Die Johannisbeeren sind reif…

Dieses Jahr ist anscheinend ein gutes Johannisbeer-Jahr. Meine beiden Büsche tragen reichlich und werden – wenn das Wetter weiter so sonnig bleibt – vielleicht auch mal richtig schön süß (so für Johannisbeeren, versteht sich). Das erste Pfund ist am Wochenende gleich in den folgenden Kuchen gewandert:

JohannisbeerMohnkuchen.jpg

Mohnkuchen mit Johannisbeeren

Quellenangabe: http://lecker.de
Variiert und erfaßt 13.07.2013 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Mohn, Johannisbeere, Marzipan
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

500 g Rote Johannisbeeren
125 g Weiche Butter
200 g Zucker
2 Teelöffel Vanille-Zucker
1 Prise Salz
2 Eier (Größe M)
200 g Mehl
1/2 Packung Backpulver
125 g Backfertige Mohnfüllung
Oder
100 g Dampfmohn
50 ml Milch
100 g Marzipan
4 Eßlöffel Rotes Johannisbeergelee
Fett und Mehl für die Form
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Beeren waschen, abtropfen lassen und von den Rispen streifen.

Milch in einem kleinen Topf erhitzen. Mohn und kleingeschnittenes Marzipan in die heiße Milch einrühren und quellen lassen..

Butter, Zucker, Vanille-Zucker und Salz mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Eier nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, zusammen mit dem Mohn unterrühren. Springform (24 cm Ø, bei mir 20 cm) fetten und mit Mehl ausstäuben. Teig hineingeben und glatt streichen. 3/5 der vorbereiteten Beeren darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 45-55 (bei mir: 65) Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Johannisbeergelee in einem kleinen Topf schmelzen, restliche Beeren hinzufügen und 2-3 Minuten köcheln, vom Herd nehmen und sofort auf dem Kuchen verteilen, abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben. Dazu schmeckt geschlagene Sahne.

Anmerkung:

Ich hatte kein wollte nur dafür kein Glas Johannisbeergelee aufmachen. Zu der entstandenen Flüssigkeit beim Köcheln der Johannisbeeren habe ich noch ein wenig Wasser dazugegeben und nach Ulrikes Anweisungen (siehe unten) etwas Kartoffelstärke (die mir mittlerweile auch noch ..ähm.. zugelaufen ist) untergerührt und so einen Tortenguß erstellt, den ich dann gleichmäßig über die Johannisbeeren verteilt habe. Wobei ich das mit dem „Klümpchenfrei“ noch üben muß…

„… Kartoffelstärke mit Zucker und einigen EL von der Flüssigkeit klümpchenfrei glattrühren. Die restliche Flüssigkeit zum Kochen bringen. Stärkemischung in einem dünnen Strahl hineingießen. Die Mischung unter Rühren aufkochen lassen und ca. 1-2 Minuten köcheln lassen, bis die Lösung klar ist. Dann wie jeden anderen Tortenguss verwenden. …“

Puderzucker oder Sahne gab’s auch nicht.


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3 Gedanken zu „Die Johannisbeeren sind reif…“

  1. Der sieht aber wunderbar aus. Und ja, du kannst eigentlich alle Stärkearten untereinander tauschen, so lange du keinen KLAREN Tortenguss haben möchtest, da ist Kartoffelstärke obligatorisch.

  2. Tipp: „mit ohne“ Klümpchen … … bekommt man das Anrühren hin, indem man die Kartoffelstärke trocken mit etwas Zucker verrührt, bevor die Anrührflüssigkeit dazu kommt.
    Funktioniert garantiert. 😉

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