Schwedische Blaubeer- und Preiselbeer-Muffins (Blåbärs och Lingonbärsmuffins)

In Schweden geht eigentlich nichts über ein gemütliches Kaffeetrinken in netter Gesellschaft mit einem süßen Stückchen. Es gibt sogar ein eigenes Wort dafür: „Fika“ und bedeutet „Kaffee“ oder „Kaffee trinken“. Fika ist nicht auf den bei uns üblichen Nachmittag beschränkt, sondern kann zu jeder Tageszeit stattfinden, Hauptsache man kann sich unterhalten.

In meinem Gefrierschrank schlummerten noch ein paar Preisel- und Heidelbeeren im Kälteschlaf. Da kam das folgende Rezept gerade recht, um damit auch am Event „Wir retten, was zu retten ist: Muffins“ teilzunehmen.

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Schwedische Blaubeer- und Preiselbeer-Muffins (Blåbärs och Lingonbärsmuffins)

Quellenangabe: Fika & Hyppe – Skandinavisch Backen
Erfasst 10.03.19 von Sus
Kategorien: Backen, Muffin, Heidelbeere, Preiselbeere, Blog-Event
Mengenangaben für: 10-12 Stück

Zutaten:

250 g Dinkelmehl
100 g Brauner Zucker
75 g Gemischte Getreideflocken (oder Haferflocken)
1/2 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Backpulver
1 Teelöffel Vanille; gemahlen
1 1/2 Teelöffel Zimt; gemahlen
1/2 Teelöffel Muskatnuss; gemahlen
2 Eier
200 ml Milch
75 ml Sonnenblumenöl
1 Esslöffel Honig
2 Bananen; reif
75 g Heidelbeeren; TK oder frisch
75 g Preiselbeeren; TK oder frisch
5 g Gemischte Getreideflocken (oder Haferflocken)
1 Esslöffel Puderzucker

Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen.

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.

Alle feuchten Zutaten außer den Bananen und den Beeren in einer zweiten Schüssel vermischen. Die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Holzlöffel gerade eben verrühren.

Bananen schälen, grob zerdrücken und zum Teig geben. Frische Beeren waschen und trockentupfen; tiefgekühlte Beeren so wie sie sind vorsichtig unterheben.

Entweder eine Muffinform einfetten oder mit Papierförmchen auslegen, Teig einfüllen und mit Haferflocken bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen. Die Backzeit hängt natürlich von der Größe der Muffins ab, deshalb Stäbchenprobe!

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.


 
 
Dank an die neuen Administratorinnen Barbara, Tamara und Britta und jetzt zu den übrigen Rezepten:

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1x umrühren bitte aka kochtopf – Zoes Muffins
auchwas – Einkorn-Feta-Spinat-Muffins
Barbaras Spielweise – Geburtstags-Cupcakes
Brigittas Kulinarium – Muffins x zwei
Brittas Kochbuch – Schwarzwälderkirsch-Cupcakes
Brotwein – Schokomuffins – Rezept für einfache Schokoladen Muffins mit Schokostückchen
Cakes Cookies and more – Konfetti Cupcakes mit Mascarpone Frosting
Das Mädel vom Land – Einhorn-Cupcakes
Fliederbaum – Rotweinmuffins und -likör
genial-lecker – Möhren-Lauch-Muffins
our food creations – Käse-Kräuter-Muffins

Romanesco-Kartoffel-Suppe

Am Sonntag gab es ein ofengeröstetes Romanesco-Kartoffel-Gericht mit Huhn und Speck. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich erwähnenswert. Jetzt hat zufälligerweise gestern Barbara ein Rezept für eine schnelle Blumenkohlsuppe vorgestellt, welches mich angelacht hat. Da ich Sonntags immer so viel koche, dass wir am Montag auch noch etwas davon haben, war natürlich noch genug da, um eine Variante nachzukochen.

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Dieses Mal gibt es kein richtiges Rezept. Wenn man sich an Barbaras Rezept orientiert, sind hier die Abweichungen:

  • keine Kokosmilch, stattdessen Gemüsebrühe
  • keine Cashewkerne, dafür in der Pfanne angebratene Hühnerfleischstücke
  • Knusprig ausgelassener Pancetta
  • Garam Masala und Gochugaru
  • Kein Ingwer, dafür Zitronensaft
  • Knoblauch und Schalotten waren schon drin, Kartoffeln und Romanesco-Blumenkohl-Stücke waren zum großen Teil schon geröstet, die noch rohen Stücke wurden gekocht.
  • Ach ja, Granatapfelkerne habe ich noch drübergestreut.

Lecker war’s! SmileyLecker.gif


Zitronen-Dill-Popcorn

Seit unseren Mitternachtssonnen– und Polarlicht-Ausflügen habe ich Schweden auch essentechnisch etwas mehr auf dem Schirm als nur die regelmäßigen Besuche beim Möbelhaus.

Blog-Event CXLIX - Typisch Schweden (Einsendeschluss 15. Februar 2019)Deshalb hat mir das Blog-Event CXLIX – Typisch Schweden, ausgerichtet von Tina von Küchenmomente auch zugesagt. Aber es kam mal wieder wie es kommen musste: keine Zeit und keine Ideen. Ein paar klassische Rezepte finden sich ja auch bereits hier im Blog. Natürlich besitze ich auch eines der momentan hippen schwedischen Kochbücher, die das schwedische Lebensgefühl nachempfinden möchten. Beim Durchblättern auf der Suche nach Inspiration hat mich dann das folgende schnelle Rezept angelacht.

Allerdings findet sich im Original in der Beschreibung keine Erwähnung mehr des in den Zutaten geforderten Zitronensafts. Ich habe ihn mal hinzugefügt, weil es mir sonst zuwenig zitronig gewsen wäre. Oder man hätte die Schalen von mindestens 2 Zitronen nehmen müssen. Der frischgemahlene Pfeffer war dann auch meine Idee und hat sich sehr gut gemacht.

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Zitronen-Dill-Popcorn

Quellenangabe: Lagom – das Kochbuch
Ausprobiert, verbessert und erfasst 15.02.19 von Sus
Kategorien: Snack, Popcorn, Mais, Zitrone, Dill
Mengenangaben für: 1 Große Schüssel

Zutaten:

3 Esslöffel Butter
1 Bio-Zitrone; abgeriebene Schale und Saft
2 Teelöffel Getrockneter Dill (hier: frisch)
2 Esslöffel Pflanzenöl
100 g Maiskörner für Popcorn
Meersalz; frisch gemahlen
Pfeffer; frisch gemahlen

Zubereitung:

In einem kleinen Topf die Butter mit dem Zitronenabrieb und dem feingehacken Dill zerlassen. Zitronensaft unterrühren. Beiseitestellen, aber warm halten, damit die Butter flüssig bleibt.

Das Öl in einem hohen Topf bei mittlerer Temperatur mit einigen Maiskörnern erwärmen. Sobald diese aufploppen, sofort die restlichen Maiskörner hineinschütten. Den Deckel halb auflegen, damit etwas Dampf entweichen kann. Den Topf zwischendurch immer wieder schütteln. Das Popcorn in eine große Schüssel füllen.

Das noch warme Popcorn mit Zitronen-Dill-Butter beträufeln und mit reichlich Meersalz und Pfeffer bestreuen. Kräftig schütteln, damit sich alles gleichmäßig verteilt. Sofort servieren.


Sonnengelber Reissalat zum Mitnehmen

WirRettenWasZuRettenIst_130x250.jpgDie Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ hat sich dieses Mal Fertigmahlzeiten zum Mitnehmen ausgesucht. Es gibt ja zwischenzeitlich (so gut wie) nichts mehr, was man nicht fertig zubereitet und abgepackt im Supermarkt kaufen kann.

Ich schaue immer mit Faszination meinen Kollegen zu, die zur Mittagszeit schnell in den Supermarkt laufen und sich so einen fertigen Salat in der Plastikschale mit ein bisschen Wurst und Käse oder Croutons oder Hühnerstreifen, sowie einem Döschen Dressing und einer meist klappbaren Plastikgabel (benutzt die überhaupt jemals jemand?) holen und dann am Tisch mit Hingabe das Dressing durch Schütteln im Salat verteilen. Kennt Ihr bestimmt auch. Abgesehen davon, dass das ein riesiger Plastikberg ist, der da für so einen kleinen Salat anfällt, bin ich auch nicht so der Freund von fertig geputzten Salaten aus dem Kühlregal. Auch beispielsweise fertige Sandwiches schaue ich nur von der Seite an. Den neuesten Trend, fertige Salate aus aller Art von Getreide anzubieten, verfolge ich allerdings mit Interesse. Aber nur, um mir neue Ideen für eigene Rezepte zu holen. SmileyGrinsStatic.gif

Momentan habe ich richtig Lust auf Reis, was selten genug vorkommt. Was liegt nun näher, einen kleinen Reissalat zu basteln? Und damit bei diesem trüben Wetter es mal richtig sonnig leuchtet, habe ich den Reis beim Kochen einfach mit etwas Kurkuma eingefärbt.

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Sonnengelber Reissalat mit Pute

Quellenangabe: Erfasst 05.02.19 von Sus
Kategorien: Reis, Pute, Salat, Curry, Büro
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

1 Tasse Reis
2 Tassen Wasser
1/2 Teelöffel Kurkuma; gemahlen
2 Blutorangen
1 Zitrone
6 Pomelo-Spalten
4 Stengel Glatte Petersilie; bis 1/2 mehr
Chili
Sesamsaat
Fleisch:
200 g Putenschnitzel
1 Zitrone; Saft und etwas geriebene Schale davon
2 Esslöffel Helles Sojaöl
Curry-Gewürzmischung nach Wahl (oder selbst zusammengestellt)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Das Putenfleisch in Streifen schneiden und in einer Marinade aus Sojaöl, Curry, Zitronensaft und -schale wenden und für ein paar Stunden im Kühlschrank parken.

Reis zusammen mit Kurkuma wie gewohnt kochen, abkühlen lassen. Zitrone halbieren, aus einer Hälfte den Saft auspressen und unter den Reis mischen. Die andere Hälfte, sowie die Orangen und Pomelosegmente filetieren und in Stücken ebenfalls unter den Reis mischen.

Putenstreifen in einer Pfanne mit etwas Öl von allen Seiten anbraten, so dass sie durch, aber nicht trocken sind.

GelberReissalatMitPute1.jpgPetersilie waschen und zupfen.

Alles zusammen entweder in einen oder mehrere Behälter geben und für den nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Zum Servieren mit etwas geröstetem Sesam und Chili bestreuen.


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Hinter den folgenden Links findet Ihr auch viele andere Ideen, was man unterwegs oder im Büro lecker essen kann, ohne auf Fertiggerichte zurückzugreifen. Vielen Dank auch wieder an die Veranstalter Christine, Susi und Ingrid.

Anna Antonia – Quiche mit Reh und Meerrettich
auchwas – Tartelettes mit Kaki und Blauschimmelkäse
Brigittas Kulinarium – Chioggia-Rübensalat mit Feta to go
Brittas Kochbuch – Chicken Teriyaki Sub
Brotwein – Club Sandwich Varianten – Huhn, vegetarisch, Avocado, Thunfisch
Cakes Cookies an more – Focaccia mit Frischkäse und Rohschinken
CorumBlog 2.0 – Sonnengelber Reissalat zum Mitnehmen
Das Mädel vom Land – Jausenhasen
evchenkocht – Bulgur-Salat mit Hackbällchen
Fliederbaum – Veganes Essen zum Mitnehmen aus Mandelmilchproduktion
Food for Angels and Devils – Salat to go
genial-lecker – Asiatischen Steckrübensuppe
Katha kocht! – Karotten-Selleriesalat mit Rosinen
Kleines Kuliversum – Wintersalat mit Honig-Senf Dressing aus dem Glas
Madam Rote Rübe – Schoko-Chiapudding mit Cashew-Mandelcreme und Birne – Leckeres zum Mitnehmen
Pane-Bistecca – Chaeschuechli
Unser Meating – Eier-Geflügelsalat to go
Turbohausfrau – Müsli to go

Navettes

Heute, am 2. Februar, ist Maria Lichtmess, 40 Tage nach Weihnachten, der Tag, an dem Jesus „dem Herrn dargestellt“ wurde. Und damit ist offiziell die Weihnachtszeit nun endgültig vorbei.

Zugegebenermaßen hat für uns dieser Tag keinerlei Bedeutung. Aber heute morgen beim Instagram-Stöbern las ich bei Martin Schönleben von sogenannten Navettes mit Olivenöl und Orangenblütenwasser. Diese Plätzchen stammen aus Frankreich aus der Gegend um Marseilles und wurden eben an Maria Lichtmess (Chandeleur) gebacken. Ihre Form soll an ein Boot erinnern.

Da ich noch keine Ahnung hatte, was ich heute backen sollte, wurden es eben diese kleinen Plätzchen.

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Fazit: Der Teig ist arg klebrig, man muss sich beim Formen sehr beeilen. Aber dafür ist der Geschmack ist interessant und ziemlich lecker. SmileyLecker.gif

Navettes

Quellenangabe: Erfasst 02.02.19 von Sus
Kategorien: Backen, Plätzchen, Orange, Frankreich
Mengenangaben für: 50 Stück

Zutaten:

400 g Mehl (hier: Weizenvollkornmehl)
150 g Puderzucker
3 Eier
75 ml Olivenöl
1/2 Teelöffel Vanille; gemahlen
1 Zitrone; die geriebene Schale
1 Prise(n) Salz
3 Esslöffel Eau de Fleur d’Oranger

Zubereitung:

Die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, der ziemlich fest (und klebrig) wird.

Dann den Teig in Folie eingewickelt ca. 1 Stunde kalt stellen.

Backofen auf 180°C vorheizen. Den Teig in handliche Stücke teilen, die noch nicht benötigten Stücke weiter im Kühlschrank lagern. Den Teig zu einer ca. 1,5 cm dicken Rolle formen, dann Stücke von ca. 4 cm Länge abschneiden. Die Stücke zwischen den Händen rollen, dass die Enden spitz werden. Man kann auch mit den Fingern nachhelfen. Auf das Backblech mit Backpapier legen und mit einem scharfen Messer in der Mitte der Länge nach einschneiden.

Im Ofen für ca. 15 Minuten backen. Die Navettes sollten nicht zu dunkel werden.


Schokoladige Paranuss-Bananen-Brownies

Vorletzte Woche war ich auf ein Muffin-Rezept aus einem Supermarkt-Werbeblättchen reingefallen, welche trotz geraspelter Quitten so entsetzlich trocken waren (es hätte mich stutzig machen sollen, dass kein bisschen Fett im Rezept vorgesehen war), dass es letztes Wochenende etwas ganz Feuchtes geben musste. Und was ist leckerer und saftiger als ein paar schöne Brownies? Genau, Brownies mit Banane drin!

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Schokoladige Paranuss-Bananen-Brownies

Quellenangabe: Erfasst 20.01.19 von Sus
Kategorien: Backen, Brownie, Schokolade, Banane, Nuss
Mengenangaben für: 20 Stück

Zutaten:

100 g Paranüsse
100 g Mandeln; gemahlen
200 g Dunkle Schokolade (70%)
1 Banane
180 g Butter; zimmerwarm
75 g Brauner Zucker
75 g Zucker
1/2 Teelöffel Vanille; gemahlen
1 Prise(n) Salz
4 Eier
125 g Mehl
Butter für die Backform (ggf.)

Zubereitung:

Paranüsse grob hacken. Mandeln in einer trockenen Pfanne vorsichtig bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren goldbraun rösten. Beiseite legen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen auf die halbe Blechgröße einstellen. Oder gleich eine Form von ca. 21 x 21 cm verwenden und diese mit Backfolie auslegen oder buttern.

Schokolade im Wasserbad schmelzen. In einer Backschüssel die Butter mit dem Zucker und Salz mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Die weiche Schokolade und die Mandeln unterrühren Nach und nach die Eier einzeln unterrühren. Das Mehl mit der Vanille auf die Masse sieben und unterrühren. Zum Schluss die Paranüsse unterheben, dabei einen Teil für die Dekoration aufheben.

Die Hälfte des Teigs in die Form streichen. Die Banane in Scheiben darauf verteilen und mit der restlichen Teigmasse bedecken. Die restlichen Paranüsse obendrauf verteilen.

Im auf 180 °C vorgeheizten Backofen für ca. 20-25 Minuten backen. Die Stäbchenprobe darf ruhig etwas Teig enthalten, nur nass sollte er nicht mehr sein.

Aus der Form nehmen, auskühlen lassen und in Quadrate von ca. 5 x 5 cm schneiden.


Rendang Daging – Malaysisches Rindercurry

Letztes Wochenende war ein richtiges Schmuddelwetter: nass, kalt, grau. Da kam ein schönes Schmorgericht mit ein bisschen Schärfe und ein bisschen Fernweh gerade recht.

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Allerdings hatte ich auch keine Lust, dauernd auf den Herd aufzupassen. Deshalb habe ich meinen geliebten Römertopf aus dem Schrank geholt und das Fleisch nach dem Anbraten darin vor sich hin schmoren lassen.

Rendang Daging – Rindercurry aus Malaysia

Quellenangabe: Currys – 200 Rezepte aus aller Welt von Atul Kochhar und diverse Internet-Rezepte
Erfasst 16.01.19 von Sus
Kategorien: Curry, Rind, Römertopf, Malaysia
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Gewürzpaste:
4 Schalotten; geschält
1 Stengel Zitronengras; geschält und fein gehackt
3 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Inger; gehackt
2 Esslöffel Pflanzenöl
2 Esslöffel Chilipaste; nach Belieben mehr
1 Teelöffel Salz
Rendang:
600 g Rinderfilet
3 Kaffirlimettenblätter
2 Teelöffel Kurkuma; gemahlen
1-2 cm Zimtstange; fein gemahlen
3 Kardamomkapseln; fein zermörsert
100 g Kokosraspel; geröstet
400 ml Kokosmilch

Zubereitung:

Man kann dieses Gericht in einem großen Schmortopf zubereiten und muss dabei gelegentlich umrühren oder man bereitet Schritt 2 und 3 in einer großen Pfanne zu und füllt zum Schmoren das Ganze in einen gut gewässerten Römertopf, stellt ihn in den Backofen und vergisst ihn für die nächsten paar Stunden.

1. Die Kokosraspel in einer Pfanne ohne Feuchtigkeit bei mittlerer Hitze unter ständiger Bewegung anrösten, bis sie leicht braun sind. In eine Schüssel geben und beiseite stellen.

2. Schalotten, Zitronengras, Knoblauch und Ingwer im Mörser oder im Mixer zu einer Paste zermahlen. Das Öl in einem Schmortopf mit schwerem Boden oder einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Mischung darin anbraten, bis sie goldbraun und trocken ist und aromatisch duftet, dabei häufig umrühren. Die gewünschte Menge Chilipaste unterrühren und salzen. Das Rindfleisch zugeben und bei etwas stärkerer Temperatur unter Rühren rundherum in der Würzmischung anbraten.

RendangDaging2.jpg3. Kaffirlimettenblätter, Zimt, Kardamon und Kurkuma unterrühren und das Fleisch weiter unter Rühren garen, bis es zart und der austretende Saft verkocht ist.

4. Die Masse gegebenenfalls in den gut gewässerten Römertopf umfüllen oder im Schmortopf belassen. Die Kokosmilch zugießen, bis das Fleisch bedeckt ist, die Kokosraspel dazugeben und gut unterrühren. Den Römertopf in den nicht vorgeheizten Backofen stellen und bei 110 °C Ober-/Unterhitze ca. 3 Stunden schmoren lassen. Bei höheren Temperaturen geht es natürlich schneller. Im Schmortopf braucht es bei mittlerer Hitze ca. 1,5 Stunden. In beiden Fällen sollte die Mischung richtig dickflüssig werden und sich bräunlich verfärbt haben. Idealerweise ist das Fleisch so zart, dass es von alleine zerfällt.

Dazu gibt es natürlich Reis.

Fazit:


Weihnachtsplätzchen 2018

Auch wenn Weihnachten nun schon verbei ist, möchte ich hiermit noch schnell das diesjährige Plätzchen-Sortiment festhalten:

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Panellets – Spanische Pinienbrote

Eine liebe Kollegin stellt auf medizinischen Rat ihre Ernährung um. Dabei darf sie einige sehr viele Sachen nicht mehr essen. Darunter fallen neben Milcheiweiß-Intoleranz (nein, nicht Laktose, das wäre zu einfach), einigen Obst- und Gemüsesorten, bestimmte Nüsse, natürlich auch die üblichen glutenhaltigen Getreide.

Das ist in der Adventszeit dann schon ganz schön schwierig, aber als ich das folgende Rezept sah, hatte ich gleich die Idee, es für meine Kollegin nachzubacken. Glücklicherweise habe ich noch einmal bei ihr nachgefragt, denn Mandeln sind auch nicht erlaubt. Haselnüsse aber schon. Und so habe ich das Originalrezept eben mit Haselnüssen abgewandelt.

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Panellets (Spanische Pinienbrote)

Quellenangabe: Brigitte extra 23/2018
Erfasst 30.11.18 von Sus
Kategorien: Backen, Plätzchen, Weihnachten, Pinienkern, Mandeln, Glutenfrei
Mengenangaben für: 45 Stück

Zutaten:

125 g Kartoffeln
Salz
1 Orange; die geriebene Schale davon
250 g Zucker
1/2 Teelöffel Vanilleschote; gemahlen
1 Teelöffel Zimt; gemahlen
1/4 Teelöffel Salz
250 g Mandeln bzw. Haselnüsse; geschält, gemahlen
2 Eier
2 Esslöffel Wasser
100 g Pinienkerne
100 g Mandeln bzw. Haselnüsse; geschält, gehackt, geröstet

Zubereitung:

Kartoffeln in Salzwasser ca. 20 Minuten gar kochen. Abgießen, kurz abspülen und mit der Schale noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken. Orange heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben.

Zucker, Vanille, Orangenschale, Zimt, Salz und gemahlene Mandeln bzw. Haselnüsse mischen. Kartoffelpüree dazugeben und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.

Den Backofen auf 180°C (Umluft: 160°C) vorheizen.

Eier trennen; Eigelb mit Wasser kurz verrühren. Eiweiß mit einer Prise Salz in einem tiefen Teller mit einer Gabel schaumig schlagen.

Pinienkerne grob hacken und mit den Mandeln bzw. Haselnüsse gemischt in einen tiefen Teller geben.

Mit den Händen den Teig zu kleinen Kugeln (ca. 2,5cm Durchmesser) rollen. Bällchen zuerst in Eiweiß, dann in der Nussmischung wenden und diese fest drücken. Nusshülle vorsichtig mit einem Pinsel mit dem Eigelb bepinseln.

Bällchen auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Die Bleche nacheinander auf die mittlere Schiene im heißen Backofen schieben. Pinienbrote ca. 12-15 Minuten (bei mir ca. 20 Minuten) goldbraun backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Lebkuchen-Cantuccini mit Vin Santo

In der heutigen Zeit wird alles hektischer, auch (und erst recht) die Weihnachtszeit. Da verwundert es nicht, dass selbst zum Weihnachtsessen immer mehr zu Convinience- oder Fertig-Produkten gegriffen wird. Deshalb hat sich die Gruppe „Wir retten, was zu retten ist“ dieses Mal vorgenommen, das Weihnachtsdessert zu retten.

Tja, das Weihnachtsdessert, das ist so eine Sache. Meist hat man ja schon eine Vorspeise, vielleicht eine zweite, und einen großen Hautpgang hinter sich. Und dann wird noch freudestrahlend
eine Kalorienbombe auf den Tisch gestellt. Wenn man diese dann verzehrt hat, bräuchte man bis ins nächste Jahr eigentlich keine feste Nahrung mehr zu sich zu nehmen.

Deshalb kommt von mir ein Vorschlag, der sich zum Einen sehr gut vorbereiten lässt und damit auch ein wenig Stress vermeidet und zum Anderen nicht ganz so mächtig ist. Und man kann sich einteilen, wieviel man davon noch essen möchte.

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Lebkuchen-Cantuccini mit Vin Santo

Cantuccini sind ein italienisches Gebäck, welches doppelt gebacken wird. Klassischerweise ist natürlich kein Lebkuchengewürz enthalten. Da diese Plätzchen ziemlich hart sind sein können, tunkt der Italiener sie sehr gerne in Vin Santo. Das ist ein Dessertwein, der aus stark getrockneten, sehr süßen Trauben hergestellt wird.

Ich habe versucht, aus dem Vin Santo und etwas Zucker und Pektin ein Gelee herzustellen, das mir aber leider nicht gelungen ist. Es hat trotz hoher Mengen an Pektin einfach nicht richtig gelieren wollen. Deshalb gibt es dazu kein Rezept, sondern nur die klassische Variante.

Lebkuchen-Cantuccini mit Vin Santo

Quellenangabe: Erfasst 09.12.18 von Sus
Kategorien: Backen, Plätzchen, Weihnachten, Alkohol
Mengenangaben für: 50 Stück

Zutaten:

300 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
100 g Zucker
1-2 Esslöffel Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
50 g Butter; weich
2 Eier
2 Eigelb
50 g Orangeat
50 g Zitronat
50 g Pistazienkerne; geschält
100 g Mandelkerne; geschält und geröstet
Lebkuchengewürz
2 cm Zimtstange
3 Kardamomkapseln; die Kernchen davon
1/2 Teelöffel Koriander
3-4 Nelken
1/4 Muskatnuss; gerieben
1/2-1 Teelöffel Orangenschale; gerieben
1 Steranis; die Kerne davon

Zubereitung:

Für das Lebkuchengewürz die Zutaten grob zerkleinert in einer elektrischen Kaffeemühle oder einem anderen geeigneten Gerät fein zermahlen.

Mehl mit Backpulver, Zucker, Lebkuchengewürz und Salz in einer Rührschüssel mischen Butter in Stücken, Eier und Eigelbe dazugeben, alles rasch zu einem glatten Teig kneten.

Orangeat und Zitronat ziemlich klein hacken, zusammen mit den Pistazien und den Mandeln einarbeiten. Teig in in vier Portionen teilen und jeweils in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.

LebkuchenCantuccini.jpgBackofen auf 200°C (Umluft: 180°C) vorheizen. Jede Teigkugel zu einer ca. 30 cm langen Rolle formen und mit etwas Abstand auf ein Backblech mit Backpapier legen. Für ca. 15 Minuten vorbacken.

Rollen aus dem Ofen, auf dem Blech kurz abkühlen lassen. Mit einem Sägemesser schräg in ca. 1,5 cm breite Stücke schneiden. Diese auf dem Blech verteilen und bei gleicher Temperatur in ca. 15 cm fertig backen.

Cantuccini auf einem Gitter erkalten lassen. In Gebäckdosen schichten und luftdicht verschlossen lagern.

Zum Dessert den Vin Santo in ein Likörglas füllen und mit den Cantuccini servieren.


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Ebenfalls sind folgende Teilnehmer dem Aufruf gefolgt, das Weihnachtsdessert zu retten. Bei den schönen Rezepten kann ja gar nichts mehr schief gehen! Danke an Ingrid für die Organisation!

Anna Antonia – Buttermilch-Pannacotta
auchwas – Schokodessert mit Gewürzmandarinen
Barbaras Spielweise – Weihnachtliches Schichtdessert mit Quitte, Quark und Spekulatius
Brigittas Kulinarium – Glühweinbirnen-Trifle mit Walnusskrokant
Brittas Kochbuch – Vanilleeis mit gebrannten Mandeln
Brotwein – Schokokuchen mit flüssigem Kern – Fondant au chocolat
Cakes Cookies an more – Weihnachts Crème brûlée
Fliederbaum – Lebkuchen-Biskuitroulade
genial-lecker – Bratapfel mit schneller Vanillesauce
kebo homing – Bananen-Erdnuss-Eis auf Kastaniencrumble mit Bratapfel
Kleines Kuliversum – Weihnachtliches Apfel Quark Dessert
lieberlecker – Meyer Lemon Baked Alaska
Madam Rote Rübe – Gewürzkuchen-Dessert mit Zimtcreme, Apfelmus und Walnussgeknusper
magentratzerl – Lebkucheneis-Gugel mit Sauerkirschsauce
our food creations – Dänisches Traditionsdessert: Ris à l’amande