Grillen auf Südkoreanisch…

… schreibt sich so: 바비큐. Aha!

Jetzt habe ich doch glatt das erste Spiel der Südkoreaner verpaßt. So was! Aber das macht nichts, denn sie müssen ja mindestens noch zwei Spiele spielen. SmileyGrinsStatic.gif

Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

Von Bekannten, die schon öfter in Südkorea waren, weiß ich, daß neben den beliebten Suppen und Eintöpfen die Koreaner recht gerne grillen. Prima, wir auch.

Deshalb gab es bei uns am Feiertag gegrillte Spieße koreanischer Art mit Beilagen aus Glasnudeln (leider nicht die koreanische Version) und Radieschen-Kimchi. Ich weiß zwar nicht, ob ein Koreaner sein Essen wiedererkannt hätte, aber uns hat’s geschmeckt!

KoreanischeSpiesseMitBeilagen.jpg

Koreanische Rind- und Gemüsespieße vom Grill

Quellenangabe: Authentic recipes from Korea von Injoo Chun
Erfaßt 19.06.2014 von Sus
Kategorien: Rind, Grill, Spieß, Korea, Blog-Event
Mengenangaben für: 2-3 Portionen

Zutaten:

300 g Rinder-Sirloin-Steak (hier: Minutensteaks)
4 Shiitake-Pilze oder Champignons
1 kleine Rote oder grüne Paprika
4 Frühlingszwiebeln; nur den weißen Abschnitt hier:
1 kleine Lauchstange mit grünem Abschnitt
2 Eßlöffel Sonnenblumenöl
Bulgogi-Marinade:
2 Knoblauchzehen; zerdrückt
4 Eßlöffel Sojasauce
1 Eßlöffel Brauner Zucker
1 Eßlöffel Maissirup oder Zuckersirup
1/2 Teelöffel Pfeffer; frisch gemahlen
2 Eßlöffel Reiswein oder Sake
1 Eßlöffel Dunkles Sesamöl
1 groß Nashi-Birne (hier: 1/2 Granny Smith-Apfel); gerieben
2 Frühlingszwiebeln; in feinen Streifen
125 ml Rinderbrühe (optional)
Beilage:
100 g Glasnudeln
4 Eßlöffel Sesamkörner
1 Eßlöffel Sesamöl
1-2 Eßlöffel Zucker
1 Eßlöffel Sojasauce
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zutaten für die Marinade zusammenrühren. Das Rindfleisch in schmale Streifen schneiden und in der Marinade gut bedeckt im Kühlschrank 2 Stunden ziehen lassen.

KoreanischeRindUndGemueseSpiesse.jpgVon den Pilzen die Stiele entfernen und die Köpfe halbieren. Paprika putzen und in passende Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln zurechtschneiden. Alle Stücke nacheinander auf die leicht gefetteten Spieße stecken, dabei Fleisch und Gemüse abwechseln. Gemüse leicht mit etwas Öl bestreichen. Auf dem aufgeheizten Grill für 6-12 Minuten bei direkter Hitze grillen.

KoreanischeGlasnudeln.jpgFür die Beilage zuerst die Sesamkörner in einer trockenen Pfanne rösten, bis die ersten Körnchen platzen. Beiseite legen und abkühlen lassen. Dann die Glasnudeln in kochendem Wasser zwei Minuten ziehen, dann abtropfen lassen. Mit Sojasauce, Sesamöl, Salz und Pfeffer würzen. Mit dünnen Streifchen vom Gemüse der Spieße garnieren und mit Sesamkörnern bestreuen.

Fussballmaennchen.jpgUnd noch was habe ich verpeilt: Das Fußball-Männchen fehlt auf den Photos. Deshalb bekommt es noch schnell ein Extra-Bild:


Geheimnisse…

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

Melanie von Pimpimella möchte im Kochtopf von uns Rezepte sehen, die wir ohne dieses Event nie gezeigt hätten. Och, da fallen mir auf Anhieb einige ein: der Riesen-Rhabarber-Muffin, der echt genial geschmeckt hat, nur leider aus Rharbarber und vielen Krümeln bestand, die hübschen Spargel-Würstchen-Spieße, weil ich vergessen hatte, sie zu photographieren und noch vieles mehr.

Natürlich möchte ich schöne Photos von meinen Gerichten machen, aber ich muß ja zugeben, bei (halbwegs) gelungenen Rezepten mit mißratenen Photos bin ich relativ schmerzfrei, sie doch noch im Blog zu veröffentlichen. Schließlich kann ja jeder selbst anhand des Rezepts entscheiden, ob er/sie es nachbacken/-kochen möchte. (Außerdem werden die BIlder dann auch nicht so leicht geklaut…)

In diesem Frühsommer hatte ich eine ganz tolle Idee: gegrillte Spargel in Brotteig, „Stock-Spargel“ sozusagen. In meiner Vorstellung war das ganz toll: schöne dicke Spargel mit einer relativ dünnen, schön knusprigen Kruste umhüllt. Beim Schneiden macht es nette, leicht krachende Geräusche, es kommt dampfend ein Spargel zum Vorschein und man hat einen knusprig-zartschmelzenden Bissen im Mund. Äh ja, soweit zur Theorie. Die Praxis sah dann leider so aus:

SpargelImBrotteig01.jpgVersucht mal, einen geschälten Spargel trocken zu tupfen – der guckt Euch mit großen Augen an und ist sofort wieder nass. Dadurch ließ sich der Teig nicht so schön um die Spargel wickeln, wie ich mir das vorgestellt hatte.


SpargelImBrotteig02.jpgDie Teigschicht wurde dicker und unregelmäßiger als geplant, was sich dann natürlich auch auf den Grillvorgang ausgewirkt hat: Der Teig ging an manchen Stellen noch auf und wurde dadurch nicht ganz durch und an anderen Stellen doch sehr knusprig. Die Spargel waren aber tatsächlich gar!


Weil die Spargel auch recht lange gebraucht hatten, war es zwischenzeitlich schon recht dunkel geworden und dadurch die Photoqualität auch nicht unbedingt besser.

SpargelImBrotteig.jpg

Ach ja, dazu gab es Rinder-Minuten-Steaks natur und einen grünen Salat.

Notiz an mich selbst: Vielleicht beim nächsten Mal (ja, ich bin stur!) Blätter- oder Yufkateig verwenden?

Spargel in Brotteig gegrillt – „Stockspargel“

Quellenangabe: Erfaßt 13.08.2013 von Sus
Kategorien: Spargel, Hefe, Grill
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

8 Weiße Spargel, relativ dick
Teig:
300 g Mehl
15 g Frische Hefe
100 ml Wasser
1 Prise Zucker
1/2 Teelöffel Salz

Zubereitung:

Hefe im laufwarmen Wasser mit dem Zucker auflösen, Mehl und Salz zugeben und zu einem glatten Teig kneten, der sich leicht vom Schüsselrand löst. Zugedeckt ca. 1/2 Stunde gehen lassen.

Noch einmal kneten und den Teig in n Stücke teilen (n = Anzahl der Spargel). Teigstücke auf der bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn rechteckig so ausrollen, daß es etwas mehr als der Spargellänge und dem -umfang entspricht.

Geschälten und abgetrockneten Spargel auf die Teigplatte legen und darin einwickeln. Teigränder gut zusammendrücken.

Auf dem eingeölten Grill von allen Seiten gleichmäßig grillen, bis der Teig braun und knusprig ist und die Spargel gar sind. Das kann man mit einem vorsichtigen Messerstich überprüfen.


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Was …

… macht eine voll-berufstätige Food-Bloggerin an ihrem ersten Urlaubstag:

  • Ausschlafen
  • Feedreader checken
  • Rasen mähen
  • Festplatte aufräumen
  • Wäsche waschen
  • Barbecue Sauce kochen
  • Apfelmus kochen
  • Bloggen

Barbecue Sauce à la St. Barts

BarbequeSauce.jpg

Quelle: Sehr frei nach ‚St. Barts Barbeque Sauce‘ in ‚Sauces, Rubs and Marinades‘ von Steven Raichlen;
29.08.2011 von Sus
Kategorien: Sauce, Ketchup, Tomate, Barbecue, Grill
Mengenangaben für: 400 ml

Zutaten:

2 Esslöffel Butter
1 kleine Zwiebel; fein gehackt
4 Lauchzwiebeln; fein gehackt
2 Knoblauchzehen; fein gehackt
1-2 Chili (Schärfe nach Geschmack)
4 Stengel Glatte Petersilie; fein gehackt
1 Teelöffel Thymian, frisch
2 Teelöffel Oregano, frisch
1 Teelöffel Fenchel; geröstet
1/2 Teelöffel Bockshornklee
1/2 Teelöffel Koriandersaat
2 Messerspitzen Pimentón de la Vera, mild
600 Milliliter Passierte Tomaten
3 Esslöffel Zuckerrübensirup
4 Esslöffel Limettensaft
2 Esslöffel Malzessig
2 Esslöffel Rotwein
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Die Butter in einem Topf über mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebeln, Lauchzwiebeln, Knoblauch, Chili, Petersilie, Thymian und Oregano hinzufügen und ca. 3 Minuten weichkochen, aber nicht bräunen. Die restlichen Zutaten unterrühren und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren, so daß die Flüssigkeit leise vor sich köchelt. Die nächste halbe Stunde regelmäßig umrühren, bis die Masse schön dickflüssig geworden ist. Dabei immer mal wieder abschmecken und nachwürzen. Die Sauce sollte kräftig schmecken.

Entweder gleich verwenden oder noch heiß in sterilisierte Flaschen oder Gläser abfüllen. Trotzdem sicherheitshalber so kühl wie möglich aufbewahren und bald verzehren.


Wie niedlich …

T-Bone-Steaks vom Lamm hatte ich vorher noch keine gesehen. Allerdings waren ja auch „richtige“ T-Bone-Steaks in den letzten Jahren eher spärlich zu finden. Uns haben sie besser als die üblichen Lammkoteletts geschmeckt.

Lamm-T-Bone-Steaks

LammTBoneSteaks.jpg

Quellenangabe: 23.05.2011 von Sus
Kategorien: Lamm, Grill
Mengenangaben für: 2-3 Portionen

Zutaten:

6 T-Bone-Steaks vom Lamm
Pimentón de la vera, mild
1 Teelöffel Rosmarin; frisch gemahlen
1-2 Eßlöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

T-Bone-Steaks dünn mit Öl bestreichen, dann die Gewürze bis auf das Salz gleichmäßig darüberstreuen und/oder damit einreiben. Zugedeckt im Kühlschrank einige Stunden ziehen lassen.

Vor dem Grillen salzen und dann von allen Seiten insgesamt ca. 5-6 Minuten grillen.


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Hähnchen vom Grill …

PflanzenflohmarktRuesselsheim_Mai2011.jpgDiese Woche war so viel los, und am Wochenende besonders (Pflanzenbörse in Rüsselsheim mit Verkauf, Pflanzenbörse in Griesheim als Käufer und Pflanzenmarkt im Hessenpark), daß der kulinarische Anspruch am Sonntag nur noch für einen Döner vom Lieblingstürken gereicht hat.

Deshalb erscheinen hier jetzt die Bilder vom Essen vom Wochenende davor:

ZitronenPetersilieHaehnchenMitKaramellisiertenMoehren.jpg

Gegrillte Hähnchenbeine mit Zitrone und Petersilie

Quellenangabe: Erfaßt 01.05.2011 von Sus
Kategorien: Huhn, Petersilie, Zitrone, Grill
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

4 Hähnchenbeine
3 Bio-Zitronen
1/2 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Zitronenschale abreiben und die Hälfte davon mit dem Zitronensaft mischen.

Petersilie waschen und fein hacken. Dazu die Knoblauchzehen auspressen oder ganz fein hacken. Mit der restliche Zitronenschale, ein wenig Zitronensaft mischen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Hühnerbeine waschen und gut abtrocknen, ggf. Fett entfernen. Mit den Fingern die Haut an den Schenkel lockern und die Petersilienmasse gut darunter verteilen. Die Schenkel in einem flachen Gefäß mit dem Zitronensaft übergießen und 2-3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, dabei ab und zu mal wenden.

Vor dem Grillen noch von außen etwas salzen und pfeffern und dann vom Liebsten schön knusprig grillen lassen.

Dazu gab es Karotten-„Bandnudeln“ und gegrillte Kartoffeln mit saurer Sahne. SmileyLecker.gif


Eßbares Mitbringsel …

Neulich waren wir mittags zum Grillen eingeladen. Spontan habe ich mich morgens noch hingestellt, um ein eigenes Sößchen zu zusammenzubasteln. Auf der Hinfahrt (ich saß am Steuer) habe ich dann dem Liebsten das Rezept in den Handheld diktiert, denn spätestens am nächsten Tag hätte ich es nicht mehr gewusst. Geht Euch das auch so? Wenn ich nicht eigene Rezeptkreationen oder -änderungen sofort aufschreibe, sind sie vergessen.

Ein Photo gibt’s keins; wie Ketchup aussieht, weiß wohl jeder. SmileyGrin.gif

Fruchtiges Tomaten-Ketchup

Quellenangabe: 04.07.2010 von Sus
Kategorien: Tomate, Sauce, Grillen
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

750 ml Passierte Tomaten
1-2 Teelöffel Koriandersamen; gemahlen
4 Kardamomkapseln; Kernchen gemahlen
2 1/2 Eßlöffel Rübensirup
3 Eßlöffel Apfel-Balsamico-Essig
1/4 Salzzitrone; in ganz dünne Streifchen geschnitten
Alternativ:
1   Zitrone; Saft und abgeriebene Schale
1 Teelöffel   Salz
200 ml Orangensaft
1/2 Teelöffel Frischer Knoblauch; gerieben
1/2 Teelöffel Pimenton de la vera dulce
1/2 Teelöffel Shoarma-Gewürzmischung
1 cm Frischer Ingwer; gerieben
1/2 Vanilleschote; ausgeschabt
1/2 Zimtstange
Tellicherry-Pfeffer; frisch gemahlen

Zubereitung:


Alle Zutaten in einem Topf erhitzen, auch die ausgeschabte Vanilleschote dazugeben. Unter beständigem Rühren einköcheln lassen, bis sich die Menge auf die Hälfte (oder noch weniger) reduziert hat. Dabei immer mal wieder abschmecken. Am Ende die Zimtstange und die Vanilleschote entfernen.

Die Sauce hält sich im Kühlschrank einige Tage. Für eine längere Lagerung empfiehlt sich, die Sauce in Eiswürfelbehältern einzufrieren. Dann kann man spontan die aktuell benötigte Menge in ein feuerfestes Schälchen geben und direkt auf dem heißen Grill auftauen lassen.

Fazit: SmileyLecker.gif


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Gar nicht so einfach, …

Fremdkochen Bärlauch

ein Rezept zum Nachkochen zu finden, auf das man auch gerade Lust hat. Bärlauch-Pesto unterschiedlichster Varianten, Bärlauch in verschiedensten Käsecremes, Bärlauch in Risotto, Bärlauch in … alles ganz tolle Rezepte, die leider in diesem Haushalt nur von einer Person gegessen werden würden.

Bärlauchnudeln, Bärlauchspinat, Bärlauch in der Suppe oder im Omelett oder auch Bärlauch-Muffins gab es in diesem Blog bereits schon im Laufe der letzten Jahre.

Nach längerer Suche wurde ich dann doch noch hier fündig:

Bärlauch-Frikadellen


BaerlauchFrikadellen.jpg

Quellenangabe: Inspiration durch Hausmannskost
26.04.09 von Sus
Kategorien: Rind, Frikadelle, Bärlauch, Grillen
Mengenangaben für: 9-10 Stück

Zutaten:

1 kg Rinderhackfleisch
1 Brötchen
1 Zwiebel
5-6 Stücke getrocknete Tomaten
2 Knoblauchzehen In diesem Fall nicht nötig!
10-15 Blatt Bärlauch
Salz, Pfeffer
Kreuzkümmel

Zubereitung:


Das Brötchen und die getrockneten Tomaten (natürlich getrennt!) für ca. 20 Minuten in warmem Wasser einweichen. Die Tomaten danach in kleine Stücke hacken. Die Zwiebel schälen und kleinhacken, den Bärlauch waschen und kleinhacken. Das Brötchen auspressen und alle Zutaten mit dem Ei gleichmäßig unter das Hackfleisch kneten. Mit den Gewürzen abschmecken.

Aus der Fleischmasse zuerst Kugeln formen. Wenn sie auf den Grill (oder in die Pfanne) gelegt werden, flachdrücken. Von beiden Seiten gut anbraten, bis das Innere nur noch ganz leicht rosa ist.

Dazu gab es Spargel mit einer Bärlauch-Sauerampfer-Hollandaise und gegrilltes Peperoni-Weißbrot.


Gestern …

… war der Tag der Arbeit: Versucht Ihr mal, in einem über dreißig Jahre alten Garten mit eingewachsenen Bäumen und Büschen und einer absolut harten Erde alte, vertrocknete Baumwurzeln auszugraben oder Löcher für neue Pflanzen zu buddeln. Wir haben’s überlebt, der Spaten nicht.

Zur Belohnung gab es dann das hier:

BiskuitZitronenRolle.jpg

Biskuit-Zitronenrolle

Quellenangabe: 01.05.08 von Sus
Kategorien: Kuchen, Zitrone, Biskuit, Backen
Mengenangaben für: 1 Rolle

Zutaten:

4 Eigelb
3 Esslöffel warmes Wasser
4 Eiweiss
125 Gramm Zucker
1 Packung Vanillezucker
125 Gramm Mehl
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
Füllung:
300 Milliliter Sahne
1 Zitrone, ungespritzt
1 Packung Vanillinzucker
1/2 Packung Sahnesteif
Guß:
Puderzucker
5 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitung:


Den Backofen auf 225°C vorheizen. Ein Backblech mit Backtrennpapier auslegen.

Das Eigelb mit dem Wasser schaumig schlagen. Nach und nach 2/3 des Zuckers und den Vanillinzucker dazugeben. Solange schlagen, bis die Masse cremig ist.

Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker sehr steif schlagen und auf das Eigelb geben.

Mehl mit Backpulver mischen und darübersieben. Alles vorsichtig unter die Eigelbmasse ziehen.

Den Teig ca. 1 cm dick auf das Blech streichen und sofort Im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten backen.

Die gebackene Biskuitplatte auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und das Backpapier sehr vorsichtig, aber schnell abziehen. Die Biskuitplatte behutsam von der Längsseite her durch Anheben des Tuchs einrollen und abkühlen lassen.

Zitrone heiß abwaschen, die Schale reiben und dann auspressen.

Die Sahne mit dem Zitronensaft, der abgeriebenen Zitronenschale, dem Vanillinzucker und dem Sahnefestiger steif schlagen.

Die Biskuitrolle abrollen, mit der Sahne bestreichen und wieder aufrollen.




Und später, nach noch mehr Wurzeln und noch mehr Löchern, nicht zu vergessen das Hochtragen der Kübelpflanzen aus dem Keller (by the way: Hat jemand Interesse an Agaven-Ablegern?) gab’s die zweite Belohnung:

Gegrillte Koteletts, vorher mit Bärlauch-„Pesto“ mariniert, dazu gegrillte Topinamburs und Spargel. Dazu einen Salat aus eigenem Portulak (eben noch ein Unkraut, jetzt schon ein Salat! SmileyGrin.gif) und Topinambur-Spargel.

KotelettsMitBaerlauchMarinade.jpg PortulaksalatMitTopinamburSpargel.jpg

Ein richtiges Rezept gibt’s hier nicht. Die Bärlauch-Marinade besteht aus einem Bund Bärlauch, einer eingelegten Peperoni (leicht scharf), drei Handvoll Portulakblätter, Sonnenblumenöl, Salz und Pfeffer. Alles zusammen im Mixer zu Brei verarbeitet. Damit wurden die Koteletts am Morgen eingerieben und wieder in den Kühlschrank gestellt.

Die Topinambur-Knollen wurden wie Kartoffeln mit etwas Salz in Alufolie gewickelt in die Glut gelegt.

Die Topinambur-Spargel sind Sprossen aus tieferliegenden Knollen. Die habe ich geputzt und ca. fünf Minuten gekocht. Mit einer Vinaigrette haben sie sehr gut zu dem Portulak gepaßt.