Asiatisches Spargel-Curry mit Nudeln

Es gilt einmal wieder, das zu retten, was zu retten ist. Dieses Mal haben wir uns den Nudelgerichten zugewandt, die ja nun wirklich nicht schwer selbst zu machen sind: Man suche im Kühlschrank nach etwas Leckerem, z.B. frischem Gemüse, Pesto oder anderen Sößchen, Fleisch oder Wurst, einen schönen Weich-oder Hartkäse, …schnibbele dieses klein, schmeiße es je nach Geschmack noch schnell in heißes Wasser oder in die Pfanne, währenddessen die Nudeln bereits kochen. Alles gut vermischen und fertig ist das Nudelgericht. Das dauert mit den geeigneten Nudeln auch nicht länger als die ganzen Tüten und Päckchen mit ihren Aromastoffen und gefriergetrockneten Zutaten.

Gegen Ende der Spargelsaison muss ich noch unbedingt das folgende Rezept vorstellen, denn es hat einfach zu gut geschmeckt. SmileyLecker.gif

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Asiatisches Spargel-Curry mit Nudeln

Quellenangabe: Eigenes Rezept
Erfasst 04.06.18 von Sus
Kategorien: Nudeln, Spargel, Curry, Kokos, Karotte, Austernpilz
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

400 g Spargelspitzen
2 mittlere Karotten
7 Radieschen
200 g Bambusstreifen
150 g Austernpilze
400 g Kokosmilch
2 Frühlingszwiebeln; bis 1/2 mehr
1 Knoblauchzehe
2 Teelöffel Rote Currypaste
1 Stengel Zitronengras; in feine Ringe geschnitten
5 Kaffierlimettenblätter
400 g Frische Udonnudeln

Zubereitung:

Von den Spargelspitzen die unteren Enden abschneiden, die Karotten schälen und in feine Scheiben schneiden; Radieschen in etwas dickere Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Austernpilze grob in Stücke zerteilen. Knoblauch fein hacken.

Die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch in etwas Öl in einem Topf anschwitzen. Karotten, Zitronengras und halbierte Limettenblätter dazugeben und mit Kokosmilch ablöschen. Rote Currypaste unterrühren und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Nacheinander Spargelspitzen, Bambusstreifen, Radieschen und Pilze hinzufügen und köcheln lassen.

Die Udon-Nudeln gemäß Anleitung zubereiten. (Wenn man denn eine findet… Wikipedia: Die frischen Nudeln werden in kochendes Wasser gegeben; sobald dieses wieder aufkocht, wird kaltes Wasser hinzugegeben. Fängt daraufhin das Wasser wieder an zu kochen, sind die Nudeln gar.)


 

#WirRettenWasZuRettenIst

Und nun die anderen Beiträge zum Event zur Rettung der Frikadelle, ausgerichtet von Susi und Christina:

 

1x umrühren bitte aka kochtopf – Pasta mit warmem Brokkoli-Pesto
Anna Antonia – Cannelloni mit Garnelen
auchwas – Lasagne klassisch
Aus meinem Kochtopf – Käse-Makkaroni – Macaroni and Cheese – Klassiker in jedem Diner
Bonjour Alsace – Grundrezept Pasta
Brittas Kochbuch – Nudelauflauf
Brotwein – Pasta all’arrabbiata – feurig scharf!
Cakes Cookies an more – Macaroni and Cheese
Dynamite Cakes – Überbackene Bandnudeln mit Spinat-Pesto
evchenkocht – Lamm-Lasagne
Fliederbaum – Nudelpfanne Jäger-Art
German Abendbrot – Bavette mit Spargel, Shrimps und Basilikumöl
Karambakarinas Welt – Nudel-Schinken-Gratin
Kleines Kuliversum – Fetucchini in cremiger Zitronensauce mit Dill und Spargel
Leberkassemmel und mehr – Spaghetti mit Meeresfrüchten
Madam Rote Rübe – Spaghetti mit Rucola und schwarzen Oliven
magentratzerl – Instantnudel-Gewürzpaste auf Vorrat
our food creations – Pasta-Klassiker
Pane-Bistecca – Selbstgemachte Spaghetti mit geroestetem Gemuese und Lachs
Schönes + Leben – Spaghetti mit Guacamole, Kirschtomaten und Peperoni
Summsis Hobbyküche – Tortellini mit Spinat – Ricotta – Füllung
The Apricot Lady – Glasnudelsalat
Turbohausfrau – Ragù Bolognese

Gelbes Thai-Curry mit Pak Choi

Beim Einkauf kam ich an einer schönen Entenbrust und niedlichem Baby-Pak Choi einfach nicht vorbei. Bloß, was damit anfangen?

Genau: ein schönes Thai-Curry! Sogar frischen Koriander hatte ich im Haus. Wenn das keine Fügung ist…

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Dazu gab es gebratene Entenbrust. Und weil wir letztens schon Reis hatten, haben wir ihn hier einfach weggelassen…

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Gelbes Thai-Curry mit Pak Choi

Quellenangabe: Erfasst 28.11.2016 von Sus
Kategorien: Curry, Pak Choi, Karotte
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

200 g Junger Pak Choi
200 g Karotten
200 g Braune Champignons
400 ml Kokosmilch
1 Eßlöffel Erdnuss-Öl
3-4 Schalotten; in Ringen
1 Knoblauchzehe; fein gehackt
4 Kaffirlimetten-Blätter
2 Eßlöffel Zitronengras; feinst geschnitten
Chili, frisch; Menge nach Geschmack
Ingwer, frisch; gerieben oder fein gehackt
Zimt; gemahlen
Muskatnuss; gerieben
Kreuzkümmel; gemahlen
Koriandersamen; gemahlen
Kurkuma
Salz, Pfeffer
Koriander, frisch

Zubereitung:

Gemüse putzen, dann Karotten und Champignons in mund- bzw. stäbchengerechte Stücke schneiden. Die Hälfte des Pak Choi in schmale Streifen schneiden.

In einem großen Topf oder einer hohen Pfanne das Öl erhitzen und die Schalotten glasig dünsten. Dann Karotten, Knoblauch, Limettenblätter und Zitronengras dazugeben und kurz anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen, Pak Choi-Streifen und die Gewürze dazugeben. Das Ganze für eine Viertelstunde köcheln lassen, dann die Pilze dazugeben. Weiterköcheln lassen, bis die Karotten weich sind, dabei noch einmal abschmecken.

Die restlichen Pak Choi-Blätter im Ganzen dazugeben und kurz mitschmoren lassen.

Mit frischem Koriandergrün servieren.


Rote Bete- und Kokos-Curry

Garten-Koch-Event November 2015: Rote Bete [30.11.2015]

Vor einigen Jahren hatte ich hier im Blog ein Rote-Bete-Curry vorgestellt. Da das aber schon so ewig her ist, musste unbedingt noch eins her. Dieses Mal habe ich ein bißchen im Internet gestöbert und dann mir meine eigene Version zusammengebastelt.

Da heute erst der November zuende geht, bleibt ja noch genügend Zeit, das Curry ebenfalls beim Garten-Koch-Event „Rote Bete“ einzureichen.

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Rote Bete- und Kokos-Curry

Quellenangabe: Erfasst 30.11.15 von Sus
Kategorien: Curry, Rote Bete, Kokos, Blog-Event
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

600 g Rote Bete
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Eßlöffel Öl
1 Teelöffel Koriander; gemahlen
1 Teelöffel Kurkuma; gemahlen
1/4 l Gemüsebrühe
Salz
100 g Kokosraspeln
1 Dose Kokosmilch (400 g)
2 Teelöffel Rote Currypaste
1 Teelöffel Limettenschale
Frischer Koriander
Dazu:
2 Hühnerbrustfilets
1 Teelöffel Öl
1/2 Teelöffel Shichimi Togarashi (oder einfach Chilipulver)
200 g Jasminreis

Zubereitung:

Kokosraspel in einem Teil der Kokosmilch einweichen. Rote Bete schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln geschält grob würfeln und Knoblauch fein hacken.

Rote Bete mit Zwiebeln und Knoblauch in einer hohen Pfanne mit heißem Öl andünsten. Koriander und Kurkuma darüber streuen und gut untermischen. Kurz weiterbraten und mit Brühe ablöschen. Gemüse leicht salzen, zudecken und bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten garen.

Currypaste mit der Limettenschale in die Kokosmilch einrühren und zusammen gut verteilt in die Pfanne geben. Eingeweichte Kokosraspel ebenfalls untermengen. Den Deckel wieder auflegen und das Gemüse weiter garen, bis es bissfest ist.

Währenddessen den Reis kochen und warmhalten.

Hühnerbrustfilets waschen, abtrocknen und in mundgerechte Stücke schneiden. Chiligewürz in etwas Öl geben und die Fleischstücke darin wälzen. In einer Pfanne knusprig anbraten.

Zum Servieren mit Koriander verzieren.

Anmerkung:

Frischen Koriander hatte ich nicht, Petersilie auch nicht, da musste Feldsalat einspringen.

Statt Currypaste kann man auch die Lieblings-Currymischung verwenden.


Neulich…

… nach der Orangen- Ernte Lieferung, einem Blumenkohl im Einkaufskorb und der Lust auf Curry:

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Kamala Phoolkopi –
Blumenkohl-Curry mit Orangen

Quellenangabe: Indien – das Kochbuch
Pushpesh Pant
Erfaßt 04.02.2014 von Sus
Kategorien: Curry, Blumenkohl, Kartoffel, Orange
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 kleiner Blumenkohl; in 2-3 cm große Röschen zerteilt
4 Kartoffeln; geschält und in 2-3 cm große Stücke geschnitten
1 Teelöffel Kurkuma; gemahlen
4 Eßlöffel Pflanzenöl
2 Lorbeerblätter
1 Eßlöffel Frischer Ingwer; gerieben
1 Zwiebel; geschält und fein geschnitten
1 Zwiebel; geschält und gerieben
1 Teelöffel Cayennepfeffer
1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen; gemahlen
1 Teelöffel Zucker
3-4 Orangen; filetiert
125 ml Wasser
2-4 Grüne Chilischoten; entkernt und gehackt
5 Stengel Glatte Petersilie; gehackt
Garam Masala:
4 Gewürznelken
2 Grüne Kardamomkapseln
1 Zimtstange; ca. 5 cm lang

Zubereitung:

Die Blumenkohlröschen, Kartoffel- und Zwiebelstücke in eine große Schüssel geben, Kurkuma dazugeben und das Gemüse darin wenden, bis es leicht damit überzogen ist.

Alle Zutaten für das Garam Masala in einer Schüssel vermischen.

Das Öl in einer großen schweren Pfanne stark erhitzen, dann die Hitze reduzieren. Blumenkohl, Kartoffeln und Zwiebeln zugeben und unter Rühren 2-3 Minuten braten, bis das Gemüse hellbraun ist. Mit einem Schaumlöffel herausheben und beiseitestellen.

Lorbeerblätter und Garam Masala in die Pfanne geben und unter Rühren ca. 1 Minute braten, bis die Gewürze duften. Ingwer, geriebene Zwiebel, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel und Zucker zugeben und 1 weitere Minute ünter RÜhren braten, bis die Gewürze zu bräunen beginnen. Falls nötig, einige Tropfen Wasser darüberträufeln, damit nichts anbrennt. Das angebratene Gemüse zugeben, salzen und gründlich umrühren.

Die Hälfte der Orangenfilets, entstandenen Saft und das Wasser zugeben und alles bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist.

Ca. 5 Minuten vor dem Ende die Chilischoten und einen Teil der Petersilie zugeben.

Zum Servieren mit den restlichen Orangenfilets und Petersilie garnieren.


Da fehlt noch was…

Auf die Schnelle kommt hier noch das Rezept für den gebackenen Blumenkohl vom letzten Sonntag, damit das Ganze vollständig ist.

Der Blumenkohl war mir auf dem Markt einfach so in die Tasche gehüpft und sagte zu mir: „Mach was aus mir…“ Da man einem sprechenden Blumenkohl ja selten etwas abschlagen sollte (es könnte ja ein verzauberter Brokkoli sein), ging ich zuerst in mich und dann ins Internet, um nach einem hübschen Rezept zu suchen. Einfach sollte es sein und irgendwie Curry-ig. Hängen blieb ich dann – wie sollte es momentan anders sein? – bei diversen Interpretationen von Ottolenghis gebackenem Blumenkohl mit Safran. Nur hatte ich den natürlich nicht im Haus. Also habe ich Kurkuma verwendet. Macht zumindest auch schön gelb. Geschmeckt hat’s!

GebackenerBlumenkohl.jpg

Gebackener Blumenkohl (ohne Safran)

Quellenangabe: Sehr sehr frei nach dem Rezept „Blumenkohl mit Safran“ von Ottolenghi, aber mit eigenen und im Internet gefundenen Variationen
Erfaßt 08.07.2013 von Sus
Kategorien: Blumenkohl, Beilage
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 Blumenkohl
2 Rote Zwiebeln
10 Datteln
1 Zitrone, unbehandelt
5 Eßlöffel Olivenöl
1 Eßlöffel Kurkumapulver
100 ml Wasser
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
1/2 Teelöffel Koriandersaat
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (Größe einer Knoblauchzehe)
Frischer Koriander (oder glatte Petersilie)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Blumenkohl putzen und in kleine Röschen zerteilen. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Datteln entsteinen und in rosinengroße Stücke schneiden. Zitrone gut waschen und achteln. Alles zusammen in eine Auflaufform geben.

Knoblauchzehe und Ingwer fein hacken. Vorzugweise Kreuzkümmel und Koriandersamen in einer kleinen Pfanne trocken anrösten und im Mörser zermahlen.

Öl, Wasser und Kurkuma mischen, Knoblauch, Ingwer und Gewürze dazugeben und alles über den Blumenkohl gießen. So lange mischen, bis alle Blumenkohlröschen schön gelb sind.

Auflaufform mit einem Deckel oder Alufolie dicht verschließen und für gute 40 Minuten in den Backofen stellen. Ab und zu umrühren.

Vor dem Servieren den frischen Koriander klein zupfen und über den Blumenkohl streuen.

Ach ja, die Zitronenstücke werden nicht mitgegessen.


Auch …

… ein schönes Curry-Gericht ist geeignet, um die Winterkälte nach draußen zu verbannen. So am vergangenen Wochenende geschehen, als wir auf den zweiten Eisregen dieses Jahres warteten, der dann aber glücklicherweise dann doch ausblieb.

Unter dem Weihnachtsbaum lag ein neues indisches Kochbuch, welches sich selbst als das einzige Kochbuch bezeichnet, was man denn jemals braucht. Beim Durchblättern riefen ungefähr 327,5 Rezepte „Koch mich!“ Als ich dann im türkischen Supermarkt frische Okraschoten fand, gab es kurzentschlossen ein Okraschoten-Curry.

Fazit: Sehr lecker! SmileyLecker.gif

Das Rezept für den Orangen-Kardamom-Reis kommt gleich…

OkraschotenCurry-BhindiMasala.jpg

Bhindi Masala – Pikantes Okraschoten-Curry

Quellenangabe: Frei nach ‚Indien – Das Kochbuch‘ von Pushpesh Pant
Erfaßt 11.01.2013 von Sus
Kategorien: Curry, Okra, Tomate
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 Eßlöffel Pflanzenöl
1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
660 g Okraschoten; in 2 cm große Stücke geschnitten
1/2 Teelöffel Garam Masala
1/4 Bündel Koriandergrün (alternativ: Glatte Petersilie); gehackt
Masala – Sauce:
3 Eßlöffel Pflanzenöl
2 Zimtstangen
2 Kardamomkapseln
2 Gewürznelken
2 Zwiebeln; geschält und gehackt
1 1/2 Teelöffel Ingwerpaste
1 1/2 Teelöffel Knoblauchpaste
1/2 Teelöffel Cayennepfeffer
1 Teelöffel Koriandersamen; gemahlen
1/2 Teelöffel Gelbwurz (Kurkuma)
4 Tomaten, gehackt
1/2 Eßlöffel Tomatenmark
Salz

Zubereitung:

Das Öl für die Masala Sauce in einem großen schweren Topf bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Zimtstangen, Kardamomkapseln und Gewürznelken darin einige Minuten anbraten. Die Zwiebeln zugeben und in 5-7 Minuten unter gelegentlichem Rühren goldbraun braten. Ingwer- und Knoblauchpaste zugeben und kurz anbraten. Dann Cayennepfeffer, gemahlenen Koriander und Gelbwurz sowie gehackte Tomaten und Tomatenmark zugeben. Bei starker Hitze unter gelegentlichem Rühren 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen.

In einem zweiten Topf das Öl bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Kreuzkümmelsamen und Okraschoten einige Minuten darin anbraten. Die Masala Sauce zugießen und einige Minuten erhitzen. Das Gericht mit etwas Garam Masala und dem Koriander Petersiliengrün bestreuen. Mit Salz abschmecken und sofort servieren.


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Was Indisches…

Garten-Koch-Event Juli 2012: Blumenkohl [31.07.2012]

Als Veranstalterin des Garten-Koch-Events im Gärtner-Blog habe ich ja das Obst oder Gemüse, welches im aktuellen Monat vorgestellt wird, meist auch gleich auf dem Menüplan, denn es will ja für die Logos photographiert sein. Oft gefallen mir aber die ersten Gerichte nicht so und sie dürfen nicht am Event teilnehmen.

Dieses Mal war das aber anders: Das Blumenkohl-Pfirsich-Curry (ursprünglich waren Mangos vorgesehen, aber ich habe keine schönen Exemplare gefunden) schmeckt richtig lecker. Nur muss ich das nächste Mal aufpassen, daß es ingesamt nicht zuviel Flüssigkeit wird…

BlumenkohlPfirsichCurryMitHackbaellchen.jpg

Blumenkohl-Curry mit Pfirsichen

Quellenangabe: Gemischte Internet-Quellen
Erfaßt 08.07.2012 von Sus
Kategorien: Curry, Blumenkohl, Pfirsich
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1 Blumenkohl
6 Pfirsiche, reif, vorzugsweise gelbfleischig
300 g Tomaten, frisch
Oder
1 klein Dose Tomaten; gewürfelt
1 Knoblauchzehe
2 cm Stück Ingwer, frisch
1 Bündel Glatte Petersilie
1/2 Zitrone; den Saft
1 Eßlöffel Öl
1-2 Eßlöffel Punjabi Garam Masala
150 ml Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch; (Dose)
Salz, Pfeffer
Chili; gemahlen (Menge nach Geschmack)

Zubereitung:

Pfirsiche schälen und in Scheiben schneiden.

Blumenkohl putzen, in mundgerechte Röschen teilen, abbrausen. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.

Petersilie waschen, trockenschütteln, die Blättchen grob hacken. Frische Tomaten mit kochendem Wasser übergießen, dann kalt abschrecken, häuten, halbieren und entkernen; Fruchtfleisch würfeln. (Bei Tomaten aus der Dose ca. die Hälfte der Flüssigkeit beiseitestellen, sonst wird das Curry zu flüssig.) Pfirsichscheiben mit Petersilie und Zitronensaft mischen.

Knoblauch und Ingwer im heißen Öl andünsten. Blumenkohl mit Curry bestreuen und kurz mitdünsten, mit Brühe und Kokosmilch ablöschen. Würzen und 10 Minuten zugedeckt köcheln, Tomaten zufügen und dann weitere 5-10 Minuten ohne Deckel köcheln, bis der Blumenkohl weich ist. Pfirsiche hineingeben und erhitzen. Zum Servieren das Curry mit Petersilienblättchen garnieren.

Nicht-Vegetarier fügen zum Beispiel noch ein paar asiatisch angehauchte Hackfleischbällchen hinzu.


Hackfleischbällchen für Curries

Quellenangabe: Erfaßt 08.07.2012 von Sus
Kategorien: Rind, Hackfleisch, Curry
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

400 g Rinderhackfleisch
1 klein Zwiebel
1 Ei
1 klein Knoblauchzehe
3 Eßlöffel Sojasauce
Salz, Pfeffer
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
1 Eßlöffel Distelöl

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Hackfleisch in einer Schüssel mit Zwiebeln, Knoblauch und Ei verkneten. Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce würzen.

Masse zu kleinen Bällchen formen und in einer heißen Pfanne mit einer Mischung aus Sesam- und Distelöl von allen Seiten knusprig anbraten.


Punjabi Garam Masala

Quellenangabe: 660 Curries von Raghavan Iyer
Erfaßt 08.07.2012 von Sus
Kategorien: Gewürz, Indien, Curry
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 Eßlöffel Koriandersaat
1 Teelöffel Kreuzkümmel
1 Teelöffel Nelken, ganz
1/2 Teelöffel Schwarze Pfefferkörner
1/2 Teelöffel Samen vom schwarzen Kardamom
3 Zimtstangen (à 7,5 cm); in kleine Stücke zerbrochen
3 Lorbeerblätter; frisch oder getrocknet

Zubereitung:

Eine kleine Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen. Alle Gewürze und die Lorbeerblätter hinzufügen und unter ständigem Rühren und/oder Schütteln solange rösten, bis Koriander und Kreuzkümmel sich rotbraun verfärben. Nelken, Pfeffer und Kardamom sollten schwarz werden, während der Zimt und die Lorbeerblätter zerbröseln. Das dauert ca. 1-2 Minuten.

Die Gewürze sofort in eine Schüssel umfüllen, damit sie abkühlen können. Danach mit einer Gewürz- oder Kaffeemühle fein mahlen (zu einer Konsistenz ähnlich gemahlenem Pfeffer).

Die fertig gemahlene Mischung ist rotbraun und der Duft ist leicht süßlich und komplex.

In einen geschlossenen Behälter kühl, dunkel und trocken aufbewahrt, hält sich die Mischung ca. 2 Monate.


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Dip-Dip-Dip …

… in the Whiz-Whiz-Whiz …

nee, weiter geht’s hier nicht; wir bleiben beim Dip. Heike von Heikes Blog rief im Kochtopf zum Tunken-Event auf. Wie üblich, hätte ich den Termin beinahe mal wieder verpaßt.

Blog-Event LXXIV - Tunken (Einsendeschluss 15. Februar 2012)

Eine Kombination, die ich sehr gerne mag, ist Avocado mit Curry. Als Brotaufstrich oder als Dip zum Grillen immer bestens geeignet.

AvocadoCurryDip.jpg

Avocado-Curry-Dip

Quellenangabe: Erfaßt 15.02.2012 von Sus
Kategorien: Avocado, Dip, Sauce
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 Avocado
1/2 Paprika; klein gewürfelt
1/2 Zitrone; Saft davon
Salz, Pfeffer
1 Teelöffel Sambar Masala-Curry

Zubereitung:

Paprika putzen und in sehr kleine Würfelchen schneiden. Avocadofleisch in einer Schüssel sofort mit dem Zitronensaft beträufeln. Paprika hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Curry abschmecken.

Entweder – wie üblich – mit Gemüsestreifen oder Weißbrot dippen oder als Beilage zum einen gegrillten Stück Fleisch reichen.

Nachtrag: Mit Goudastreifen schmeckt’s auch sehr lecker!