Hot, hot, summer sun …

Blog-Event XXXV- Some like it HOT

Letzte Woche hatte ich plötzlich tierisch Lust auf Karotten – wahrscheinlich unterbewußt angeregt durch den bevorstehenden Termin beim Augenarzt. Grins!

Eine schöne fruchtige Karottensuppe, die einem den Schweiß auf die Stirn treibt und die Ohren klingeln läßt, war selbst bei gefühlten 35°C im Schatten genau das Richtige. Und deshalb reiche ich sie hiermit beim 35. Blog-Event im Kochtopf ein …

Karotten-Orangen-Suppe mit Chili

Quellenangabe: 01.06.08 von Sus
Kategorien: Suppe, Karotte, Chili
Mengenangaben für: 4 Portionen

KarottenOrangenChiliSuppe.jpg

Zutaten:

1 kg Karotten
1 große Kartoffel
2 große Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3-4 Cayenne-Chilis; scharf
2 Handvoll Zitronenmelisse
2 Eßlöffel Zitronensaft
2-3 Orangen, Saft davon
oder
300 ml Orangensaft; frischgepreßt
Gemüsebrühe
Olivenöl
Kreuzkümmel
Koriandersamen
Zimt
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Karotten, Kartoffel, Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und in kleine Würfel schneiden.

Alles zusammen in einem großen Topf mit dem Olivenöl unter Rühren anrösten. Mit einem Teil des Orangensafts und Gemüsebrühe ablöschen.

Die Gewürze im Mörser oder in der Mühle zerkleinern und hinzugeben. Die Chilischoten in kleine Ringe schneiden und ein paar davon auch hinzufügen.

Das Ganze erst mal 10 Minuten bei geschlossenem Deckel (unter gelegentlichem Rühren) köcheln lassen, bis die Karottenstücke weich und die Kartoffeln zerfallen sind.

Die Zitronenmelisse waschen, putzen und grob zerkleinert hinzugeben.

Mit dem Pürierstab ca. 2/3 der Menge zu Mus verarbeiten. Orangensaft und Gemüsebrühe (aber mehr Orangensaft) bis zur gewünschten Konsistenz der Suppe hinzugeben.

Mit Gewürzen, Zitronensaft und Chilis abschmecken.

Heiß servieren und mit Zitronenmelisse und Chilistreifen dekorieren.

Anmerkung:

– Ich hatte keine mehligkochenden Kartoffeln. Da waren dann halt in der fertigen Suppe auch ein paar Kartoffelstückchen. Hat nichts ausgemacht, die Suppe war trotzdem schön cremig.

– Die Menge der Chilis läßt sich natürlich dem eigenen Geschmack anpassen. Ich hatte jetzt nur normale Cayenne-Chilis. Bei Habaneros hätte ich natürlich weniger verwendet.


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