzen, dann halbieren. Die Stücke dicht and dicht („Bloß kaan Stationekuche!“ Zitat meiner Großmutter) auf den Kuchen legen. Mit Tortenguß gleichmäßig überziehen und bis zum Servieren kalt stellen. Wenn der Kuchen gleich aufgegessen wird, kann man auf den Tortenguß verzichten und ein paar Sahnetupfen verteilen.

(*) Ich hatte eine Auflaufform von ca. 35×25 cm

 


 

Und weil er so lecker war, darf der Erdbeer-Rhabarber-Kuchen auch beim Garten-Koch-Event „Erdbeere“ teilnehmen.

Garten-Koch-Event Juni 2013: Erdbeere [30.06.2013]


Empfehlenswert…

Nachdem ich kurzfristig letzte Woche Shermin und ihre Freundin Nelly kennenlernen durfte, musste ich natürlich gleich den Rotweinkuchen nachbacken, mit dem ich schon seit seiner Vorstellung vor ca. drei Wochen geliebäugelt hatte.

Ich habe nur zwei Änderungen vorgenommen: Es kam noch etwas frisch gemahlener Piment in den Teig und ich habe den Kuchen nach dem Tränken noch mit Schokoladenglasur bestrichen.

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Schokoladiger Rotweinkuchen

Quellenangabe: Shermins magischer Kessel
Nachgebacken 27.10.2012 von Sus
Kategorien: Kuchen, Rührteig, Schokolade, Wein
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

250 g Weiche Butter
250 g Mehl
250 g Zucker
250 ml (trockenen) Rotwein
150 g Zartbitterschokolade
4 Eier
1/2 Teelöffel Gemahlene Vanilleschote oder Mark einer Vanilleschote
1 Packung Backpulver
1 Eßlöffel Echter Kakao
1 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Piment
1 Eßlöffel Orangenschale; frisch gerieben
Rotweinglasur zum Tränken:
3 Eßlöffel Puderzucker
5 Eßlöffel Rotwein
Glasur:
Dunkle Kuvertüre

Zubereitung:

RotweinkuchenMitSchokolade2.jpgDie Butter in eine große Backschüssel geben, schaumig schlagen und dann Eier und Zucker hinzugeben und zu einer cremigen Masse verarbeiten.

Zimt, Piment, Vanillezucker, Orangenschale und Kakao dazu geben und verrühren.

Das mit Backpulver vermischte Mehl und den Rotwein abwechselnd in den Teig geben und mit dem Rührgerät einarbeiten.

Die grob gehackte Schokolade unter den fertigen Teig heben.

Die Backform (zum Beispiel Gugelhupf- oder eine Springform mit Kranzeinsatz) mit Butter oder Margarine ausfetten, ausmehlen und den Teig vorsichtig in die Form füllen. Darauf achten, daß die Schokoladenstücke gleichmäßig verteilt sind.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Umluft) bei 180 °C auf der mittleren Schiene für circa 50 Minuten backen.

Will man den Rotweinkuchen tränken, muss der Kuchen nach etwas Abkühlzeit noch warm aus der Form gelöst und gestürzt werden.

Die dünnflüssig angerührte Glasur nun entweder mit einem breiten Backpinsel auftragen oder mit einem Eßlöffel über den warmen Kuchen geben. Der gesüßte Rotwein zieht so ins Innere ein, was dem Rotweinkuchen mehr Feuchtigkeit und ein unvergleichliches Aroma schenkt.

Alternativ zur eingesunkenen Glasur kann man den Kuchen auch erst nach dem Erkalten aus der Form lösen und ihn erst dann komplett mit einer dicker angerührten Rotweinglasur überziehen.

Anmerkung:

Ich habe den fertig gebackenen Kuchen mit der Rotwein-Zucker-Mischung getränkt und dann mit dunkler Kuvertüre überzogen.

Schmeckt noch lauwarm schon supergut, ist aber nach 1-2 Tagen fast noch besser.