Grüne-Sauce-Waffeln

Gestern war in Schweden Våffeldagen, der Tag der Waffel. Die Schweden lieben Waffeln, vorzugsweise mit Konfitüre und Schlagsahne. Wir hatten aber eher Lust auf etwas Herzhaftes. Daher habe ich klassische Speckwaffeln mit ein paar Kräutern zu Oster-gerechten Grüne-Sauce-Waffeln umgewandelt.

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Grüne-Sauce-Waffeln

Quellenangabe: Erfasst 26.03.18 von Sus
Kategorien: Waffel, Grüne Sauce, Bärlauch, Ostern
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten:

Waffeln:
125 g Weiche Butter
3 Eier
250 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
200 ml Buttermilch (oder Wasser)
100 g Grüne Sauce Kräuter; fein gehackt
3-4 Bärlauchblätter; fein gehackt
100 g Speck; gewürfelt
1 Frühlingszwiebel; fein gehackt
1 kleine Knoblauchzehe; fein gehackt
Salz, Pfeffer
Rosenpaprika
Cayennepfeffer
1 Teelöffel Öl für’s Waffeleisen
Dip:
100 g Magerquark
150 g Joghurt
100 g Saure Sahne
Salz, Pfeffer
1 Frühlingszwiebel; fein gehackt
1/4 Salzzitrone; in Würfelchen geschnitten

Zubereitung:

Speck in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur knusprig braten; gegen Ende Zwiebel und Knoblauch hinzufügen.

Butter cremig rühren. Eier einzeln einrühren. Mehl, Gewürze und Backpulver mischen, abwechselnd mit Wasser unterrühren. Fein gehackte Kräuter und Speckwürfel unterheben. Etwas stehen lassen.

Für den Dip die Zutaten miteinander verrühren und Zwiebel und Zitrone unterheben.

Waffeleisen dünn mit Öl bestreichen und erhitzen. 1 Schöpfkelle Teig auf die untere Backfläche geben und die Waffeln goldgelb backen.

Mit dem Dip servieren.


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Skrei mit Yuzu-Aioli und gefüllten Eiern

Die Facebook-Gruppe Wir Retten Was Zu Retten Ist, die von Susi und Sina geführt wird, feiert in diesem Monat ihren vierten Geburtstag. Zur Feier des Tages haben sich die Mitglieder das Thema „Ei“ ausgesucht, denn es gibt viel zu viele Eier-Fertiggerichte in den Supermarktregalen, die problem- und mühelos auch selbst hergestellt werden können.

Da ich neulich ein grauenvolles Erlebnis mit fertig gekaufter Orangenmayonnaise hatte (es schüttelt mich immer noch – so ein ekliges Zeugs), möchte ich hier noch ein Plädoyer für selbstgemachte Mayonnaise in allen Geschmacksrichtungen halten. Ich habe mich hier für eine Aioli (Knoblauchmayonnaise) mit Yuzu entschieden; man kann aber auch problemlos jede andere Zitrusfrucht verwenden.

Bei Petra von Chili und Ciabatta kann man sich auch anschauen, wie schnell das geht.

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Vor dem Mixen
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30 Sekunden später…
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Auf dem Teller

Yuzu-Aioli

Quellenangabe: Erfasst 15.03.2018 von Sus
Kategorien: Dip, Ei, Öl, Mayonnaise, Knoblauch
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1 Ei; so frisch wie möglich
250 ml Öl (neutral)
1 Knoblauchzehe
1 Teelöffel Senf
Salz
1 Esslöffel Yuzu-Saft (oder Zitrone oder Orange)
1/2 Teelöffel Yuzu-Schale; gerieben
1 Prise(n) Gochugaru (Chilipulver)

Zubereitung:

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.

Die Knoblauchzehe entweder sehr fein hacken oder mit einer Knoblauchpresse zerquetschen. Alle Zutaten (das Ei ohne Schale 🙂 ) in einen hohen, schmalen Rührbecher geben. Den Stabmixer auf dem Boden des Bechers ansetzen und eingeschaltet langsam nach oben ziehen. Noch ein bisschen weiter verquirlen und schon ist die Aioli fertig. Mit etwas Yuzu-Schale bestreut servieren.


 

Und weil’s so schön einfach ging, habe ich schnell noch ein Ei gekocht und es gefüllt.

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Aioli-gefüllte Eier

Quellenangabe: Erfasst 15.03.18 von Sus
Kategorien: Ei, Mayonnaise, Kresse, Ostern
Mengenangaben für: 4 Stück

Zutaten:

4 Eier; hartgekocht
4 Teelöffel Yuzu-Aioli
Kresse
Salz
Gochugaru (Chilipulver)

Zubereitung:

Die hartgekochten Eier vorsichtig schälen und der Länge nach halbieren. Das Eigelb herausnehmen und in einer Schüssel mit einer Gabel mit der Aioli gleichmäßig vermischen. Gegebenenfalls vorsichtig salzen. Die gewaschene Kresse in die Löcher im Eiweiß legen, dass die Blättchen herausragen, dann mit der Aioli-Eier-Creme auffüllen. Mit etwas Chili bestreut servieren.


 

Mit dem wohl letzten Stück Skrei für dieses Jahr, in der Pfanne angebraten, und etwas Mönchsbart (Salsola soda) wurde es eine köstliche Mahlzeit.

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#WirRettenWasZuRettenIst

Hier könnt Ihr sehen, was die anderen TeilnehmerInnen sich zur Rettung des Eis ausgedacht haben:

1x umrühren bitte aka kochtopf – Fettuccine Pop-Ei
Anna Antonia – Coddled Eggs
auchwas – Eierlikör und Angel-Food-Cake
Brittas Kochbuch – Huevos Rancheros
Brotwein – Eiersalat mit Speck – ein herzhafter Aufstrich
Cakes Cookies an more – Eier-Sandwiches
Das Mädel vom Land – Eiaufstrich mit Topfen
evchenkocht – Allerbester one and only Eiersalat meiner Mama
Fliederbaum – Gefüllte Eier
Food for Angels and Devils – pochiertes Ei auf Brötchen
genial-lecker – Eiertartar
giftigeblonde – Geburtstags Ei – Ei Lachsforellen Salat
Katha kocht! – Eiersalat selber machen – die leichte Variante mit Joghurt
Leberkassemmel und mehr – Möhrenkuchen
Madam Rote Rübe – Eiersalat mit Rote Bete und Senf-Dill-Creme
magentratzerl – Chinesische Tee-Eier
Münchner Küche – Klassischer Eiersalat
our food creations – Ei im Glas
Schmeckt nach mehr – Eiersalat mit Kräutern
Summsis Hobbyküche – Eiercreme – Geburtstagsrettung
The Apricot Lady – Eierspeisbrot und andere Ideen mit Ei
Turbohausfrau – Salat mit Eierstreifen
Unser Meating – Schinken-Ei-Sandwich

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Süßkartoffel-Hummus

Ich experimentiere gerade mit verschiedenen Brotaufstrichen und/oder Dips herum. Vor einigen Wochen habe ich eine ziemlich große Portion Sesamsaat geröstet, die nach und nach verarbeitet werden möchte. Eine gute Verwendung dafür ist neben Brötchen zu Bestreuseln das Verarbeiten in Hummus. Aber immer nur Kichererbsen-Hummus ist ja auch langweilig. Da kann man auch andere Gemüse verwenden, wie zum Beispiel Süßkartoffeln und Pastinaken:

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Die Pastinake hatte schon eine gewisse Lagerzeit hinter sich, was dieses Hummus zu einem geeigneten Kandidaten für das Blog-Event „Zu gut für die Tonne!“ im Kochtopf macht. Das Event wird dieses Mal von Jette von LanisLeckerEcke ausgerichtet wird.

Leider habe ich vergessen, ein Photo von der Pastinake zu machen, aber wie ein schrunzeliges Wurzelgemüse aussieht, weiß wohl jeder.

Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)

Süßkartoffel-Hummus

Quellenangabe: Frei nach Stevan Paul
Erfasst 15.03.18 von Sus
Kategorien: Dip, Hummus, Süßkartoffel, Pastinake, Sesam
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 Pastinake
2 kleine Süßkartoffeln
Salz
1 kleine Knoblauchzehe
1 Handvoll Sesamsaat
1 Esslöffel Helles Sesamöl
1 Prise(n) Kreuzkümmel; gemahlen
1 Prise(n) Chili
Kresse

Zubereitung:

Sesamkörner in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie leicht braun werden und gut riechen. Abkühlen lassen. In einem Mixer oder mit dem Pürierstab mit dem Sesamöl zu einer glatten Paste verarbeiten.

Süßkartoffeln und Pastinake schälen und fein würfeln, in Salzwasser ca. 20-25 Minuten weichkochen.

Knoblauch pellen und mit der Sesampaste in die Küchenmaschine geben. Gemüse abgießen und unter kaltem Wasser abschrecken, in einem Sieb gut abtropfen lassen. Mit wenig Salz, Kreuzkümmel und Chili bestreuen und in der Küchenmaschine fein pürieren, evtl. durch Zugabe von etwas Wasser zur gewünschten Cremigkeit bringen. Zum Servieren mit Kresse bestreuen.


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Baechu-Namul (배추나물)

Letzte Woche gab es bei uns im kleinen Supermarkt violetten Chinakohl zum ganz normalen Preis zu kaufen. Da ich den noch nie gesehen hatte, wanderte ein Exemplar sofort in den Einkaufswagen.

Gestern war es dann soweit: Wir hatten noch koreanische Mandus im Gefrierschrank (das sind so kleine Teigtaschen, ein bisschen ähnlich wie zu groß geratene Ravioli, die meist mit Fleisch, aber auch mit Gemüse oder Tofu gefüllt sind), da passte Chinakohl doch ganz gut dazu.

Im Internet habe ich dann etliche Rezepte gefunden, in denen Chinakohl mal nicht zu Kimchi verarbeitet wird, und daraus mein eigenes Rezept zusammengestellt.

Manche Gemüse verlieren ja die violette Färbung beim Kochen, der Chinakohl tut das nicht. Aber das Kochwasser war nach dem Blanchieren trotzdem richtig hübsch türkisblau. Ich muss mal schauen, ob ich vor Ostern noch so einen violetten Chinakohl finden kann, dann färbe ich ein paar Eier damit.

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Die Mandu kann man dämpfen oder mit Öl anbraten. Da ich seit einigen Wochen unfreiwilligerweise Besitzer einer Heißluft-Fritteuse bin, wollte ich es mal damit ausprobieren. Hat mich nicht überzeugt.

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Baechu-Namul (배추나물 / Chinakohl-Beilage)

Quellenangabe: Aus dem Internet zusammengesucht & erfasst 12.03.18 von Sus
Kategorien: Beilage, Chinakohl, Korea
Mengenangaben für: 4-6 Portionen

Zutaten:

1 Chinakohl
4 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Gochugaru (koreanisches Chilipulver)
1/2 Teelöffel Dunkles Sesamöl
1 Esslöffel Neutrales Öl
1 Spritzer Essig
1 Esslöffel Sojasauce
Salz
1 Esslöffel Sesamsamen; geröstet

Zubereitung:

Den Chinakohl entblättern und waschen. Die Blätter diagonal in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Eine Schüssel mit Eiswasser bereitstellen. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und den Chinakohl für 1-2 Minuten kochen lassen, dann mit einem Seiher in das Eiswasser geben. Gut abtropfen lassen und ggf. trockentupfen.

Frühlingszwiebeln schälen und in längliche Streifen schneiden. Die Knoblauchzehe in kleine Stückchen schneiden. Beides in einer kleinen Schüssel mit dem Öl, Essig, Sojasauce, Chili und Salz mischen und abschmecken. Die Sauce gleichmäßig über dem Chinakohl verteilen und gut untermischen.

Mit Sesamsaat bestreut servieren.

Anmerkung:

Auf dem Photo fehlt der Sesam…


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Super-lockere und -saftige Limetten-Kokos-Muffins

Und wieder gibt es Muffins. Nach dem gleichen Grundrezept wie letzte Woche habe ich dieses Wochenende etwas frühlingshaftere, locker-leichte Limetten-Kokos-Muffins gebacken.

Vor einiger Zeit hatte ich mir aus Neugier mal ein Päckchen Kokosmehl gekauft, wusste aber nicht wirklich etwas damit anzufangen. Auch wurde ich gewarnt, dass Kokosmehl-Gebäck extrem stark nach Kokos schmecken würde. Deshalb dümpelte das Päckchen einige Zeit halb vergessen im Schrank herum.

Als ich für’s Backen Lust auf Limette mit Kokos hatte, wäre ich beinahe los, um Kokosraspel zu kaufen, habe mich aber glücklicherweise rechtzeitig an das Kokosmehl erinnert. Ich war vorsichtig und habe es 1:1 mit normalem Mehl gemischt, was sich im Nachhinein als genau richtig herausstellte.

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Limetten-Kokos-Muffins

Quellenangabe: Erfasst 04.03.2018 von Sus
Kategorien: Backen, Muffin, Limette, Kokos, Schokolade
Mengenangaben für: 10 Stück

Zutaten:

150 g Butter
150 g Puderzucker
100 g Weizenmehl, Typ 550
100 g Kokosmehl
5 g Backpulver
1 Prise(n) Salz
1 Prise(n) Muskat
1 Prise(n) Vanillemark
50 g Schokotropfen oder gehackte Schokolade
1 Limetten geriebene Schale und Saft davon
Guss:
1 Limette; geriebene Schale und Saft davon
100 g Puderzucker

Zubereitung:

Backofen auf ca. 175-180°C vorheizen.

Butter schmelzen. Beide Mehle mit Backpulver und den Gewürzen mischen. In einer großen Rührschüssel Butter und Puderzucker mit dem Handrührgerät mischen. Ca. die Hälfte des Mehls untermischen, dann die Eier einzeln unterrühren. Etwas Saft und die geriebene Schale einer Limette und die Schokotropfen mit dem restlichen Mehl untermischen.

Muffinformen einfetten und füllen.

Im Backofen für ca. 30 Minuten backen lassen.

Muffins in der Form lassen, mit einem Stäbchen Löcher in die Muffins picksen und Limettensaft hineintröpfeln lassen. Kurz warten, dann die Muffins aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Für den Guss den restlichen Limettensaft mit dem Puderzucker verrühren und auf die noch warmen Muffins verteilen. Mit geriebener Limettenschale verzieren.

Fazit: SmileyLecker.gif SmileyLecker.gif Unbedingt wieder backen!


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Winterliche Quitten-Muffins

Am Wochenende habe ich mal wieder ein paar einfache Muffins gebacken. Diesmal habe ich ausprobiert, ob mein neuer Lieblingsteig auch für Muffins verwendet werden kann. Und siehe da: es funktioniert prima. Die Muffins sind richtig schön fluffig! Selbst ein bis zwei Tage später sind sie immer noch recht locker. (Danach waren keine mehr da zum Testen…)

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Winterliche Quitten-Muffins

Quellenangabe: Erfasst 24.02.18 von Sus
Kategorien: Backen, Muffin, Quitte, Haselnuss, Bergamotte
Mengenangaben für: 10 Stück

Zutaten:

150 g Butter
150 g Roh-Rohrzucker; fein gemahlen
200 g Mehl
100 g Haselnüsse; geeröstet und gemahlen
5 g Backpulver
1 Prise(n) Salz
1 Prise(n) Zimt; gemahlen
1/2 Bergamotte-Zitrone; Saft davon
2 Prise(n) Bergamotten-Zitronen-Schale; gerieben
20 Teelöffel Quittenmus (oder Apfelmus)

Zubereitung:

Backofen auf ca. 175-180°C vorheizen.

Butter schmelzen. Mehl mit den gemahlenen Haselnüssen, Backpulver, Salz und Zimt mischen. In einer großen Rührschüssel Butter mit Puderzucker mit dem Handrührgerät mischen. Ca. die Hälfte des Mehls untermischen, dann die Eier einzeln unterrühren. Zitronensaft und – Schale mit dem restlichen Mehl untermischen.

Muffinformen einfetten und jeweils einen Esslöffel Teig in die Mulden geben. Je zwei Teelöffel Quittenmus daraufgeben und mit dem restlichen Teig bedecken.

Im Backofen für ca. 30 Minuten backen lassen.

Mit flüssiger Schokolade verzieren.


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Mit Hackfleisch gefüllter Kürbis

Im kühlen Keller schlummerte noch ein Kürbis, für den es letztes Wochenende langsam Zeit wurde, seiner Bestimmung zugeführt zu werden.

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Den hatte ich im Herbst gekauft, weil ich ihn so hübsch fand. Er heißt „Delicata“ und gehört zu den Sommerkürbissen. Angeblich kann man ihn mit der Schale verzehren, wie den Hokkaido. Allerdings war das bei unserem Exemplar nicht der Fall: Die Schale war einfach zu hart. Ansonsten hat er uns sehr gut geschmeckt.

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Mit Hackfleisch gefüllter Kürbis

Quellenangabe: Erfasst 08.02.18 von Sus
Kategorien: Kürbis, Hackfleisch, Backofen
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1 Kürbis „Delicata“
5 Stengel Glatte Petersilie
1 Esslöffel Olivenöl (hier: Rapsöl)
2 große Knoblauchzehen
400 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer
Ras-el-Hanout (oder ähnliches Curry-Gewürz)
Chilipulver
1 Esslöffel Käse; gerieben (hier: Belper Knolle)

Zubereitung:

KuerbisDelicataMitPetersilie.jpgKürbis gut waschen, der Länge nach halbieren und die Kerne herauskratzen. In 1 cm dicke Scheiben schneiden und in die vorbereitete Backform legen. Knoblauch und Petersilie fein hacken und mit dem Öl gut vermischen. Die Innenseite des Kürbis damit bestreichen.

Den Backofen auf 190 °C vorheizen, dann die Kürbishälften auf einem Blech oder in einer geeigneten Auflaufform in den Ofen geben. Für gut 30 Minuten backen, bis der Kürbis weich ist.

Zwischenzeitlich die Zwiebel schälen und klein hacken. Mit wenig Öl in der Pfanne anschwitzen, dann das Hackfleisch dazugeben. Das Fleisch kräftig würzen und unter Rühren krümelig braten lassen.

Wenn der Kürbis weich genug ist, das Hackfleisch mit dem ausgetretenen Bratensaft in die Hälften füllen und mit Käse bestreuen. Noch ein paar Minuten im Backofen lassen, bis der Käse gebräunt ist.

Anmerkung:

– Angeblich kann man die Schale von Delicata-Kürbissen mitessen. Bei unserem war sie zu hart.

– Das Rezept geht natürlich auch mit anderen Kürbissen, z.B. Hokkaido. Den halbiert man dann nicht, sondern schneidet einen Deckel ab und füllt ihn mit dem Hackfleisch.

– Mir hat der Delicata besser geschmeckt als ein Hokkaido: nicht so süß und mächtig.


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Rotkrautsalat mit Pistazien

Rotkraut.jpgIch mag Rotkraut. Meist klassisch (gehobelt, gesalzen und geknetet, ziehen lassen, mit den üblichen Gewürzen wie Zwiebeln, Lorbeer, Nelke und Wacholder) gekocht und dazu eine schönes Stück Fleisch wie Gänsekeule oder Frikadelle.

Genau das gab es bei uns am letzten Wochenende. Obwohl ich schon extra einen kleinen Kohlkopf gekauft hatte, war er für zwei Personen natürlich viel zu groß. So habe ich einen Teil von dem gehobelten Kraut wie bei der Herstellung von Sauerkraut in kleinen Mengen in ein Einmachglas gepresst und mit Salz verknetet, um es fermentieren zu lassen. Mal sehen, was daraus wird.

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Allerdings hatte ich auch Lust auf einen Salat aus frischem Rotkraut. Zusammen mit einer Karotte, Pistazien und etwas Pomelo war er richtig lecker.

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Und weil er so lecker war, darf er auch an der Aktion Wir retten, was zu retten ist: Kohl, wie immer organisiert von Susi und Sina. Noch einmal lieben Dank für die Aufnahme!

#WirRettenWasZuRettenIst

Rotkrautsalat mit Pistazien

Quellenangabe: Erfasst 14.01.2018 von Sus
Kategorien: Salat, Rotkraut, Pomelo, Pistazie
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 Handvoll Rotkraut; frisch gehobelt
1 Karotte
4 Schnitze Pomelo
4 Esslöffel Pistazienkerne; ungesalzen
Salz
Dressing:
2 klein Lauchzwiebeln
Pistazienöl
Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Karotte mit den Sparschäler erst schälen und dann in dünne Streifen schneiden. Zusammen mit dem Rotkraut in eine Schüssel geben und leicht, aber gleichmäßig salzen. Einige Zeit ziehen lassen, dann mit den Händen kräftig durchkneten, dass Saft austritt. (Gegebenenfalls Handschuhe anziehen, das Rotkraut färbt ab.) Weiter ein bis zwei Stunden stehen lassen, gerne auch länger.

Die Lauchzwiebeln putzen, in kleine Röllchen schneiden und mit den übrigen Dressing-Zutaten vermischen.

Das Dressing ca. zwei Stunden (auch hier gerne früher) vor dem Servieren mit dem Rotkraut mischen.

Zum Servieren das Kraut auf einen Teller geben und mit den geputzten und zerkleinerten Pomelostücken und Pistazien garnieren.

Die Beiträge der anderen Retter findet Ihr hier:

Anna Antonia – Cole-Slaw ganz einfach
auchwas – Grünkohl-Pizza
Barbaras Spielwiese – Gebackener Rosenkohl mit Gorgonzola und Walnüssen
Bonjour Alsace – Sauerkraut im Glas
Brittas Kochbuch – Winterliche Minestrone
Brotwein – Grünkohl-Pesto mediteran mit Oliven und Kapern
Cakes, Cookies and more – Bunter Wintersalat
evchenkocht – Kohlroulade auf thailändisch
Fliederbaum – Klassisches Rotkraut
Genial Lecker – Grünkohl mit knusprigem Schweinebauch
German Abendbrot – Zweierlei Rotkohl: Als Pickle und ganz klassisch
giftigeblonde – Rotkraut auf polnische Art
Katha kocht! – Geschmortes Wildschwein mit Grünkohl und Kartoffeln
kebo homing – Romanesco-Kichererbsen-Suppe
LanisLeckerEcke – Cole Slaw
madamroteruebe – Herzhafter Wirsingkuchen mit Apfel und Bergkäse
magentratzerl – Kohl hoch zwei
Obers triftt Sahne – Fruchtiger Grünkohlsalat mit Nüssen und Salzzitronen
our food creations – Kale Salad
Paprika meets Kardamom – Ungarischer Blumenkohl-Gulasch-Auflauf
Schmeckt nach mehr – 5 Grünkohl-Irrtümer und ein Rezept für Grünkohl äthiopisch
Schönes + Leben – Sächsischer Gulasch mit Rotkraut und Kartoffelbrei
Summsis Hobbyküche – Weißkohlcurry
Turbohausfrau – Flammkuchen mit Kohl
Unser Meating – Rote – Bete – Risotto mit Grünkohltopping


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Sonntags-Smoothie: Rote Bete-Orange

Seit einiger Zeit gibt es bei uns regelmäßig Smoothies aus verschiedenstem Obst und Gemüse, meistens am Wochenende. Dann wird das verarbeitet, was dringend verarbeitet werden will.

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Dieses mal war es Rote Bete, ein Rest Feldsalat und ein bisschen Obst.

Fazit: Sehr gesund und geschmeckt hat’s auch! SmileyLecker.gif

Hiermit reiche ich den Smoothie zum Blog-Event CXXXXVII – Zurück zu den Wurzeln im Kochtopf ein, welches dieses Mal von Eva von evchenkocht ausgerichtet wird.

Blog-Event CXXXVII - Zurück zu den Wurzeln (Einsendeschluss 15. Januar 2018)

Rote Bete Smoothie

Quellenangabe: Erfasst 07.01.2017 von Sus
Kategorien: Getränk, Smoothie, Rote Bete, Orange
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2 kleine Rote Bete Knollen
1 Banane
1 Orange
1 klein Zitrone
50 g Feldsalat
1 cm Ingwer
Apfelsaft

Zubereitung:

Rote Bete schälen und in kleine Stücke schneiden. Orange und Zitrone schälen; weiße Haut nur grob entfernen. Banane und Ingwer schälen und in entsprechende Stücke schneiden.

Alles zusammen pürieren; ggf. mit Apfelsaft nach Geschmack verdünnen.


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