Hühnerbeine mit Rhabarber

Letzte Woche hatte ich total vergessen, das Rezept für Hühnerbeine mit Rhabarber vozustellen:

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Mit Spargeln als Beilage hat es wenigstens zwei der drei Komponenten „Rhabarber – Mascarpone – Spargel“ des nun verstrichenen Calendar of Ingredients-Events bei Claudia von Ofenkieker.

Hühnerbeine mit Rhabarber

Quellenangabe: Erfasst 20.05.16 von Sus
Kategorien: Huhn, Römertopf, Rhabarber
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

6 Hühnerbeine
3 Stangen Rhabarber
3 Zwiebeln
Marinade:
5 Eßlöffel Neutrales Öl
3 Eßlöffel Honig
1 Eßlöffel Zitronenschale; gerieben
4 Prise Pimentón de la Vera dulce
1 Prise Pimentón de la Vera picante
Thymian, frisch
Rosmarin, frisch
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Hühnerbeine waschen und trockentupfen. Die Zutaten für die Marinade zusammenrühren und die Hühnerbeine damit bestreichen. Im Kühlschrank für mindestens eine Stunde ziehen lassen. Römertopf wässern. Zwiebeln schälen und vierteln. Rhabarber schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Hühnerbeine in einer Pfanne von allen Seiten knusprig anbraten, dann in den Römertopf legen. Die Zwiebeln ebenfalls anbraten. Den entstandenen Bratensaft mit den Zwiebeln in den Römertopf geben. Den Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen stellen und diesen auf 190°C einstellen. Die Hühnerbeine für eine knappe Stunde braten lassen, dabei gelegentlich mit der restlichen Marinade bestreichen. 15 Minuten vor Ende den Rhabarber hinzufügen. Wer mag, kann am Schluss den Deckel abnehmen und die Hühnerbeine unter dem Grill noch etwas knuspriger werden lassen.

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Dazu gab es Spargel und noch ein paar Bärlauch-Gnocchi, die an Ostern übrig geblieben waren.


Was für ein Wochenende…

Am Samstag ging es (glücklicherweise bei strahlendem Sonnenschein) recht früh los zum Pflanzenflohmarkt in Rüsselsheim. Das Wetter war schön, die Kollegen waren nett und die Kunden haben tatsächlich auch gut eingekauft.

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Dieses Mal habe ich sehr pünktlich meinen Stand zusammengepackt, bin nach Hause gefahren, habe die restlichen Pflanzen in den Hof gepfeffert, bin kurz vor den Spiegel und dann gleich wieder im Schweinsgalopp auf die Autobahn. Denn ich wollte pünktlich um 14:30 Uhr hier sein:

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Der Frankonia-Brunnen vor der Residenz in Würzburg = der Treffpunkt für das tatsächlich schon fünfte große Würzburger Genußblogger-Treffen!

Das habe ich auch fast geschafft. Ein kleines Viertelstündchen Verspätung war aber noch absolut im Plan. 🙂 (Und ich weiß jetzt, daß mein blaues Schneggsche tatsächlich – mit viel Anlauf – auch auf 190 km/h kommen kann…)

Als die Gruppe dann soweit vollzählig war, ging es hinab in den Weinkeller der Residenz. Dunkel ist er. Und groß. Die Fässer auch. Das größte Faß dort faßt 50000 Liter. Das reicht für ein mittleres Besäufnis, denke ich.
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Auf dem Weg nach draußen habe ich noch diese beiden Jungs entdeckt:
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Danach ging es weiter ins Café, wo der Rest der Teilnehmer auch noch eintraf. Ich bin vorher schnell ins Hotel, um einzuchecken und mir den Nachtschlüssel geben zu lassen. Man weiß ja nie…

Insgesamt waren dabei (in alphabetischer Reihenfolge):
Andreas, Barbara, Eva, Evi, Hartwig, Karin, Noëmi, Petra, Ralf, Werner, Yushka

Nach einer gemütlichen Plauderei (im Hof sitzend! Im Oktober! Nicht frierend!) sind wir mit knurrendem Magen über die alte Mainbrücke zur Osteria Trio geschlendert.

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Dort gab es zuerst einen Aperitiv ein kleines Sokoban mit Tischen und Stühlen und dann einen Aperitiv.

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Wenig (hüstel) später standen dann auch die Vorspeisen auf dem Tisch. Es war ein wenig schwierig, die vollen Teller zu photographieren, da jeder seinen Anteil ergattern wollte.

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Weiter ging es mit zwei Nudelvarianten:
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Und dann gab es Pizza – noch eine Pizza – eine Pizza nach der anderen – allesamt lecker!
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Wer dann noch nicht genug hatte, durfte sich auf den Nachtisch stürzen:
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Trotz der kleineren Schwierigkeiten mit der richtigen Anzahl der Gäste und dem späteren Bezahlmodus war es ein schöner und sauleckerer Abend.

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Da wir aber irgendwie alle noch nicht ins Bett wollten, ging es in die nächste übernächste Kneipe, wo wir fröhlich weiter nur Unsinn quatschten.

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Nach einer sehr kurzen Nacht in einem Hotel mit sehr dünnen Wänden haben am nächsten Morgen getreulich die Würzburger Glocken geläutet. (Dieses Mal zum Glück nicht direkt neben mir!)

Nach dem Frühstück ging es wieder auf die Heimreise. Zuhause angekommen war dann aber nicht gemütliches Chillen angsagt, sondern der Besuch des Groß-Gerauer Bauernmarktes, der immer am Ernte-Dank-Fest stattfindet. Es gab viel zu futtern, Informationsstände und auch Verkaufsstände für Obst, Gemüse und Selbstgemachtes.

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Wieder zuhause war das Wetter leider immer noch nicht soweit gediehen, daß wir die Hähnchenbeine wie beabsichtigt auf den Grill schmeißen konnten. Da habe ich eben ein paar Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln kleingeschnibbelt, gewürzt, in den Römertopf getan und mit Apfelwein übergossen. Danach kamen die gewürzten Hähnchenbeine mit ein paar Scheiben Bio-Zitrone drauf und alles zusammen mit Deckel für eine gute Stunde in den Backofen.

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Ein Rezept gibt’s diesmal keines.

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Mal was Klassisches: Hühnerfrikassee mit Champignons

Die letzten Tage war hier einfach zuviel los: Geburtstagsfeiern, Kranksein, weitere Geburtstagsfeiern, Ausflüge, andere Jubiläen, defekte Laptops – irgendwie blieben dabei sowohl die Küche als auch der Blog etwas auf der Strecke. Aber das läßt sich ja nachholen…

Ich muß gestehen, ich habe vorher noch nie in meinem Leben Hühnerfrikassee zubereitet. Es ist auch nicht wirklich mein Leibgericht, aber vor Kurzem bekam ich plötzlich eine tierische Lust drauf – Woher? Keine Ahnung.

Ich habe dann mal ein paar Kochbücher gewälzt und daraus das folgende Rezept zusammengestellt:

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Und es hat tatsächlich so geschmeckt, wie ich es erwartet hatte. SmileyLecker.gif

Hühnerfrikassee mit Champignons

Kategorien: Huhn, Champignon, Erbsen, Reis
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

600 g Hühnerbrustfilet
1 Zwiebel
2 Eßlöffel Gänseschmalz
50 g Mehl
150 ml Weißwein (hier: Apfelwein)
300 ml Hühnerbrühe
200 ml Schlagsahne
2 Lorbeerblätter
200 g Braune Champignons (TK)
200 g Erbsen (TK)
1 Tasse Langkornreis
2 Tassen Wasser
30 g Butter
1 Teelöffel Zucker
3 Stengel Glatte Petersilie
Salz, Pfeffer
Muskatnuß
1 Teelöffel Worchestersauce

Zubereitung:

Hühnerfleisch in mundgerechte Streifen schneiden. Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden. Gänseschmalz in einem großen Bräter erhitzen. Fleisch und Zwiebel darin 3-5 Minuten anbraten, dabei nicht zu dunkel werden lassen. Mehl gleichmäßig darüber stäuben und unterrühren. Mit Wein ablöschen, Hühnerbrühe und Schlagsahne dazu gießen. Lorbeerblätter halbieren und dazugeben. Die Hitze reduzieren und das Fleisch zugedeckt bei milder Hitze 30 Minuten schmoren lassen.

Frische Champignons säubern und in Scheiben schneiden. In einer Pfanne mit etwas Schmalz anbraten.

Reis mit Wasser aufkochen, salzen und bei milder Hitze ausquellen lassen.

Die Sauce durch ein Sieb gießen und das Fleisch warm stellen. Die Sauce gut 5-10 Minuten einkochen lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, das Fleisch und die Champignons dazugeben und ganz schwach köcheln lassen, eher nur warm halten.

Butter in einer Pfanne erhitzen und die Erbsen ein paar Minuten darin schwenken. Zucker darüber streuen und leicht karamellisieren lassen, dann ebenfalls in die Sauce geben.

Den Reis als Türmchen (entweder mit einer entsprechenden Form oder einer Tasse) auf den Teller plazieren und mit dem Frikassee anrichten. Zum Schluß mit gezupften Petersilienblättchen garnieren. Wer mag, tröpfelt sich noch etwas Worchestersauce in das Frikassee.


Gegrillter Rhabarber?

Letztes Wochenende hatte ich etwas zuviel Rhabarber eingekauft und kam auf die Idee, diesen doch einmal grillen zu wollen. Da der Liebste es dann aber arg seltsam fand, ganze Rhabarberstangen auf den Grill zu schmeißen, und ich auch nicht wirklich davon überzeugt war, daß da was Gutes bei rauskommt, haben wir es erst einmal in der kleinen Variante probiert.

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Ergebnis: Gar nicht mal so schlecht. Wer es süß-säuerlich mag, dem wird es schmecken. SmileyLecker.gif Vielleicht probieren wir es ja doch mal mit ganzen Stangen…

Gegrillte Hähnchen-Spieße mit Rhabarber

Quellenangabe: Erfaßt 19.05.2014 von Sus
Kategorien: Grill, Huhn, Rhabarber, Couscous
Mengenangaben für: 3 Portionen

Zutaten:

300 g Hühnerbrustfilet
1 Zucchini
1 dicke Stange Rhabarber
6 Champignons
1 Rote Paprika
Gewürzmischung für das Fleisch:
2 Eßlöffel Distelöl
Kräutersalz
Ancho-Chili; gemahlen
Rosenpaprika
Garam Masala-Gewürzmischung
Gewürzmischung für den Rhabarber:
1 Eßlöffel Honig
1/2 Eßlöffel Distelöl
1 Prise Kräutersalz
Couscous:
250 g Couscous
4 Stengel Glatte Petersilie
2 Eßlöffel Butter
1 Eßlöffel Zitronenöl
Salz

Zubereitung:

Hühnerbrustfilets waschen, trockentupfen und in Spieß-gerechte Stücke schneiden. Die Gewürzmischung anrühren und die Fleischstücke damit gleichmäßig bestreichen und etwas ziehen lassen. Rhabarber in Stücke schneiden und mit der Honig-Salz-Öl-Mischung bestreichen.

Gemüse waschen, dann die Zucchini schälen, Paprika und Champignons putzen und alles in passende Stücke schneiden.

Abwechselnd Fleisch- und Gemüsestücke auf einen (ggf. gewässerten) Spieß stecken und für ca. 10-15 Minuten grillen.

Währenddessen den Couscous nach Anleitung zubereiten. Beim letzten Garen lassen die kleingehackte Petersilie und das Zitronenöl zugeben.


Hähnchen vom Grill …

PflanzenflohmarktRuesselsheim_Mai2011.jpgDiese Woche war so viel los, und am Wochenende besonders (Pflanzenbörse in Rüsselsheim mit Verkauf, Pflanzenbörse in Griesheim als Käufer und Pflanzenmarkt im Hessenpark), daß der kulinarische Anspruch am Sonntag nur noch für einen Döner vom Lieblingstürken gereicht hat.

Deshalb erscheinen hier jetzt die Bilder vom Essen vom Wochenende davor:

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Gegrillte Hähnchenbeine mit Zitrone und Petersilie

Quellenangabe: Erfaßt 01.05.2011 von Sus
Kategorien: Huhn, Petersilie, Zitrone, Grill
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

4 Hähnchenbeine
3 Bio-Zitronen
1/2 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Zitronenschale abreiben und die Hälfte davon mit dem Zitronensaft mischen.

Petersilie waschen und fein hacken. Dazu die Knoblauchzehen auspressen oder ganz fein hacken. Mit der restliche Zitronenschale, ein wenig Zitronensaft mischen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Hühnerbeine waschen und gut abtrocknen, ggf. Fett entfernen. Mit den Fingern die Haut an den Schenkel lockern und die Petersilienmasse gut darunter verteilen. Die Schenkel in einem flachen Gefäß mit dem Zitronensaft übergießen und 2-3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, dabei ab und zu mal wenden.

Vor dem Grillen noch von außen etwas salzen und pfeffern und dann vom Liebsten schön knusprig grillen lassen.

Dazu gab es Karotten-„Bandnudeln“ und gegrillte Kartoffeln mit saurer Sahne. SmileyLecker.gif


Ja, …

… ganz klasse!

Kaum habe ich den gestrigen Beitrag veröffentlicht, sehe ich, daß ich nicht die Einzige bin, die diese Sauce nachkochwürdig findet.

Fremdkochen Grillen

Nun gut, gilt auch Grillen mit dem Backofengrill? Denn am Wochenende zuvor wollten wir zwar eigentlich richtig schön draußen grillen, aber da hat uns dann das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Deswegen habe ich es mal mit dem Backofengrill versucht: Chikken Tikka mit Naan, dazu Blumenkohl-Linsen-Curry, aber das kommt vielleicht später.

Chicken-Tikka

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Quellenangabe: Frei adaptiert nach FoodFreak
19.07.09 von Sus
Kategorien: Huhn, Grill, Kokos
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

4 Hühnerbrustfilets
1 Teelöffel frischer Ingwer; gepreßt
1 Teelöffel Knoblauch; gepreßt
1 Teelöffel Chilipulver
1/2 Teelöffel Kurkumapulver
1/2 Teelöffel Salz
150 100 ml Naturjoghurt Kokosmilch
60 ml Zitronensaft
2 Eßlöffel Zitronenmelisse-Pesto
Knoblauchöl (hier: aus Distelöl und geräuchertem Knoblauch)
Frisches Thai-Basilikum

Zubereitung:

Hühnerfleisch würfeln (ca. 2cm) und mit Ingwer, Knoblauch, Chilipulver, Kurkumapulver, Salz, Kokosmilch, Zitronensaft und Pesto in einer Schüssel vermischen und mindestens 2 Stunden marinieren lassen.

Das marinierte Fleisch in eine feuerfeste Form geben und mit Pflanzenöl einpinseln, einen Teil der Marinade hinzufügen.

Den Backofengrill vorheizen. Das Hühnerfleisch 20-30 Minuten grillen und dabei 2-3 Mal wenden. Mit Thai-Basilikum garnieren und sofort servieren.


Naan

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Quellenangabe: Frei adaptiert nach 1x umrühren, bitte
19.07.09 von Sus
Kategorien: Brot, Grill, Indien
Mengenangaben für: 6 Stück

Zutaten:

250 g Weizenmehl
1 geh. Teelöffel Trockenhefe
5 g Salz
5 g Zucker
15 g Butter; geschmolzen
85 g/ml Wasser
Knoblauchöl (hier: aus Distelöl und geräuchertem Knoblauch)
30 g griechischer Joghurt darf ich nicht
25 g Vollei hab ich nicht
stattdessen:
etwas Milch
1 Ei

Zubereitung:

Alle Zutaten mischen und zu einem glatten weichen Teig kneten. Gut 1 1/2 Stunden zugedeckt gehen lassen. 6 gleich grosse Kugeln formen und diese 10 Minuten entspannen lassen. Jede Kugel mit dem Nudelholz rund auf 0,5 cm ausrollen.

Naans auf ein bemehltes Tuch legen, mit leicht feuchtem Tuch abdecken. Die Naans können sofort gebacken werden oder auch unter dem Tuch 15-30 Minuten entspannen.

Naan über starker Hitze 1-2 Minuten pro Seite über Holzkohle grillieren oder im Backofen jeweils 3-4 Minuten grillen. Sofort mit Knoblauchöl bestreichen.

Anmerkung:

Sehr gut! Und viel einfacher als ich dachte!


Es ist doch …

… immer wieder erstaunlich, mit welchen Lebensmitteln man bei Blog-Events konfrontiert werden kann, mit denen man noch nie etwas zu tun hatte. So auch dieses Mal beim Garten-Koch-Event Chicorée. Chicorée – was’n das? Das ist doch dieser seltsame Salat, von dem man gelegentlich ein oder zwei Blätter als Beilage serviert bekommt, dessen Verzehr man dann bitterlich bereut. Und da soll was Genießbares bei herauskommen?
Entgegen meinem inneren Schweinehund („Du mußt ja nicht mitmachen!“) habe ich dann ein Paket mit vier Köpfen gekauft und erst mal im Kühlschrank verstaut.

Chicoree.jpgLetzten Dienstag habe ich mich dann doch getraut: Ich habe ein Blatt genommen und vorsichtig in das Weiße(!) gebissen: Huch, ist ja gar nicht so bitter! Zum Ausprobieren habe ich dann eine kleine Auflaufform abwechselnd mit Chicorée-Blättern, Speck und Ziegenkäse- Würfeln befüllt und darüber ein Rührei gegossen. Obendrauf kam Petersilie.
Das Ganze ab in den Backofen für eine Viertelstunde … noch 10 Minuten … und nochmal 10 Minuten … der Chicorée wurde schon braun und das Ei hatte immer noch nicht gestockt. Und der Käse wollte auch nicht schmelzen. Was war denn da los? Ich weiß es bis heute nicht – ich habe dann den Auflauf mit leicht flüssigem Ei gegessen. Die Kombination Chicorée und Speck und Ei war lecker, auch wenn die Konsistenz nicht ganz gestimmt hat.

Am Wochenende sollte es Huhn geben und wir hatten Lust auf asiatisch. Heraus kam ein typisches Rezept: erst gekocht und dann aufgeschrieben, weil’s geschmeckt hat.

Huhn-Chicorée-Pfanne

Quellenangabe: Erfasst 22.01.07 von Sus
Kategorien: Huhn, Chicorée
Mengenangaben für: 3 Portionen

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Zutaten:

200 Gramm Hühnerbrust
1 Limette, Saft davon
1/2 Teelöffel Sojasauce, dunkel
3 Chicorée
150 Gramm Champignons; in Scheiben geschnitten
50 Gramm Sprossen (Mungobohnen)
4 Schalotten
4 Esslöffel Pflanzenöl
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
2 Knoblauchzehen; gehackt
2 cm Ingwer; gehackt
1 Teelöffel Zitronengras; sehr fein gehackt und zerdrückt
1 cm Chilischote; klein gehackt
1/2 Teelöffel Koriander; gemahlen
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel; gemahlen
100 Milliliter Hühnerbrühe
1 Handvoll Glatte Petersilie; gehackt
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die Hühnerbrust in dünne Stücke schneiden, mit Limettensaft und Sojasauce mind. 1 Stunde marinieren.
Den Chicorée längs halbieren, den Strunk herausschneiden und anschließend in feine Streifen schneiden.

Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch und Ingwer schälen, mit den Lauchzwiebeln und der Chilischote fein hacken. Die Gewürze in Mörser zermahlen.

Zwei Esslöffel Öl in der Pfanne (oder einem Wok, sofern vorhanden) erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten und dann beiseite legen. Die gehackten und gemahlenen Gewürze mit 2 Esslöffel Öl und dem Sesamöl ebenfalls anbraten. Den Chicorée kurz bräunen. Mit Sojasauce und Gemüsebrühe ablöschen und das Fleisch wieder dazugeben. Auch die Champignons und die Sprossen hineingeben. Unter Rühren die Flüssigkeit etwas einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Zum Schluß die Petersilie kurz unterheben.

Anmerkung:

– Paßt gut zu Reis oder chinesischen Nudeln (auch Glasnudeln).

– Wer mag, nimmt anstatt der Petersilie frisches Korianderkraut.