Variationen in Holunder …

Garten-Koch-Event

Im aktuellen Garten-Koch-Event des Gärtner-Blogs hat sich Barbara Rezepte mit eßbaren Blüten gewünscht. Eßbare Blüten… Da fällt mir als erstes Löwenzahn ein. Aber den hatten wir schon mehrmals, außerdem blüht er nicht mehr.

Vielleicht sollte ich mal etwas mit Holunderblüten anfangen? Die hatte ich nämlich noch nie. Ich habe mir zwei schöne große Holunderbüsche gesucht und diese beerntet. Wobei es gar nicht so einfach ist, Holunderbüsche zu finden, an die man auch drankommt. Entweder sie stehen auf einem Privatgrundstück oder an einer vielbefahrenen Straße. Wenn sie am Feldrand wachsen, ist es auch nicht immer so einfach, dranzukommen: Oft genug ist ein Graben oder eine Brenn(n)essel-Hecke dazwischen …

Nun ja, ich habe mich in drei verschiedenen (klassischen) Übungen versucht:

1. Holunderblüten-Sirup
2. Holunderblüten-Essig
3. Frittierte Holunderblüten

Ergebnis:

HolunderEssig.jpg HolunderInTeig.jpg
Holunderblüten-Essig Holunderblüten in Teig

Der Sirup ist mir schon nach drei Tagen verschimmelt (warum auch immer…) und die in Teig frittierten Holunderblüten waren zwar lecker, aber nicht so aufregend, wie es immer beschrieben wurde. Der Holunderblüten-Essig ist an Ulrikes Rezept für hellen Fliederessig angelehnt, nur eben mit Holunderblüten. Da ich diesen Essig zwar schon Anfang Juni angesetzt habe, er aber sechs Wochen ziehen muss, wird das wohl nichts mit dem Event-Beitrag.

Am besten hat mir der Original-Geruch der Blüten gefallen.

Auf zur nächsten Blüte …


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4 Gedanken zu „Variationen in Holunder …“

    1. Ich frage mich ja, wie ein Restaurantkoch es bewerkstelligt, daß die Portion(en) heiß und knusprig beim Gast ankommt. Wenn wir nicht jede Blütendolde einzeln frittiert und gegessen hätten, wären sie zwischenzeitlich kalt geworden. Gibt’s da einen Trick?

      Liebe Grüße, Sus

  1. Holunderblütensirup… Mir ist auch mal eine richtige Riesen-Ladung verschimmelt, bestimmt 6 Liter oder so… Grässlich!
    Aber woran das gelegen hat, keine Ahnung… Vielleicht zu wenig Zitrone? Oder war vielleicht ein Gewitter im Anzug?
    Naja, viel Erfolg beim nächsten Mal! 😉

  2. Mit dem Sirup ging es mir genauso, obwohl, der gammelte nur irgendwie. Die ausgebackenen Dolden waren lecker, ich habe sie auf Küchenkrepp abtropfen lassen, sie waren dann halt halb-kalt. Essig habe ich noch nie probiert.

    Mir sind Desserts am liebsten, Sülze und eine geeiste Torte habe ich schon gemacht. Und Gelee mit Weißwein, darin zogen die Blüten, das war auch super!

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