Lamm-Frikadellen

Das aktuelle Thema bei „Wir retten, was zu retten ist“ sind „Fleischlaberl, Bouletten, Fleischpflanzerl und Konsorten“, wobei diese Teile hierzulande einfach „Frikadellen“ heißen. Aber zugegebenermaßen sind gute Frikadellen auch hier schwer zu finden. Abgepackt im Supermarkt geht schon mal gar nicht und selbst an Metzgertheken bin ich schon böse reingefallen. Da bleibt mal wieder nichts anderes übrig, als sie selbst zu machen. Ist auch eigentlich nicht schwer, nur muss man danach dem Herd und seiner Umgebung ein klein wenig Zeit widmen. Auch aus diesem Grund mache ich meist die doppelte Portion und friere einen Teil ein.

Die Spargel auf dem Bild sind übrigens noch keine neuen Spargel, obwohl hier in der Gegend schon die ersten Exemplare gestochen und verkauft werden. Allerdings wurden diese unter Folientunneln und mit Fußbodenheizung angezogen, das halte ich dann auch für etwas übertrieben. (Wenn das so weitergeht, gibt es an Weihnachten auch heimischen Spargel frisch zu kaufen. Das muss nun wirklich nicht sein…) Nein, im Gefrierschrank habe ich noch ein Paket in der hintersten Ecke gefunden. Da die Spargel vakuumiert eingeschweißt waren, haben sie wirklich fast wie frischer Spargel geschmeckt.

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Lamm-Frikadellen

Quellenangabe: Erfaßt 08.04.18 von Sus
Kategorien: Fleisch, Lamm, Frikadelle, Kräuter
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten:

Frikadellen:
1200 g Lammkeule ohne Knochen
3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 Eier
10 Scheiben Roggen-Knäckebrot
150 ml Ajvar (ca.)
Salz, Pfeffer
1/2 Teelöffel Chilipulver
1 Teelöffel Currypulver nach Geschmack
1/2 Teelöffel Zitronenschale; gerieben
8 Blätter Bärlauch
2 Handvoll Knoblauchrauke- Blätter
4 Stengel Petersilie
Sauce:
3 Eßlöffel Ajvar
2 Blätter Bärlauch
1/2 Handvoll Knoblauchrauke-Blätter
2 Stengel Petersilie
3 Eßlöffel Bratenfett von den Frikadellen
200 ml Gemüse- oder andere Brühe
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Fett und Sehnen von der Lammkeule entfernen. Zwiebeln und Knoblauchzwiebeln schälen. Alles in passende Stücke schneiden und zusammen durch den Fleischwolf (mittlere Lochgröße) in eine Schüssel treiben. Knäckebrot grob zerkleinern, im Mixer fein zermahlen und zu dem Hackfleisch geben. Eier, Ajvar und grob zerhacktes Grünzeug ebenfalls zugeben, dann alles gut vermischen und mit den Gewürzen abschmecken. Die Masse darf ruhig etwas stärker gewürzt schmecken, das verliert sich noch. Etwas ruhen lassen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, aus der Fleischmasse Frikadellen formen und auf beiden Seiten scharf anbraten. Dann die Hitze etwas herunterregeln, ggf. Deckel auf die Pfanne legen, damit die Frikadellen beim Garen nicht austrocknen.

Aus Bratenfett, Ajvar und etwas Brühe eine Sauce köcheln, mit Salz und Pfeffer abschmecken und ebenfalls ein paar Kräuter unterrühren.

Anmerkung:

Das im Rezept erwähnte Knäckebrot war ursprünglich nicht beabsichtigt, aber wie das so ist, waren weder ein altbackenes Brötchen noch Semmelbrösel im Haus. Hat aber super funktioniert und gut geschmeckt.

Dazu gab’s ein paar Nudeln.


 

#WirRettenWasZuRettenIst

Und nun die anderen Beiträge zum Event zur Rettung der Frikadelle, wie immer ausgerichtet von Susi und Sina:

 

auchwas – Frikadellen orientalisch
Brittas Kochbuch – Vegane Pilzfrikadellen
Cakes Cookies and more – Hacktätschli aus dem Backofen mit buntem Ofengemüse
genial-lecker – Fischbuletten
German Abendbrot – Hackfleischbällchen in Biersoße
giftigeblonde – Faschierte Laberl am Spieß
Karambakarinaswelt – Fischfrikadellen mit Dip „a la Remoulade“
Katha kocht! – Nudelpfanne mit buntem Gemüse und Geflügelhackbällchen
Leberkassemmel und mehr – Fleischpflanzerl Dry Aged, überbacken mit Käse und Bacon
lieberlecker – Crevetten Tätschli
Madam Rote Rübe – Hausgemachte Apfel-Grünkernbratlinge zu Lauch-Pasta
magentratzerl – Pastinakenlaibchen
our food creations – Fischbouletten de Luxe mit Mango-Salsa
Pane-Bistecca – Panierte Chuegeli
Turbohausfrau – Butterschnitzel
Unser Meating – Vegetarische Fleischküchle

Feldsalat mit roter Bete und Frikadelle

Garten-Koch-Event November 2015: Rote Bete [30.11.2015]

Ich mag rote Bete, sehr sogar. Aber wenn möglich, nur frisch oder frisch gekocht zubereitet. Die in Deutschland übliche Art, sie in Essig eingelegt kalt zu Braten zu servieren, geht so gar nicht an mich. *schüttel* (Das ist ja auch mit ein Grund, warum rote Bete ein so verschmähtes Gemüse ist…)

Gestern wollte ich eigentlich es so eine Art Burger basteln: Brötchen mit Frikadelle, Salat, Mayo und roter Bete. Aber irgendwie hatte ich keine Lust auf das Brötchen und so mutierte das Ganze zu einem Salat.

Der darf dann auch am Garten-Koch-Event „Rote Bete“ teilnehmen.

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Feldsalat mit roter Bete und Frikadelle

Quellenangabe: Erfasst 26.11.2015 von Sus
Kategorien: Salat, Rote Bete, Feldsalat, Käse, Frikadelle, Büro, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1 Frikadelle; fertig gebraten
75 g Schafskäse
1 Handvoll Feldsalat
1 kleine Rote Bete
3 Champignons
1 Eßlöffel Mayonnaise
1 Teelöffel Zwiebelwürfel; sehr fein gehackt
1 Teelöffel Öl
1 Teelöffel Essig
Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:

Mayonnaise mit Zwiebelwürfeln verrühren und ziehen lassen. Mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren.

Feldsalat putzen und zurechtzupfen. Champignons abbürsten und in Scheiben schneiden. Rote Bete schälen und in Scheiben schneiden; diese mundgerecht zurechtschneiden. Etwas salzen.

Feldsalat, rote Bete und Champignons auf einen Teller geben und das Dressing darüber verteilen.

Frikadelle auf einem anderen Teller in kleine Stücke schneiden und den Schafskäse in kleinen Stücken darüberstreuen. In der Mikrowelle ca. 3 Minuten erhitzen, bis der Käse geschmolzen ist.

Käse-Frikadellen-Stücke vorsichtig auf dem Salat verteilen. Mit Chili bestreuen.


Impressionen …

Bei Päm von Mestolo habe ich gestern ein schönes Rezept für sauerkrautgefüllte Äpfel gesehen, welches ich bestimmt noch nachkochen nachempfinden werde. Die dortige Erwähnung von Blauschimmelkäse setzte einen kurzfristigen Geier frei … deshalb gibt es hier mal wieder einen schnellen Teller, heute morgen vor der Arbeit eingekauft und fünf vor Mahlzeit zubereitet:

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Frikadelle mit Blauschimmelkäse

Quellenangabe: 22.10.2010 von Sus
Kategorien: Frikadelle, Käse, Büro
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1 Frikadelle
80 Gramm Blauschimmelkäse
2 große Champignons
5-10 Kirschtomaten
1 Eßlöffel Speckwürfelchen (optional)

Zubereitung:

Eine Frikadelle vom Imbiß des geringsten Mißtrauens (also am Besten selbstgemacht…) halbieren. Champignons in Scheiben schneiden und auf und neben die Frikadellen legen. Darauf dünne Scheiben Blauschimmelkäse verteilen. In der Mikrowelle (oder natürlich im Backofen) solange erhitzen, bis der Käse geschmolzen ist.

Mit Tomaten und Salat garnieren.

Fazit:

– Für eine schnelle Mahlzeit mal was anderes. SmileyLecker.gif


Gar nicht so einfach, …

Fremdkochen Bärlauch

ein Rezept zum Nachkochen zu finden, auf das man auch gerade Lust hat. Bärlauch-Pesto unterschiedlichster Varianten, Bärlauch in verschiedensten Käsecremes, Bärlauch in Risotto, Bärlauch in … alles ganz tolle Rezepte, die leider in diesem Haushalt nur von einer Person gegessen werden würden.

Bärlauchnudeln, Bärlauchspinat, Bärlauch in der Suppe oder im Omelett oder auch Bärlauch-Muffins gab es in diesem Blog bereits schon im Laufe der letzten Jahre.

Nach längerer Suche wurde ich dann doch noch hier fündig:

Bärlauch-Frikadellen


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Quellenangabe: Inspiration durch Hausmannskost
26.04.09 von Sus
Kategorien: Rind, Frikadelle, Bärlauch, Grillen
Mengenangaben für: 9-10 Stück

Zutaten:

1 kg Rinderhackfleisch
1 Brötchen
1 Zwiebel
5-6 Stücke getrocknete Tomaten
2 Knoblauchzehen In diesem Fall nicht nötig!
10-15 Blatt Bärlauch
Salz, Pfeffer
Kreuzkümmel

Zubereitung:


Das Brötchen und die getrockneten Tomaten (natürlich getrennt!) für ca. 20 Minuten in warmem Wasser einweichen. Die Tomaten danach in kleine Stücke hacken. Die Zwiebel schälen und kleinhacken, den Bärlauch waschen und kleinhacken. Das Brötchen auspressen und alle Zutaten mit dem Ei gleichmäßig unter das Hackfleisch kneten. Mit den Gewürzen abschmecken.

Aus der Fleischmasse zuerst Kugeln formen. Wenn sie auf den Grill (oder in die Pfanne) gelegt werden, flachdrücken. Von beiden Seiten gut anbraten, bis das Innere nur noch ganz leicht rosa ist.

Dazu gab es Spargel mit einer Bärlauch-Sauerampfer-Hollandaise und gegrilltes Peperoni-Weißbrot.