Grünes Shortbread mit Matcha

MatchaShortbread.jpg

Matchatee-Shortbread

Quellenangabe: Für Sie 24/2015
Erfasst 06.12.15 von Sus
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Matcha, Maulbeere
Mengenangaben für: 40 Stück

Zutaten:

Teig:
250 g Mehl
125 g Reismehl
125 g Zucker
1 Prise Salz
1-2 Teelöffel Matchatee-Pulver
1 Limette; geriebene Schale
1/2 Vanilleschote; das Mark davon
250 g Butter; weich; gewürfelt
Ausserdem:
100 g Dunkle Konfitüre (hier: Maulbeere, sonst Brombeere oder schw. Johannisbeere)
40 Mandelscheiben

Zubereitung:

Mehle, Zucker, Salz und Teepulver in einer Schüssel mischen. Limettenschale, Vanille und Butter untermischen. Mit den Händen zu Bröseln verarbeiten, dann zu einem galtten Teig kneten. In Folie gewickelt ca. 1 Stunde kalt stellen.

Teig halbieren, jeweils rechteckig (ca. 20×16 cm) ca. 1 cm dick ausrollen. Ein Rechteck mit glatt gerührter Konfitüre bestreichen. Das zweite Rechteck darauflegen. Abgedeckt ca. 1 1/2 Stunden kalt stellen.

Teigblock längs halbieren, dann jeweils 1 cm breite Streifen mit einem großen scharfen Messer (glatte Klinge) abschneiden. Mit einer Schnittfläche und etwas Abstand auf’s vorbereitete Blech (Backpapier) legen. Bei 150 °C (Mitte) 12-13 Minuten backen.

Anmerkung: Da ich nicht genug Butter hatte (ca. 200 g), wurde der Teig recht krümelig. Statt zwei große Rechtecke auszurollen, habe ich mit einem rechteckigen Förmchen jeweils zwei Rechtecke ausgestochen, eines mit Marmelade bestrichen und das andere darauf gesetzt. Und damit’s hübscher aussieht, kamen noch Mandelscheiben obendrauf.


Maulbeeren galore … als Konfitüre …

So langsam nimmt die Maulbeerflut ab. Die Maulbeerzeit ist Gottseidank endgültig vorbei für dieses Jahr. Sie hat mehr als vier Wochen gedauert und ich glaube, wir haben mehr als 40 Kilo aufgesammelt, wobei gut ein Drittel davon gleich in den Kompost wandern mußte. Den Rest habe ich verarbeitet. Eben habe ich den Essig und den Aufgesetzten abgefüllt und alles in den Keller verfrachtet. Ende.

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Den Saft habe ich erzeugt, indem ich die Beeren zweimal durch einen Zentrifugen-Entsafter gejagt habe und dann den Trester noch durch ein Passiertuch abtropfen ließ. Den in Flaschen abgefüllten Saft (ohne Zucker!) habe ich dann klassisch eingekocht: 30 Minuten bei 90 °C im Einkochtopf. Falls mir danach sein sollte, kann ich also jederzeit weitere Maulbeermarmelade kochen.

Die Maulbeerkonfitüren sind nach und nach entstanden. Normalerweise verwende ich ganz gerne Gelierzucker 2:1. Irgendwann bin ich dazu übergegangen, 3:1 zu benutzen, weil da mehr Obst weniger Volumen erzeugt. SmileyGrinsStatic.gif

Die Stevia-Variante ist mir hier etwas zu süß, da sich die Maulbeeren selbst ja auch nicht durch fruchtige Säure und Eigengeschmack hervortun. Am Besten schmeckt die Vielfrucht-Version, wobei „Maulbeere mit Chili“ auch sehr lecker ist.

Maulbeeren-Konfitüre

Quellenangabe: Erfaßt 27.06.2014 von Sus
Kategorien: Maulbeere, Konfitüre, Konserve
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Maulbeere mit Stevia
1 kg Maulbeeren
350 g Gelierzucker mit Stevia
1 Teelöffel Zitronensaft
Maulbeere 2:1
1 kg Maulbeeren
500 g Gelierzucker 2:1
1 Teelöffel Zitronensaft
Maulbeere 3:1
1 kg Maulbeeren
350 g Gelierzucker 3:1
1 Teelöffel Zitronensaft
Maulbeere mit Zimt 3:1
1 kg Maulbeeren
350 g Gelierzucker 3:1
1 Teelöffel Zitronensaft
1 Teelöffel Zimt
Maulbeere mit Chili 2:1
1 kg Maulbeeren
500 g Gelierzucker 2:1
1 Teelöffel Zitronensaft
1/2-1 Rote Chili (nicht zu scharf); sehr fein gehackt
Maulbeere-Grapefruit 3:1
500 g Maulbeeren
500 ml Grapefruit-Direktsaft
350 g Gelierzucker 3:1
Maulbeeren-Vielfrucht 2:1
500 g Maulbeeren
250 g Rote Johannisbeeren
250 g Dunkle Süßkirschen
500 g Gelierzucker 2:1
1 Teelöffel Zitronensaft

Zubereitung:

Für alle Rezepte die Maulbeeren (und anderes Obst) waschen und verlesen. Kirschen entsteinen.

MaulbeerJohannisbeerKirschMarmelade.jpgDie Früchte in einen hohen Kochtopf geben und mit dem Pürierstab zu Mus zerkleinern. (Ausnahme: Bei der Maulbeer-Vielfrucht habe ich ein Drittel des Obstes stückig gelassen.) Mit dem Gelierzucker, dem Zitronensaft und den jeweiligen Zutaten vermischen. Je nach Gebrauchsanweisung unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Achtung: Spritzt! (Und versaut die Küche!) Wenn die Gelierprobe gelingt, in die sterilisierten Schraubverschluß-Gläser bis zum Rand füllen und verschließen. Gläser für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.


… mal in Essig …

Und immer noch zuviel Maulbeeren. Deshalb habe ich es mal mit maulbeer-fruchtigem Essig versucht.

Ich habe je einen Ansatz mit Apfel- und einen Ansatz mit Rotweinessig gemacht. Interessanterweise wurde der fruchtige Apfelessig eher säuerlicher, während der Rotweinessig irgendwie „runder“ wurde.

Maulbeer-Essig

Quellenangabe: Erfaßt 30.06.2014 von Sus
Kategorien: Essig, Maulbeere, Konserve
Mengenangaben für: 900 ml

Zutaten:

750 ml Essig (Apfel- oder Rotweinessig)
300 g Maulbeeren
1 Prise Zucker

Zubereitung:

Maulbeeren waschen und verlesen. Abtropfen lassen, dann in ein großes Glas (Volumen ca. 1,5 Liter) geben und mit Essig auffüllen. Zucker zugeben, kurz umrühren und das Glas zugedeckt ca. 2 Wochen an einem kühlen, nicht zu hellen Ort stehen lassen. Täglich umrühren.

Den Essig durch ein feines Sieb gießen – ggf. dabei die Früchte noch etwas auspressen – und in Flaschen abfüllen.

Anmerkung:

– Beim Abfüllen in Wasserflaschen (hübschere sind unterwegs – deswegen auch kein Photo) habe ich festgestellt, daß sich die Flüssigkeitsmenge auf ca. 900 ml erhöht hat.


… mal in Schnaps …

Und auch an eine alkoholische Verarbeitung habe ich gedacht:

Maulbeer-Likör

Quellenangabe: Erfaßt 30.06.2014 von Sus
Kategorien: Maulbeere, Getränk, Alkohol, Likör, Konserve
Mengenangaben für: 750 Ml

Zutaten:

700 ml Obstler (oder Wodka)
500 g Maulbeeren
200 g Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Eßlöffel Geriebene Zitronenschale

Zubereitung:

MaulbeerLikoer.jpgMaulbeeren waschen und verlesen. Abtropfen lassen, dann in ein großes Glas (Volumen ca. 1,5 Liter) geben. Zucker und aufgeschnittene Vanilleschote zugeben und mit Alkohol auffüllen. An einem sonnigen Platz 4-6 Wochen stehen lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Ansatz durch ein Sieb in eine Schüssel gießen, dabei die Fruchtmasse ausdrücken. Danach durch einen Kaffefilter in Flaschen gießen, diese dann dunkel lagern. Nach ca. einem halben Jahr sollte der Maulbeerlikör ausgereift sein.


Zwischendurch…

… hatte ich auch mal wieder einen Kuchen gebacken. Wie nicht anders zu erwarten, wurde es ein Maulbeerkuchen. Außerdem habe ich Kokosraspel dazu verwendet. (Im Original sind stattdessen Heidelbeeren und Mandeln vorgesehen.) Das Karamell war übrigens sehr lecker, besonders der Teil, der es irgendwie nicht in den Kuchen geschafft hat…

Fazit: Saftig, lecker! SmileyLecker.gif

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Maulbeerkuchen mit Karamell

Quellenangabe: Meine Familie&ich 07/2014
Erfaßt 07.06.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Rührteig, Maulbeere
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

Karamell:
50 g Zucker
1 Teelöffel Orangenschale
1 Prise Natron
Kuchen:
150 g Zucker
150 g Butter; weich
5 Eier
400 g Mehl
100 g Kokosraspel
1/2 Packung Backpulver
200 ml Buttermilch
500 g Maulbeeren

Zubereitung:

Für das Karamell den Zucker in einem Topf hellbraun schmelzen. Orangenschale und Natron dazugeben. Mit einem Löffel verrühren und aufschäumen lassen. Masse auf ein Stück Backpapier gießen und auskühlen lassen.

Den Backofen auf 180° C vorheizen. Butter mit Zucker schaumig rühren. Eier einzeln unterrühren, Mehl, Backpulver und Kokosraspel verrühren und abwechselnd mit der Buttermilch unter die Buttermasse rühren. Maulbeeren waschen, verlesen und trocken tupfen. Orangenkaramell in grobe Stücke brechen und mit den Heidelbeeren vorsichtig unter den Teig heben.

Teig in die gebutterte Kastenform geben und im Ofen auf der untersten Schiene 60-70 Minuten backen. Kuchen auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen. Mit Puderzucker bestäuben. (Hab ich vergessen.)


Obendrauf und mittendrin…

Blog-Event XCIX - Rezepte mit Joghurt griechischer Art (Einsendeschluss 15. Juni 2014)

Zorra möchte gerne griechischen Joghurt in ihrem aktuellen Blog-Event. Kann sie gerne haben. Meist kaufe ich den ganz normalen, deutschen Joghurt. Wenn schon griechischen Joghurt, bevorzuge ich allerdings Joghurt aus Schafsmilch. Der schmeckt für mich irgendwie runder – nicht so süß – und ist nicht ganz so fett. Witzigerweise kaufe ich den beim Türken um die Ecke.

Zum Dessert gab’s was Einfaches – natürlich mit Maulbeeren:

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Maulbeeren in Schafsmilch-Joghurt

Quellenangabe: Erfaßt 05.06.2014 von Sus
Kategorien: Dessert, Joghurt, Maulbeere, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

200 g Griechischer Schafsmilch-Joghurt
1 Handvoll Maulbeeren
2 Prise Zimt
2 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Joghurt mit Zitronensaft und Zimt verrühren. Maulbeeren unterheben. Fertig.


Unter der Haube…

Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

Wie gestern schon erzählt, haben wir Maulbeeren im Überfluß. Gleichzeitig habe ich mich für das Blog-Event Kick aus fernen Töpfen bei Aus meinem Kochtopf mit den Ländern Australien und Südkorea eingetragen. Als ich so darüber nachdachte, was man den so Australisches kochen/grillen/backen könnte, kam mir die Idee, mal in der Suchmaschine „Mulberries“ und „Australia“ einzugeben. Bingo! SmileyFreu.gif

In Australien gibt es wohl relativ viel Maulbeerbäume und eines der Lieblingsgerichte damit scheint Mulberry Pie zu sein. Na prima!

Ich habe mehrere kleine Pies gemacht, denn, wie immer, habe ich einen Teil verschenkt und au0erdem lassen sich kleine Pies viel einfacher vor dem Fernseher verputzen.

Entstehung:

MaulbeerPies1.jpg

Fertig:

MaulbeerPies2.jpg

Grinsend:

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Beinahe hätte ich das Bild mit dem kleinen Fußball-Männchen vergessen:

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Maulbeeren-Pie

Quellenangabe: Erfaßt 30.05.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Mürbeteig, Maulbeere, Australien
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Füllung:
500 g Frische Maulbeeren
50 g Zucker
1 Eßlöffel Zitronensaft
1 Eßlöffel Wasser
Teig:
300 g Mehl
150 g Butter; kalt
1 Prise Salz
2-3 Eßlöffel Wasser; kalt
1 Ei
2 Eßlöffel Brauner Zucker

Zubereitung:

Maulbeeren aussortieren und waschen. Die Stielchen müssen nicht entfernt werden, denn sie stören später überhaupt nicht.

Die Hälfte der Maulbeeren in einen Topf geben, Zucker, Zitronensaft und das Wasser hinzufügen. Bei niedirger Hitze für ca. 5 -10 Minuten köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Beeren weich werden. Die Speisestärke mit etwas Saft aus dem Topf verrühren und in den Topf geben. Wenn die Masse andickt, den Topf beiseite stellen.

Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel sieben. Die kalte Butter in kleine Stückchen schneiden und mit dem Mehl so schnell wie möglich verkneten. Nach Bedarf Wasser hinzufügen. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

Eine Pie- oder Tarteform von ca. 20 x 30cm oder 20 cm Durchmesser leicht einfetten. Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Zwei Drittel des Teigs ausrollen und in die Form legen, dann den Teig soweit zurechtdrücken, daß der Rand nach oben etwas übersteht. Zuerst ein paar frische Maulbeeren einfüllen, dann das Maulbeerkompott darübergeben; eventuelle Löcher mit frischen Maulbeeren ausfüllen. Den restlichen Teig ebenfalls ausrollen und damit die Maulbeeren bedecken. Die Ränder durch Zusammendrücken des Teigs gut verschließen. In die Oberfläche nach Geschmack einen einfachen Schnitt oder hübsche Muster einschneiden, damit beim Backen der Dampf entweichen kann.

Das Ei verquirlen und damit die Oberfläche bestreichen. Für ca. 15 Minuten im Ofen backen. Den Herd auf 190°C einstellen und noch ca. 30 Minuten weiterbacken. 10 Minuten vor Ende wieder mit etwas Ei bestreichen und mit dem Zucker bestreuen.

Dazu paßt frisch geschlagene Schlagsahne, am Besten nur schwach gesüßt, wenn überhaupt.


Sommer!

Auch wenn Ulrike von Küchenlatein der Meinung ist, es hätten schon genügend Leute dieses Rezept nachgekocht, reihe ich mich einfach mal in die Liste mit ein. Nachdem ich es letztes Jahr schon mit Rhabarbersaft probiert hatte, sollte es dieses Jahr eben Sirup sein.

Einige Rezeptvarianten verwenden zusätzlich Vanille oder Ingwer. Bei dieser relativ großen Menge wollte ich mich nicht vorab festlegen; das kann man später mit anderen Sirupen nachholen.

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Rhabarbersirup

Quellenangabe: Übernommen von Küchenlatein 16.06.2013 von Sus; ursprünglich von Coconut&Vanilla
Kategorien: Rhabarber, Sirup, Konserve, Getränk
Mengenangaben für: 1 Liter

Zutaten:

1 kg Rhabarber, vorbereitet gewogen
650 g Zucker
400 ml Wasser
1 Limette; Saft davon

Zubereitung:

Den Rhabarber gründlich waschen und die Enden abschneiden. Anschließend in dünne Scheiben schneiden. In einem großen Topf den Rhabarber mit dem Zucker vermischen und über Nacht im Kühlschrank Saft ziehen lassen. Wasser und Limettensaft dazugeben, aufkochen und etwa eine halbe Stunde köcheln lassen, bis der Rhabarber komplett zerfallen ist. Durch ein feines Sieb abgießen und abtropfen lassen, ggf. noch etwas durch Rühren nachhelfen.

Den Sirup noch einmal kurz aufkochen und in sterilisierte Flaschen füllen.


 

Den übriggebliebenen Rhabarberbrei bloß nicht wegwerfen, sondern als Kompott genüßlich verzehren:

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Rhabarber-Kompott mit Maul- und Walderdbeeren


Sich einen Wolf leiern …

Letzten Samstag habe ich auf dem Dieburger Flohmarkt einen Fund gemacht, auf den ich schon sehr lange gewartet habe: Eine funkelnagelneue manuelle Saftpresse wie aus Großmutters Zeiten. Dumm nur, daß das Teil so schwer ist und ich es am Anfang des Flohmarkts gekauft habe. Gegen Ende waren meine Arme so um ein bis zwei Zentimeter länger.

Da unser Maulbeerbaum mal wieder übervoll mit Früchten hängt, die beim leisesten Windhauch (oder Amselhüpfen) herunterfallen, habe ich die Saftpresse gestern gleich ausprobiert. Funktioniert einwandfrei!

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Und jetzt?

Nach etwas Suchen bin ich bei Bethany von Dirty Kitchen Secrets aus dem Libanon fündig geworden: Sie beschreibt mit vielen Bildern, wie man Sharab El Toot bzw. Maulbeersirup zubereitet.

Sharab El Toot – Maulbeersirup

Quellenangabe: Vom Dirty Kitchen Secrets abgeguckt und erfaßt 02.06.2011 von Sus
Kategorien: Sirup, Maulbeere
Mengenangaben für: 800 ml Sirup und 200 g Marmelade

Zutaten:

800 g Dunkle Maulbeeren
800 g Zucker
100 g Maulbeerbrei
100 g Zucker
4 g Gelierpulver 1:1
Eiskaltes Mineralwasser
Zitronensaft

Zubereitung:

Die Maulbeeren waschen und verlesen. Wie oben im Bild entsaften – der Trester, der vorne herausgedrückt wird, kann in dem Kompost.

Den aufgefangenen, sehr dicklichen Saft durch ein Tuch laufen lassen, den dabei entstehenden breiigen Rest in einen Topf geben.

Für den Sirup den Saft abwiegen und in einem anderen Topf mit der doppelten Menge Zucker mischen. Aufkochen lassen und einige Zeit unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis sich die Flüssigkeit reduziert hat. Den entstehenden Schaum regelmäßig abschöpfen und zum Maulbeerbrei für die Marmelade geben.

Im Original wird der Sirup erst nach dem Abkühlen abgefüllt; ich habe gleich die heiße Flüssigkeit in Flaschen gefüllt.

Den Maulbeerbrei mit der gleichen Menge Zucker vermischen. Entsprechende Menge Gelierpulver mit einem Eßlöffel Zucker mischen und die Marmelade nach Gebrauchsanweisung des Gelierzuckers kochen. Nach erfolgreicher Gelierprobe in die vorbereiteten Gläser füllen, diese verschließen und kurz auf den Kopf stellen.

Zum Servieren etwas Maulbeersirup in ein Glas geben, kaltes Mineralwasser und ggf. Eiswürfel dazugeben und mit ein paar Spritzer Zitronensaft abschmecken. Die Marmelade wird natürlich auf’s Brötchen geschmiert.

MaulbeerFrucht2011.jpg MaulbeerGeleeUndSirup.jpg
Vorher Nachher

Deutschland-Müsli

MuesliSchwarzRotGold.jpg

Eigentlich habe ich dieses Müsli Anfang letzter Woche ja nur wegen seiner Farben photographiert und es spaßeshalber „Deutschland-60-Jahre-Geburtstag-Müsli“ genannt. Doch beim Essen paßte der Name immer besser:

– Fertig gekaufte, ökologisch-dynamische Haferflocken mit Nußmischung und Zucker
– Cornflakes, aus Amerika übernommen und voll integriert
– H-Milch aus dem Tetrapack
– Schokoladenreste vom letzten Osterhasen
– Gemischtes Obst aus dem eigenen Garten – teils deutscher (Walderdbeeren) oder asiatischer Herkunft (Maulbeeren) – und viel zu früh aus Spanien importiert (Aprikose).

Ich finde, in diese Zusammenstellung kann man extrem viel hinein interpretieren. (Nein, dieses Müsli wurde keine 60 Jahre alt.)

Abzulegen unter: Philosophie am Frühstückstisch