Lebkuchen-Cantuccini mit Vin Santo

In der heutigen Zeit wird alles hektischer, auch (und erst recht) die Weihnachtszeit. Da verwundert es nicht, dass selbst zum Weihnachtsessen immer mehr zu Convinience- oder Fertig-Produkten gegriffen wird. Deshalb hat sich die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ dieses Mal vorgenommen, das Weihnachtsdessert zu retten.

Tja, das Weihnachtsdessert, das ist so eine Sache. Meist hat man ja schon eine Vorspeise, vielleicht eine zweite, und einen großen Hautpgang hinter sich. Und dann wird noch freudestrahlend
eine Kalorienbombe auf den Tisch gestellt. Wenn man diese dann verzehrt hat, bräuchte man bis ins nächste Jahr eigentlich keine feste Nahrung mehr zu sich zu nehmen.

Deshalb kommt von mir ein Vorschlag, der sich zum Einen sehr gut vorbereiten lässt und damit auch ein wenig Stress vermeidet und zum Anderen nicht ganz so mächtig ist. Und man kann sich einteilen, wieviel man davon noch essen möchte.

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Lebkuchen-Cantuccini mit Vin Santo

Cantuccini sind ein italienisches Gebäck, welches doppelt gebacken wird. Klassischerweise ist natürlich kein Lebkuchengewürz enthalten. Da diese Plätzchen ziemlich hart sind sein können, tunkt der Italiener sie sehr gerne in Vin Santo. Das ist ein Dessertwein, der aus stark getrockneten, sehr süßen Trauben hergestellt wird.

Ich habe versucht, aus dem Vin Santo und etwas Zucker und Pektin ein Gelee herzustellen, das mir aber leider nicht gelungen ist. Es hat trotz hoher Mengen an Pektin einfach nicht richtig gelieren wollen. Deshalb gibt es dazu kein Rezept, sondern nur die klassische Variante.

Lebkuchen-Cantuccini mit Vin Santo

Quellenangabe: Erfasst 09.12.18 von Sus
Kategorien: Backen, Plätzchen, Weihnachten, Alkohol
Mengenangaben für: 50 Stück

Zutaten:

300 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
100 g Zucker
1-2 Esslöffel Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
50 g Butter; weich
2 Eier
2 Eigelb
50 g Orangeat
50 g Zitronat
50 g Pistazienkerne; geschält
100 g Mandelkerne; geschält und geröstet
Lebkuchengewürz
2 cm Zimtstange
3 Kardamomkapseln; die Kernchen davon
1/2 Teelöffel Koriander
3-4 Nelken
1/4 Muskatnuss; gerieben
1/2-1 Teelöffel Orangenschale; gerieben
1 Steranis; die Kerne davon

Zubereitung:

Für das Lebkuchengewürz die Zutaten grob zerkleinert in einer elektrischen Kaffeemühle oder einem anderen geeigneten Gerät fein zermahlen.

Mehl mit Backpulver, Zucker, Lebkuchengewürz und Salz in einer Rührschüssel mischen Butter in Stücken, Eier und Eigelbe dazugeben, alles rasch zu einem glatten Teig kneten.

Orangeat und Zitronat ziemlich klein hacken, zusammen mit den Pistazien und den Mandeln einarbeiten. Teig in in vier Portionen teilen und jeweils in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.

LebkuchenCantuccini.jpgBackofen auf 200°C (Umluft: 180°C) vorheizen. Jede Teigkugel zu einer ca. 30 cm langen Rolle formen und mit etwas Abstand auf ein Backblech mit Backpapier legen. Für ca. 15 Minuten vorbacken.

Rollen aus dem Ofen, auf dem Blech kurz abkühlen lassen. Mit einem Sägemesser schräg in ca. 1,5 cm breite Stücke schneiden. Diese auf dem Blech verteilen und bei gleicher Temperatur in ca. 15 cm fertig backen.

Cantuccini auf einem Gitter erkalten lassen. In Gebäckdosen schichten und luftdicht verschlossen lagern.

Zum Dessert den Vin Santo in ein Likörglas füllen und mit den Cantuccini servieren.


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Ebenfalls sind folgende Teilnehmer dem Aufruf gefolgt, das Weihnachtsdessert zu retten. Bei den schönen Rezepten kann ja gar nichts mehr schief gehen! Danke an Ingrid für die Organisation!

Anna Antonia – Buttermilch-Pannacotta
auchwas – Schokodessert mit Gewürzmandarinen
Barbaras Spielweise – Weihnachtliches Schichtdessert mit Quitte, Quark und Spekulatius
Brigittas Kulinarium – Glühweinbirnen-Trifle mit Walnusskrokant
Brittas Kochbuch – Vanilleeis mit gebrannten Mandeln
Brotwein – Schokokuchen mit flüssigem Kern – Fondant au chocolat
Cakes Cookies an more – Weihnachts Crème brûlée
Fliederbaum – Lebkuchen-Biskuitroulade
genial-lecker – Bratapfel mit schneller Vanillesauce
kebo homing – Bananen-Erdnuss-Eis auf Kastaniencrumble mit Bratapfel
Kleines Kuliversum – Weihnachtliches Apfel Quark Dessert
lieberlecker – Meyer Lemon Baked Alaska
Madam Rote Rübe – Gewürzkuchen-Dessert mit Zimtcreme, Apfelmus und Walnussgeknusper
magentratzerl – Lebkucheneis-Gugel mit Sauerkirschsauce
our food creations – Dänisches Traditionsdessert: Ris à l’amande

Mini-Gugelhupfe mit Rotwein und Schokolade

Ich bekenne, ich bin ein Backformen-Junkie. Wenn ich Backformen im Angebot sehe, werde ich schwach. So habe ich natürlich auch eine Backform für Mini-Gugelhupfe.

Was liegt also näher, für den Tag des Gugelhupfs, der jedes Jahr am 15. November stattfindet, diese Form mal wieder hervorzuholen.

Das folgende Rezept gab es bereits in ähnlicher Form hier auf dem Blog, aber das ist schon ein paar Jahre her und ich habe es auch etwas abgewandelt.

RotweinSchokoladenMiniGugelhupfe.jpg

Mini-Gugelhupfe mit Rotwein und Schokolade

Quellenangabe: Shermins magischer Kessel
bzw. hier
Erfasst 13.11.2018 von Sus
Kategorien: Kuchen, Gugelhupf, Rührteig, Schokolade, Wein
Mengenangaben für: 10 Mini-Gugelhupfe

Zutaten:

250 g Weiche Butter
250 g Mehl
200 g Zucker
250 ml (trockenen) Rotwein
150 g Zartbitterschokolade
4 Eier
1 Teelöffel Backpulver
1 Esslöffel Echter Kakao
3-4 Teelöffel Kürbis-Gewürz
1 Esslöffel Orangenschale; frisch gerieben
100 g Haselnüsse; gehackt und geröstet
100 g Cranberries; getrocknet
Rotweinglasur zum Tränken:
3 Esslöffel Puderzucker
5 Esslöffel Rotwein
Glasur:
Dunkle Kuvertüre
1 Handvoll Haselnüsse; gehackt und geröstet

Zubereitung:

Cranberries grob hacken und ca. 1/2 Stunde in etwas Rotwein einweichen, dann abtropfen lassen und den Rotwein später im Teig verarbeiten. Haselnüsse fein hacken und in einer trockenen Pfanne leicht anrösten, dann abkühlen lassen.

Die weiche Butter in einer großen Backschüssel schaumig schlagen; Eier und Zucker hinzugeben und zu einer cremigen Masse verarbeiten.

Kürbis-Gewürzmischung, Orangenschale und Kakao dazu geben und verrühren.

Das mit Backpulver vermischte Mehl und den Rotwein abwechselnd in den Teig geben und mit dem Rührgerät einarbeiten.

Die grob gehackte Schokolade, die Haselnüsse und die Cranberries unter den fertigen Teig heben.

Die Backform mit Butter oder Margarine ausfetten, ausmehlen und den Teig vorsichtig in die Form füllen. Darauf achten, dass die Schokoladenstücke und Cranberries gleichmäßig verteilt sind.

Die Gugelhupfe im vorgeheizten Backofen bei 180 °C auf der mittleren Schiene für circa 35-40 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Die Kuchen nach etwas Abkühlzeit noch warm aus der Form lösen.

Die dünnflüssig angerührte Glasur nun entweder mit einem breiten Backpinsel auftragen oder mit einem Esslöffel über die warmen Kuchen geben.

Nach etwas Einwirkzeit mit dunkler Schokoladenglasur bestreichen und mit gehackten Haselnüssen bestreuen.


 

Und wie es der Zufall so will, gibt es auch ein passendes Blog-Event dafür.

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Veranstaltet und organisiert durch die liebe Tina von Lecker&Co., haben die folgenden Blogs ebenfalls daran teilgenommen:

Auf zum fröhlichen Nachbacken!

Kürbis-Konfitüre

Wir retten … Alles mit Kürbis! Die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ hat sich dieses Mal den Kürbis vorgenommen. Ich muss gestehen, dass ich hierzulande noch nicht so viele Fertigprodukte mit Kürbis wahrgenommen habe, hauptsächlich Kürbis süßsauer im Glas. ABER DAS GIBT ES HIER IN DIESEM BLOG NICHT! Den hat meine Großmutter jeden Herbst selbstgemacht und mich dann den Winter über zu jeder zweiten Mahlzeit beglückt gequält.

Glücklicherweise habe ich dann vor ein paar Jahren entdeckt, dass man mit Kürbis auch andere Gerichte zubereiten kann. Und seitdem finden sich hier einige leckere Rezepte.

Zurück zum Thema. In den USA wird Ende November Thanksgiving gefeiert und üblich ist dort der Pumpkin Pie mit Pumpkin Pie Spice, wobei dort alle Zutaten natürlich fertig oder halbfertig zu kaufen sind.
Ich habe jetzt keinen Pumpkin Pie gebacken, aber diese Kürbiskonfitüre schmeckt mindestens genauso gut und ist viel länger haltbar. Theoretisch zumindest… SmileyLecker.gif

Da wir natürlich keine Kürbisstücke aus der Dose verwenden, musste ich zur Rettung zuerst einen Kürbis meucheln…
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.. bevor ich ihn zur Konfitüre verarbeiten konnte…
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Wie man sieht, ist für weitere Experimente noch genügend Kürbismaterial vorhanden…

Kürbis-Konfitüre

Quellenangabe: Erfasst 28.10.2018 von Sus
Kategorien: Konfitüre, Kürbis, Thanksgiving
Mengenangaben für: 3 Gläser à 250 ml

Zutaten:

750 g Hokkaido (ungeputzt)
150 ml Orangensaft (frisch gepresst)
400 g Brauner Zucker
1 mittlere Zitrone; geriebene Schale und Saft
2 Teelöffel Kürbisgewürz
Kürbisgewürz:
4 cm Zimtstange
1 Teelöffel Ingwer; gefriergetrocknet
1/4 Vanilleschote; ausgekratzt und getrocknet
1 Teelöffel Muskatnuss; gemahlen
2 Gewürznelken
4 Körner Piment
2 Kapseln Kardamom (*); die Kernchen davon

Zubereitung:

Für das Kürbisgewürz die Gewürze grob zerkleinern und in einer Gewürz- oder Kaffeemühle sehr fein zermahlen. In ein Glas geben und dunkel aufbewahren.

Für die Konfitüre beim Hokkaido die Schale gründlich waschen, bei einem anderen Kürbis die Schale entfernen. Die Kerne und Fäden mit einem Löffel aus dem Kürbis herausschaben. Das Fruchtfleisch in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

Kürbis mit Orangensaft und Zucker in einem großen Topf aufkochen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist (ca. 45 Minuten).

Zitronenschale abreiben und die Zitrone auspressen. Zusammen mit dem Kürbisgewürz zum Kürbis geben, von der Kochstelle nehmen und sorgfältig mit dem Pürierstab fein pürieren. Noch einmal unter beständigem Rühren kurz aufkochen.

Sofort randvoll in sterilisierte Gläser füllen, diese verschliessen und fünf Minuten auf den Deckel stellen.

Anmerkung:

– Ich habe einen Rest mit gemahlenen scharfen Chilis gemischt: Sehr fein! Ich werde wohl noch ein paar Gläser kochen müssen.
– (*) Kardamon ist kein klassisches Pumpkin-Spice-Gewürz, macht sich aber trotzdem gut.


 
 
WirRettenWasZuRettenIst_300x111.jpgEbenfalls wurde der Kürbis gerettet bei:

auchwas – Kürbis süß-sauer
Bonjour Alsace – Kürbis Spaghetti mit Olivenöl und Thymian
Brigittas Kulinarium – Kürbisravioli aus Kartoffelteig
Brittas Kochbuch – Kürbisrisotto
Brotwein – Saftiges Kürbisbrot mit frischer Hefe und Hokkaido
Cakes Cookies an more – Mac and Cheese mit Kürbis
Das Mädel vom Land – Wickelknödel mit Kürbis und Pilzen
evchenkocht – Kürbis-Cannelloni
Fliederbaum – Kürbis-Kartoffel-Gratin
genial-lecker – Kürbis-Möhren-Quiche
lieberlecker – Kürbis Vermicelles
Madam Rote Rübe – Schmackhafte Kürbis-Suppe mit Linsen und Zwiebeln
our food creations – Vielseitiges Kürbismus
Pane-Bistecca – Kuerbis Prussien
Unser Meating – Kürbis-Käse-Suppe
Turbohausfrau – Kürbistascherl mit Grammeln

Dank auch an die Organisatoren Ingrid und Susi von #WirRettenWasZuRettenIst.

Schnitzel mit Kartoffelsalat

Neulich war in unserem Ort das gesellschaftliche Groß-Ereignis des Jahres: der Zwiebelmarkt. Hier haben die Vereine, die Partnerstädte und auch ein paar wenige gewerbliche Anbieter die Gelegenheit, kulinarische „Köstlichkeiten“ feilzubieten. Einige Angebote lieben wir tatsächlich, wie z.B. frisches Lángos mit Knoblauch oder die richtig scharfe Paprikawurst. Der Backfisch ist auch immer wieder sehr lecker, aber der dazu gereichte Kartoffelsalat (aus dem großen Eimer) ist einfach nur … eklig.

Nun passt es aber gut, dass die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ sich dieses Mal Oktoberfest-Spezialitäten vorgenommen hat. Ok, ich war noch nie auf dem Oktoberfest, aber ich denke, Schnitzel und Kartoffelsalat bekommt man dort garantiert auch in jedem zweiten Bierzelt. Auch einige Lebensmittel-Händler hatten zum Oktoberfest in ihren Prospekten Fertig-Schnitzel und Fertig-Kartoffelsalat angeboten. Das muss dann doch wirklich nicht sein…

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Meine Großmutter hat früher gerne den typischen Kartoffelsalat mit Maggi-Würze gemacht. Interessanterweise war das ihre einzige Verwendung für dieses Gebräu. Aber den Salat haben wir geliebt. Ich habe kein Maggi im Vorrat, aber Liebstöckel schmeckt ja recht ähnlich und ein paar Blättchen habe ich meiner Pflanze noch abringen können, bevor sie sich für den Winter im Boden versteckt.

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Schnitzel mit Kartoffelsalat

Quellenangabe: Erfasst 01.10.2018 von Sus
Kategorien: Schwein, Kartoffel, Salat, Blog-Event
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

Schnitzel:
2 Schweineschnitzel
1 Ei
4-5 Esslöffel Mehl
4-5 Esslöffel Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
1/2 Zitrone
Kartoffelsalat:
8 mittelgroße Kartoffeln; festkochend
3 Zweige Liebstöckel
200 ml Kräftige Gemüsebrühe
3 Esslöffel Saure Sahne
1 Teelöffel Mayonnaise
1 Teelöffel Essig; mild
1 Esslöffel Öl
1 Messerspitze Senf
Salz, Pfeffer
4 Esslöffel Pancetta (oder Speck); klein geschnitten
2 kleine Zwiebeln

Zubereitung:

Kartoffelsalat:

Liebstöckel waschen und zupfen, dann mit etwas Gemüsebrühe grob pürieren.

Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser kochen, abgießen und abdämpfen lassen. Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden (Dicke der Scheiben je nach Vorliebe; ich mag sie etwas dicker.) und in eine Schüssel geben. Die Gemüsebrühe über die heißen Kartoffeln gießen und das Ganze mehrmals vorsichtig schwenken, dass alle Kartoffeln von allen Seiten benetzt sind. Wenn die Kartoffeln abgekühlt sind, die restliche Gemüsebrühe abgießen und auffangen.

Pancetta und Zwiebeln in einer kleinen Pfanne anschwitzen und bräunen lassen.

Für die Sauce saure Sahne, Mayonnaise, Senf, Essig, Öl, Salz und Pfeffer gleichmäßig verrühren; ggf. etwas Gemüsebrühe zugeben. Die Kartoffeln damit begießen und mit dem Speck und den Zwiebeln gleichmäßig vermengen. Vor dem Servieren ca. 1 Stunde ziehen lassen.

Schnitzel:

Die Schnitzel mit einer kleinen Pfanne oder einem Fleischklopfer platt klopfen. Öl in einer Pfanne erhitzen. In drei Suppenteller jeweils das Mehl, das verklepperte Ei und die Semmelbrösel (gemischt mit etwas Salz und Pfeffer) geben. Wenn das Öl heiß ist, jedes Schnitzel erst im Mehl wälzen, dann im Ei und dann in den Semmelbröseln. Darauf achten, dass alle Stellen des Schnitzel bedeckt sind. In der Pfanne von beiden Seiten braten, bis die Panade eine goldbraune Farbe angenommen hat.

Klassisch mit einen Schnitz Zitrone servieren.


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Und die lieben Mitretter und Mitretterinnen waren diesmal:

auchwas – Haxen mit Kraut
Brigittas Kulinarium – Rettungsaktion -Weisswurst in der Breznpanier mit Bayerischen Erdäpflsalat
Brittas Kochbuch – Knusprig gebratene Haxe mit Sauerkraut und Semmelknödelchen
Brotwein – Laugenbrezeln – bayerische Brezen zum Oktoberfest
Cakes Cookies and more – Semmelknödel mit Pilzrahmsauce
Das Mädel vom Land – Vegetarische Wies’n-Jause
evchenkocht – Brezen-Salat mit Weißwurst und Rettich
genial-lecker – Backhendl nach Schuhbeck
Katha kocht! – Obazda “Light”
lieberlecker – Weisswurst Salat
Madam Rote Rübe – Handgeschabte Käse-Dinkelvollkorn-Spätzle mit Pfifferlinge
magentratzerl – Wurstsalat von Regensburgern
our food creations – Wiesn-Tapas
Pane-Bistecca – Selbstgemachte Schweinsbratwurst
Turbohausfrau – Obazda

Mein Lieblingskuchen

Seit ziemlich genau einem Jahr habe ich einen neuen Lieblingskuchen. Er ist einfach, geht schnell und ist sagenhaft lecker. Damals kamen wir gerade mit vielen Marillen im Gepäck aus der Wachau zurück und ich suchte ein schönes Rezept für einen Kuchen. Fündig wurde ich bei Katarina Seiser.

Seitdem habe ich diesen Kuchen in vielen Varianten gebacken:

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Aprikosen und Johannisbeeren
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Rhabarber
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Zwetschgen
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Reineclauden

Da das aktuelle Thema bei „Wir retten was zu retten ist“ der gute alte Blechkuchen ist, stand das Rezept für mich natürlich schon fest. Mit diesem Kuchen ist es wirklich einfach, schnell einen Blechkuchen zu backen, da braucht man nicht zu gefrorenen Kuchen aus dem Supermarkt zu greifen.

Den Teig kann man auch problemlos mit ein paar gemahlenen Haselnüssen oder Mandeln abwandeln; beim Zwetschgenkuchen war etwas Zimt im Teig.

Letzes Wochenende fand sich viel Obst im Vorrat, aber von jeder Sorte nur ein paar Früchte. Da habe ich sie eben wie bei einem Obstsalat zusammengemischt und auf den Kuchen gegeben.

ObstsalatBlechBiskuit.jpg

Obstsalat-Kuchen

Quellenangabe: http://www.esskultur.at/index.php/2012/07/10/macht-marillenkuchen/
bzw. http://wassersch.eu/corumblog/2017/08/marillenkuchen-schnell-und-lecker/
Erfasst 20.08.2018 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Obst, Rührteig, Biskuit
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

1 kg Gemischtes Obst (Aprikose, Johannisbeere, Aroniabeere, Apfel, Weinberg-Pfirsich)
200 g Butter
200 g Puderzucker
4 mittel Eier
200 g Mehl
5 g Weinstein-Backpulver (oder weniger)
1 Prise(n) Salz
1 Esslöffel Vanillezucker
1/2 Orange; die abgeriebene Schale davon

Zubereitung:

Obst waschen und trocken tupfen, dann ggf. entsteinen oder zupfen, evtl. in geeignete Stücke zerteilen.

Backofen auf ca. 175-180 °C vorheizen.

Butter nur soweit schmelzen, dass sie gerade flüssig ist. Währenddessen Mehl mit Backpulver und einer guten Prise Salz vermischen. In einer großen Rührschüssel Butter mit Puderzucker mit dem Mixstab oder Handmixer mischen. Etwa die Hälfte vom Mehl untermischen, dann die Eier einzeln unterrühren.

Vanillezucker und Orangenschale einrühren und das restliche Mehl hinzufügen.

Die recht flüssige Masse auf ein Blech mit Backpapier gleichmäßig verteilen und mit dem vorbereiteten Obst (bei halbierten Früchten mit der Schnittfläche nach oben) belegen. Im vorgeheizten Ofen ca. 40-45 Minuten backen, bis der Teig schön gebräunt ist (Stäbchenprobe). Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


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#WirRettenWasZuRettenIst

 
Die Beiträge der anderen Retter findet Ihr hier:
 
Anna Antonia – Apfel-Karamell-Kuchen
Barbaras Spielweise – Blondies mit Johannisbeeren
Bonjour Alsace – Mirabellen-Blechkuchen
Brittas Kochbuch – Sahne-Mandel-Becherkuchen
Brotwein – Schlesischer Streuselkuchen mit Quark und Hefeboden vom Blech
Cakes Cookies an more – Blechkuchen mit Zwetschgen
Das Mädel vom Land – Zitronenkräuterkuchen mit weißer Schokolade und Kokos
Fliederbaum – Obstkuchen mit Haselnussteig
genial-lecker – Pflaumenkuchen mit Quark-Guß vom Blech
Madam Rote Rübe – Apfel-Nuss-Vollkorn-Kuchen nach Bratapfel-Art vom Blech
Turbohausfrau – Apfelkuchen
Unser Meating – Cheesecake-Brownies vom Blech

Asiatisches Spargel-Curry mit Nudeln

Es gilt einmal wieder, das zu retten, was zu retten ist. Dieses Mal haben wir uns den Nudelgerichten zugewandt, die ja nun wirklich nicht schwer selbst zu machen sind: Man suche im Kühlschrank nach etwas Leckerem, z.B. frischem Gemüse, Pesto oder anderen Sößchen, Fleisch oder Wurst, einen schönen Weich-oder Hartkäse, …schnibbele dieses klein, schmeiße es je nach Geschmack noch schnell in heißes Wasser oder in die Pfanne, währenddessen die Nudeln bereits kochen. Alles gut vermischen und fertig ist das Nudelgericht. Das dauert mit den geeigneten Nudeln auch nicht länger als die ganzen Tüten und Päckchen mit ihren Aromastoffen und gefriergetrockneten Zutaten.

Gegen Ende der Spargelsaison muss ich noch unbedingt das folgende Rezept vorstellen, denn es hat einfach zu gut geschmeckt. SmileyLecker.gif

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Asiatisches Spargel-Curry mit Nudeln

Quellenangabe: Eigenes Rezept
Erfasst 04.06.18 von Sus
Kategorien: Nudeln, Spargel, Curry, Kokos, Karotte, Austernpilz
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

400 g Spargelspitzen
2 mittlere Karotten
7 Radieschen
200 g Bambusstreifen
150 g Austernpilze
400 g Kokosmilch
2 Frühlingszwiebeln; bis 1/2 mehr
1 Knoblauchzehe
2 Teelöffel Rote Currypaste
1 Stengel Zitronengras; in feine Ringe geschnitten
5 Kaffierlimettenblätter
400 g Frische Udonnudeln

Zubereitung:

Von den Spargelspitzen die unteren Enden abschneiden, die Karotten schälen und in feine Scheiben schneiden; Radieschen in etwas dickere Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Austernpilze grob in Stücke zerteilen. Knoblauch fein hacken.

Die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch in etwas Öl in einem Topf anschwitzen. Karotten, Zitronengras und halbierte Limettenblätter dazugeben und mit Kokosmilch ablöschen. Rote Currypaste unterrühren und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Nacheinander Spargelspitzen, Bambusstreifen, Radieschen und Pilze hinzufügen und köcheln lassen.

Die Udon-Nudeln gemäß Anleitung zubereiten. (Wenn man denn eine findet… Wikipedia: Die frischen Nudeln werden in kochendes Wasser gegeben; sobald dieses wieder aufkocht, wird kaltes Wasser hinzugegeben. Fängt daraufhin das Wasser wieder an zu kochen, sind die Nudeln gar.)


 

#WirRettenWasZuRettenIst

Und nun die anderen Beiträge zum Event zur Rettung der Frikadelle, ausgerichtet von Susi und Christina:

 

1x umrühren bitte aka kochtopf – Pasta mit warmem Brokkoli-Pesto
Anna Antonia – Cannelloni mit Garnelen
auchwas – Lasagne klassisch
Aus meinem Kochtopf – Käse-Makkaroni – Macaroni and Cheese – Klassiker in jedem Diner
Bonjour Alsace – Grundrezept Pasta
Brittas Kochbuch – Nudelauflauf
Brotwein – Pasta all’arrabbiata – feurig scharf!
Cakes Cookies an more – Macaroni and Cheese
Dynamite Cakes – Überbackene Bandnudeln mit Spinat-Pesto
evchenkocht – Lamm-Lasagne
Fliederbaum – Nudelpfanne Jäger-Art
German Abendbrot – Bavette mit Spargel, Shrimps und Basilikumöl
Karambakarinas Welt – Nudel-Schinken-Gratin
Kleines Kuliversum – Fetucchini in cremiger Zitronensauce mit Dill und Spargel
Leberkassemmel und mehr – Spaghetti mit Meeresfrüchten
Madam Rote Rübe – Spaghetti mit Rucola und schwarzen Oliven
magentratzerl – Instantnudel-Gewürzpaste auf Vorrat
our food creations – Pasta-Klassiker
Pane-Bistecca – Selbstgemachte Spaghetti mit geroestetem Gemuese und Lachs
Schönes + Leben – Spaghetti mit Guacamole, Kirschtomaten und Peperoni
Summsis Hobbyküche – Tortellini mit Spinat – Ricotta – Füllung
The Apricot Lady – Glasnudelsalat
Turbohausfrau – Ragù Bolognese

Lamm-Frikadellen

Das aktuelle Thema bei „Wir retten, was zu retten ist“ sind „Fleischlaberl, Bouletten, Fleischpflanzerl und Konsorten“, wobei diese Teile hierzulande einfach „Frikadellen“ heißen. Aber zugegebenermaßen sind gute Frikadellen auch hier schwer zu finden. Abgepackt im Supermarkt geht schon mal gar nicht und selbst an Metzgertheken bin ich schon böse reingefallen. Da bleibt mal wieder nichts anderes übrig, als sie selbst zu machen. Ist auch eigentlich nicht schwer, nur muss man danach dem Herd und seiner Umgebung ein klein wenig Zeit widmen. Auch aus diesem Grund mache ich meist die doppelte Portion und friere einen Teil ein.

Die Spargel auf dem Bild sind übrigens noch keine neuen Spargel, obwohl hier in der Gegend schon die ersten Exemplare gestochen und verkauft werden. Allerdings wurden diese unter Folientunneln und mit Fußbodenheizung angezogen, das halte ich dann auch für etwas übertrieben. (Wenn das so weitergeht, gibt es an Weihnachten auch heimischen Spargel frisch zu kaufen. Das muss nun wirklich nicht sein…) Nein, im Gefrierschrank habe ich noch ein Paket in der hintersten Ecke gefunden. Da die Spargel vakuumiert eingeschweißt waren, haben sie wirklich fast wie frischer Spargel geschmeckt.

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Lamm-Frikadellen

Quellenangabe: Erfaßt 08.04.18 von Sus
Kategorien: Fleisch, Lamm, Frikadelle, Kräuter
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten:

Frikadellen:
1200 g Lammkeule ohne Knochen
3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 Eier
10 Scheiben Roggen-Knäckebrot
150 ml Ajvar (ca.)
Salz, Pfeffer
1/2 Teelöffel Chilipulver
1 Teelöffel Currypulver nach Geschmack
1/2 Teelöffel Zitronenschale; gerieben
8 Blätter Bärlauch
2 Handvoll Knoblauchrauke- Blätter
4 Stengel Petersilie
Sauce:
3 Eßlöffel Ajvar
2 Blätter Bärlauch
1/2 Handvoll Knoblauchrauke-Blätter
2 Stengel Petersilie
3 Eßlöffel Bratenfett von den Frikadellen
200 ml Gemüse- oder andere Brühe
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Fett und Sehnen von der Lammkeule entfernen. Zwiebeln und Knoblauchzwiebeln schälen. Alles in passende Stücke schneiden und zusammen durch den Fleischwolf (mittlere Lochgröße) in eine Schüssel treiben. Knäckebrot grob zerkleinern, im Mixer fein zermahlen und zu dem Hackfleisch geben. Eier, Ajvar und grob zerhacktes Grünzeug ebenfalls zugeben, dann alles gut vermischen und mit den Gewürzen abschmecken. Die Masse darf ruhig etwas stärker gewürzt schmecken, das verliert sich noch. Etwas ruhen lassen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, aus der Fleischmasse Frikadellen formen und auf beiden Seiten scharf anbraten. Dann die Hitze etwas herunterregeln, ggf. Deckel auf die Pfanne legen, damit die Frikadellen beim Garen nicht austrocknen.

Aus Bratenfett, Ajvar und etwas Brühe eine Sauce köcheln, mit Salz und Pfeffer abschmecken und ebenfalls ein paar Kräuter unterrühren.

Anmerkung:

Das im Rezept erwähnte Knäckebrot war ursprünglich nicht beabsichtigt, aber wie das so ist, waren weder ein altbackenes Brötchen noch Semmelbrösel im Haus. Hat aber super funktioniert und gut geschmeckt.

Dazu gab’s ein paar Nudeln.


 

#WirRettenWasZuRettenIst

Und nun die anderen Beiträge zum Event zur Rettung der Frikadelle, wie immer ausgerichtet von Susi und Sina:

 

auchwas – Frikadellen orientalisch
Brittas Kochbuch – Vegane Pilzfrikadellen
Cakes Cookies and more – Hacktätschli aus dem Backofen mit buntem Ofengemüse
genial-lecker – Fischbuletten
German Abendbrot – Hackfleischbällchen in Biersoße
giftigeblonde – Faschierte Laberl am Spieß
Karambakarinaswelt – Fischfrikadellen mit Dip „a la Remoulade“
Katha kocht! – Nudelpfanne mit buntem Gemüse und Geflügelhackbällchen
Leberkassemmel und mehr – Fleischpflanzerl Dry Aged, überbacken mit Käse und Bacon
lieberlecker – Crevetten Tätschli
Madam Rote Rübe – Hausgemachte Apfel-Grünkernbratlinge zu Lauch-Pasta
magentratzerl – Pastinakenlaibchen
our food creations – Fischbouletten de Luxe mit Mango-Salsa
Pane-Bistecca – Panierte Chuegeli
Turbohausfrau – Butterschnitzel
Unser Meating – Vegetarische Fleischküchle

Skrei mit Yuzu-Aioli und gefüllten Eiern

Die Facebook-Gruppe Wir Retten Was Zu Retten Ist, die von Susi und Sina geführt wird, feiert in diesem Monat ihren vierten Geburtstag. Zur Feier des Tages haben sich die Mitglieder das Thema „Ei“ ausgesucht, denn es gibt viel zu viele Eier-Fertiggerichte in den Supermarktregalen, die problem- und mühelos auch selbst hergestellt werden können.

Da ich neulich ein grauenvolles Erlebnis mit fertig gekaufter Orangenmayonnaise hatte (es schüttelt mich immer noch – so ein ekliges Zeugs), möchte ich hier noch ein Plädoyer für selbstgemachte Mayonnaise in allen Geschmacksrichtungen halten. Ich habe mich hier für eine Aioli (Knoblauchmayonnaise) mit Yuzu entschieden; man kann aber auch problemlos jede andere Zitrusfrucht verwenden.

Bei Petra von Chili und Ciabatta kann man sich auch anschauen, wie schnell das geht.

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Vor dem Mixen
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30 Sekunden später…
YuzuAioli.jpg
Auf dem Teller

Yuzu-Aioli

Quellenangabe: Erfasst 15.03.2018 von Sus
Kategorien: Dip, Ei, Öl, Mayonnaise, Knoblauch
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1 Ei; so frisch wie möglich
250 ml Öl (neutral)
1 Knoblauchzehe
1 Teelöffel Senf
Salz
1 Esslöffel Yuzu-Saft (oder Zitrone oder Orange)
1/2 Teelöffel Yuzu-Schale; gerieben
1 Prise(n) Gochugaru (Chilipulver)

Zubereitung:

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.

Die Knoblauchzehe entweder sehr fein hacken oder mit einer Knoblauchpresse zerquetschen. Alle Zutaten (das Ei ohne Schale 🙂 ) in einen hohen, schmalen Rührbecher geben. Den Stabmixer auf dem Boden des Bechers ansetzen und eingeschaltet langsam nach oben ziehen. Noch ein bisschen weiter verquirlen und schon ist die Aioli fertig. Mit etwas Yuzu-Schale bestreut servieren.


 

Und weil’s so schön einfach ging, habe ich schnell noch ein Ei gekocht und es gefüllt.

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Aioli-gefüllte Eier

Quellenangabe: Erfasst 15.03.18 von Sus
Kategorien: Ei, Mayonnaise, Kresse, Ostern
Mengenangaben für: 4 Stück

Zutaten:

4 Eier; hartgekocht
4 Teelöffel Yuzu-Aioli
Kresse
Salz
Gochugaru (Chilipulver)

Zubereitung:

Die hartgekochten Eier vorsichtig schälen und der Länge nach halbieren. Das Eigelb herausnehmen und in einer Schüssel mit einer Gabel mit der Aioli gleichmäßig vermischen. Gegebenenfalls vorsichtig salzen. Die gewaschene Kresse in die Löcher im Eiweiß legen, dass die Blättchen herausragen, dann mit der Aioli-Eier-Creme auffüllen. Mit etwas Chili bestreut servieren.


 

Mit dem wohl letzten Stück Skrei für dieses Jahr, in der Pfanne angebraten, und etwas Mönchsbart (Salsola soda) wurde es eine köstliche Mahlzeit.

SkreiMitAioliUndEi.jpg


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#WirRettenWasZuRettenIst

Hier könnt Ihr sehen, was die anderen TeilnehmerInnen sich zur Rettung des Eis ausgedacht haben:

1x umrühren bitte aka kochtopf – Fettuccine Pop-Ei
Anna Antonia – Coddled Eggs
auchwas – Eierlikör und Angel-Food-Cake
Brittas Kochbuch – Huevos Rancheros
Brotwein – Eiersalat mit Speck – ein herzhafter Aufstrich
Cakes Cookies an more – Eier-Sandwiches
Das Mädel vom Land – Eiaufstrich mit Topfen
evchenkocht – Allerbester one and only Eiersalat meiner Mama
Fliederbaum – Gefüllte Eier
Food for Angels and Devils – pochiertes Ei auf Brötchen
genial-lecker – Eiertartar
giftigeblonde – Geburtstags Ei – Ei Lachsforellen Salat
Katha kocht! – Eiersalat selber machen – die leichte Variante mit Joghurt
Leberkassemmel und mehr – Möhrenkuchen
Madam Rote Rübe – Eiersalat mit Rote Bete und Senf-Dill-Creme
magentratzerl – Chinesische Tee-Eier
Münchner Küche – Klassischer Eiersalat
our food creations – Ei im Glas
Schmeckt nach mehr – Eiersalat mit Kräutern
Summsis Hobbyküche – Eiercreme – Geburtstagsrettung
The Apricot Lady – Eierspeisbrot und andere Ideen mit Ei
Turbohausfrau – Salat mit Eierstreifen
Unser Meating – Schinken-Ei-Sandwich

Süßkartoffel-Hummus

Ich experimentiere gerade mit verschiedenen Brotaufstrichen und/oder Dips herum. Vor einigen Wochen habe ich eine ziemlich große Portion Sesamsaat geröstet, die nach und nach verarbeitet werden möchte. Eine gute Verwendung dafür ist neben Brötchen zu Bestreuseln das Verarbeiten in Hummus. Aber immer nur Kichererbsen-Hummus ist ja auch langweilig. Da kann man auch andere Gemüse verwenden, wie zum Beispiel Süßkartoffeln und Pastinaken:

SuesskartoffelHummus.jpg

Die Pastinake hatte schon eine gewisse Lagerzeit hinter sich, was dieses Hummus zu einem geeigneten Kandidaten für das Blog-Event „Zu gut für die Tonne!“ im Kochtopf macht. Das Event wird dieses Mal von Jette von LanisLeckerEcke ausgerichtet wird.

Leider habe ich vergessen, ein Photo von der Pastinake zu machen, aber wie ein schrunzeliges Wurzelgemüse aussieht, weiß wohl jeder.

Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)

Süßkartoffel-Hummus

Quellenangabe: Frei nach Stevan Paul
Erfasst 15.03.18 von Sus
Kategorien: Dip, Hummus, Süßkartoffel, Pastinake, Sesam
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 Pastinake
2 kleine Süßkartoffeln
Salz
1 kleine Knoblauchzehe
1 Handvoll Sesamsaat
1 Esslöffel Helles Sesamöl
1 Prise(n) Kreuzkümmel; gemahlen
1 Prise(n) Chili
Kresse

Zubereitung:

Sesamkörner in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie leicht braun werden und gut riechen. Abkühlen lassen. In einem Mixer oder mit dem Pürierstab mit dem Sesamöl zu einer glatten Paste verarbeiten.

Süßkartoffeln und Pastinake schälen und fein würfeln, in Salzwasser ca. 20-25 Minuten weichkochen.

Knoblauch pellen und mit der Sesampaste in die Küchenmaschine geben. Gemüse abgießen und unter kaltem Wasser abschrecken, in einem Sieb gut abtropfen lassen. Mit wenig Salz, Kreuzkümmel und Chili bestreuen und in der Küchenmaschine fein pürieren, evtl. durch Zugabe von etwas Wasser zur gewünschten Cremigkeit bringen. Zum Servieren mit Kresse bestreuen.


Rotkrautsalat mit Pistazien

Rotkraut.jpgIch mag Rotkraut. Meist klassisch (gehobelt, gesalzen und geknetet, ziehen lassen, mit den üblichen Gewürzen wie Zwiebeln, Lorbeer, Nelke und Wacholder) gekocht und dazu eine schönes Stück Fleisch wie Gänsekeule oder Frikadelle.

Genau das gab es bei uns am letzten Wochenende. Obwohl ich schon extra einen kleinen Kohlkopf gekauft hatte, war er für zwei Personen natürlich viel zu groß. So habe ich einen Teil von dem gehobelten Kraut wie bei der Herstellung von Sauerkraut in kleinen Mengen in ein Einmachglas gepresst und mit Salz verknetet, um es fermentieren zu lassen. Mal sehen, was daraus wird.

RotkrautBeimGaeren.jpg

Allerdings hatte ich auch Lust auf einen Salat aus frischem Rotkraut. Zusammen mit einer Karotte, Pistazien und etwas Pomelo war er richtig lecker.

RotkrautSalat.jpg

Und weil er so lecker war, darf er auch an der Aktion Wir retten, was zu retten ist: Kohl, wie immer organisiert von Susi und Sina. Noch einmal lieben Dank für die Aufnahme!

#WirRettenWasZuRettenIst

Rotkrautsalat mit Pistazien

Quellenangabe: Erfasst 14.01.2018 von Sus
Kategorien: Salat, Rotkraut, Pomelo, Pistazie
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 Handvoll Rotkraut; frisch gehobelt
1 Karotte
4 Schnitze Pomelo
4 Esslöffel Pistazienkerne; ungesalzen
Salz
Dressing:
2 klein Lauchzwiebeln
Pistazienöl
Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Karotte mit den Sparschäler erst schälen und dann in dünne Streifen schneiden. Zusammen mit dem Rotkraut in eine Schüssel geben und leicht, aber gleichmäßig salzen. Einige Zeit ziehen lassen, dann mit den Händen kräftig durchkneten, dass Saft austritt. (Gegebenenfalls Handschuhe anziehen, das Rotkraut färbt ab.) Weiter ein bis zwei Stunden stehen lassen, gerne auch länger.

Die Lauchzwiebeln putzen, in kleine Röllchen schneiden und mit den übrigen Dressing-Zutaten vermischen.

Das Dressing ca. zwei Stunden (auch hier gerne früher) vor dem Servieren mit dem Rotkraut mischen.

Zum Servieren das Kraut auf einen Teller geben und mit den geputzten und zerkleinerten Pomelostücken und Pistazien garnieren.

Die Beiträge der anderen Retter findet Ihr hier:

Anna Antonia – Cole-Slaw ganz einfach
auchwas – Grünkohl-Pizza
Barbaras Spielwiese – Gebackener Rosenkohl mit Gorgonzola und Walnüssen
Bonjour Alsace – Sauerkraut im Glas
Brittas Kochbuch – Winterliche Minestrone
Brotwein – Grünkohl-Pesto mediteran mit Oliven und Kapern
Cakes, Cookies and more – Bunter Wintersalat
evchenkocht – Kohlroulade auf thailändisch
Fliederbaum – Klassisches Rotkraut
Genial Lecker – Grünkohl mit knusprigem Schweinebauch
German Abendbrot – Zweierlei Rotkohl: Als Pickle und ganz klassisch
giftigeblonde – Rotkraut auf polnische Art
Katha kocht! – Geschmortes Wildschwein mit Grünkohl und Kartoffeln
kebo homing – Romanesco-Kichererbsen-Suppe
LanisLeckerEcke – Cole Slaw
madamroteruebe – Herzhafter Wirsingkuchen mit Apfel und Bergkäse
magentratzerl – Kohl hoch zwei
Obers triftt Sahne – Fruchtiger Grünkohlsalat mit Nüssen und Salzzitronen
our food creations – Kale Salad
Paprika meets Kardamom – Ungarischer Blumenkohl-Gulasch-Auflauf
Schmeckt nach mehr – 5 Grünkohl-Irrtümer und ein Rezept für Grünkohl äthiopisch
Schönes + Leben – Sächsischer Gulasch mit Rotkraut und Kartoffelbrei
Summsis Hobbyküche – Weißkohlcurry
Turbohausfrau – Flammkuchen mit Kohl
Unser Meating – Rote – Bete – Risotto mit Grünkohltopping