Nach Weihnachten ist vor Weihnachten – Teil 3 …

Unter Auslassung des Hauptgangs (leckere Pute, Schwarzwurzel und Knödel – aber nicht von mir) kommen wir gleich zum weihnachtlichen Dessert:

MandelPannaCottaMitQuittenkompott.jpg

Ich habe mich zum ersten Mal an eine Panna Cotta gewagt, was auch prompt schief ging: Ich hatte – durch fehlerhafte Rezeptvorlagen und schlechte Recherche – viel zu wenig Gelatine verwendet und dieses auch noch zu spät bemerkt. Wir haben die gefüllten Formen deshalb noch schnell für eine Stunde in den Gefrierschrank verfrachtet (obwohl man das bei Gelatine eigentlich nicht machen soll). Trotzdem verläuft die Panna Cotta auf dem Bild auch schon wieder. Im Rezept habe ich bei den Zutaten die Menge der Gelatine korrigiert.

Aber trotz der Konsistenz hat es allen sehr gut geschmeckt und deshalb darf das Rezept auch auf den Blog: SmileyLecker.gif

Mandel-Panna Cotta mit Quittenkompott und gebrannten Mandeln

Quellenangabe: Erfaßt 03.01.2012 von Sus
Kategorien: Dessert, Sahne, Mandel, Quitte
Mengenangaben für: 6 Portionen

Zutaten:

Mandel-Panna Cotta:
500 ml Süße Sahne
125 ml Milch
200 g Gemahlene Mandeln
80 ml Ahornsirup
6 Blatt Gelatine
2 Eßlöffel Kaltes Wasser
Quitten-Kompott:
800 g Quitten
2 Sternanis
2 Teelöffel Vanille-Zucker
100 ml Ahornsirup
150 nl Orangensaft
1 Zitrone; Saft davon
1 Eßlöffel Speisestärke
Gebrannte Mandeln:
1 Handvoll Mandeln; ungeschält
2 Eßlöffel Zucker

Zubereitung:

Mandel-Panna Cotta:

Geriebene Mandeln in einer kleinen, trockenen Pfanne anrösten. Vorsicht: verbrennt sehr schnell!

Sahne und Milch in einem mittelgroßen Topf aufkochen lassen und gleich vom Herd ziehen. Mandelmehl hinzufügen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach das Sahne-Nuss-Gemisch durch ein sehr feines Sieb gießen. (Die Mandeln anderweitig verwenden.) Den Zucker durch Rühren in der Sahne auflösen.

In einer kleinen Schüssel die Gelatine im Wasser auflösen. Etwas ausdrücken und unter die Sahnemischung rühren, bis sie sich vollständig verteilt hat.

Die Sahneflüssigkeit in geeignete Förmchen gießen und mindestens 4 Stunden kalt stellen, besser über Nacht, damit die Masse fest wird.

Quitten-Kompott:

Quitten abreiben, waschen und schälen. Das Kerngehäuse herausschneiden und die Quitten in 1 cm große Würfel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Quitten, Vanillezucker, Ahornsirup und Orangensaft mischen. In 15-20 Minuten bei milder Hitze weich kochen. Stärke mit 1-2 Eßlöffel abgekühlter Kochflüssigkeit oder Wasser glatt rühren, zugeben und das Kompott damit unter Rühren binden.

Gebrannte Mandeln:

In einer unbeschichteten Pfanne den Zucker zum Schmelzen bringen. Mandeln hinzufügen und im Zucker hin- und herbewegen, bis sie gleichmäßig bedeckt sind. Einzeln auf Backpapier verteilen und abkühlen lassen.

Servieren:

Die Formen mit der Panna Cotta kurz unter heißes Wasser halten und mit einem kräftigen Stoß auf den Teller stürzen. Quittenkompott und Mandeln drapieren.


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Ein Gedanke zu „Nach Weihnachten ist vor Weihnachten – Teil 3 …“

  1. Anni Ärgern Ja also das wär´s dann so halbwegs, weil die erste Hürde, also die mit den Vanillekipferln, den Packerln unterm Fichtenbaum und Familie in allen möglichen Varianten ist vorerst einmal für heuer geschafft.

    Jüngst belauschter Disput zwischen Ich und Über-Ich:

    I: Also ja, Weihnachten ist schön und eh nur einmal im Jahr.
    ÜI: Ja was grantelst du da schon wieder herum Jossele?
    Der Lichterglanz in freudigen Kinderaugen, das Besinnliche…
    I: Bitte, von einer Besinnung zur anderen, schwindlig kann einem werden.
    ÜI: Friede auf Erden, Versöhnung, Liebe…
    I: Pflichtmarathon!
    ÜI: Jossele tu den Leuten nicht unrecht, die geben sich eh Mühe mit dir.
    I: Einen Schas tun die, ist doch alles nur Theater.
    ÜI: Gefällt sich da einer in seinem nihilistischen Weltenschmerz?
    I: Ich sag nur wie es ist.
    ÜI: Wie was ist?
    I: Weihnachten und Familie und überhaupt.
    ÜI: Versagst du dir jegliche Freude?
    Was ist mit den schönen Dingen um diese Zeit?
    I: Die da wären?
    ÜI: Mit dir ist das ein Krampf, aber ich hab dich auch lachen gesehen!
    I: Das ist mir so rausgerutscht, hat nichts zu bedeuten.
    ÜI: Gib doch zu, dass du dich gefreut hast.
    I: Na ja, wie sich die Anni geärgert hat wegen der Bemerkung vom Stromverschwenden
    bei der Weihnachtsillumination, das war schon lustig.
    ÜI: Jossele, das war Schadenfreude, hast du denn überhaupt keine echte Freude?
    I: Na ja, wie wir dann gegangen sind…
    ÜI: Du bist ein verbitterter alter Narr!
    I: He, ich muss doch auch meine Rolle spielen, tut ja sonst keiner das mit dem
    Lamentieren.
    ÜI: Hast du eine Ahnung!
    I: Du meinst, das ist gar nichts einzigartiges?
    ÜI: Geh bitte, es wimmelt nur so von griesgrämigen alten NärrInnen.
    I: Ich muss gar nicht.
    ÜI: Nein, es ist entbehrlich.
    I: Na ja, weil eigentlich, also ansatzweise vielleicht, war es doch irgendwie erträglich.
    ÜI: Hä?
    I: Na gut, ja, meinetwegen, ich hab mich drauf gefreut, schon weil ich der Anni wieder…
    ÜI: Hä?
    I: Jaaa, es war schön. Bist du jetzt zufrieden?
    ÜI: Bub, es geht nicht um mich.
    I: Ahso? Und warum redest du mir dann ständig rein?
    ÜI: Ich will nur dein Bestes.
    I: Nicht du auch noch!
    ÜI: Bitte, ich hab´s ja nur gut gemeint.
    I: Woher kenn ich das nur? …….

    Aber in echt, stell mir ein Fettnäpfchen hin, also so bei irgendwelchen Anlässen, ich steig hinein, kannst du Gift drauf nehmen. Wenn Mama neunzehn Kekserlsorten gebacken hat frag ich, warum es keine Polsterzipferln gibt (Weil wisset, Schwiegermutters Polsterzipfe sind epochal!). Der Running-Gag mit meiner Schwägerin fällt unter Sport (diesmal Weihnachtsbeleuchtung, ein andermal Fernreisen oder …), weil hab einmal so eine selbstverliebte Nuss in der Verwandtschaft, da musst du einfach dran stubsen (und das geht so leicht)(Ja, ich bin ein schwarzes Schaf, aber immer noch bunter als die weißen!).

    Was geht ist ein Jahr, Zeit geordnet in Normen. Was bleibt ist das was ist, und das sind, abgesehen von versäumten Gelegenheiten, Menschen, Orte, Dinge, Fragen…, Nebensächlichkeiten, Spuren.

    Neues Jahr also steht an, tun mir was.
    „Ich werde…“, oder „Ich werde nicht mehr…“, Schnecken! Lasst uns einfach sein, so wahr wie irgend möglich.
    Schwarze Schafe, seid es lustvoll, weiße Schafe, bleibt´s wie ihr seid, weil, na ja, es liegt im Auge des Betrachters (der Betrachterin), wer wie was und warum ist.

    Was ihr jetzt grad wahrscheinlich nicht mitbekommen habt´s, aber das ist keine Schande, weil eigentlich ist es nur ein neuer Absatz, ist, dass etwa 32 Stunden vergangen sind, Schlachtfeld Familie ohne gröbere Blessuren überstanden (da erspar ich euch die Details, weil von der Schwägerin Anni hab ich als einziger keine Torte bekommen, so bös ist sie mir noch, dafür von Mama einen Haufen Lieblingskekse und von der Neffenschar ordentlich Nahkampf mit imaginären Laserschwertern, schätzungsweise dreißig mal theatralisch gestorben trotz meiner Supertitanrüstung, aber wie gesagt, das erspar ich euch).

    schreibt Josef Mühlbacher

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