Piccata alla milanese

Endlich mal wieder ein Blog-Beitrag…

Die letzten Wochen war viel los: berufliche Events, Urlaub, Pflanzen- und andere Flohmärkte, Geburtstagsfeiern (nicht meiner…) und vieles mehr. Irgendwie ist dabei der Blog etwas auf der Strecke geblieben.

Könnt Ihr glauben, dass ich bisher noch nie Kalbsschnitzel zubereitet hatte? Neulich gab’s beim Metzger Kalbfleisch im Angebot, da habe ich zugegriffen. Und das war gut so… SmileyLecker.gif

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Piccata alla milanese mit Basilikum-Tomaten

Quellenangabe: Erfasst 10.10.17 von Sus
Kategorien: Fleisch, Schnitzel, Kalb, Tomate, Basilikum
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 Zitrone; unbehandelt
1 Esslöffel Puderzucker
500 g Cocktail-Tomaten
1/2 Topf Basilikum
2 Esslöffel Balsamico-Essig
2 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
4 Kalbsschnitzel, dünn (à 150 g)
2 Eier
3 Esslöffel Schlagsahne
40 g Pecorino oder Parmesan; gerieben
60 g Semmelbrösel
40 g Mehl
Butterschmalz

Zubereitung:

Zitrone in feine Scheiben schneiden und auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen, mit Puderzucker bestreuen und bei 150 °C ca. 20 Minuten backen.

Währenddessen Tomaten waschen und halbieren; Basilikum waschen und kleinzupfen. Beides mit einem Dressing aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer vermischen.

Schnitzel etwas flach klopfen, dritteln und beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen. Eier mit Sahne verquirlen, Käse reiben und mit den Semmelbröseln vermischen. Schnitzel nacheinander zuerst im Mehl wenden, dann durch die Eiersahne ziehen, kurz abtropfen lassen und in der Semmelbröselmischung wenden.

Schnitzel in einer Pfanne im heißen Butterschmalz auf jeder Seite ca. 2 Minuten goldbraun braten.

Piccata mit gebackenen Zitronenscheiben und Basilikum-Tomaten anrichten.

Anmerkung:

Dazu gab es Orangennudeln und Brokkoli.


Geschmorte Ochsenbacken

Vor einiger Zeit gab’s beim Metzger Ochsenbacken. Einfach so. Da habe ich zugegriffen, sie aber – mangels passender Gelegenheit – kurzerhand in den Tiefkühler verfrachtet. Anfang Februar war es dann soweit und ich habe sie wieder herausgeholt. Nach etwas Forschen im Internet und in Büchern kam dann das folgende Rezept dabei heraus:

OchsenbackenGeschmort.jpg

Geschmorte Ochsenbacken

Quellenangabe: Erfasst 21.02.16 von Sus
Kategorien: Fleisch, Rind, Römertopf
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

2 Ochsenbacken à 600 g
500 g Zwiebeln
2 Karotten
1 Petersilienwurzel
! Stange Lauch
2-3 Knoblauchzehen
4 groß Getrocknete Tomaten
3-4 Lorbeerblätter; halbiert
2 Wacholderbeeren; zerdrückt
2-3 cm Tomatenmark aus der Tube
Salz, Pfeffer
500 ml Rotwein
Neutrales Öl

Zubereitung:

Den Römertopf mind. 20 Minuten wässern.

Die Ochsenbacken waschen und trockentupfen. Die dicke Haut und gröbere Sehnen mit einem scharfen Messer entfernen. Knoblauch und Zwiebeln schälen und fein hacken; das Gemüse putzen und mit den getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden.

In einer hohen Pfanne Öl erhitzen und die Ochsenbacken von allen Seiten schön dunkel und knusprig anbraten. Beiseite legen.

Das kleingeschnittene Gemüse in der Pfanne anrösten; Tomatenmark dazugeben, mit dem Rührlöffel verteilen und ebenfalls anrösten. Den Rotwein glasweise hinzugeben und jeweils unter Rühren einkochen lassen.

Das Gemüse mit der Flüssigkeit in den Römertopf geben. Die Ochsenbacken darauf legen und soviel Brühe zugeben, dass die Ochsenbacken zu zwei Drittel bedeckt sind. Die Flüssigkeit noch etwas vermischen, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren zugeben.

Den geschlosssenen Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen geben und diesen auf 170 °C einstellen.

Die Ochsenbacken brauchen jetzt gute drei Stunden. Nach ca. zwei Stunden die Ochsenbacken einmal umdrehen. Dabei kann man schon mal prüfen, wie weit sie sind. Sie sind gar, wenn ein eingestecktes Holzstäbchen ganz leicht durch das Fleisch geht.

Eine halbe Stunde vor dem Servieren einen Teil der Flüssigkeit inklusive Zwiebeln und Gemüse entnehmen und in einen kleinen Topf geben. Mit dem Pürierstab sämig pürieren. Jetzt etwas Rotwein zugeben, nach Belieben abschmecken und einköcheln lassen.

Zum Servieren die Ochsenbacken entnehmen und in Scheiben schneiden.

Anmerkung:

Hier mit Grünkohlgemüse und Kartoffelpüree und viel Sauce.

Fazit: SmileyLecker.gif


Letztens …

… war uns nach Döner. Nun haben wir hier im Ort eine Döner-Bude, die recht ordentliche Döner Kebab zu einem vernünftigen Preis anbietet. Nur leider eben kein Lammfleisch, sondern – wie allgemein verbreitet – mit Kalb- bzw. Rindfleisch. Na gut, dann machen wir uns unseren Döner eben selbst, aber von Anfang an!

Das Fleisch wurde selbst mariniert, der Weißkrautsalat wurde selbst erzeugt, das Fladenbrot selbst gebacken. Die Joghurtsauce wurde natürlich auch selbst zusammengerührt. Da der Liebste keinen Joghurt mag, gab’s noch ein leckeres Tomatensößchen dazu.

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Do-it-yourself-Döner

Quellenangabe: 20.03.2011 von Sus
Kategorien: Fleisch, Lamm
Mengenangaben für: 3 Stück

Zutaten:

3 Fladenbrote
Fleisch:
35 ml Lammfleisch (Gulasch); möglichst fettfrei
2 Eßlöffel Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 Teelöffel Kreuzkümmel; frisch gemahlen
1/3 Teelöffel Getrocknete Chilis; frisch gemahlen (Menge nach Geschmack anpassen)
1 Teelöffel Shoarma-Gewürzmischung
Salz, Pfeffer
2 Stengel Minze; fein gehackt
1 Eßlöffel Zitronensaft
Beilagen:
300 g Frischen Weißkohl
1 Eßlöffel Salz
Tomaten
1 Rote Zwiebel
Joghurtsauce:
200 g Türkischen Joghurt
100 g Saure Sahne
4 Stengel Glatte Petersilie
3 Stengel Minze
1/2 kleine Knoblauchzehe; fein gehackt
Salz, Pfeffer
Tomatensauce:
200 g Passierte Tomaten
1 Frühlingszwiebel; fein gehackt
1/2 kleine Knoblauchzehe; fein gehackt
crkische Peperoni; fein gehackt (Achtung: Schärfe _vorher_ testen!)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Die Gewürze mit dem Öl mischen. Zusammen mit dem in feine Streifen geschnittenen Lammfleisch in einer Schüssel mischen und mind. zwei Stunden im Kühlschrank marinieren lassen, besser über Nacht.

Weißkraut raspeln und mit reichlich Salz zerdrücken. Ebenfalls über Nacht in den Kühlschrank stellen. vor dem Servieren gut abspülen und abtropfen lassen.

Am nächsten Tag den Teig für das Fladenbrot ansetzen.

Für die Saucen die jeweiligen Zutaten gut miteinander vermischen. Die Joghurtsauce etwas ziehen lassen; die Tomatensauce etwas einkochen. Die Saucen sind absichtlich nicht sehr stark gewürzt, damit das Fleisch besser zur Geltung kommt. Hier kann man problemlos variieren.

Während das Brot im Backofen ist, das Fleisch in der Pfanne von allen Seiten (nicht zu stark) anbraten. Wenn das Brot fertig ist, aus dem Backofen nehmen und die Fleischstücke auf das Backblech legen. Den Ofen auf Grillen (ohne Backen) umschalten und das Fleisch noch ein paar Minuten grillen.

Zum Servieren Tomaten und Zwiebel in Scheiben schneiden und alles zum Döner-Basteln auf den Tisch bringen.

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