Karotten-Hummus

In der letzten Zeit versuche ich mich vermehrt an selbstgemachten Brotaufstrichen, sei es auf Frischkäse- und/oder Gemüsebasis. Bei den meisten im Supermarkt angebotenen Varianten ist mir die Zutatenliste viel zu lang und hat zu viele Silben. Finde ich dann halbwegs brauchbare Versionen, denke ich „Das kannst Du auch selbst…“ und kaufe es dann auch nicht. Tja.

Beim folgenden Hummus gefällt mir die frischgeraspelte Karotte besonders gut und die Kresse gibt auch noch einen kleinen Kick dazu.

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Weil es gerade so schön passt, nehme ich endlich mal wieder an Zorras Blog-Event CLV – Mezze teil, welches diesmal von Susan von Labsalliebe.de ausgerichtet wird.

Blog-Event CLV - Mezze (Einsendeschluss 15. August 2019)

Karotten-Hummus

Quellenangabe: Ausgedacht und erfasst 10.08.2019 von Sus
Kategorien: Dip, Aufstrich, Kichererbse, Karotte, Sesam
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

250 g Kichererbsen (hier: aus der Dose)
4 Karotten
2 Esslöffel Tahini (Sesampaste)
1 Knoblauchzehe
1 cm Frischer Ingwer
1/2 Teelöffel Koriander; gemahlen
1-2 Esslöffel Helles Sesamöl
1 Teelöffel Zahtar-Gewürzmischung (Thymian, Sesam, Sumach)
1 Esslöffel Zitronensaft
Salz
Gochugaru oder anderes Chilipulver
Kresse

Zubereitung:

Die Kichererbsen abschütten (Wer mag, hebt das Kichererbsenwasser für veganen Eischnee auf…), in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen. 3/4 der Karotten in kleine Stücke schneiden und in einem kleinen Topf mit etwas Wasser nicht ganz weich kochen, sie sollten noch etwas Biss haben.

Kichererbsen, gekochte Karotten, grob zerkleinerter Ingwer und Knoblauch mit der Tahini und dem Öl in einen Mixer geben und das Ganze zu einer homogenen Paste pürieren. Die nicht gekochten Karotten fein raspeln und unterheben. Mit den Gewürzen abschmecken und im Kühlschrank ein paar Stunden stehen lassen, damit der Geschmack durchzieht.

Zum Servieren mit etwas Kresse und Chilipulver bestreuen.


Nachspeise: Karamellisierter Chicoree mit Erdbeeren

Eine ungewöhnliche Kombination, zugegebenermaßen, aber die leichte Bitterkeit des Chicoree mit der Süße des Honig und der Erdbeeren und der Würzigkeit des Gins macht sich richtig gut zusammen.

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Karamellisierter Chicoree mit Gin-Erdbeeren und gerösteten Kichererbsen

Quellenangabe: Erfaßt 12.06.15 von Sus
Kategorien: Dessert, Chicoree, Erdbeere, Gin, Kichererbse
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

8 mittlere Blatt Chicoree
12 Erdbeeren
100 ml Gin
1 Handvoll Geröstete Kichererbsen
1 Eßlöffel Zucker
2 Eßlöffel Honig
Minzeblätter

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, putzen und in mundgerechte Stücke zerteilen. In einer kleinen Schüssel für ein paar Stunden in Gin einlegen.

Die Erdbeeren abtropfen lassen. Zucker in eine Pfanne streuen, die Hälfte des Honigs dazu. Die Pfanne vorsichtig erhitzen, bis der Zucker karamelisiert. Die Chicoreeblätter vorsichtig darin schwenken, daß sie möglichst gleichmäßig ein bißchen Farbe bekommen. Herausnehmen und auf einen Teller legen. Die Erdbeeren und die Kichererbsen auf dem Chicoree verteilen, dann mit dem restlichen Honig und der Minze garnieren.

Sofort servieren, denn sonst wird der Chicoree unansehnlich.


Knabberei: Geröstete Kichererbsen

Ein schönes Rezept, wenn man noch viele vorgekochte Kichererbsen zuviel hat und diese haltbar machen möchte. Wobei, die gerösteten Kichererbsen überleben komischerweise auch nicht sehr lange. Schon alle!

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Geröstete Kichererbsen

Quellenangabe: Erfasst 12.06.15 von Sus
Kategorien: Kichererbse, Snack
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

200 g Kichererbsen; gekocht
1 Eßlöffel Neutrales Öl
1/2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Shoarma-Gewürzmischung (Curry)

Zubereitung:

Kichererbsen gut abtropfen lassen, dann auf einem Backblech ausbreiten und noch etwas trocknen lassen.

Den Backofen auf 185°C vorheizen. Das Öl über die Kichererbsen geben und diese so darin hin- und herrollen, dass alle Kichererbsen gleichmäßig damit bedeckt sind. Im Backofen für ca. 30-45 Minuten backen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Sobald die Kichererbsen richtig knusprig sind (probieren – sie müssen richtig krachen. Vorsicht: Heiß!), vom Blech in eine hitzefeste Schüssel geben und mit Salz und Shoarma vermischen.

Anmerkung:

Man kann auch gegen Ende mit dem Backofengrill nachhelfen, aber dann muss man gut aufpassen, dass die Kichererbsen nicht verbrennen!


Ich will auch kichern …

Hier zum ersten Mal gesehen und dort auch gefunden – in beiden Fällen für gut befunden – dann will ich auch!

Nach dem kleinen Reinfall vom vorherigen Wochenende wollte der Liebste statt ewiger Experimente endlich mal wieder richtig schöne klassische Bohnen. Ich durfte dafür dann wieder mit dem Fleisch und den Kichererbsen-Fritten herumspielen. SmileyThumbsUp.gif

Nackensteaks mit Kichererbsen-Fritten und grünen Bohnen

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Die Kichererbsenfritten (oder auch Panisse genannt) sind wirklich witzig: Außen fest und knusprig und innen weich und … naja, cremig waren sie nicht, aber dafür schwammig im positiven Sinn, so wie Pfannkuchenteig. Ich habe sie ohne Rosmarin, aber mit ein paar kleingeschnittenen grünen Oliven bereitet. Nach dem Fritieren mit Curry bestreut, schmeckt auch sehr lecker!

Die Steaks habe ich am Vortag mit einer selbstgebastelten, nicht wirklich reproduzierbaren Gewürzmischung aus zwei original-indischen Gewürzmischungen („Sambar Masala“ und einfach „Meat“), Cayennepfeffer, etwas Salz, Knoblauch und noch etwas Kreuzkümmel eingerieben. Leider hatten wir keine Zeit zum Grillen, da habe ich sie in der Pfanne angebraten. Da es ja Nackensteaks waren, ist doch recht viel Fett herausgetreten, was dann aber eine leckere Sauce ergab.

Und einmal grüne Bohnen, klassisch:

Grüne Bohnen

Quellenangabe: 16.08.09 von Sus
Kategorien: Bohne, Beilage, Bohnenkraut
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 kg Grüne Bohnen
2 mittlere Zwiebeln
150 g Speck; in kleinen Würfeln
2-3 Stengel Bohnenkraut
Knoblauch
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Bohnen putzen (Enden abschneiden und Fäden entfernen), in mundgerechte Stücke schneiden und waschen.

Den Speck mit den kleingewürfelten Zwiebeln in einem Topf geben und anbraten. Mit 1-2 Tassen Wasser (oder Gemüsebrühe) ablöschen und die Bohnen dazugeben. Je nach Geschmack mit Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen. Wer das Bohnenkraut beim Essen nicht haben möchte, gibt die ganzen Stiele dazu und fischt sie vor dem Servieren wieder heraus. Alternativ kann man die kleingezupften Blättchen zu den Bohnen geben.

Bei geschlossenem Deckel unter gelegentlichem Umrühren ca. 20 Minuten kochen lassen bzw. bis die Bohnen gerade nicht mehr ‚al dente‘ sind. Dabei darauf achten, daß immer genug Flüssigkeit im Topf ist und die Bohnen nicht anbrennen.


 
P.S.: So langsam sollte ich mal schauen, daß ich für das Garten-Koch-Event „Bohnen“ noch die Kurve bekomme!