Eierlikör-Marmor-Gugelhupf

Der gestrige Beitrag war nicht ganz grundlos…

Was macht man mit Resten von Eierlikör, denen man nicht mehr so ganz traut, weil Ostern ja schon zwei Wochen her ist?

Ganz einfach, man verbackt sie.

EierlikoerMarmorGugelhupf.jpg

Eierlikör-Marmor-Gugelhupf

Quellenangabe: Mein Lieblingskuchen-Rezept
Erfaßt 01.05.2017 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Eierlikör, Rührteig
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

200 g Butter
175 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
50-70 ml Eierlikör
250 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 Packung Backpulver
1/2 Teelöffel Zitronenschale; gerieben
1 Eßlöffel Kakao
1 Eßlöffel Puderzucker

Zubereitung:

Fett, Zucker und Vanille-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren.

Geriebene Zitronenschale zum Teig geben. Eierlikör unterrühren, so dass ein cremiger Teig entsteht.

Eine Gugelhupfform einfetten und die Hälfte des Teigs einfüllen. Den Kakao im restlichen Teig gleichmäßig verrühren und diesen dann ebenfalls in die Form geben. Mit einer Gabel den Teig vorsichtig mischen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C, Gas: Stufe 2) ca. 50 Minuten backen.

Nach dem Backen den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen. Dann auf ein Kuchengitter stürzen und mit gesiebtem Puderzucker bestreuen.


Yuzu-Zitronen-Kuchen

Hatte ich doch gedacht, dieser oberleckere Yuzu-Zitronen-Kuchen wäre bereits veröffentlicht? Das musste schleunigst nachgeholt werden, denn zum Einen schmeckt er wirklich genial und zum Anderen haben wir glücklicherweise keinen Schnee und wollen hier auch keinen mehr bekommen.

YuzuZitronenKuchen.jpg

Yuzu-Zitronen-Kuchen

Quellenangabe: Mein Lieblingskuchen-Rezept
Erfaßt 18.01.2017 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Zitrone, Yuzu, Rührteig
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

1 Yuzu; unbehandelt
1 Zitrone; unbehandelt
4 Eßlöffel Yuzu-Sirup
200 g Butter
175 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 Packung Backpulver
Guss:
100 g Zucker
10 g Kandierte Yuzuschale
3 Eßlöffel Yuzu-Sirup

Zubereitung:

Yuzu und Zitrone gründlich mit heißem Wasser abwaschen und dann abtrocknen. Die Schale fein reiben, aber aufpassen, daß die weiße Schicht nicht mit dabei ist! Dann die Früchte halbieren und den Saft auspressen, gerne auch mit Fruchtfleisch.

Fett, Zucker und Vanille-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren.

Geriebene Zitronen- und Yuzu-Schale und Sirup zum Teig geben. Soviel wie möglich vom Saft dazugeben; der Teig sollte aber nicht zu flüssig werden.

YuzuZitronenKuchen2.jpgEine Kastenform (30cm Länge) einfetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C, Gas: Stufe 2) ca 60 Minuten backen. Nach 10 Minuten Backzeit den Teig in der Mitte einschneiden, damit er gleichmäßig reißt.

Nach dem Backen den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen. Mit einem Holzstäbchen Löcher in den Kuchen pieksen und etwas Sirup oder restlichen Saft hineinlaufen lassen. Dann auf ein Kuchengitter stürzen.

Für den Guss den Zucker mit der kandierten Yuzuschale fein mahlen, Sirup hinzufügen und zu einer dicken Paste verrühren. Den Kuchen damit bestreichen.


Aprikosen-Mandel-Kuchen

Ende vorvorletzter Woche kam irgendwann die unten erwähnte Zeitschrift heraus. Beim Durchblättern hat mich der Aprikosenkuchen so angelacht, dass ich ihn gleich nachgebacken habe.

AprikosenMandelKuchen.jpg

Leider habe ich vergessen, den angeschnittenen Kuchen zu photographieren… er war so schnell weg … SmileyLecker.gif

Aprikosen-Mandel-Kuchen

Quellenangabe: meine Familie&ich 09/15
Erfasst 01.08.15 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Aprikose, Mandel
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Rührteig:
200 g Butter; weich
180 g Zucker
1/2 Vanilleschote; das Mark davon
1 Prise Salz
4 Eier
350 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
Belag:
750 g Aprikosen
125 g Butter
150 g Zucker
200 g Mandelstifte (hier: selbstgehackte Mandeln)
4 Eßlöffel Schlagsahne

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C (Umluft: 180°C) vorheizen. Aprikosen waschen, halbieren und entkernen.

Für den Teig die Butter mit dem Zucker, Vanille und Salz schaumig rühren. Eier nacheinander unterschlagen. Mehl mit Backpulver mischen und unterheben. Den Teig auf das mit Backpapier belegte Backblech streichen, die Aprikosen darauf verteilen und leicht eindrücken.

Den Kuchen im Ofen ca. 15 Minuten backen. In dieser Zeit für den Belag die Butter in einem Topf schmelzen und den Zucker darin auflösen. Mandelstifte und Sahne unterrühren. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit der Mandelmischung gleichmäßig bestreichen. Den Kuchen weitere 15-20 Minuten im Ofen backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Anmerkung:

Im Originalrezept hat der Teig nicht für ein ganzes Backblech gereicht – ich habe hier ca. ein Drittel mehr aufgeschrieben. Dafür habe ich aber viel weniger Aprikosen gebraucht.


Frühlingstorte mit Rhabarber und Löwenzahnwiese

Am Samstag war ich bei der lieben Yushka, um an ihrem Fondant-Kurs teilzunehmen. Eigentlich sollte die Veranstaltung schon vier Wochen früher stattfinden, aber durch die Absage einiger Teilnehmer wurde sie verschoben. Zwar kamen für den letzten Samstag eigentlich auch nicht genügend Teilnehmer zusammen, aber netterweise wollte Yushka nicht länger warten. So waren wir am Samstag ingesamt zu dritt und hatten einen vergnüglichen und sehr lehrreichen Nachmittag. Zugegebenermaßen hatte ich angenommen, daß wir uns mehr mit der Verzierung von Torten beschäftigen, aber Yushka hat uns die notwendigen und wichtigen Schritte für eine ordentliche(!) Torte beigebracht. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich bin immer noch stolz wie Bolle über meine kleine Löwenzahn-Torte.

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Am frühen Morgen hatte ich meinen Kuchen gebacken, der dann verziert werden sollte. Ich habe meinen Standard-Rührkuchenteig verwenden und noch frühlingshaften Rhabarber reingeschnippelt. Das waren dann schon mal die ersten zwei Fehler: Der Kuchen sollte vollständig ausgekühlt sein und eigentlich kein Obst enthalten, was an der Kuchenoberfläche erscheint. Tja!

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Nach einer gemütlichen Fahrt in den Kraichgau kam ich dann bei Yushka an und wurde auf’s Herzlichste begrüßt. Sie hatte schon alles bereitgelegt, was das Tortenbäckerherz sich wünschen konnte.

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Als dann auch die zweite Teilnehmerin eintraf, ging es auch gleich los. Nach einer kurzen Einführung sollten wir erst einmal unsere Torte-Dekoration entwerfen, denn eine vernünftige Planung ist wichtig! (Auch wenn man sie nachher wieder über den Haufen wirft! SmileyGrinsStatic.gif)

Hier ist der ordentlich begradigte Kuchen bereits mit der Buttercreme überzogen und darf sich ein Weilchen im Kühlschrank ausruhen. Das haben wir auch getan, einen Rundgang durch den schönen Garten gemacht und uns an leckerer Donauwelle und Kaffee gestärkt.

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Danach ging es gleich weiter. Ich wollte natürlich wieder eine Extrawurst und keine weiße Torte, sondern eine frühlingswiesenhaft hellgrüne. Dann durfte ich mein Fondant erst einmal einfärben.

Hier ist die Hauptarbeit bereits getan und der überzogene Kuchen sitzt auf dem ebenfalls mit Fondant bedeckten Cakeboard (ich wußte vorher gar nicht, was das ist und daß man so etwas überhaupt braucht).

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Danach ging es ans Verzieren. Der Löwenzahn und die weißen Blütchen standen von vornherein fest, die mußten sein. Eigentlich wollte ich den unteren Rand noch mit kleinen Kügelchen verzieren, aber das hätte viel zu lange gedauert. Auch so hat es schon länger gedauert als geplant.

Fertig!
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Am späten Abend fuhr ich dann – ganz vorsichtig, damit dem guten Stück ja nichts passiert – glücklich und zufrieden wieder nach Hause.

Wir haben übrigens den Kuchen erst am Sonntag Nachmittag auf der sonnigen Terrasse angeschnitten.

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Liebe Yushka, noch einmal vielen lieben Dank!

Und da ohne Dich diese Torte gar nicht zustande gekommen wäre, darf sie auch am Calender of Cakes-Event im April teilnehmen.

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Frühlingstorte mit Rhabarber

Quellenangabe: Mein Lieblingskuchen-Rezept
Erfaßt 20.04.2015 von Sus
Kategorien: Backen, Torte, Rhabarber, Rührteig, Fondant, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Torte mit 20 cm Durchmesser

Zutaten:

3 dicke Stangen Rhabarber
200 g Butter
150 g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 Packung Backpulver
Amerikanische Buttercreme
250 g Puderzucker
250 g Butter, weich
1 Vanilleschote
Dekoration
750 g Fondant-Masse in Weiß
50 g Fondant-Masse in Gelb
Grüne Lebensmittelfarbe (Gel)

Zubereitung:

Rhabarber schälen und in schmale Scheiben schneiden. In einem Sieb mit etwas Zucker bestreuen und abtropfen lassen.

Fett, Zucker und Vanille-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren. Rhabarberscheiben gleichmäßig unterrühren.

Eine Springform von 20cm Durchmesser einfetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C, Gas: Stufe 2) ca 50 Minuten backen.
Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen. Richtig auskühlen lassen!

Buttercreme vorbereiten, in dem die weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Mark der Vanilleschote so lange mit dem Handrührgerät verquirlt wird, bis die Masse richtig weiß wird. Das kann gut 10-15 Minuten dauern.

Anmerkung:

– Den Vanillezucker im Teig habe ich weggelassen, um die Vanille in der Buttercreme zu betonen.

So, jetzt kommen meine Notizen für die Verwandlung eines Kuchens in eine Torte:

  • Der Kuchen sollte wirklich ausgekühlt sein.
  • Mein Kuchen war mit 5 cm Höhe etwas zu niedrig für eine „ordentliche“ Torte.
  • Frucht im Kuchen ist nicht so günstig, da hält die Buttercreme nicht so gut.
  • Fondant (weiß) für das Cakeboard kneten, dünn ausrollen (Arbeitsplatte mit Puderzucker bestreuen) und auflegen, am Rand des Cakeboards vorsichtig abschneiden.
  • Rand des Cakeboards mit Bändchen verzieren.
  • Kühl stellen.
  • Kuchen-Oberfläche begradigen (gerade, nicht schief!) (und keine Maulwurfshügel! SmileyGrin.gif (Notfalls den Kuchen auf den Kopf legen.)
  • Buttercreme herstellen.
  • Pappkarton mit dem Durchmesser des Kuchen ausschneiden, auf eine drehbare Unterlage (Torten- oder Käseplatte) legen und den Kuchen daraufsetzen.
  • Kuchen mit einer dünnen Schicht Buttercreme bestreichen („Crumb Coat“).
  • Kalt stellen.
  • Kuchen mit einer etwas dickeren Schicht Buttercreme bestreichen. Mit z.B. Palettenmesser glatt(!) streichen. Oben, an der Seite, wieder oben, wieder an der Seite. Lieber mehr auftragen, denn beim Glattziehen wird wieder Creme abgetragen. Löcher ausstopfen, wieder glattstreichen. Wenn oben an der Kante etwas übersteht, kann man es nach der Kühlung vorsichtig abschneiden.
  • Kalt stellen.
  • Verschmierten Rand um den Kuchen säubern (damit läßt sich das überschüssige Fondant wiederverwenden).
  • Fondant mit grüner Lebensmittelfarbe verkneten (Achtung: Farbe dunkelt nach).
  • Fondant auf 3-5 mm ausrollen (Durchmesser des Kuchen plus 2x die Höhe) (je dicker das Fondant, desto einfacher ist es) (Puderzucker nicht vergessen!).
  • Vorsichtig auf den Kuchen legen. Achtung bei langen Fingernägeln!
  • Die Oberseite des Fondants von innen nach außen vorsichtig glatt streichen (Mit der Hand oder einem Glattstreicher. Luftblasen durch Anheben der Schürze entweichen lassen.
  • Mit der glatten, senkrechten Hand – auf der Hinterseite des Kuchens beginnend – das Fondant herunterstreichen, dabei mit der anderen Hand am Rand etwas anheben. Kuchen ein Stück drehen und wiederholen. Auf Luftblasen an der Oberfläche achten, diese noch entweichen lassen.
  • Überstehenden Fondant ca. 1 mm vom Kuchen entfernt abschneiden, dann den Rest unter den Kuchen vorsichtig schubsen. Glattstreichen!
  • Je wärmer die Buttercreme, desto leichter verformt sie sich am oberen Kuchenrand. Diesen Rand kann man mit zwei rechtwinklig aneinander gelegten Glattstreichern wieder etwas kantiger bekommen.
  • Den Kuchen vorsichtig an einer Seite anheben, darunter fassen und ihn mit beiden Händen hochheben und dann vorsichtig mittig auf das überzogene Cakeboard fallen lassen.
  • Für die Dekoration Fondant weichkneten, auf Puderzucker ausrollen und mit den Blütenförmchen ausstechen. Die einzelnen Teile lassen sich mit wenig(!) Wasser und einem Pinsel aneinanderkleben. Für schwierigere Sachen gibt es Spezial-„Kleber“.
  • Zeit einplanen und ruhig arbeiten.

Empfehlenswert…

Nachdem ich kurzfristig letzte Woche Shermin und ihre Freundin Nelly kennenlernen durfte, musste ich natürlich gleich den Rotweinkuchen nachbacken, mit dem ich schon seit seiner Vorstellung vor ca. drei Wochen geliebäugelt hatte.

Ich habe nur zwei Änderungen vorgenommen: Es kam noch etwas frisch gemahlener Piment in den Teig und ich habe den Kuchen nach dem Tränken noch mit Schokoladenglasur bestrichen.

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Schokoladiger Rotweinkuchen

Quellenangabe: Shermins magischer Kessel
Nachgebacken 27.10.2012 von Sus
Kategorien: Kuchen, Rührteig, Schokolade, Wein
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

250 g Weiche Butter
250 g Mehl
250 g Zucker
250 ml (trockenen) Rotwein
150 g Zartbitterschokolade
4 Eier
1/2 Teelöffel Gemahlene Vanilleschote oder Mark einer Vanilleschote
1 Packung Backpulver
1 Eßlöffel Echter Kakao
1 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Piment
1 Eßlöffel Orangenschale; frisch gerieben
Rotweinglasur zum Tränken:
3 Eßlöffel Puderzucker
5 Eßlöffel Rotwein
Glasur:
Dunkle Kuvertüre

Zubereitung:

RotweinkuchenMitSchokolade2.jpgDie Butter in eine große Backschüssel geben, schaumig schlagen und dann Eier und Zucker hinzugeben und zu einer cremigen Masse verarbeiten.

Zimt, Piment, Vanillezucker, Orangenschale und Kakao dazu geben und verrühren.

Das mit Backpulver vermischte Mehl und den Rotwein abwechselnd in den Teig geben und mit dem Rührgerät einarbeiten.

Die grob gehackte Schokolade unter den fertigen Teig heben.

Die Backform (zum Beispiel Gugelhupf- oder eine Springform mit Kranzeinsatz) mit Butter oder Margarine ausfetten, ausmehlen und den Teig vorsichtig in die Form füllen. Darauf achten, daß die Schokoladenstücke gleichmäßig verteilt sind.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (Umluft) bei 180 °C auf der mittleren Schiene für circa 50 Minuten backen.

Will man den Rotweinkuchen tränken, muss der Kuchen nach etwas Abkühlzeit noch warm aus der Form gelöst und gestürzt werden.

Die dünnflüssig angerührte Glasur nun entweder mit einem breiten Backpinsel auftragen oder mit einem Eßlöffel über den warmen Kuchen geben. Der gesüßte Rotwein zieht so ins Innere ein, was dem Rotweinkuchen mehr Feuchtigkeit und ein unvergleichliches Aroma schenkt.

Alternativ zur eingesunkenen Glasur kann man den Kuchen auch erst nach dem Erkalten aus der Form lösen und ihn erst dann komplett mit einer dicker angerührten Rotweinglasur überziehen.

Anmerkung:

Ich habe den fertig gebackenen Kuchen mit der Rotwein-Zucker-Mischung getränkt und dann mit dunkler Kuvertüre überzogen.

Schmeckt noch lauwarm schon supergut, ist aber nach 1-2 Tagen fast noch besser.


Spontan …

Am Wochenende wollte ich vom Liebsten wissen, auf welchen Kuchen er denn Lust hätte. Antwort wie aus der Pistole geschossen: „Gewürzkuchen!“ Ja, warum nicht? Aus diversen Rezepten habe ich dann das folgende zusammengebastelt:

Marmorierter Gewürzkuchen


GewuerzMarmorKuchen.jpg

Quellenangabe: 21.11.09 von Sus
Kategorien: Kuchen, Rührteig, Gewürz, Quitte
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

Dunkler Teig:
100 g Zuckerrübensirup
60 g Butter
60 g Brauner Zucker
2 Eier
180 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
4 Pimentkörner
4 Kardamomkapseln; ohne Schale
1 Teelöffel Zimt; gemahlen
3 Nelken
1 Teelöffel Ingwer; gefroren gerieben
 
Heller Teig:
80 g Butter
70 g Zucker
2 Eßlöffel Milch
2 Eier
200 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Orange; geriebene Schale davon
1/2 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Vanillezucker
1 kleine Quitte
 
Glasur:
4 Eßlöffel Quittengelee

Zubereitung:


Dunkler Teig:
Sirup, Butter, Zucker und Eier cremig rühren. Gewürze im Mörser fein mahlen, mit Mehl und Backpulver mischen und unter die Mischung rühren. Den Teig in die gefettete Kastenform füllen.

Heller Teig:
Butter, Zucker und Eier cremig rühren. Milch hinzugeben. Mehl, Backpulver und Gewürze mischen und unter die Mischung rühren. Quitte schälen, in kleine Stückchen schneiden und im Teig verteilen.

Den hellen Teig auf den dunklen Teig füllen und mit dem Löffel vorsichtig vermischen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Ober-/Unterhitze) ca. 50-60 Minuten backen. Den noch heißen Kuchen mit Quittengelee bestreichen.

Anmerkung:

– Ja, ich weiß, das Photo ist grauenvoll, aber ich war in Eile und jetzt ist es zu spät – der Kuchen ist so gut wie aufgegessen …


Cranberry-Mandel-Kuchen

Kurz vor Weihnachten habe ich zum ersten Mal frische Cranberries kaufen können. Bisher kannte ich sie nur in getrockneter Form, meist in Müsli anzutreffen.
Eigentlich wollte ich sie bei der Vorspeise an Heiligabend verwenden, aber dafür waren sie mir in roher Form dann doch zu bitter.

Nachdem ich heute morgen festgestellt habe, daß sie sich im Kühlschrank erstaunlich gut ohne Qualitätsverlust hinter der Margarine verstecken können, war es um sie geschehen:

CranberryMandelKuchen.jpg

Cranberry-Mandel-Kuchen

Quellenangabe: Frei nach http://www.cranberries.de

Erst gebacken und dann erfasst 20.01.07 von Sus

Kategorien: Kuchen, Mandel, Cranberry
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

225 Gramm Vollkornmehl (Dinkel)
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
115 Gramm Brauner Zucker
2 Eier
3 Esslöffel Milch; bis 1/3 mehr
115 Gramm Weiche Butter
175 Gramm Frische Cranberries; gehackt
100 Gramm Mandeln; grob gehackt
4 Esslöffel Schokoladencreme
1/2 Teelöffel Zimt; gemahlen
1 Prise Kardamon; gemahlen
Zum Garnieren:
1 Esslöffel Feinen braunen Zucker
25 Gramm Mandelsplitter

Zubereitung:

Den Herd auf 190°C (Gas Stufe 5, 180°C Umluftherd) vorheizen. Die Mandeln und die Cranberries grob hacken. Mehl, Backpulver und Salz in eine Rührschüssel geben, den Zucker zufügen. Die Eier schlagen, Milch, Butter in einer Extraschüssel mischen, die trockenen Zutaten beimischen und die Cranberries, Mandeln und Schokolade einrühren. Die Mischung in eine nicht zu große Kastenform geben. Zucker und Mandeln darüber streuen.

Backzeit etwa 45 Minuten, dann die Temperatur auf 180°C (Gas Stufe 4, 170°C Umluftherd) reduzieren und weitere 25-30 Minuten backen, bis der Einschnitt im Zentrum sauber heraustritt. Einige Minuten in der Form abkühlen, dann stürzen.

Anmerkung:

– Die Schokolade fiel mir erst ein, als der Teig schon in der Form war. Durch das vorsichtigere Unterrühren ist dann ein Marmorkuchen entstanden.
– Bei mir waren die Backzeiten jeweils ca. 7 Minuten kürzer.


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Aus gegebenem Anlaß…

… ein eßbares Herz für den Liebsten:

RhabarberErdbeerHerz.jpg

Die Mengenangaben im Rezept sind für ein Blech ausgelegt. Neben dem Herz habe ich noch eine runde Springform von ca. 26cm Durchmesser gebacken. Dafür hat der Teig gerade gereicht. Muß wohl ein kleines Blech gemeint sein.

Rhabarber-Erdbeer-Kuchen

Quellenangabe: http://rezepte.nit.at
Erfaßt und abgewandelt 13.05.2006 von Sus
Kategorien: Kuchen, Rhabarber, Erdbeere, Backen
Mengenangaben für: 1 Blech(e)

Zutaten:

Teig:
4 Eier
300 Gramm Zucker
200 ml Schlagsahne
1 Packung Vanillezucker
400 Gramm Mehl
1/2 Packung Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Zitrone, unbehandelt; geriebene Schale davon
1 Esslöffel Butter oder Margarine (oder Öl)
1 Esslöffel Semmelbröseln (Paniermehl)
Belag:
1/2 Kilo Erdbeeren
1 Kilo Rhabarber
3 Eier
100 Gramm Zucker
Puderzucker

Zubereitung:


Erdbeeren waschen, entstielen und vierteln.

Rhabarber waschen, schälen und in knapp 1 cm lange Stücke schneiden.

Die zubereiteten Früchte ein wenig zuckern und in einer Schüssel zugedeckt kaltstellen.

Für den Teig die Eier mit dem Zucker, der Schlagsahne und dem Vanillezucker schaumig rühren.

Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und in die Schaummasse einrühren; geriebene Zitronenschale unterrühren. Eventuell ein paar Tropfen Zitronensaft dazugeben.

Backblech mit Butter oder Margarine einfetten (oder mit Backpapier auslegen), Semmelbröseln darauf verstreuen (Hier: Silikonform ganz leicht einölen) und die Kuchenmasse darauf verstreichen.

Im vorgeheiztem Backrohr bei 200°C (Gas: Stufe 3-4) auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten anbacken.

Währenddessen die Eier für den Belag trennen.

Das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren.

Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und in die Zucker-Eigelb-Masse unterrühren.

Den angebackenen Kuchen aus dem Backofen nehmen.

Die Ei-Zuckermasse auf den Kuchen verstreichen, die Früchte darauf verteilen und ca. weitere 15 Minuten bei 200°C (Gas: Stufe 3 – 4) auf mittlerer Schiene fertigbacken.

Den Erdbeerkuchen auskühlen lassen und eventuell mit Puderzucker bestreut servieren.


Kumquats-Mini-Kuchen

Dies ist mein erster Versuch, mich auch irgendwie konstruktiv zu beteiligen. Und schon bin ich mutig (übermütig?), und nehme am BLOG-EVENT VIII: Zitrusfrüchte teil.

Kumquats-Mini-Kuchen.jpg

Kumquats-Mini-Kuchen

Kategorien: Kuchen, Rührteig, Muffin, Mango
Mengenangaben für: 8 Stück
Quellenangabe: Ausgedacht und ausprobiert von Susanne

Zutaten:

1 Dose Mango (kleine Dose)
12 Kumquats
200 Gramm Butter oder Margarine
175 Gramm Rohrzucker
1 Packung Vanillin-Zucker
4 Eier
1 Orange, unbehandelt
1 Zitrone, unbehandelt
300 Gramm Mehl
1/2 Packung Backpulver
8 Esslöffel Nutella
Schokoladenguß

Zubereitung:


– Mangos auf einem Sieb abtropfen lassen. Saft auffangen. In kleine Stücke schneiden.

– Fett, Zucker und Vanillin-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgerätes schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren. Kumquats, Orange und Zitrone heiß waschen und abtrocken. Die Schalen der Orange und Zitrone in den Teig reiben.

– Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren. Ein wenig Orangen- und Zitronensaft dazugeben.

– Mangostücke vorsichtig unterheben. Die Hälfte der Kumquats in kleine Stücke (geviertelte Scheibchen) schneiden (Kerne entfernen. Die dicksten im nächstgelegenen, noch freien Blumentopf unterbringen.) und ebenfalls unterheben.

– Eine Muffinform einfetten und den Teig zur Hälfte einfüllen. Ein Eßlöffel Nutella pro Muffin in die Mitte geben und mit Teig vollständig auffüllen.

– Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C / Gas: Stufe 2) ca. 50-60 Minuten backen.

– Die Muffins erst in der Form etwas abkühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter stellen.

– Mit Schokoladenguß verkleiden und mit Kumquats-Scheiben verzieren.