Skrei mit Yuzu-Aioli und gefüllten Eiern

Die Facebook-Gruppe Wir Retten Was Zu Retten Ist, die von Susi und Sina geführt wird, feiert in diesem Monat ihren vierten Geburtstag. Zur Feier des Tages haben sich die Mitglieder das Thema „Ei“ ausgesucht, denn es gibt viel zu viele Eier-Fertiggerichte in den Supermarktregalen, die problem- und mühelos auch selbst hergestellt werden können.

Da ich neulich ein grauenvolles Erlebnis mit fertig gekaufter Orangenmayonnaise hatte (es schüttelt mich immer noch – so ein ekliges Zeugs), möchte ich hier noch ein Plädoyer für selbstgemachte Mayonnaise in allen Geschmacksrichtungen halten. Ich habe mich hier für eine Aioli (Knoblauchmayonnaise) mit Yuzu entschieden; man kann aber auch problemlos jede andere Zitrusfrucht verwenden.

Bei Petra von Chili und Ciabatta kann man sich auch anschauen, wie schnell das geht.

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Vor dem Mixen
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30 Sekunden später…
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Auf dem Teller

Yuzu-Aioli

Quellenangabe: Erfasst 15.03.2018 von Sus
Kategorien: Dip, Ei, Öl, Mayonnaise, Knoblauch
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1 Ei; so frisch wie möglich
250 ml Öl (neutral)
1 Knoblauchzehe
1 Teelöffel Senf
Salz
1 Esslöffel Yuzu-Saft (oder Zitrone oder Orange)
1/2 Teelöffel Yuzu-Schale; gerieben
1 Prise(n) Gochugaru (Chilipulver)

Zubereitung:

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.

Die Knoblauchzehe entweder sehr fein hacken oder mit einer Knoblauchpresse zerquetschen. Alle Zutaten (das Ei ohne Schale 🙂 ) in einen hohen, schmalen Rührbecher geben. Den Stabmixer auf dem Boden des Bechers ansetzen und eingeschaltet langsam nach oben ziehen. Noch ein bisschen weiter verquirlen und schon ist die Aioli fertig. Mit etwas Yuzu-Schale bestreut servieren.


 

Und weil’s so schön einfach ging, habe ich schnell noch ein Ei gekocht und es gefüllt.

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Aioli-gefüllte Eier

Quellenangabe: Erfasst 15.03.18 von Sus
Kategorien: Ei, Mayonnaise, Kresse, Ostern
Mengenangaben für: 4 Stück

Zutaten:

4 Eier; hartgekocht
4 Teelöffel Yuzu-Aioli
Kresse
Salz
Gochugaru (Chilipulver)

Zubereitung:

Die hartgekochten Eier vorsichtig schälen und der Länge nach halbieren. Das Eigelb herausnehmen und in einer Schüssel mit einer Gabel mit der Aioli gleichmäßig vermischen. Gegebenenfalls vorsichtig salzen. Die gewaschene Kresse in die Löcher im Eiweiß legen, dass die Blättchen herausragen, dann mit der Aioli-Eier-Creme auffüllen. Mit etwas Chili bestreut servieren.


 

Mit dem wohl letzten Stück Skrei für dieses Jahr, in der Pfanne angebraten, und etwas Mönchsbart (Salsola soda) wurde es eine köstliche Mahlzeit.

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#WirRettenWasZuRettenIst

Hier könnt Ihr sehen, was die anderen TeilnehmerInnen sich zur Rettung des Eis ausgedacht haben:

1x umrühren bitte aka kochtopf – Fettuccine Pop-Ei
Anna Antonia – Coddled Eggs
auchwas – Eierlikör und Angel-Food-Cake
Brittas Kochbuch – Huevos Rancheros
Brotwein – Eiersalat mit Speck – ein herzhafter Aufstrich
Cakes Cookies an more – Eier-Sandwiches
Das Mädel vom Land – Eiaufstrich mit Topfen
evchenkocht – Allerbester one and only Eiersalat meiner Mama
Fliederbaum – Gefüllte Eier
Food for Angels and Devils – pochiertes Ei auf Brötchen
genial-lecker – Eiertartar
giftigeblonde – Geburtstags Ei – Ei Lachsforellen Salat
Katha kocht! – Eiersalat selber machen – die leichte Variante mit Joghurt
Leberkassemmel und mehr – Möhrenkuchen
Madam Rote Rübe – Eiersalat mit Rote Bete und Senf-Dill-Creme
magentratzerl – Chinesische Tee-Eier
Münchner Küche – Klassischer Eiersalat
our food creations – Ei im Glas
Schmeckt nach mehr – Eiersalat mit Kräutern
Summsis Hobbyküche – Eiercreme – Geburtstagsrettung
The Apricot Lady – Eierspeisbrot und andere Ideen mit Ei
Turbohausfrau – Salat mit Eierstreifen
Unser Meating – Schinken-Ei-Sandwich

Eierlikör-Marmor-Gugelhupf

Der gestrige Beitrag war nicht ganz grundlos…

Was macht man mit Resten von Eierlikör, denen man nicht mehr so ganz traut, weil Ostern ja schon zwei Wochen her ist?

Ganz einfach, man verbackt sie.

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Eierlikör-Marmor-Gugelhupf

Quellenangabe: Mein Lieblingskuchen-Rezept
Erfaßt 01.05.2017 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Eierlikör, Rührteig
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

200 g Butter
175 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
50-70 ml Eierlikör
250 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 Packung Backpulver
1/2 Teelöffel Zitronenschale; gerieben
1 Eßlöffel Kakao
1 Eßlöffel Puderzucker

Zubereitung:

Fett, Zucker und Vanille-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren.

Geriebene Zitronenschale zum Teig geben. Eierlikör unterrühren, so dass ein cremiger Teig entsteht.

Eine Gugelhupfform einfetten und die Hälfte des Teigs einfüllen. Den Kakao im restlichen Teig gleichmäßig verrühren und diesen dann ebenfalls in die Form geben. Mit einer Gabel den Teig vorsichtig mischen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C, Gas: Stufe 2) ca. 50 Minuten backen.

Nach dem Backen den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen. Dann auf ein Kuchengitter stürzen und mit gesiebtem Puderzucker bestreuen.


Selbstgemachter Eierlikör

Eigentlich wollte ich dieses Rezept etwas früher (so an Ostern wäre doch ein guter Zeitpunkt gewesen) veröffentlichen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Und damit es nicht verschlumpft geht, stelle ich es eben jetzt ein. Schmecken tut er sowieso immer…

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Selbstgemachter Eierlikör

Quellenangabe: Erfasst 15.04.2017 von Sus
Kategorien: Getränk, Likör, Ei, Ansatz
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

4 Eier; ganz frisch
250 g Puderzucker
1 Teelöffel Orangenschale; frisch gerieben
250 ml Sahne
1/2 Vanilleschote
125 ml Primasprit, 69%

Zubereitung:

Eier, Vanille und Zucker 5 Minuten schaumig schlagen (Handrührgerät), Orangenschale und Sahne dazu. Weitere 5 Minuten schlagen.

Tropfenweise unter Schlagen den Alkohol einmischen. Durch ein Sieb in eine sterilisierte Flasche füllen. Kalt stellen. Vor dem Servieren immer gut schütteln.

Anmerkung:

Durch die ganzen Eier wurde der Eierlikör nicht ganz so steif; mir hat’s geschmeckt…


Würstchen-Omelett

WuerstchenOmelett.jpg

Rebekka von Pfanntastisch! richtet im Kochtopf das 126. Blog-Event aus und wünscht sich Rezepte, die in einer Pfanne zubereitet wurden.

Oh je, da gibt es viele. Am Typischsten finde ich jedoch solche Gerichte, bei denen viele Zutaten, die noch im Kühlschrank herumlungern, in einen Topf in eine Pfanne geschmissen und angebraten werden. Ein Ei (oder zwei oder drei) drübergehauen und fertig ist ein leckeres, sättigendes Gericht.

Blog-Event CXXVI - Aus der Pfanne (Einsendeschluss 15. Januar 2017)

Würstchen-Omelett

Quellenangabe: Erfasst 13.01.17 von Sus
Kategorien: Ei, Ziege, Blog-Event
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

5 Eier
1 Spritzer Mineralwasser
4 Ziegen-Wiener
1 klein Zwiebel
1 klein Knoblauchzehe
200 g Champignons
8 Radieschen; bis 1/4 mehr
3 Stengel Glatte Petersilie
Salz, Pfeffer
Chili; gemahlen
Öl

Zubereitung:

Geschälte Zwiebel in feine Streifen schneiden; Knoblauch schälen und fein hacken. Champignons putzen und vierteln, gewaschene Radieschen halbieren. Würstchen in Scheiben schneiden. Petersilie waschen und zupfen. Eier in eine Schüssel aufschlagen, mit Salz und Pfeffer würzen, mit der Gabel aufschlagen („verkleppern“) und dabei das Mineralwasser zugeben.

Etwas Öl in die Pfanne geben und die Würstchen mit den Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Champignons und Radieschen dazugeben und ebenfalls kurz anbraten. Die Eimasse gleichmäßig in der Pfanne verteilen und stocken lassen. Mit dem Pfannenwender auflockern und wenden.

Petersilie zugeben; ggf. mit Chili nachwürzen.


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Orange Curd

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Orange Curd

Quellenangabe: Erfaßt 06.03.2016 von Sus
Kategorien: Orange, Zitrone, Ei, Konserve
Mengenangaben für: 850 ml

Zutaten:

4 mittlere Bio-Orangen
für
200 ml Orangensaft
2 Zitronen
100 g Butter
4 Eier
150 g Zucker

Zubereitung:

Die Schale der Hälfte der Orangen abreiben, alle Orangen auspressen, Saftmenge abmessen. Je nach Geschmack Zitronensaft zugeben. Die Butter in kleine Würfel schneiden. Zucker mit der Orangenschale in Mixer fein mahlen.

Alle Zutaten in einer Metallschüssel mischen und unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen über einem heißen Wasserbad erhitzen, dabei nicht zu heiß werden lassen, damit das Ei nicht stockt. Zuerst sollte die Masse sehr schaumig werden und dann allmählich sämiger, bis sie puddingartig wird. Das hat bei mir ca. 10-15 Minuten gedauert. Die Schüssel rechtzeitig aus dem Wasserbad nehmen, denn die Masse dickt von alleine nocn ein bißchen nach.

Das Curd sofort in saubere Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren.


Badeschwamm mit Ei…

In Würzburg fiel mir etwas ins Auge, von dem ich erst neulich etwas gelesen hatte:

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Die Krause Glucke (Sparassis crispa), ein Speisepilz, der in Kiefernwäldern vorkommt. In natura hatte ich ihn bisher noch nie gesehen, nur auf Bildern. Weil wir den Geschmack kennenlernen wollten, habe ich den Pilz sehr einfach zubereitet: In etwas Ei geschwenkt, etwas Schnittlauch dazu und mit Salz und Pfeffer gewürzt.

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Fazit: Ja, ganz ok, aber der Geschmack war dann doch eher neutral…

Krause Glucke

Quellenangabe: Erfaßt 07.10.2014 von Sus
Kategorien: Pilz
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 Stück Krause Glucke
1 Ei
1 Eßlöffel Schnittlauch; in Ringen
1 Spritzer Mineralwasser
Salz, Pfeffer
2 Stengel Glatte Petersilie

Zubereitung:

Den Pilz in mehrere Teile schneiden oder brechen, die etwas größer als mundgerecht sein dürfen. Die Stücke vorsichtig reinigen, mit so wenig Wasser wie möglich.

Ei mit Schnittlauch, Salz und Pfeffer und Mineralwasser verrühren. Die Pfanne mit etwas Öl erhitzen. Die Pilzstücke im Ei schwenken und in der Pfanne unter vorsichtigem Rühren von allen Seiten anbraten. Mit Petersilie garnieren und servieren.


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Weihnachts-Nachlese: Die Vorspeise – Teil 1

Irgendwie hatte es sich in meinem Kopf festgesetzt, daß ich für die weihnachtliche Vorspeise unseres Heiligabend-Menüs unbedingt etwas selbst räuchern wollte. Schwierig, denn

a) ich habe nur einen kleinen Tischräucherofen, der (fast) nur eine einzige Temperaturstufe kennt: Heiß!

b) ich wollte es allen Beteiligten geschmacksmäßig recht machen.

c) es mußte vorbereitet werden können, weil ich an Heiligabend nicht wie ein Räuchermännchen auftreten wollte.

Nach einigem Überlegen und viel Internet-Recherche kam ich dann zu den folgenden beiden Rezepten: Heißgeräucherter Lachs und heißgeräuchertes Schweinefilet, beides aber erst am Folgetag kalt serviert.

Zusätzlich habe ich noch feines Meersalz in Räuchersalz verwandelt und fünf Minuten vor Ende der Räucherzeit ein paar hartgekochte Eier dazugelegt.

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Lachs, Schweinefilet und Salz vor dem Räuchern
 
 
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Lachs, Schweinefilet, Salz und Eier nach dem Räuchern (wegen starken Windes in einen Karton umgezogen)

Heißgeräucherter Lachs

Quellenangabe: Erfaßt 23.12.2012 von Sus
Kategorien: Räuchern, Fisch, Lachs
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

2 Stück Lachsfilet
Räucherlake:
1 l Wasser
60 g Salz
2 Wacholderbeeren
1 Teelöffel Senfkörner
1 Eßlöffel Zucker
Räuchermischung:
Buchenholz-Späne
1 Lorbeerblatt; in Stückchen
4 Rosmarin-Nadeln; gerieben; bis 1/4 mehr
1 Teelöffel Getrocknetes Zuckerrohr; in Spänen

Zubereitung:

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Lachsfilet nach dem Wässern, aber vor dem Räuchern

Wasser mit Salz (~ 6%ige Lösung) und Gewürzen kurz zum Kochen bringen, dann abkühlen lassen. In einem verschließbaren Topf den Lachs in der Lake 12-24 Stunden ziehen lassen. Herausnehmen und trockentupfen.

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Lachsfilet nach dem Räuchern

Im Tischräucherofen ca. 30 Minuten räuchern lassen, zuerst mit geschlossenem Deckel, dann mit geöffnetem Rauchabzug, damit der Räuchergeschmack nicht zu stark wird.

Mit dem Anschneiden warten, bis der Fisch abgekühlt ist, dann gibt es glattere Schnittkanten als auf dem Bild.




Heißgeräuchertes Schweinefilet

Quellenangabe: Erfaßt 23.12.2013 von Sus
Kategorien: Räuchern, Fleisch, Schwein
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

2 Schweinefilet-Spitzen (à 230 g)
Gewürzmischung:
15 g Salz (35 g / kg Fleisch)
1-2 g Zucker (2 g / kg Fleisch)
4 Wacholderbeeren
2 Pimentkörner
4 Pfefferkörner
1/2 Teelöffel Korianderkörner
1/2 Teelöffel Knoblauchflocken; getrocknet
Räuchermischung:
Buchenholz-Späne
1 Lorbeerblatt; in Stückchen
4-5 Rosmarin-Nadeln; gerieben
1 Teelöffel Getrocknetes Zuckerrohr; in Spänen

Zubereitung:

Gewürztes, gepökeltes Schweinefilet vor dem Räuchern

Gewürze im Mörser zermahlen und mit Salz und Zucker mischen. Das Fleisch damit gründlich von allen Seiten einreiben. Vorzugsweise im Vakuumbeutel oder in einem dicht schließenden, möglichst kleinen Plastikbehälter im Kühlschrank für zwei Tage ziehen lassen. Dabei ein- bis zweimal am Tag das Fleisch in der entstehenden Lake wenden.

Herausnehmen, leicht abwaschen, trockentupfen und noch einen Tag im Kühlschrank zugedeckt trocken ziehen lassen.

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Schweinefilet nach dem Räuchern

Im Tischräucherofen ca. 30 Minuten räuchern lassen, zuerst mit geschlossenem Deckel, dann mit geöffnetem Rauchabzug, damit der Räuchergeschmack nicht zu stark wird.

Anmerkung:

– Fazit: Ein wenig zu salzig, aber saulecker! Mein Fehler: ich hatte das Fleisch nicht richtig abgewaschen, weil ich die Gewürze beibehalten wollte.

– Eigentlich sollte man Nitritpökelsalz verwenden. Für diesen Versuch habe ich aber normales, feines Meersalz verwendet; schließlich sollte das Fleisch auch nicht richtig haltbar gemacht werden.




Heißgeräucherte Eier

Quellenangabe: Erfaßt 23.12.2012 von Sus
Kategorien: Räuchern, Ei
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Eier

Zubereitung:

GeraeucherteEier.jpgEine beliebige Anzahl Eier nicht ganz hart kochen (ca. 6 Minuten), danach gut abschrecken.

Je nach Belieben die Eier vollständig schälen oder die Schale zerdrücken, aber nicht entfernen.

Die Eier im Heiß-Räucherofen ca. 10 Minuten räuchern. Die ungeschälten Eier jetzt schälen.

Die Eier am Besten noch warm servieren; sie schmecken aber auch noch kalt und lassen sich im Kühlschrank 1-2 Tage aufheben.


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Geräuchertes Salz

Quellenangabe: Erfaßt 23.12.2012 von Sus
Kategorien: Räuchern, Salz, Gewürz
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Speisesalz, fein

Zubereitung:

GeraeuchertesSalz.jpgEin Drittel der Salzmenge in einen möglichst flachen Behälter geben und im Räucherofen neben dem eigentlichen Räuchergut ca. 30 Minuten miträuchern. Mit der doppelten Menge an ungeräuchertem Salz gut vermischen und abkühlen lassen. In kleinen Portionen abfüllen.

Eignet sich super als Mitbringsel!


Schwere Wahl …

Jubiläums-Blog-Event LXVII - Kochen aus dem Archiv (Einsendeschluss 15. Mai 2011)

Das Blog-Event im Kochtopf aka 1x umrühren bitte feiert diesen Monat sein sechs(!)-jähriges Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch!

(Da muss ich doch glatt mal nachschauen, wann das Garten-Koch-Event …)

Weil im Laufe dieser Zeit so viele schöne Rezepte zusammengekommen sind, heißt das aktuelle Thema folgerichtig „Kochen aus dem Archiv“.

Beim Stöbern in den Rezepten fiel mir eines besonders auf (und nicht nur, weil es zweimal vorkommt SmileyGrinsStatic.gif): Spargel-Kartoffel-Rührei mit Lachs“ von LaSoeur, zum ersten Mal veröffentlicht im 2. Event im Mai 2005 zum Thema Spargel.

Weißen Spargel hatte ich im Haus, die Kombination mit der Kartoffel hat mich interessiert, Lachs kann ich immer essen und schnell geht’s auch:

SpargelRuehreiMitLachs.jpg

Spargel-Kartoffel-Rührei mit Lachs

Quellenangabe: LaSoeur im Kochtopf beim Spargel-Event
11.05.2011 von Sus
Kategorien: Spargel, Ei, Lachs, Fenchel
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1 kleines Lachsfilet
150 g Spargelspitzen
1 Kartoffel
2 Frühlingszwiebeln
3 Stiele Fenchelkraut
2 Eier
Salz, Pfeffer
1 Prise Muskat
Rapsöl

Zubereitung:


Von den Spargelspitzen die Enden abschneiden; die Kartoffel schälen und in schmale, dünne Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln in dünne Streifchen schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen und Spargel, Kartoffel und Zwiebeln unter ständiger Bewegung anbraten. In der Pfanne beiseite schieben. Lachs zuerst auf der Hautseite anbraten, dann wenden und die Haut entfernen. Lachs grob in längliche Stücke zerteilen und diese von allen Seiten leicht anbraten.

Zwei Eier in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, Muskat und einem Schuss Mineralwasser verquirlen und zur Pfanne dazugeben. Weiterrühren, bis da Ei gestockt ist. Gezupftes Fenchelkraut unterheben und servieren.

Fazit:


Nicht sehr photogen, aber lecker. Mit ein bißchen mehr Aufwand bei der Optik (z.B. die Masse in Formen stocken lassen) ließe sich da eine edle Vorspeise daraus basteln.


Doppel-Ohne

Blog-Event-LV - Ohne (Einsendeschluss 15. April 2010)

Das aktuelle Event im Kochtopf möchte gerne „Ohne“ kochen. Ich muss gestehen, ich hatte mit diesem Thema leichte Schwierigkeiten. „Ohne“, hmm …. ich habe schon oft Gerichte, in denen normalerweise Käse vorkommt, gänzlich oder zur Hälfte ohne diesen gekocht. Aber das ist ja keine große Kunst. Gerne hätte ich mal ein Kuchen-Rezept mit Stevia anstatt Zucker ausprobiert, aber meine Stevia-Sämlinge sind gerade mal 2 cm hoch, das dauert noch.

Gestern abend, ganz kurz vor knapp, kam mir dann die rettende Idee: Aioli ohne Knoblauch! Da aber eine Aioli per definitionem nach Knoblauch schmecken muss (sonst wäre es ja einfach Mayonnaise), habe ich stattdessen Bärlauch verwendet.

Und die Füllung der rechten Eier ist noch ohner: Da fehlt auch noch das Öl.

AioliMitBaerlauch.jpg

Das Rezept ist ganz einfach: Man bereite eine Mayonnaise nach Petras genialem Video zu und mixe gleichzeitig noch ein paar Bärlauchblätter unter. (Ich habe etwas zu wenig Öl verwendet, weil ich nicht so viel Aioli zubereiten wollte, daher ist das Ganze etwas flüssiger geblieben.)

Für die Füllung des rechten Eis habe ich das gekochte Eigelb beider Eier mit Bärlauch, Salz und Pfeffer gemixt.




Huch, was haben denn die Radieschen da verloren? Die sind doch noch gar nicht dran. SmileyGrin.gif

Grien Sooß

Gestern war Gründonnerstag und eine meiner liebsten Traditionen ist Grüne Soße am Gründonnerstag.

Rezepte für Grüne Soße gibt es wahrscheinlich so viele, wie es hessische Hausfrauen gegeben hat, gibt und geben wird. Auch das Rezept, welches ich von meiner Großmutter kenne, habe ich mittlerweile selbst abgewandelt: Ursprünglich hat in unserer Familie die Grüne Soße weiß zu sein. Aber mir gefällt’s halt, wenn’s ein bißchen grüner ist.

Dies ist der Rest von gestern:

Gruene-Sauce.jpg

Normalerweise würde hier kein hartgekochtes Ei schwimmen, aber sonst glaubt einem ja keiner, daß da Eier drin sind 🙂 und wie könnte ich sonst beim Blog-Event XI: Ei, ei, ei! mitmachen?


Grüne Soße

Herkunft: Deutschland-Hessen
Quellenangabe: Eigene Kreation, nach Überlieferung von meiner Großmutter
Kategorien: Ostern, Sauce, Quark, Kräuter, Hessen
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

500 Gramm Magerquark
250 Gramm Joghurt 3%
150 Gramm Saure Sahne
4 Eier; hartgekocht, geschält
1 Esslöffel Senf; keinen extrem scharfen verwenden
1 Packung Frische Grüne Soße-Kräuter
1 Packung Kresse
1 kleine Schalotte; (oder ein bißchen Grünes von ausgetriebenen Zwiebeln)
1/2 Bund Schnittlauch
Salz
Pfeffer
1 Prise Knoblauch

Zubereitung:

Quark, Joghurt und Sahne und Senf vermischen. Die Kräuter waschen und putzen und dann mit einem scharfen Messer oder einem Wiegemesser so zerkleinern, daß die größten Stücke max. 3-4mm groß sind, und unterrühren. Danach ganz kurz mit dem elektrischen Zerkleinerer durch die Masse gehen, daß die Soße ein bißchen grün wird, aber die Kräuterstückchen erhalten bleiben. Die Eier in kleine Stückchen schneiden und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mindestens eine halben Tag im Kühlschrank durchziehen lassen.



Die offiziellen Kräuter sind:
Petersilie, Pimpernelle, Schnittlauch, Kresse, Kerbel, Sauerampfer und Borretsch

– und normalerweise sind in den Paketen, die hier in der Gegend erhältlich sind, die einzelnen Sorten recht gut gemischt. Dieses Jahr allerdings konnte ich – wahrscheinlich wetterbedingt – vor lauter Petersilie so gut wie keinen Borretsch oder Sauerampfer finden. Da mußten halt ein paar Blättchen meines frischgepflanzten Baby-Sauerampfers herhalten. Kresse ist mir auch immer zu wenig drin, daher wird die auch noch hinzugekauft, wenn man nicht rechtzeitig vorgesorgt hat.

Ach, und noch ein Tip(p): Wenn man Eier färben möchte, sollte man das kurz vor dem Gründonnertag tun, denn dann kann man die gegebenenfalls geplatzten Eier gleich sinnvoll einsetzen.