Schüttel…

Aus der Kategorie „Bilder, die die Welt nicht braucht“:

Blick aus dem Bürofenster auf das neue Baugerüst davor und der dickliche Bauarbeiter kratzt sich am haarigen Bauch …

Ich will nach Hause! SmileyHeul.gif


Für Leib und Seele …

Gestern haben wir bei strahlendem Sonnenschein, aber recht kühler Witterung einige Bäume beschnitten (nein, es wohnten keine Vögel darin), andere Bäumchen und Sträucher, die sich an unpassender Stelle selbst angesiedelt hatten, des Gartens zwangsverwiesen, Kübel und Beete für die Tomaten und Paprikas (und noch einiges mehr) vorbereitet, damit diese am Wochenende endlich dauerhaft ins Freie dürfen und noch viele andere Kleinigkeiten getan.

Dabei habe ich in einer Ecke des Gartens folgende Blüten entdeckt:

HundsRose2012.jpg

Es dürfte sich hierbei um eine Hundsrose (Rosa canina) handeln, die sich vor ca. 3-4 Jahren selbst ausgesät hatte und nun zum ersten Mal leicht duftend vor sich hin blüht.

Zu Grillen waren wir dann nachmittags leider zu spät dran, so daß es stattdessen ein einfaches und schnelles Spargel-Hackfleisch-Curry ohne größeren Schnickschnack gab.

Unser Spargelbauer bietet für kleines Geld sogenannten Spargelbruch an. Dieser besteht aus abgebrochenen Köpfen und Endstücken. Momentan ist hier der Spargel ziemlich dick und deshalb lassen sich diese Bruchstücke auch immer noch ganz einfach schälen. Für ein Eintopf-, Nudel- oder Curry-Gericht sind sie so wunderbar geeignet.

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Spargel-Hackfleisch-Curry

Quellenangabe: Sehr frei nach 660 Curries von Raghavan Iyer
Erfaßt 17.05.2012 von Sus
Kategorien: Curry, Spargel , Hackfleisch
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 kg Spargel
300 g Rinderhackfleisch
1 groß Zwiebel
5 Cocktailtomaten
2 Eßlöffel Öl
2-3 Teelöffel Garam Masala
1-2 Prisen Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer
2 Eßlöffel Koriandergrün; feingehackt (Sus: Hatte ich nicht, durch Zitronenmelisse erfolgreich ersetzt)

Zubereitung:

Spargel schälen und die Enden abschneiden. Zwiebel fein hacken. Tomaten fein würfeln, je nach Geschmack die Kernchen entfernen.

Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelstückchen darin leicht bräunen. Die Hälfte der Gewürze in den Topf geben und kurz umrühren, damit sie sich gleichmäßig verteilen; dabei nicht anbrennen lassen. Hackfleisch dazugeben und leicht krümelig anbraten. Gebräuntes Hackfleisch aus dem Topf herausnehmen und beiseite legen. Die Flüssigkeit sollte im Topf verbleiben.

Spargel dazugeben (falls notwendig, etwas Wasser hinzugeben) und ca. 10-15 Minuten bißfest garen lassen. Gegen Ende die Tomaten und die restlichen Gewürze dazugeben, umrühren und noch ein wenig ziehen lassen. Wer mag, kann die Sauce mit noch etwas Stärke andicken. Mit grob gehackter Zitronenmelisse garnieren.

Anmerkung:

– Ruhig kräftig würzen, der Spargel ’schluckt‘ recht viel an Geschmack.
– Im Originalrezept gab es Paneer (rel. trockener, krümeliger Frischkäse) anstatt Hackfleisch.


Zwei in eins …

Garten-Koch-Event Mai 2012: Kopfsalat [31.05.2012]

Auch wenn das Wetter momentan eher den Wunsch nach warmen Eintöpfen oder Suppen erwecken könnte, hatte ich Lust auf ein richtig sommerliches Gericht, welches klassischerweise im Biergarten oder beim Picknick verzehrt wird: einen schönen Wurstsalat. Aber auch grüner Salat hat mich gereizt…

Und siehe da, die Kombination von Wurst und Grünzeug macht sich sehr gut: dadurch wird der Salat nicht so mächtig und es gibt ein paar Vitamine mehr…

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Gleich rüber damit zum Garten-Koch-Event „Kopfsalat“ im Gärtner-Blog

Wurstsalat mit grünem Salat

Quellenangabe: Erfaßt 16.05.2012 von Sus
Kategorien: Salat, Wurst, Büro
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

8-10 große Blätter Kopfsalat (äußere, kräftige, dunkle Blätter)
150 g Lyoner (Fleischwurst)
1 Rote Paprika
3-4 Schalotten-Zwiebeln
oder
1 kleine ’normale‘ Zwiebel
3-4 Stengel Zitronenthymian
1/2 Knoblauchzehe (oder weniger)
25 g Speckwürfelchen
100 ml Gemüsebrühe
2 Teelöffel Senf
Salz, Pfeffer
1 Eßlöffel Mildes Olivenöl
2 Eßlöffel Traubenessig

Zubereitung:

Paprika, Zwiebeln und Lyoner jeweils in schmale Streifen schneiden. 3/4 der Zwiebeln und 1/4 der Paprika mit dem Speck und gewürfeltem Knoblauch in einem kleinen Topf anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und etwas einkochen lassen. Herd ausschalten, aber den Topf noch auf der Platte lassen. Senf unterrühren. Essig und Öl dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing darf ruhig kräftig gewürzt sein, das verliert sich später. Restliche Paprika und Zwiebeln einfach nur dazugeben.

Nach dem Abkühlen die Wurststreifen und den Zitronenthymian untermengen. Noch einmal abschmecken und im Kühlschrank ein paar Stunden (oder über Nacht) ziehen lassen.

Vor dem Servieren die Salatblätter waschen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Unter den Wurstsalat heben. Mahlzeit!


Heiß und kalt …

7 Jahre Blog-Event - schaumig & luftig! (Einsendeschluss 15. Mai 2012)

So allmählich beginnt hier die Erdbeerzeit, auch wenn die vollreifen und gut schmeckenden Früchte wohl noch aus dem Gewächshaus bzw. Folientunnel stammen dürften.

Das Wetter gestern war – trotz des strahlenden Sonnenscheins – eigentlich ein wenig zu frisch für ein Eis-Dessert. Deshalb haben wir es kurz zum Aufwärmen in den Backofen geschoben… SmileyGrin.gif

Durch den gegrillten Eischnee ist dieses Dessert ein idealer Kandidat für Zorras 77. Blog-Event „Schaumig & luftig!“, mit dem der 7. Jahrestag des ersten Blog-Events im Kochtopf aka 1x umrühren bitte gefeiert wird. Ich bin erst beim 8. Event „Zitrusfrüchte“ eingestiegen, habe aber seitdem ziemlich regelmäßig teilgenommen. Ach ja, Nr. 17 – „Oktoberfest“ – durfte ich dann sogar selbst ausrichten! (Ist aber auch schon wieder eine Ewigkeit her…)

Danke. liebe Zorra, für Deine Geduld und Motivation beim Organisieren Deiner vielen, vielen Events! Und nachdem das verflixte 7. Jahr nun vorbei ist, kann es ja nun munter weitergehen … SmileyGrin.gif

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Überbackenes Erdbeer-Dessert

Quellenangabe: Erfasst 14.05.2012 von Sus
Kategorien: Erdbeere, Dessert, Überbacken
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

500 g Erdbeeren
2-3 Eßlöffel Zucker
8 Teelöffel Schokoladenraspel
8 Teelöffel Mandelsplitter
4 Kugeln Vanille- oder Stracciatella-Eis
4 Eiweiß
1 Teelöffel Puderzucker; bis doppelte Menge
4 Stengel Minze

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, putzen und in Stücke schneiden. Mit Zucker ziehen lassen. Mandelscheiben in einer trockenen Pfanne vorsichtig rösten. Eiweiß mit dem Puderzucker steif schlagen.

Erdbeeren in feuerfeste Förmchen legen und mit Schokolade und Mandeln bestreuen. Eis darauf geben und locker mit Eischnee bedecken.

Unter dem Backofen-Grill (am besten schon etwas vorgeheizt) grillen, bis der Eischnee karamelisiert. Mit Minze garnieren und servieren.


Geht das denn überhaupt?

Ende März:

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Mandelbäumchen bei beginnender Blüte

Das Mandelbäumchen (Prunus triloba) ist eigentlich ein bis zu 2m hoch wachsender, winterharter Busch. Die im März/April erscheinenden rosafarbenen, wuscheligen Blüten wachsen am vorjährigen Holz. Nach der Blüte kann es passieren, daß einige Triebspitzen vertrocknen. Dies ist dann wahrscheinlich Spitzedürre (Monilia). Die befallenen Triebe sollte man so bald wie möglich großzügig abschneiden. Auch gesunde Äste kann man ruhig einkürzen. Dies fördert das Wachstum neuer Zweige für die Blüte im folgenden Jahr.

Anfang April:

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Mandelbäumchen in voller Blüte

Und gestern Freitag abend beim Gießen:

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Das Bäumchen hat doch tatsächlich Mandeln angesetzt! Drei Sechs Stück an der Zahl!

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Kann mir jemand sagen, ob das in Deutschland ’normal‘ ist?


Schnell gezaubert…

Shermin wünschte sich zu ihrem (Blog-)Geburtstag Rezepte aus der Hexenküche. Wie praktisch, daß ich gerade vor kurzem ein passendes (wunderhübsch gestaltetes) Kochbuch zum kleinen Preis gefunden hatte, aus dem ich schon lange etwas nachkochen wollte. Heute morgen wurde mir dann schlagartig klar, daß ich nicht mehr viel Zeit hatte. SmileyWeia2.gif

Deshalb bin ich vorhin schnell in den Garten gerannt, um Löwenzahn mit Blüten zu pflücken. Aber: Bei Sonnenuntergang gibt es auch keine gelben Löwenzahnblüten mehr!

Zusätzlich zum Löwenzahn habe ich noch mit Knoblauchrauke aufgestockt, die sich seit letztem Jahr explosionsartig im Garten vermehrt hat und die ich momentan nach und nach food-kompatibel wieder dezimiere.

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Löwenzahn-Knoblauchrauke-Pesto

Quellenangabe: Frei nach „Hexenküche“, Otus-Verlag
Erfaßt 04.05.2012 von Sus
Kategorien: Wildkräuter, Löwenzahn, Knoblauchrauke, Pesto
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1 Handvoll Löwenzahnblätter
1 Handvoll Junge Knoblauchrauke-Blätter
1 Knoblauchzehe
50 g Sonnenblumenkerne
30 g Parmesankäse; gerieben
100 ml Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Löwenzahn- und Knoblauchraukenblätter waschen, vorsichtig trocknen und in feine streifen schneiden. Geschälten Knoblauch feinhacken und mit den Sonnenblumenkernen in einer Pfanne leicht rösten.

Mit dem Pürierstab zerkleinern. Nacheinander die restlichen Zutaten hinzugeben und pürieren, bis eine cremige Masse entsteht.

Zum Aufbewahren in kleine Gläsern füllen; so mit Öl auffüllen, daß die Pestomasse luftdicht abgeschlossen ist. Im Kühlschrank aufbewahren und bald verzehren.


Notfall…

.. erfolgreich abgewehrt!

Pflanzenflohmarkt2012.jpgAm Samstag war Großkampftag in Sachen Pflanzenflohmarkt angesagt: vormittags in Seeheim an der Bergstraße und mittags in Ginsheim am Main. Natürlich blieb so keine Zeit, gemütlich am Samstag morgen das Sonntagsfrühstück zu backen.


Deshalb habe ich mich schon am Freitag kurz in die Küche gestellt und dieses oberleckere Keks-Rezept von Petra nachgebacken, allerdings noch ein bißchen grobes Salz hinzugefügt, denn die Kombination Schokolade/Erdnuss/Salz ist einfach großartig! SmileyLecker.gif

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Chocolate Snickers Cookies

Quellenangabe: Lecker Bakery Special 2012 Nr. 1
Erfaßt *RK* 24.04.2012 von Petra Kleineisel
Nachgebacken 27.04.2012 von Sus
Mengenangaben für: 30-40 Stück

Zutaten:

150 g Zartbitterschokolade
200 g Erdnuss-Karamell-Riegel (z.B. „Snickers“)
125 g Weiche Butter
175 g Zucker
1 Packung Vanillezucker (oder das persönliche Äquivalent)
1 Prise Salz
1 Ei
200 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Eßlöffel Kakao
1 Teelöffel Grobes Meersalz (Meine Ergänzung)
Backpapier

Zubereitung:

Schokolade schmelzen, leicht abkühlen lassen. Karamellriegel grob hacken.

Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren, Ei, Schokolade, Mehl Kakao, Backpulver unterrühren und ca. 2/3 der gehackten Karamellriegel untermischen.

Ofen auf 175°C vorheizen, Backbleche mit Backpapier auslegen. Mit einem EL je 8 große Teighäufchen mit genügend Abstand auf jedes Blech setzen und etwas flach drücken, übrige Karamellriegelstückchen und grobes Salz darauf verteilen.

Im heißen Backofen ca. 10 Minuten backen, herausnehmen und erst nach ca. 5 Minuten vom Blech herunternehmen und auskühlen lassen.

Anmerkung pk: ich mache immer kleine, ca. walnussgroße Teigkugeln und gebe jeweils ein Stück Karamellriegel darauf und drücke es auch nicht flach, das wird von alleine. Bei mir ergibt die Teigmenge ca. 40 kleinere Cookies, total lecker und schokoladig!!!

Anmerkung Sus: Achtung: Nicht täuschen lassen, daß die Cookies nach der angegebenen Backzeit noch so weich sind. Wenn man sie länger backen läßt, werden sie trocken!


P.S.: Mittlerweile habe ich gesehen, daß ich nicht die Einzige bin. SmileyWinken.gif