Buchweizen-Buttermilch-Brötchen

Letzte Woche gab es mal wieder selbstgebackene Brötchen aus meinem – mittlerweile – Standard-Brotteig, den ich nach Belieben abwandele. Dieses Mal habe ich einen Teil des Weizen- und Roggenmehls durch Buchweizenmehl ersetzt: 250 g Weizen, 120 g Roggen 160 g Buchweizen. Außerdem habe ich den Leinsamen weggelassen.

Heraus kamen ziemlich dunkelgraue Brötchen, die aber sehr lecker geschmeckt haben.

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Buchweizen-Fladenbrötchen mit Za’tar

Bread Baking Day #76 – Flatbread/Fladenbrot (Last day of submission August 1, 2015)Letzte Woche gab es bei uns kleine Fladenbrote oder Fladenbrötchen. Weil ich im Küchenschrank noch ein Paket Buchweizenmehl gefunden hatte, welches von unserem letzten Frankreich-Ausflug stammte und dringend verbraucht werden will, wollte ich dieses auch verwenden. Das Internet hat mich belehrt, dass ein reines Buchweizenmehl-Brot nicht funktionieren kann, weil der Kleber fehlt. Ein Mischungsverhältnis von annähernd 1:1 ist sinnvoll.

Dieses Rezept nimmt auch noch schnell am Bread Baking Day #76 im Kochtopf teil, in dem es dieses Mal um … Fladenbrote geht.

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Buchweizen-Fladenbrötchen mit Za’tar

Quellenangabe: Erfasst 23.07.15 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Buchweizen, Blog-Event
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten:

7 g Trockenhefe
130 ml Warmes Wasser
5 Eßlöffel Olivenöl
130 g Buchweizenmehl
100 g Dinkel-Griess
120 Weizenmehl 550
1 Teelöffel Salz
Pfeffer
Einfaches Za’tar:
1/2 Teelöffel Thymian
1 Eßlöffel Sesam; geröstet
1/2 Teelöffel Sumach
1 Teelöffel Olivenöl

Zubereitung:

Hefe im Wasser auflösen; Olivenöl dazugeben. Mehl, Griess, Salz und Pfeffer zugeben und solange verrühren, bis ein (leicht klebriger) Teig entsteht. Ggf. etwas Wasser zugeben. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1,5 Stunden gehen lassen.

Den Teig in 8 Portionen teilen und jeweils zu einer Kugel rollen. Diese weitere 10 Minuten gehen lassen.

Jede Teigkugel flach auf das mit Backpapier belegte Backblech drücken. Die Gewürze im Mörser zermahlen und mit etwas Olivenöl auf den Broten verstreichen. Mit einem feuchten Küchentuch bedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

In dieser Zeit den Backofen auf 230°C vorheizen.

Die Fladenbrote jeweils 10 Minuten backen, bis sie eine goldbraune Farbe entwickeln. Auf ein Kuchengitter legen und auskühlen lassen.


Ein Brotmonster: Haselnussbrot

Bread Baking Day #72 - nussige Brote ~ nutty breads (last day of submission April 1, 2015)Dieses Brotrezept backe ich mittlerweile regelmäßig in Variationen nach und hole dann ebenso regelmäßig richtige Brotmonster aus dem Backofen. Es hat den Vorteil, dass es in überschaubarer Zeit und ohne viel Aufwand leckere Brote produziert.

Dieses Mal hatte ich von hier noch geröstete Haselnüsse übrig. (Wegen zwei Esslöffel Haselnüssen schmeiße ich doch nicht den Herd an – da wird gleich die ganze Portion Haselnüsse geröstet!)

Nüsse? Da war doch noch was? Richtig, der 72. Bread Baking Day, dieses Mal ausgerichtet von Tanja von Greenway36. Nichts wie hin damit…

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Haselnuss-Brot

Quellenangabe: Erfasst 07.03.2015 von Sus
Ursprüngliches Rezept vom Plötzblog
Kategorien: Backen, Brot, Haselnuss, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

350 g Weizenmehl 550
200 g Roggenmehl 1150
20 g Frische Hefe
250 g Buttermilch
200 g Wasser
10 g Salz
2 Prise Pfeffer
1 Prise Piment
250 g Haselnüsse

Zubereitung:

Haselnüsse in einer Pfanne rösten. Mit einem Küchentuch die trockenen Häutchen einigermaßen wegrubbeln. Nach dem Abkühlen ca. die Hälfte der Nüsse grob mahlen, die andere Hälfte mit dem Messer halbieren.

Alle Zutaten ohne die halbierten Haselnüsse mischen, 10-15 Minuten auf mittlerer Stufe verkneten, die halbierten Haselnüsse unterrühren und den entstandenen Teig ca. 1 Stunde gehen lassen. Währenddessen alle 20 Minuten den Teig dehnen und falten. Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche einen Laib formen, in einem Gärkorb (oder einer mit Mehl bestäubten Schüssel) nochmals 20-30 Minuten gehen lassen. Laib auf ein Backblech stürzen, mit einem scharfen Messer einschneiden und im Ofen bei 250°C ca. 40 Minuten backen lassen. Die Temperatur nach 10 Minuten auf 180°C herunterregeln.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 3 Stunden


Das urgesunde Brot: Kefirbrot mit Chia-Samen

Von Barbara bekam ich beim großen Blogger-Treff in Würzburg einen kleinen Kefir-Pilz mitgebracht. Der wurschtelt nun schon seit dieser Zeit in seiner Milch herum, versorgt uns regelmäßig mit frischem Kefir und freut sich seines Lebens.

Im Plötzblog (wo auch sonst?) wurde ich sofort fündig auf meiner Suche nach einem Brotrezept mit Kefir. Und auch noch ohne größere Anstellzeiten! Na wunderbar, wird nachgebacken…

Während der Teig so in der Küchenmaschine gerührt wurde, kam ich auf die Idee, daß da ja noch was Körniges in den Teig könnte. Vor Kurzem hatte ich in einem Deko(!)-Laden Chia-Samen gesehen und sie prompt mitgenommen, weil ja mittlerweile alle davon reden und das ja sooo gesund sein soll. Nur wußte ich bisher nicht so wirklich was damit anzufangen. Jetzt landeten sie eben im Brot, zusammen mit ein paar konservativen Leinsamen. Der Knuspereffekt beim Kauen macht sich ganz gut!

Fazit: SmileyLecker.gif Megalecker! Und sooo gesund…

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Kefirbrot mit Chia-Samen

Quellenangabe: Plötzblog
Erfaßt 23.10.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Brot
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

350 g Weizenmehl 550
200 g Roggenmehl 1150
7 g Trockenhefe
Hier:
20 g Frische Hefe
250 ml Kefir (oder Buttermilch)
200 ml Wasser
10 g Salz
4 Eßlöffel Chia-Saat
4 Eßlöffel Leinsamen
75 ml Wasser
1 Prise Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten mischen, 10-15 Minuten auf mittlerer Stufe verkneten und den entstandenen Teig ca. 1 Stunde gehen lassen. Währenddessen alle 20 Minuten den Teig dehnen und falten. Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche einen Laib formen, in einem Gärkorb (oder einer mit Mehl bestäubten Schüssel) nochmals 20-30 Minuten gehen lassen. Laib auf ein Backblech stürzen und mit einem scharfen Messer einschneiden. Mit etwas Wasser bestreichen und mit Chia- und Leinsamen bestreuen. Im Ofen bei 250°C ca. 40 Minuten backen lassen. Die Temperatur nach 10 Minuten auf 180°C herunterregeln.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 3 Stunden

Anmerkung:

– Durch die Verwendung der Chia- und Leinsamen kam mir der Teig beim Kneten sehr fest vor, so daß ich noch etwas Wasser hinzugefügt habe.


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Gestern …

World Bread Day 2014 (submit your loaf on October 16, 2014)… morgen war ich mal wieder beim Discounter auf der Suche nach einem Mittagessen und da fiel mir in der Kühltheke ein neues Produkt auf: Pizzazopf – ein „Weißbrotgebäck italienischer Art“ – mit Ziegenkäse und Cranberries. Die Zutatenliste las sich gar nicht mal so schlecht, bis auf die letzte Zutat: natürliches Knoblaucharoma. Da hätte ich ja fast laut gelacht. Zugegebenermaßen habe ich keine Ahnung, aber was ist bitte an Knoblauch so teuer, daß man ihn ersetzen muß?

Also, das kann man doch auch selbst machen…

Nun denn, passend zum heutigen World Bread Day habe ich heute früh den Teig angesetzt, ihn gut eingepackt draußen in der Gartenhütte geparkt und vorhin wieder hereingeholt, damit er sich noch ein bißchen aufwärmen konnte.

Ein bißchen gewerkelt, in den Backofen geschoben, das Rezept hier eingetippt und jetzt ist er fertig:

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So gut wie der aus der Kühltheke sieht er allemal aus! SmileyLecker.gif

Pizzazopf mit Ziegenkäse und Cranberries

Quellenangabe: Erfaßt 16.10.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Pizza, Käse, Cranberries, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

300 g Mehl
150 ml Wasser
10 g Hefe
2 Eßlöffel Olivenöl
Salz
100 g Ziegenkäse in Salzlake
75 g Getrocknete Cranberries, ungesüßt (wenn möglich)
1/2 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Hefe in Wasser auflösen, Mehl und Salz zugeben und zu einem Teig verkneten, der sich gut vom Schüsselrand löst. Die Teigkugel mit etwas Olivenöl betreichen und zugedeckt für 8-10 Stunden kalt stellen.

Ca. 1 Stunde vor der Weiterverarbeitung ins Warme stellen. Teig auf einer bemehlten Fläche erneut durchkneten, dann in drei gleiche Teile teilen. Jedes Teil zu einem langen Strang formen, dann flach auf der Arbeitsfläche ausbreiten (ca. 50 cm x 10 cm). Knoblauchzehe in das restliche Olivenöl quetschen und damit die Teigstücke bestreichen. Mit feingehackten Cranberries und zerkrümeltem Ziegenkäse bestreuen und dann von der Längsseite her aufrollen und die Enden gut verschließen. Aus den drei Strängen einen Zopf flechten. An beliebigen Stellen (für Brötchen oder Mini-Brote) den Zopf durchschneiden und die Enden zusammendrücken. Die Teigstücke unter einem feuchten Tuch für ca. 1/2 Stunde gehen lassen, dann noch einmal mit Öl bestreichen, künstlerisch dekorativ ein paar Cranberry- und Käsekrümel darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen (220°C) für 20-25 Minuten backen lassen.


Keine kleinen Brötchen…

Ich weiß nicht mehr, wo ich den Link gesehen hatte – ob Facebook, Twitter oder sonstwo, aber diese Süßkartoffelbrötchen hatten es mir angetan. Da ich von einem mehr oder weniger mißglückten Versuch, Süßkartoffel-Chips herzustellen, noch eine passende Kartoffel übrig hatte, stand dem schleunigen Nachbacken nichts mehr im Wege.

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Süßkartoffelbrötchen

Quellenangabe: Die Mehlkäfer
Erfaßt 02.07.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Brötchen, Hefe, Süßkartoffel
Mengenangaben für: 10 Stück

Zutaten:

1 Süsskartoffel von ca. 300g
1 Prise Muskat
2 Eier (M)
75 g Schweineschmalz, weich
500 g Weizenmehl Typ 550
250 ml Wasser; lauwarm
16 g Frischhefe
1 Prise Zucker
1 Teelöffel Salz

Zubereitung:

Süßkartoffel mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 200°C für ca. 1 Stunde in den Backofen auf ein Backblech oder ein Stück Alufolie legen. (Am Besten, während etwas Anderes gebacken wird.) Abkühlen lassen, dann die Haut entfernen. Das Süßkartoffelfleisch würzen und mit den Eiern und dem weichen Schweineschmalz vermischen.

In einer Schüssel die Hefe in dem Wasser (nicht gleich alles verwenden!) mit dem Zucker und einer Prise Mehl auflösen. Das Mehl dazusieben. Mit der Küchenmaschine 7 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Löffelweise den Süsskartoffelbrei und Wasser zum Teig geben. Danach auf Stufe 2 bis 3 den Teig weitere 7 Minuten verkneten lassen. 2 Minuten vor Ende das Salz zum Teig hinzufügen.

Den Teig mindestens eine Stunde Zeit in der Schüssel mit einem Tuch abgedeckt gehen lassen.

Den Teig in der entsprechenden Anzahl Teiglinge aufteilen und diese auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche mit gut bemehlten Händen(!) rund oder länglich schleifen und eine weitere Stunde auf dem Backblech zugedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 230 Grad aufheizen. Die Brötchen mit einer scharfen Klinge einschneiden, mit etwas Wasser bestreichen und mit mittelgrobem Meersalz bestreuen. Den Backofen beschwaden und die Brötchen für 25 bis 30 Minuten backen.

5 Minuten vor Beendigung der Backzeit die Backofentür einen Spalt breit öffnen, damit die feuchte Luft abziehen kann und die Brötchen knusprig werden.


Gerührt und nicht geknetet…

Das allgemeine Brot-im-Topf-Backfieber greift ja immer noch um sich und irgendwie hat es mich auch angesteckt. Dummerweise besitze ich aber keinen gußeisernen Topf und habe es bisher tatsächlich geschafft, standhaft zu bleiben und mir keinen zu kaufen. (Fragt lieber nicht, wie oft ich schon in den Läden in der letzten Zeit davor gestanden habe…) Nachdem ich beim letzten Brot meinen Römertopf ausprobiert habe, war dieses Mal meine uralte Jenaer Glas-Auflaufschüssel dran. (Aus mir nicht mehr nachvollziehbaren Gründen war ich kurz nach Auszug aus der elterlichen Wohnung der festen Überzeugung, ich bräuchte so eine Schüssel. Benutzt habe ich sie dann … eher selten.)

Nun, wie man sieht, hat es funktioniert:

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Das Rezept habe ich bei Sandra gesehen und gleich den Teig angesetzt. Genau wie sie hatte ich statt Bulgur auch nur Couscous im Haus; das Einkorn-Vollkornmehl habe ich durch Weizen-Vollkornmehl ersetzt. Das Brot ist sehr lecker geworden und bis auf die langen Reifezeiten wirklich nicht aufwendig. Ich glaube, die Glasschüssel wird in der nächsten Zeit etwas öfter benutzt werden. SmileyGrin.gif

Vollkorn-Couscous-No Knead Brot

Quellenangabe: From-Snuggs-Kitchen
Nachgebacken und erfaßt 12.01.2014 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Couscous
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

40 g Couscous
80 ml Wasser, kochend
300 g Weizenvollkornmehl
250 g Weizenmehl, Typ 550
15 g Salz
3 g Hefe, trocken
40 g Ahornsirup (ersatzweise Zuckerrübensirup oder Honig)
35 g Rapsöl (ersatzweise anderes neutrales Öl)
420 ml Wasser, lauwarm

Zubereitung:

Den Coucous in einer großen Schüssel mit den 80 ml kochenden Wasser übergießen und 5 min. quellen lassen. Nun die restlichen Zutaten zufügen und gut verrühren, bis keine Mehlklümpchen mehr vorhanden sind. Der Teig sollte weich sein, aber nicht dünn. Nun abdecken (Plastikbeutel o. ä.) und für 12-18 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen. (Anmerkung Sus: Einfach in den leeren Backofen gestellt.)

Der Teig kann nun direkt verarbeitet werden oder für ein besseres Aroma, den Teig kurz durchrühren und 3-12 Std. abgedeckt in den Kühlschrank geben. Anschließend aus dem Kühlschrank nehmen und 1-2 Std. in der Küche stehen lassen, bis er die Zimmertemperatur angenommen hat. Den Ofen rechtzeitig auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen, inklusive Topf!

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf geben. Den Teig etwas flach drücken und wie einen Brief falten, dann nochmals von der anderen Seite her falten. Den Teig bemehlen und in den heißen Bräter/Topf geben, mit dem Deckel verschließen. Das Brot im Topf für 6 min. bei 250°C backen, dann auf 230°C reduzieren und weitere 30 min. mit Deckel backen. Nun den Deckel abnehmen und nochmals 15 min. bei 230°C ohne Deckel zu Ende backen. Anschließend das Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Anmerkung:

– Die Glasschüssel habe ich leicht mit Öl eingepinselt.

– Mein Teig war etwas zu weich, um ihn vor dem Backen falten zu können, selbst nach Zugabe von weiterem Mehl. Ich habe den Teig dann einfach in die Schüssel ‚geschüttet‘.

– Fazit: SmileyLecker.gif

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Ein neues Jahr …

Bread Baking Day #63 - Topfbrot/Bread in a pot (last day of submission Januar 1, 2014)… und das Bloggen geht weiter…

Schon seitdem Jutta den Reigen fortführte, den Sandra „From-Snuggs Kitchen“ mit ihrem Topfbrot begann, konnte ich die Gelegenheit kaum erwarten, auch einmal ein Brot im Topf zu backen. In Ermangelung eines gußeisernen Topfs kam ich auf die Idee, meinen heißgeliebten Römertopf dafür zu verwenden. Aus Gewohnheit habe ich das Rezept in der Handhabung (und die Rezeptur nach den vorhandenen Materialien) ein wenig abgewandelt, denn ein Römertopf darf nicht in den heißen Backofen gestellt werden. Allerdings, nach nochmaligem Durchlesen von Juttas und Sandras Rezept, hätte ich es wohl genauso handhaben können wie dort. Das macht aber nichts, denn das Brot ist auch so sehr schön geworden. SmileyLecker.gif

Und irgendwie ist es passend, wie sich der Reigen schließt, denn wer richtet den Bread Baking Day #63, initiiert von Zorra aus? Richtig, Sandra „From-Snuggs Kitchen“!

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Landbrot aus dem Römertopf

Quellenangabe: Rezept modifiziert. Original: Sandras Blog „From Snugg’s Kitchen“
Erfaßt 14.10.2013 von Jutta Hanke
Erfaßt 30.12.2013 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Weizen, Hefe, Sauerteig, Römertopf, Sesam
Mengenangaben für: 1 Brot

Zutaten:

1/2 Teelöffel Zucker
10 g Hefe, frisch
250 g Weizenmehl
250 g Weizenvollkornmehl
250 ml Wasser
75 g Sauerteig, flüssig
1 Eßlöffel Zuckerrübensirup
1 Eßlöffel Helles Sesamöl
1 Teelöffel Dunkles Sesamöl
5 Eßlöffel Sesamsaat
1 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Pfeffer

Zubereitung:

In 30 ml lauwarmem Wasser den Zucker mit Hefe auflösen. abgedeckt stehen lassen. abgedeckt stehen lassen. Die Hälfte der Mehlsorten mit dem lauwarmem Wasser verrühren, 1 Std. abgedeckt ruhen lassen.

Nach einer Stunde das restliches Mehl sowie alle anderen Zutaten zur Mehl-Wasser-Mischung geben. Den Teig nun 5 Min. auf niedrigster Stufe, dann 10 min. auf der nächsten Stufe kneten, bis ein elastischer Teig entstanden ist, der sich vom Schüsselrand löst.

Den Teig 45 min. gehen lassen, nach jeweils 15 Minuten insgesamt 2 x falten. Rund wirken, mit dem Schluss nach unten in ein Gärkörbchen legen und für 1 Std. bei Zimmertemperatur gehen lassen,

In der Zwischenzeit den Römertopf in lauwarmem Wasser einweichen. Unterteil mit etwas Öl einfetten. Den Teig rund wirken, mit dem Schluss nach unten in den Römertopf legen, mit etwas Wasser bestreichen und mit Sesam bestreuen. Für eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.

Den Römertopf mit Deckel in den kalten Ofen stellen, auf 220° C einstellen und ca. 50-60 Minuten backen. Die letzten 10 Minuten den Deckel entfernen, damit eine Kruste entsteht.


Geheimnisse…

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

Melanie von Pimpimella möchte im Kochtopf von uns Rezepte sehen, die wir ohne dieses Event nie gezeigt hätten. Och, da fallen mir auf Anhieb einige ein: der Riesen-Rhabarber-Muffin, der echt genial geschmeckt hat, nur leider aus Rharbarber und vielen Krümeln bestand, die hübschen Spargel-Würstchen-Spieße, weil ich vergessen hatte, sie zu photographieren und noch vieles mehr.

Natürlich möchte ich schöne Photos von meinen Gerichten machen, aber ich muß ja zugeben, bei (halbwegs) gelungenen Rezepten mit mißratenen Photos bin ich relativ schmerzfrei, sie doch noch im Blog zu veröffentlichen. Schließlich kann ja jeder selbst anhand des Rezepts entscheiden, ob er/sie es nachbacken/-kochen möchte. (Außerdem werden die BIlder dann auch nicht so leicht geklaut…)

In diesem Frühsommer hatte ich eine ganz tolle Idee: gegrillte Spargel in Brotteig, „Stock-Spargel“ sozusagen. In meiner Vorstellung war das ganz toll: schöne dicke Spargel mit einer relativ dünnen, schön knusprigen Kruste umhüllt. Beim Schneiden macht es nette, leicht krachende Geräusche, es kommt dampfend ein Spargel zum Vorschein und man hat einen knusprig-zartschmelzenden Bissen im Mund. Äh ja, soweit zur Theorie. Die Praxis sah dann leider so aus:

SpargelImBrotteig01.jpgVersucht mal, einen geschälten Spargel trocken zu tupfen – der guckt Euch mit großen Augen an und ist sofort wieder nass. Dadurch ließ sich der Teig nicht so schön um die Spargel wickeln, wie ich mir das vorgestellt hatte.


SpargelImBrotteig02.jpgDie Teigschicht wurde dicker und unregelmäßiger als geplant, was sich dann natürlich auch auf den Grillvorgang ausgewirkt hat: Der Teig ging an manchen Stellen noch auf und wurde dadurch nicht ganz durch und an anderen Stellen doch sehr knusprig. Die Spargel waren aber tatsächlich gar!


Weil die Spargel auch recht lange gebraucht hatten, war es zwischenzeitlich schon recht dunkel geworden und dadurch die Photoqualität auch nicht unbedingt besser.

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Ach ja, dazu gab es Rinder-Minuten-Steaks natur und einen grünen Salat.

Notiz an mich selbst: Vielleicht beim nächsten Mal (ja, ich bin stur!) Blätter- oder Yufkateig verwenden?

Spargel in Brotteig gegrillt – „Stockspargel“

Quellenangabe: Erfaßt 13.08.2013 von Sus
Kategorien: Spargel, Hefe, Grill
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

8 Weiße Spargel, relativ dick
Teig:
300 g Mehl
15 g Frische Hefe
100 ml Wasser
1 Prise Zucker
1/2 Teelöffel Salz

Zubereitung:

Hefe im laufwarmen Wasser mit dem Zucker auflösen, Mehl und Salz zugeben und zu einem glatten Teig kneten, der sich leicht vom Schüsselrand löst. Zugedeckt ca. 1/2 Stunde gehen lassen.

Noch einmal kneten und den Teig in n Stücke teilen (n = Anzahl der Spargel). Teigstücke auf der bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn rechteckig so ausrollen, daß es etwas mehr als der Spargellänge und dem -umfang entspricht.

Geschälten und abgetrockneten Spargel auf die Teigplatte legen und darin einwickeln. Teigränder gut zusammendrücken.

Auf dem eingeölten Grill von allen Seiten gleichmäßig grillen, bis der Teig braun und knusprig ist und die Spargel gar sind. Das kann man mit einem vorsichtigen Messerstich überprüfen.


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Mo(h)ntag…

Blog-Event LXXX - Papaver (Einsendeschluss 15. August 2012)

… war es, obwohl es ein Samstag war. Am Wochenende hatte ich mir vorgenommen, meine Lust auf Mohnbrötchen, die seit der Ankündigung des Events „Mohn“ im Kochtopf, dieses Mal veranstaltet von Mel von Pimpimella, entstanden ist, endlich zu befriedigen. Es wäre natürlich ein Leichtes gewesen, zum nächsten Bäcker zu gehen, aber dafür sind wir ja nicht hier…

Wie immer hatte ich meine Zeit ein bißchen falsch verplant und so sollte es dann doch wieder ein halbwegs schnelles Rezept sein.

Im Plötzblog wurde ich dann fündig und nachdem ich die letzten anderthalb Stunden einfach überlesen hatte, auch nicht so zeitaufwendig. SmileyRotWerd.gif

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Mohnbrötchen

Quellenangabe: Frei nach einem ganz anderen Rezept aus dem Plötzblog
Erfaßt 12.08.2012 von Sus
Kategorien: Brot, Brötchen, Hefe, Mohn
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten:

Vorteig (Poolish):
100 g Dinkelvollkornmehl
100 g Wasser
1 g Biofrischhefe
Hauptteig:
Vorteig
210 g Weizenmehl 1050
50 g Haferflocken
110 g Wasser
6 g Biofrischhefe
6 g Salz
3 Eßlöffel Mohn, gerieben
Dekoration:
3 Eßlöffel Mohn, ganz

Zubereitung:

Die Vorteigzutaten mischen und 8-12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Alle Zutaten für den Hauptteig 5 Minuten auf niedrigster und 10 Minuten auf zweiter Stufe verkneten. Der Teig sollte relativ fest sein und sich von der Schüssel lösen.

30 Minuten Teigruhe, dann 8 mal ca. 70 g-Teiglinge abstechen und rund wirken. Auf das Backblech legen.

Erneut 30 Minuten ruhen lassen.

Die Teiglinge mit Milch bestreichen und mit Mohn bestreuen.

Noch einmal 90 Minuten Gare.

Bei 240°C mit Dampf 20 Minuten braun backen.

Anmerkung:

Das letzte Gehenlassen von 90 Minuten hatte ich überlesen. Da war dann aber der Backofen schon aufgeheizt und so habe ich die Brötchen ziemlich gleich hineingeschoben. Sie wären wahrscheinlich noch ein wenig fluffiger geworden, aber waren so auch schon sehr gut.


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