Rhabarber-Buttermilch-Stuten

Es ist Rhabarberzeit! Das folgende Rezept hat mich in irgendeiner Zeitschrift interessiert, weil es nicht so süß schmecken sollte. Das stimmt auch, denn es erinnert eher an ein (leicht süßliches) Brot.

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Weil der Rhabarber und die Eier vom ortsansässigen Bauern stammen, darf das Rezept auch am 130. Blog-Event im Kochtopf teilnehmen, welches von Jeanette von Cuisine Violette ausgerichtet wird.

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)

Rhabarber-Buttermilch-Stuten

Quellenangabe: Erfasst 01.05.2017 von Sus
Kategorien: Backen, Hefe, Rhabarber
Mengenangaben für: 1 Brot von ca. 30 cm Länge

Zutaten:

500 g Mehl
3 Eier
1 Eiweiß
50 g Sahne
20 g Frische Hefe
200 ml Buttermilch
1 Zitrone; die abgeriebene Schale
100 g Zucker
200 g Rhabarber
3 Eßlöffel Milch
1 Eigelb
30 g Hagelzucker
Butter zum Einfetten der Form

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel sieben und die Eier und ein Eiweiß zufügen.

Die Sahne lauwarm erhitzen. Die Hefe zerbröseln und in der Sahne auflösen. Hefesahne, Buttermilch, Zitronenabrieb zur Mehl-Eier- Mischung geben. Alle Zutaten mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig kneten. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Rhabarber waschen, putzen und in 2 cm große Stücke schneiden. Die Rhabarberstücke in den Teig einarbeiten und 10 Minuten gehen lassen.

Eine Kastenform von 30 x 11 cm mit Butter einfetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen und dann länglich ausrollen. In die Form legen und zugedeckt 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Milch mit dem Eigelb verquirlen und den Teig damit bestreichen. Mit Hagelzucker bestreuen und 60 Minuten goldbraun backen.


Rhabarber-Bananen-Konfitüre

Neulich hatte ich ein paar überreife Bananen und auch der Rhabarber sah nicht mehr allzu frisch aus. Da kam mir das folgende Rezept gerade recht:

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Rhabarber-Bananen-Konfitüre

Quellenangabe: Erfasst 24.05.2016 von Sus
Kategorien: Konserve, Konfitüre, Rhabarber, Banane
Mengenangaben für: 3 Gläser á 200 ml

Zutaten:

3 Stangen Rhabarber
2 Bananen; gut reif
2 Eßlöffel Zitronensaft
1/2 Vanilleschote; das Mark davon
300 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Rhabarber waschen und/oder schälen und in 2 cm lange und schmale Streifen schneiden. In den Kochtopf geben und mit dem Gelierzucker bestreuen. Ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Banane in Scheiben schneiden (geschält natürlich), mit dem Zitronensaft und Vanillemark in den Topf geben und gleichmäßig mit dem Rhabarber und Zucker vermischen.

Alles zusammen langsam zum Kochen bringen und kurz mit dem Pürierstab durch den Topf gehen, damit die Masse gleichmäßiger wird. Nach Anleitung des Gelierzuckers wahrscheinlich 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und nach erfolgreicher Gelierprobe heiß in sterilisierte Gläser geben und diese sofort verschließen.


Hühnerbeine mit Rhabarber

Letzte Woche hatte ich total vergessen, das Rezept für Hühnerbeine mit Rhabarber vozustellen:

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Mit Spargeln als Beilage hat es wenigstens zwei der drei Komponenten „Rhabarber – Mascarpone – Spargel“ des nun verstrichenen Calendar of Ingredients-Events bei Claudia von Ofenkieker.

Hühnerbeine mit Rhabarber

Quellenangabe: Erfasst 20.05.16 von Sus
Kategorien: Huhn, Römertopf, Rhabarber
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

6 Hühnerbeine
3 Stangen Rhabarber
3 Zwiebeln
Marinade:
5 Eßlöffel Neutrales Öl
3 Eßlöffel Honig
1 Eßlöffel Zitronenschale; gerieben
4 Prise Pimentón de la Vera dulce
1 Prise Pimentón de la Vera picante
Thymian, frisch
Rosmarin, frisch
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Hühnerbeine waschen und trockentupfen. Die Zutaten für die Marinade zusammenrühren und die Hühnerbeine damit bestreichen. Im Kühlschrank für mindestens eine Stunde ziehen lassen. Römertopf wässern. Zwiebeln schälen und vierteln. Rhabarber schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Hühnerbeine in einer Pfanne von allen Seiten knusprig anbraten, dann in den Römertopf legen. Die Zwiebeln ebenfalls anbraten. Den entstandenen Bratensaft mit den Zwiebeln in den Römertopf geben. Den Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen stellen und diesen auf 190°C einstellen. Die Hühnerbeine für eine knappe Stunde braten lassen, dabei gelegentlich mit der restlichen Marinade bestreichen. 15 Minuten vor Ende den Rhabarber hinzufügen. Wer mag, kann am Schluss den Deckel abnehmen und die Hühnerbeine unter dem Grill noch etwas knuspriger werden lassen.

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Dazu gab es Spargel und noch ein paar Bärlauch-Gnocchi, die an Ostern übrig geblieben waren.


Gestürzter Rhabarberkuchen

Nein, dieser Beitrag heißt nicht so, weil ich mit einem Rhabarberkuchen die Treppe heruntergefallen wäre…

Als ich dieses Rezept las, hat mich die Verwendung von Gelierzucker als Guß fasziniert. Das wollte ich dann natürlich auch gleich ausprobieren.

Es hat auch prinzipiell gut funktioniert, außer dass ich eine Form verwendet habe, die einen locker herausnehmbaren Boden hat. Da hat sich dann beim Backen der flüssige Zucker gleichmäßig auf dem darunter befindlichen Backblech verteilt und ist dort brav geliert.

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Gestürzter Rhabarberkuchen

Quellenangabe: das schmeckt! 05/2016
Erfasst 24.05.16 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Hefe, Rhabarber
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

350 g Mehl
20 g Hefe; frisch
100 ml Milch; lauwarm
80 g Zucker
150 g Butter; zerlassen
1 Prise Salz
1 Teelöffel Zitronenschale; gerieben
4 Eier
800 g Rhabarber
300 g Gelierzucker 3:1

Zubereitung:

Milch in eine Schüssel geben und die Hefe mit einer Prise Zucker darin auflösen. 10-15 Minuten gehen lassen.

Zerlassene Butter, Zucker, Salz, Zitronenschale und Eier dazugeben und gleichmäßig vermischen. Dann alles gut miteinander verkneten, bis ein weicher Hefeteig entsteht. Diesen zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen oder bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Rhabarber putzen und in so lange Stücke schneiden, dass sie in die Form passen. Gelierzucker vor dem Abwiegen gut durchrühren und dann mit dem Rhabarber mischen.

Backofen auf 180°C vorheizen.

Rhabarberstücke dicht nebeneinander in die gefettete Form legen und den Teig darauf verteilen. Den Rhabarberkuchen im Backofen 20-25 Minuten backen lassen. (Stäbchenprobe funktioniert auch bei Hefeteig!) Herausnehmen und 10 Minuten ruhen lassen, dann stürzen.

Anmerkung:

Das Rezept war für eine quadratische Form von 22x22cm gedacht. Meine rechteckige Form ist 20x25cm und der Teig hat auch noch problemlos für zwei Herzformen gelangt. Hier habe ich die Rhabarberstangen in kleine Stücke geschnitten, um sie gleichmäßig verteilen zu können.

Dummerweise habe ich nicht daran gedacht, dass der Guss durch den anhebbaren Boden der Form hindurch fließen kann und auch getan hat. Also unbedingt eine geschlossene Form oder eine gut schließende Springform verwenden!


Rhabarber-Quark-Muffins

Vor ziemlich genau einem Jahr war ich bei der lieben Yushka bei einem Fondant-Torten-Kurs. Deshalb freut es mich umso mehr, an ihrem Event Calendar of Ingredients im April teilzunehmen. In diesem Monat sind die drei Zutaten Granatapfel, Quark und weiße Schokolade. In den Rhabarber-Quark-Muffins sind wieder alle drei Zutaten vorhanden:

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Calendar of Ingredients April 2016: Granatapfel – Quark – Weiße Schokolade [30.04.2016]Hier ist die Granatapfel-Saison in den Supermärkten schon vorüber, aber glücklicherweise hatte ich noch ein Fläschchen Granatapfelsaft. Daraus wollte ich einen schönen, rötlichen Sirup kochen und diesen über die Schlagsahne auf den Muffins laufen lassen. So war’s geplant. Allerdings wurde der Sirup etwas zu dickflüssig, so dass ich mich den Morgen damit vergnügt habe, Zuckerbäcker zu spielen: Bonbons geformt und Gold gesponnen. SmileyGrin.gif

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Rhabarber-Quark-Muffins

Quellenangabe: Erfasst 24.04.2016 von Sus
Kategorien: Backen, Muffin, Rhabarber, Blog-Event
Mengenangaben für: 10 Stück

Zutaten:

150 g Speisequark
75 ml Milch
75 g Zucker
1 Prise Vanille
2 Eier
300 g Weizenmehl
2 Stangen Rhabarber
100 g Weiße Schokolade
1 Eßlöffel Öl; für die Form
200 ml Schlagsahne
1 Eßlöffel Zucker
100 ml Granatapfelsaft
100 g Zucker

Zubereitung:

Muffinform mit Öl einfetten. Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze: etwa 180°C bzw. Heißluft: etwa 160°C Rhabarber schälen, der Länge nach halbieren oder dritteln und in kleine Stücke schneiden. Schokolade grob hacken.

Quark, Milch, Zucker, Vanille und Eier in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer (Rührstäbe) auf niedrigster Stufe verrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Dann die Schokolade und die Rhabarberstücke unterheben. Den Teig auf die Muffinmulden verteilen. Muffins im Backofen ca. 25-30 Minuten backen lassen.

Nach dem Backen die Muffins etwas abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost vollständig erkalten lassen.

Sahne mit Zucker fast steif schlagen.

Granatapfelsaft mit dem Zucker zu einem Sirup einkochen lassen. Zum Servieren die Sahne auf die Muffins geben und den Sirup darüberträufeln.


Rhabarber-Rosenwasser-Makronen

Jetzt schneit’s auch noch… SmileyGrin.gif

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Rhabarber-Rosenwasser-Makronen

Quellenangabe: Sweet Dreams 1/2015
Leicht verändert und erfasst 21.06.15 von Sus
Kategorien: Backen, Rhabarber, Rose, Gebäck
Mengenangaben für: 18 Stück

Zutaten:

200 g Marzipan-Rohmasse
1 Eiweiß
50 g Puderzucker; gesiebt
1/2 Vanilleschote; das Mark davon
3 Stangen Rhabarber; sehr fein gewürfelt
2 Teelöffel Rosenwasser oder -likör
1/2 Teelöffel Salz
100 g Mehl Typ 1050
60 g Mandeln; fein gehackt

Zubereitung:

Marzipan fein reiben oder hacken. Mit Eiweiß, Puderzucker und Vanille ca. 2 Minuten kräftig aufschlagen. Rhabarber, Rossenwasser und Salz zugeben und 1 Minute weiterschlagen. Mehl und Mandeln mischen und gründlich unterrühren. Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Backblech mit Backpapier auslegen. Arbeitsfläche gleichmäßig mit Puderzucker bestreuen. Jeweils ca. 1 Teelöffel Teig auf dem Puderzucker zu einer gleichmäßigen Kugel rollen und auf dem Blech verteilen. Ca. 30 Minuten ruhen lassen. Danach jeweils etwas flach drücken.

Backofen auf ca. 175 °C (Umluft nicht geeignet) vorheizen. Teigkugeln ca. 15-18 Minuten backen, dann auf dem Blech kurz abkühlen lassen. Auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.


Frühlingstorte mit Rhabarber und Löwenzahnwiese

Am Samstag war ich bei der lieben Yushka, um an ihrem Fondant-Kurs teilzunehmen. Eigentlich sollte die Veranstaltung schon vier Wochen früher stattfinden, aber durch die Absage einiger Teilnehmer wurde sie verschoben. Zwar kamen für den letzten Samstag eigentlich auch nicht genügend Teilnehmer zusammen, aber netterweise wollte Yushka nicht länger warten. So waren wir am Samstag ingesamt zu dritt und hatten einen vergnüglichen und sehr lehrreichen Nachmittag. Zugegebenermaßen hatte ich angenommen, daß wir uns mehr mit der Verzierung von Torten beschäftigen, aber Yushka hat uns die notwendigen und wichtigen Schritte für eine ordentliche(!) Torte beigebracht. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich bin immer noch stolz wie Bolle über meine kleine Löwenzahn-Torte.

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Am frühen Morgen hatte ich meinen Kuchen gebacken, der dann verziert werden sollte. Ich habe meinen Standard-Rührkuchenteig verwenden und noch frühlingshaften Rhabarber reingeschnippelt. Das waren dann schon mal die ersten zwei Fehler: Der Kuchen sollte vollständig ausgekühlt sein und eigentlich kein Obst enthalten, was an der Kuchenoberfläche erscheint. Tja!

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Nach einer gemütlichen Fahrt in den Kraichgau kam ich dann bei Yushka an und wurde auf’s Herzlichste begrüßt. Sie hatte schon alles bereitgelegt, was das Tortenbäckerherz sich wünschen konnte.

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Als dann auch die zweite Teilnehmerin eintraf, ging es auch gleich los. Nach einer kurzen Einführung sollten wir erst einmal unsere Torte-Dekoration entwerfen, denn eine vernünftige Planung ist wichtig! (Auch wenn man sie nachher wieder über den Haufen wirft! SmileyGrinsStatic.gif)

Hier ist der ordentlich begradigte Kuchen bereits mit der Buttercreme überzogen und darf sich ein Weilchen im Kühlschrank ausruhen. Das haben wir auch getan, einen Rundgang durch den schönen Garten gemacht und uns an leckerer Donauwelle und Kaffee gestärkt.

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Danach ging es gleich weiter. Ich wollte natürlich wieder eine Extrawurst und keine weiße Torte, sondern eine frühlingswiesenhaft hellgrüne. Dann durfte ich mein Fondant erst einmal einfärben.

Hier ist die Hauptarbeit bereits getan und der überzogene Kuchen sitzt auf dem ebenfalls mit Fondant bedeckten Cakeboard (ich wußte vorher gar nicht, was das ist und daß man so etwas überhaupt braucht).

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Danach ging es ans Verzieren. Der Löwenzahn und die weißen Blütchen standen von vornherein fest, die mußten sein. Eigentlich wollte ich den unteren Rand noch mit kleinen Kügelchen verzieren, aber das hätte viel zu lange gedauert. Auch so hat es schon länger gedauert als geplant.

Fertig!
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Am späten Abend fuhr ich dann – ganz vorsichtig, damit dem guten Stück ja nichts passiert – glücklich und zufrieden wieder nach Hause.

Wir haben übrigens den Kuchen erst am Sonntag Nachmittag auf der sonnigen Terrasse angeschnitten.

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Liebe Yushka, noch einmal vielen lieben Dank!

Und da ohne Dich diese Torte gar nicht zustande gekommen wäre, darf sie auch am Calender of Cakes-Event im April teilnehmen.

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Frühlingstorte mit Rhabarber

Quellenangabe: Mein Lieblingskuchen-Rezept
Erfaßt 20.04.2015 von Sus
Kategorien: Backen, Torte, Rhabarber, Rührteig, Fondant, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Torte mit 20 cm Durchmesser

Zutaten:

3 dicke Stangen Rhabarber
200 g Butter
150 g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 Packung Backpulver
Amerikanische Buttercreme
250 g Puderzucker
250 g Butter, weich
1 Vanilleschote
Dekoration
750 g Fondant-Masse in Weiß
50 g Fondant-Masse in Gelb
Grüne Lebensmittelfarbe (Gel)

Zubereitung:

Rhabarber schälen und in schmale Scheiben schneiden. In einem Sieb mit etwas Zucker bestreuen und abtropfen lassen.

Fett, Zucker und Vanille-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren. Rhabarberscheiben gleichmäßig unterrühren.

Eine Springform von 20cm Durchmesser einfetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C, Gas: Stufe 2) ca 50 Minuten backen.
Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen. Richtig auskühlen lassen!

Buttercreme vorbereiten, in dem die weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Mark der Vanilleschote so lange mit dem Handrührgerät verquirlt wird, bis die Masse richtig weiß wird. Das kann gut 10-15 Minuten dauern.

Anmerkung:

– Den Vanillezucker im Teig habe ich weggelassen, um die Vanille in der Buttercreme zu betonen.

So, jetzt kommen meine Notizen für die Verwandlung eines Kuchens in eine Torte:

  • Der Kuchen sollte wirklich ausgekühlt sein.
  • Mein Kuchen war mit 5 cm Höhe etwas zu niedrig für eine „ordentliche“ Torte.
  • Frucht im Kuchen ist nicht so günstig, da hält die Buttercreme nicht so gut.
  • Fondant (weiß) für das Cakeboard kneten, dünn ausrollen (Arbeitsplatte mit Puderzucker bestreuen) und auflegen, am Rand des Cakeboards vorsichtig abschneiden.
  • Rand des Cakeboards mit Bändchen verzieren.
  • Kühl stellen.
  • Kuchen-Oberfläche begradigen (gerade, nicht schief!) (und keine Maulwurfshügel! SmileyGrin.gif (Notfalls den Kuchen auf den Kopf legen.)
  • Buttercreme herstellen.
  • Pappkarton mit dem Durchmesser des Kuchen ausschneiden, auf eine drehbare Unterlage (Torten- oder Käseplatte) legen und den Kuchen daraufsetzen.
  • Kuchen mit einer dünnen Schicht Buttercreme bestreichen („Crumb Coat“).
  • Kalt stellen.
  • Kuchen mit einer etwas dickeren Schicht Buttercreme bestreichen. Mit z.B. Palettenmesser glatt(!) streichen. Oben, an der Seite, wieder oben, wieder an der Seite. Lieber mehr auftragen, denn beim Glattziehen wird wieder Creme abgetragen. Löcher ausstopfen, wieder glattstreichen. Wenn oben an der Kante etwas übersteht, kann man es nach der Kühlung vorsichtig abschneiden.
  • Kalt stellen.
  • Verschmierten Rand um den Kuchen säubern (damit läßt sich das überschüssige Fondant wiederverwenden).
  • Fondant mit grüner Lebensmittelfarbe verkneten (Achtung: Farbe dunkelt nach).
  • Fondant auf 3-5 mm ausrollen (Durchmesser des Kuchen plus 2x die Höhe) (je dicker das Fondant, desto einfacher ist es) (Puderzucker nicht vergessen!).
  • Vorsichtig auf den Kuchen legen. Achtung bei langen Fingernägeln!
  • Die Oberseite des Fondants von innen nach außen vorsichtig glatt streichen (Mit der Hand oder einem Glattstreicher. Luftblasen durch Anheben der Schürze entweichen lassen.
  • Mit der glatten, senkrechten Hand – auf der Hinterseite des Kuchens beginnend – das Fondant herunterstreichen, dabei mit der anderen Hand am Rand etwas anheben. Kuchen ein Stück drehen und wiederholen. Auf Luftblasen an der Oberfläche achten, diese noch entweichen lassen.
  • Überstehenden Fondant ca. 1 mm vom Kuchen entfernt abschneiden, dann den Rest unter den Kuchen vorsichtig schubsen. Glattstreichen!
  • Je wärmer die Buttercreme, desto leichter verformt sie sich am oberen Kuchenrand. Diesen Rand kann man mit zwei rechtwinklig aneinander gelegten Glattstreichern wieder etwas kantiger bekommen.
  • Den Kuchen vorsichtig an einer Seite anheben, darunter fassen und ihn mit beiden Händen hochheben und dann vorsichtig mittig auf das überzogene Cakeboard fallen lassen.
  • Für die Dekoration Fondant weichkneten, auf Puderzucker ausrollen und mit den Blütenförmchen ausstechen. Die einzelnen Teile lassen sich mit wenig(!) Wasser und einem Pinsel aneinanderkleben. Für schwierigere Sachen gibt es Spezial-„Kleber“.
  • Zeit einplanen und ruhig arbeiten.

Sommer!

Auch wenn Ulrike von Küchenlatein der Meinung ist, es hätten schon genügend Leute dieses Rezept nachgekocht, reihe ich mich einfach mal in die Liste mit ein. Nachdem ich es letztes Jahr schon mit Rhabarbersaft probiert hatte, sollte es dieses Jahr eben Sirup sein.

Einige Rezeptvarianten verwenden zusätzlich Vanille oder Ingwer. Bei dieser relativ großen Menge wollte ich mich nicht vorab festlegen; das kann man später mit anderen Sirupen nachholen.

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Rhabarbersirup

Quellenangabe: Übernommen von Küchenlatein 16.06.2013 von Sus; ursprünglich von Coconut&Vanilla
Kategorien: Rhabarber, Sirup, Konserve, Getränk
Mengenangaben für: 1 Liter

Zutaten:

1 kg Rhabarber, vorbereitet gewogen
650 g Zucker
400 ml Wasser
1 Limette; Saft davon

Zubereitung:

Den Rhabarber gründlich waschen und die Enden abschneiden. Anschließend in dünne Scheiben schneiden. In einem großen Topf den Rhabarber mit dem Zucker vermischen und über Nacht im Kühlschrank Saft ziehen lassen. Wasser und Limettensaft dazugeben, aufkochen und etwa eine halbe Stunde köcheln lassen, bis der Rhabarber komplett zerfallen ist. Durch ein feines Sieb abgießen und abtropfen lassen, ggf. noch etwas durch Rühren nachhelfen.

Den Sirup noch einmal kurz aufkochen und in sterilisierte Flaschen füllen.


 

Den übriggebliebenen Rhabarberbrei bloß nicht wegwerfen, sondern als Kompott genüßlich verzehren:

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Rhabarber-Kompott mit Maul- und Walderdbeeren


Aus gegebenem Anlaß…

… ein eßbares Herz für den Liebsten:

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Die Mengenangaben im Rezept sind für ein Blech ausgelegt. Neben dem Herz habe ich noch eine runde Springform von ca. 26cm Durchmesser gebacken. Dafür hat der Teig gerade gereicht. Muß wohl ein kleines Blech gemeint sein.

Rhabarber-Erdbeer-Kuchen

Quellenangabe: http://rezepte.nit.at
Erfaßt und abgewandelt 13.05.2006 von Sus
Kategorien: Kuchen, Rhabarber, Erdbeere, Backen
Mengenangaben für: 1 Blech(e)

Zutaten:

Teig:
4 Eier
300 Gramm Zucker
200 ml Schlagsahne
1 Packung Vanillezucker
400 Gramm Mehl
1/2 Packung Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Zitrone, unbehandelt; geriebene Schale davon
1 Esslöffel Butter oder Margarine (oder Öl)
1 Esslöffel Semmelbröseln (Paniermehl)
Belag:
1/2 Kilo Erdbeeren
1 Kilo Rhabarber
3 Eier
100 Gramm Zucker
Puderzucker

Zubereitung:


Erdbeeren waschen, entstielen und vierteln.

Rhabarber waschen, schälen und in knapp 1 cm lange Stücke schneiden.

Die zubereiteten Früchte ein wenig zuckern und in einer Schüssel zugedeckt kaltstellen.

Für den Teig die Eier mit dem Zucker, der Schlagsahne und dem Vanillezucker schaumig rühren.

Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und in die Schaummasse einrühren; geriebene Zitronenschale unterrühren. Eventuell ein paar Tropfen Zitronensaft dazugeben.

Backblech mit Butter oder Margarine einfetten (oder mit Backpapier auslegen), Semmelbröseln darauf verstreuen (Hier: Silikonform ganz leicht einölen) und die Kuchenmasse darauf verstreichen.

Im vorgeheiztem Backrohr bei 200°C (Gas: Stufe 3-4) auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten anbacken.

Währenddessen die Eier für den Belag trennen.

Das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren.

Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und in die Zucker-Eigelb-Masse unterrühren.

Den angebackenen Kuchen aus dem Backofen nehmen.

Die Ei-Zuckermasse auf den Kuchen verstreichen, die Früchte darauf verteilen und ca. weitere 15 Minuten bei 200°C (Gas: Stufe 3 – 4) auf mittlerer Schiene fertigbacken.

Den Erdbeerkuchen auskühlen lassen und eventuell mit Puderzucker bestreut servieren.