Gestatten, …

… französische Landflunder mein Name:

PainDeCampagnePlatt.jpg

Da kauft man sich frohgemut (noch) ein Buch über’s Brotbacken, findet ganz zufälligerweise eine Packung Unendlich-haltbar-Sauerteig aus dem Bioladen im Kühlschrank und beschließt mutig, ein französisches Landbrot (aka Pain de Campagne) zu backen. Der Teig wurde weisungsgemäß über Nacht ziemlich kühl gehen gelassen, dann ordnungsgemäß geknetet und warm ca. 4-5 Stunden gehen lassen.

Tja, der Erfolg liegt platt auf der Hand … ???


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9 Gedanken zu „Gestatten, …“

    1. Danke für’s Feedback. Nee, ich habe ein Gärkörbchen, so ein altes (vom Flohmarkt) aus Peddigrohr. Aber ich glaube mittlerweile, das ist einfach zu groß. Beim Kneten vor dem Gärkörbchen hat sich (meiner Meinung nach) der Teig auch noch richtig gut elastisch angefühlt. Aber im Backofen kam dann die Flunder zum Vorschein. 😉

      Liebe Grüße, Sus

    2. Die Höhe des endgütigen Brotes, wird tatsächlich durch die Größe des Gärkörbchens bestimmt. Beim Einschießen auf’s Backblech wird es kaum höher als im Gärkörbchen. Wenn das Brot zu lange gegangen ist, dann erholt es sich auch nicht mehr im heißen Backofen.

      Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen 😉

  1. Mein tiefstes Mitgefühl! Ich weiß ja nicht, was das für ein unendlich-haltbarer Sauerteig sein soll. Aber von solchen Dingens halte ich nix und kann mir auch nicht vorstellen, dass das funktioniert. Sauerteig herstellen ist ganz einfach, ehrlich! So ein Lebewesen will pfleglich behandelt werden, gefüttert, aufgepäppelt. Versuche es doch einfach mal mit einem eigenen Teig, dann klappt das bestimmt mit dem Backen.

    1. Diesen Sauerteig kann man in jedem (größeren) Supermarkt beim Mehl kaufen: längliches Tütchen mit ziemlich feuchtem Sauerteig, meist von dem Hersteller, der auch seine Müslis im Radio anbietet.

      Meine Versuche, Sauerteig selbst anzusetzen, scheitern fast immer. Und auf Dauer bin ich eben nicht lieb genug zu ihnen und backe dann auch zu selten. Und ich bin auch so ein Mensch, dem morgens einfällt, daß man abends Brot braucht. Für ein Sauerteigbrot natürlich zu spät. Deswegen sieht man hier bei mir ja auch so viele Brote, die schnell gehen. 🙂

    2. Du musst doch nur alle 4 Wochen wirklich doll lieb zu ihm sein und er nimmt doch auch ganz wenig Platz weg im Kühlschrank. Alle 4 Wochen ein bisschen füttern und am Backtag auch noch einmal, bevor du arbeiten gehst. Dann wird das was

  2. Bei dem Sauerteig handelt es sich laut Hersteller tatsächlich um „richtigen“ Sauerteig. Dieser Hersteller schreibt: „Unser Sauerteig lässt sich auch weiter vermehren, da es richtiger Sauerteig ist, es ist aber schwierig. Man braucht fundiertes Fachwissen. Wir möchten lieber, dass Sie immer neue Beutel kaufen.“

    Die beiden ersten Sätze kann ich nicht unterstreichen. Den dritten Satz glaube ich aber gerne 🙂

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