Marillen-Chutney

Weiter geht’s mit der Marillen-Verarbeitung. Ich kann zwischenzeitlich sagen, dass das Chutney nach einer Woche richtig schön durchgezogen war und saumäßig lecker schmeckt…

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Marillen-Chutney

Quellenangabe: Weck LandJournal 4/2017
Erfasst 11.08.17 von Sus
Kategorien: Konserve, Chutney, Marille, Aprikose
Mengenangaben für: 2 Gläser

Zutaten:

Marillen-Chutney:
500 g Reife Marillen / Aprikosen
100 g Getrocknete Marillen / Aprikosen (vorzugsweise ohne Schwefel)
100 g Weiße Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
15 g Ingwer; frisch
150 g Rohrohrzucker
150 ml Apfelessig
1/2 Teelöffel Koriandersamen
1/2 Teelöffel Gelbe Senfsamen
1/2 Teelöffel Rote Pfefferbeeren
Salz, Pfeffer
1 Prise(n) Chili-Flocken
Marillen-Chutney-Marmelade:
200 ml Chutney-Flüssigkeit
100 g Zucker
5 g Gelierpulver 2:1

Zubereitung:

Die frischen Marillen waschen, halbieren, Steine entfernen und das Fruchtfleisch in 1/2 cm große Würfel schneiden. Die getrockneten Marillen sehr klein würfeln. Die Zwiebeln und die Knoblauchzehe pellen und ganz fein würfeln. Ingwer schälen und fein hacken.

Zucker und Essig in einem Topf unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die frischen und die getrockneten Marillen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel, Ingwer und die Gewürze dazugeben und alles unter Rühren einmal aufkochen lassen. Die Hitze etwas reduzieren, offen bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten leicht köcheln lassen, dabei öfter umrühren.

Das Chutney in die vorbereiteten (sterilisierten) Gläser füllen. Zum Einkochen diese nach Vorschrift mit Einkochring, Glasdeckel und Klammern verschließen. Im 90°C-heißen Wasserbad 30 Minuten einkochen.

Anmerkung:

Ich habe das Chutney nicht eingekocht, da es nur zwei Gläser waren. Kühl gelagert hält sich das Chutney auch so ein paar Wochen. Und dann ist es garantiert alle.

Beim Abfüllen in die Gläser hat für meinen Geschmack das Chutney noch zuviel Flüssigkeit enthalten, aber weiterkochen wollte ich es auch nicht. Da habe ich das Chutney etwas abtropfen lassen und die restliche Flüssigkeit mit etwas Zucker und Geliermittel zu einer sehr pikanten Marmelade verarbeitet.


Tomaten-Pfirsich-Chutney

Letzten Sonntag war es mal nicht ganz so heiß. Deshalb habe ich den Liebsten überreden können, den Grill anzufeuern.

HuehnerbrustAufDemGrill.jpg

HuehnerbrustMitZoodles.jpgEs gab ge-rub-te Hähnchenbrust mit Zoodles (Zucchini-Nudeln – im Prinzip das selbe Rezept wie hier, nur nicht als Salat angemacht) und gegrillten Kartoffeln. Am Vormittag hatte ich ein Chutney gemacht, was super dazu gepaßt hat.

Tomaten-Pfirsich-Chutney

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Quellenangabe: Erfasst 23.07.2015 von Sus
Kategorien: Chutney, Tomate, Pfirsich
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 groß Zwiebel
Olivenöl
250 g Tomaten
3 Pfirsiche
1 Teelöffel Apfelessig
1 Prise Ancho-Chili
1/2 Teelöffel Zitronenthymian; gerieben
1/2 Teelöffel Zitronengras; fein gehackt
1/4 Teelöffel Frischer Ingwer; fein gehackt

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und eine Hälfte fein hacken, die andere Hälfte in halbe Ringe schneiden. In einem Topf die Zwiebelstücke (beide Sorten) mit etwas Öl anschwitzen und köcheln lassen, bis sie weich werden.

Währenddessen die Tomaten und Pfirsiche waschen, ggf. schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronengras, Thymian und Ingwer zu den Zwiebeln dazugeben und bei geringer Hitze zur gewünschten Konsistenz köcheln lassen. Vom Herd nehmen, Essig unterrühren und mit Chili abschmecken.

Im Kühlschrank aufbewahren.


Möhren-Ingwer-Chutney mit Mandeln

Dies ist mein erster Beitrag zum International Pickle Day am 16. September 2007 des New York Food Museums.

World Pickle Day [September 16, 2007]FoodFreak rief alle Food Blogger auf, an diesem Event mit eigenen Rezepten und Geschichten teilzunehmen.

Schon als Kind mochte ich Pickles: Eingelegte Gurken, diese winzigkleinen Maiskolben, Tomatenpaprika,… ich mochte sogar Rote Bete. Das Einzige, was ich gehaßt habe, waren die süßsauer eingelegten Kürbisse meiner Großmutter. Jedes Jahr produzierte sie unendlich viele Gläser, die bis zum nächsten Herbst und der neuen Kürbisernte aufgegessen sein mußten.
Ich besuchte sie regelmäßig und es gab zeitweise zu (fast) jedem Essen süßsaure Kürbisse. Bis vor ein paar Jahren habe ich deswegen kein Gericht mit Kürbissen auch nur angerührt, geschweige denn gegessen. Glücklicherweise ist das aber mittlerweile vorbei. SmileyGrin.gif

Dies ist mein erstes Chutney. Die Kombination der süßlichen Möhren und dem fruchtig-scharfen Ingwer hat mich beim Lesen des Rezepts gereizt. Beim Abschmecken und abschließendem Schüssel-Auslecken hat’s dann auch wirklich so geschmeckt, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Möhren-Ingwer-Chutney mit Mandeln


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Quellenangabe: Marmeladen, Öle, Chutneys…
Hilaire Walden, Kaleidoskop Verlag
Erfasst 18.08.2007 von Sus
Kategorien: Chutney, Möhre, Karotte, Ingwer
Mengenangaben für: 1,1 Kilogramm

Zutaten:

450 Gramm Möhren; gehobelt (*1)
15 Gramm Koriandersamen; gemahlen
15 Gramm Meersalz
1 Messerspitze Cayennepfeffer
1 Zitrone, unbehandelt; Saft und feinabgeriebene Schale
250 Milliliter Apfelessig
50 Gramm Ingwer, frisch
350 Gramm Zucker; vorgewärmt (*2)
50 Milliliter Honig; flüssig
25 Gramm Mandelblättchen

Zubereitung:


Die Möhren, Koriander, Salz, Cayennepfeffer, Zitronenschale und -saft mit dem Essig in eine Schüssel geben. Die Hälfte des Ingwers reiben und die andere Hälfte in dünne Streifen schneiden. Den Ingwer unterrühren und die Mischung zugedeckt über Nacht ziehen lassen.



Am nächsten Tag den Inhalt der Schüssel in eine großen Topf geben, mit 150 ml Wasser zum Kochen bringen und 20 Minuten sanft köcheln lassen. Bei milder Hitze den vorgewärmten Zucker und den Honig unter Rühren auflösen und 20-25 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Masse eingedickt ist. Die Mandelblättchen unterrühren und die Masse noch ca. 4 Minuten weiterköcheln lassen.



Das Chutney von der Kochstelle nehmen und in vorgewärmte, saubere, trockene Gläser füllen. Beim Einfüllen keine Luftbläschen einschließen.



Mit säurebeständigen Deckeln fest verschließen und das Chutney bis zum Öffnen mindestens ein paar Tage, wenn möglich, aber länger durchziehen lassen.



*1: Die Möhren können längs, quer oder diagonal gerieben werden, je nachdem, wie lang die Streifen sein sollen.



*2: Zucker löst sich rascher auf, wenn er bereits warm ist. Zum Erwärmen gibt man die benötigte Menge Zucker in eine feuerfeste Schüssel und stellt diese für etwa 20 Minuten in den auf kleinster Flamme vorgeheizten Backofen. bis der Zucker warm, aber nicht heiß ist.

Anmerkung:


Bei der Anweisung für das Schneiden der Möhren hatte ich nicht aufgepasst: Im Originalrezept steht: „450 Gramm Möhren, gerieben„. Erst nachdem ich sämtliche Möhren zu winzigen Stückchen verarbeitet hatte, habe ich den Text über dem Rezept gelesen, in dem von der Länge der Scheiben gesprochen wird. Hmpf!


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